Wirtschaftsinformatik in der Praxis

2026 Januar | Wirtschaftsinformatik in der Praxis

Praktikum: Mein Start bei Volkswagen Financial Services 3/3

Nach dem freiwilligen Praktikum durfte ich mein Pflichtpraktikum direkt anschließen. Die zusätzliche Zeit ermöglichte mir, noch tiefer in die Materie einzusteigen, Verantwortung zu übernehmen und meine Rolle im Projekt IRMA weiter auszubauen. Ich habe nicht nur fachlich viel gelernt, sondern auch persönlich enorm profitiert: Mein Selbstbewusstsein ist gewachsen, meine Kommunikationsfähigkeit wurde geschärft und mein Verständnis für unternehmensinterne Prozesse hat sich deutlich vertieft.

Besonders hervorheben möchte ich das Arbeitsklima bei VWFS. Die Kolleginnen und Kollegen waren nicht nur fachlich kompetent, sondern auch menschlich großartig. Ich habe mich jederzeit wertgeschätzt und unterstützt gefühlt. Auch meine Mitpraktikantin Andrea war über die gesamte Zeit hinweg eine wichtige Stütze und Inspirationsquelle. Gemeinsam haben wir Herausforderungen gemeistert und Erfolge gefeiert.

Abschließend kann ich sagen: Mein Praktikum bei VWFS war eine der prägendsten Stationen meiner bisherigen Laufbahn. Ich bin dankbar für die Chance, Teil dieses Unternehmens gewesen zu sein, und kann VWFS als Arbeitgeber uneingeschränkt empfehlen. Die Kombination aus fachlicher Tiefe, kollegialem Miteinander und echter Entwicklungsperspektive macht VWFS zu einem Ort, an dem man gerne arbeitet und wächst.


Praktikum: Mein Start bei Volkswagen Financial Services 2/3

Während meines Praktikums konnte ich in unterschiedlichste Aufgabenbereiche eintauchen . Besonders spannend war die Entwicklung automatisierter Lösungen zur Prozessverbesserung mit Excel VBA. Auch die eigenständige Modellierung und Optimierung von Geschäftsprozessen im Restwertkontext hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, komplexe Zusammenhänge verständlich darzustellen und gleichzeitig praktikable Lösungen zu entwickeln.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Kommunikation zwischen Stakeholdern und Entwicklungsteams. Hier konnte ich meine Fähigkeiten in der Schnittstellenarbeit stärken und lernen, wie essenziell klare Kommunikation und Dokumentation in agilen Projekten sind. Tools wie JIRA und Confluence wurden zu meinem täglichen Begleiter, ebenso wie die unternehmensspezifische SAP-Anwendung, mit der ich restwertspezifische Kennzahlen analysieren und präsentieren durfte.

Besonders stolz bin ich auf meine Beiträge zur Qualitätssicherung im Restwertprognoseprozess sowie auf die Erstellung von Präsentationen, die nicht nur fachlich fundiert, sondern auch visuell ansprechend waren. Diese Erfahrungen haben mir gezeigt, wie vielseitig und anspruchsvoll die Arbeit im Restwertmanagement ist und wie viel Freude es macht, Teil eines Teams zu sein, das gemeinsam an innovativen Lösungen arbeitet.


Praktikum: Mein Start bei Volkswagen Financial Services 1/3

Im November 2023 begann ich mein freiwilliges Praktikum im Bereich Restwertmanagement bei VW Financial Services. Für mich war es die ideale Gelegenheit, mein theoretisches Wissen in einem praxisnahen Umfeld zu vertiefen und gleichzeitig wertvolle Einblicke in die Arbeitsweise eines international agierenden Unternehmens zu gewinnen.

Gleich zu Beginn wurde ich herzlich ins Team aufgenommen und durfte gemeinsam mit meiner Mitpraktikantin Andrea starten. Diese gemeinsame Anfangsphase war besonders wertvoll: Wir haben uns gegenseitig unterstützt, Fragen geteilt und voneinander gelernt. Die Kolleginnen und Kollegen bei VWFS waren von Anfang an unglaublich hilfsbereit und offen. Egal ob bei fachlichen Rückfragen oder bei der Einarbeitung in neue Tools – ich hatte stets das Gefühl, dass mein Beitrag geschätzt wurde und ich mich weiterentwickeln konnte.

Besonders beeindruckt hat mich die professionelle und gleichzeitig menschliche Atmosphäre im Unternehmen. Die agile Arbeitsweise im Projekt IRMA, das sich mit der Entwicklung einer Restwertapplikation beschäftigt, bot mir die Möglichkeit, SCRUM und KANBAN nicht nur kennenzulernen, sondern aktiv mitzugestalten. Schon in den ersten Wochen durfte ich Verantwortung übernehmen und eigene Ideen einbringen.


