Wirtschaftsinformatik in der Praxis

2026 Oktober | Wirtschaftsinformatik in der Praxis

Werkstudent bei Siemens Mobility [3/3] – Mein Fazit

Hallo zusammen,

heute möchte ich ein Fazit zu meiner Werkstudententätigkeit bei Siemens Mobility ziehen.

Kurz gesagt macht mir die Stelle immens viel Spaß. Das liegt zum einen an der Arbeit selbst. Mit Low-Code-Werkzeugen kann ich relativ schnell aus Daten etwas Neues schaffen, und ich verstehe dabei wirklich, was im Hintergrund passiert. Am schönsten ist für mich der Moment, wenn etwas, das ich entwickelt habe, von anderen im Arbeitsalltag tatsächlich genutzt wird.

Zum anderen liegt es am Team. Die offene Kommunikation und das Vertrauen, das mir entgegengebracht wird, haben dazu geführt, dass ich mich schnell getraut habe, eigene Ideen einzubringen. Dass man auch als Werkstudent gehört wird, ist für mich nicht selbstverständlich.

Fachlich habe ich viel gelernt, von Power BI, Power Automate und Power Apps über Dataverse bis hin zu KI-Agenten. Mindestens genauso wertvoll war aber, was ich über die Zusammenarbeit gelernt habe, nämlich Anforderungen richtig verstehen, nachzufragen, Probleme klar anzusprechen und technische Themen verständlich zu erklären.

Vor allem habe ich durch die Arbeit herausgefunden, was ich später machen möchte. Ich will Dinge erschaffen, Prozesse optimieren und zwischen technischen und nicht-technischen Beteiligten vermitteln. Für mich ist genau das der Kern der Wirtschaftsinformatik, und es war schön zu sehen, wie die Inhalten aus dem Studium in der Praxis zusammenkommen.

Wer gerne eigenständig arbeitet, Spaß an Daten hat und sich nicht scheut, sich in neue Themen einzuarbeiten, dem kann ich eine solche Stelle nur empfehlen.

Viele Grüße,
Marcel


Werkstudent bei Siemens Mobility [2/3] – Meine Aufgaben

Hallo zusammen,

heute möchte ich euch meine Aufgaben als Werkstudent bei Siemens Mobility vorstellen.

Ich arbeite hauptsächlich mit der Microsoft Power Platform. Mit Power BI erstelle ich Dashboards, die Daten aus unseren Projekten und Prozessen übersichtlich darstellen. Mit Power Automate automatisiere ich wiederkehrende Abläufe, die vorher manuell erledigt wurden. Und mit Power Apps baue ich kleine Anwendungen, die Kolleginnen und Kollegen die tägliche Arbeit erleichtern.

Dazu kommt viel Arbeit an den Daten selbst. Ich überführe Daten nach Dataverse und arbeite an der Datenqualität. Ein Dashboard ist schließlich nur so gut wie die Daten dahinter.

Ein weiterer spannender Teil ist der Einsatz von KI. Ich arbeite unter anderem mit Dify, entwickle KI-Agenten und binde diese in Power Apps und Power Automate ein, sodass sie direkt in den bestehenden Abläufen genutzt werden können.

Die Technik ist aber nur die eine Hälfte. Ich arbeite sehr eng mit den Kolleginnen und Kollegen zusammen, für die ich die Lösungen baue. Ich muss ihre Anforderungen verstehen, die Daten durchdringen und sie so darstellen, dass sie auch für Nicht-Techniker verständlich sind. Dafür muss ich die internen Prozesse kennen, denn nur so verstehe ich den Kern einer Aufgabe und kann eine passende Lösung entwickeln. Wenn mir dabei Probleme auffallen, gehört es auch dazu, diese klar zu kommunizieren.

Wichtig ist außerdem Eigeninitiative. Oft gibt es keinen vorgegebenen Lösungsweg, und ich muss selbstständig herausfinden, wie sich eine Anforderung umsetzen lässt. Dadurch stehe ich immer wieder vor neuen Herausforderungen und lerne ständig dazu.

Viele Grüße,
Marcel


Werkstudent bei Siemens Mobility [1/3] – Unternehmen und Abteilung

Hallo zusammen,

ich möchte euch heute meine Stelle vorstellen. Ich arbeite als Werkstudent bei der Siemens Mobility GmbH am Standort Braunschweig.

Siemens ist ein international tätiger Technologiekonzern, der in Bereichen wie Industrie, Infrastruktur und Mobilität aktiv ist. Siemens Mobility ist dabei der Teil des Konzerns, der sich auf den Schienenverkehr spezialisiert hat. Das Unternehmen entwickelt sowohl Schienenfahrzeuge und physische Komponenten als auch digitale Lösungen, zum Beispiel für die Leit- und Sicherungstechnik, und begleitet seine Kunden über die gesamte Laufzeit eines Projekts.

Meine Abteilung ist im Qualitätsmanagement angesiedelt. Die Hauptaufgabe des Teams ist es, die Qualität in Projekten sicherzustellen und die zugehörigen Prozesse sauber zu dokumentieren. Bahnprojekte laufen oft über viele Jahre und unterliegen hohen Sicherheitsanforderungen. Deshalb sind sie in klar definierte Meilensteine gegliedert, an denen geprüft wird, ob alle Anforderungen erfüllt sind, bevor es in die nächste Phase geht. So bleibt jederzeit nachvollziehbar, was wann und wie gemacht wurde.

Innerhalb der Abteilung kümmere ich mich um Data Analytics und Reporting. In Projekten und Prozessen fallen laufend große Mengen an Daten an, die oft in unterschiedlichen Systemen und Formaten vorliegen. Meine Aufgabe ist es, diese Daten zusammenzuführen, auszuwerten und so aufzubereiten, dass man auf einen Blick erkennt, wo ein Projekt steht und an welchen Stellen es Handlungsbedarf gibt. Damit unterstütze ich die Kolleginnen und Kollegen im Qualitätsmanagement bei ihrer täglichen Arbeit und liefere ihnen eine verlässliche Grundlage für Entscheidungen. Gleichzeitig bekomme ich dadurch Einblick in viele verschiedene Projekte und Abläufe, was die Arbeit sehr abwechslungsreich macht.

Besonders hervorheben möchte ich die Arbeitsatmosphäre. Man kann mit allen offen kommunizieren, und es gibt keinen hierarchischen Druck. Auch als Werkstudent kann ich Vorschläge einbringen und Feedback geben, und das wird ernst genommen. Das finde ich sehr schön.

Viele Grüße,
Marcel