Werkstudent bei THIMM in Northeim [3/3]

In meinem dritten Jahr durfte ich zurück in die SAP-Welt kommen, um bei der Ablösung eines weiteren Altsystems zu helfen. Diesmal in einem größeren Team und mit schärfer gesetzten Meilensteinen. Dieses System dient zur Vorausplanung der Lieferungen und der Produktionen und ist somit ein Herzstück des Alltags vieler Kollegen aus den kaufmännischen Bereichen. Die Einarbeitung in die Thematik dauerte einige Zeit und wenn ich ehrlich bin, ist es immer noch ein tägliches Neu-Dazu-Lernen. Wie bei so vielen Projekten ist die Programmierung der einfachste Teil. Vor allem die Absprache mit meinen Team-Kollegen, aber auch mit den fachlichen Kollegen nimmt hierbei die meiste Zeit in Anspruch. Dies liegt vor allem daran, dass die Neubetrachtung des Altsystems auch einige Prozesse offenlegt, die überarbeitet werden könnten. Ein solches Projekt ist Kerngeschäft eines jeden Wirtschaftsinformatikers und bringt mir bisher sehr viel Spaß und Erfüllung.

Abschließend möchte ich noch einmal werben für THIMM als Arbeitgeber. Wie an meiner nun dreijährigen THIMM-Zugehörigkeit zu erkennen ist, halte ich THIMM für einen ausgezeichneten Arbeitgeber. Ich durfte sehr viel lernen und durch das wertschätzende Miteinander und das Vertrauen in die Fähigkeiten eines jeden Einzelnen fühlt man sich innerhalb des THIMM-Kosmos pudelwohl. Auch wenn ich anfangs ohne Begeisterung für das Produkt Wellpappe in meine Werkstudenten-Tätigkeit gestartet bin, so kann ich dies nun nicht mehr sagen. Die Verpackungsbranche und vor allem die Wellpappbranche ist eine spannende und zukunftsfähige Branche und ich kann THIMM als meinen Arbeitgeber nur empfehlen.

Viele Grüße

Simon


Werkstudent bei THIMM in Northeim [2/3]

Angefangen habe ich mit der Ablösung eines simplen Rechner-Tools von einer alten Umgebung auf die neue SAP-Umgebung. Dieses Rechner-Tool ist eine einfache Möglichkeit für meine Kollegen aus anderen Bereichen, um spezifische Qualitätsmerkmale von Wellpappe zu berechnen. Dies war aus meiner Sicht der perfekte Start in die Wellpapp-Welt, da ich mir durch dieses Projekt einiges an Informationen über das Produkt Wellpappe erarbeiten musste. Außerdem wurde ich etwas ins kalte Wasser geworfen, da ich vorher noch nie mit SAP in Berührung gekommen bin und ich es quasi allein abzulösen hatte. THIMM und im speziellen mein Vorgesetzter haben mir viel Vertrauen und Zeit gegeben, wofür ich sehr dankbar bin. Denn ich konnte viel in meinem ersten Jahr bei THIMM lernen. Vor allem Dinge, die man im Studium kaum bis gar nicht mitbekommen kann. Dazu gehören Soft-Skills, wie die Absprache in multigenerationalen Teams, aber auch Hard-Skills, wie zum Beispiel die SAP-Programmierung.

In meinem zweiten Jahr wurde ich durch meinen Vorgesetzten auf ein Projekt aufmerksam, dass KI in die Produktion bringen wollte. Initiiert wurde das ganze von einem Werkleiter in Deutschland. Die Idee war hierbei, bestimmte Standorte innerhalb der Produktion unterstützend zu beobachten, sodass sich Kollegen in der Produktion mehr mit der eigentlichen Produktion beschäftigen können und weniger repetitive und beobachtende Tätigkeiten ausführen müssen. Dieses Projekt hat mir deutliche Einblicke in verschieden Standorte und in die Produktion gegeben, die ich zwar vorher auch im Groben kannte, aber ohne das Projekt wohl kaum so intensiv kennenlernen hätte können.


Werkstudent bei THIMM in Northeim [1/3]

Hallo zusammen,

Mein Name ist Simon, ich studiere Wirtschaftsinformatik und bin momentan im 2. Semester meines Masters. In meinem Bachelor war ich noch an der Georg-August Universität Göttingen und habe mir dort auch eine Stelle als Werkstudenten gesucht.

Ich bin bei meinen derzeitigen Arbeitgeber THIMM also schon ganze 3 Jahre! Das soll was heißen…

THIMM ist ein Produktionsunternehmen in der Verpackungsindustrie, das 1949 gegründet wurde. Dabei produziert THIMM ausschließlich Wellpapp-Produkte für Großkunden und hat 11 Standorte und 1500 Mitarbeitende in Europa. Zu den Produkten, die THIMM produziert, gehören Transport-, Versand- und Verkaufsverpackungen für Konsumgüter aus Wellpappe oder aber auch sogenannte Displays. Displays sind mobile Verkaufsaufsteller, um Produkte unserer Kunden aufmerksamkeitsstark in den jeweiligen Einkaufsläden zu präsentieren. Vielleicht konntet ihr so ein Display schon einmal im Supermarkt erblicken. Wobei ich auch gestehen muss, dass ich vor meiner Arbeit kaum aktiv auf die Verpackung oder Aufsteller-Art einzelner Produkte geachtet habe. Dies hat sich geändert, denn es steckt viel Knowhow in Wellpappe und Verpackungen daraus. Ich arbeite für THIMM innerhalb des IT-Teams an verschiedenen Aufgaben. Dazu in meinem nächsten Blogartikel mehr.