Wirtschaftsinformatik in der Praxis

2020 November | Wirtschaftsinformatik in der Praxis

Werkstudentin bei NEW YORKER Information Services International GmbH (3/3)

Hallo zusammen,

alles in allem würde ich die Werkstudententätigkeit weiterempfehlen. Bereits ab Beginn an dominierte das „Du“ zwischen den Kollegen*innen und auch sonst ist das Arbeiten im Team von einer angenehmen Atmosphäre geprägt. So unterstützen sich alle gegenseitig und falls jemand Probleme hat, kann er diese direkt ansprechen und es wird eine Lösung gefunden. Vor allem durch das agile Arbeiten entstehen viele Freiheiten. So organisiere ich mich selbst und schätze
meine eigene Zeit in meinem persönlichen Arbeitstempo ein. Die Aufgaben werden individuell erstellt, je nachdem wie das jeweilige Projekt organisiert ist. So habe ich individuelle Themen zum Bearbeiten bekommen und dadurch gelernt mich besser zu organisieren. In den täglichen Dailys wird darauf geachtet, dass jede*r Kollege*in in seiner*ihrer Arbeit vorankommt und bei Unterstützungsbedarf Hilfe angeboten. Am Ende jedes Sprints werden diese noch einmal gereviewt, um herauszufinden, ob es irgendwelche Hürden gab, welche in Zukunft beseitigt werden können. Dadurch konnte ich meine Arbeitsweise derart verbessern, dass ich in den anschließenden Sprints die Probleme der vorherigen nicht wiederholte. In der darauffolgenden Sprint Retrospektive wird zusätzlich der Teamzusammenhalt gestärkt, indem die Teammitglieder dazu ermutigt werden zu beschreiben wie es ihnen persönlich im Sprint ergangen ist. Dabei können Schwierigkeiten aufgedeckt und gelöst werden. Zusätzlich können weitere Termine zur Klärung bestimmter Themen vereinbart werden. Das hat mir ebenfalls sehr gut gefallen, da nicht nur auf die Aufgaben und die Arbeitsweise an sich geschaut wird, sondern auch wie es einem persönlich geht und ob es Klärungsbedarf im Team allgemein gibt. So konnte ich sicher sein bei Problemen stets die Hilfe zu bekommen, die ich brauchte.
In dem Team, in dem ich war, passen die Themenfelder perfekt in die im Studium gelernten Inhalte und können praktisch vertieft werden. So wurde die Theorie anwendbar, denn ich arbeite direkt als Schnittstelle zwischen der IT und Wirtschaftsthemen, sowohl kommunikativ als auch im Wissensbereich. Je nachdem, ob man eher technikaffin, oder andere Themen bearbeiten möchte, die Entscheidung liegt bei einem selbst.


Werkstudentin bei NEW YORKER Information Services International GmbH (2/3)

Hallo zusammen,

in diesem Blogeintrag berichte ich über meine Tätigkeiten als Werkstudentin im IT Consulting im Bereich Finance. Hier unterstütze ich grob gesagt die Fachabteilung bei der Analyse, Konzeption und Optimierung ihrer Geschäftsprozesse. Dabei wird der Fokus auf der Modellierung der Geschäftsprozesse und Identifikation von Optimierungspotentialen gelegt. Ebenso spielt die Integration der Prozesse in die New Yorker IT-Landschaft eine wichtige Rolle.
Der Bereich Finance arbeitet agil mit Scrum. Das bedeutet, das Team organisiert sich selbst. Jeder kann sich seine Aufgaben anhand der Sprintziele selbst einteilen und diese werden durch den Product Owner im Kontext der Anforderungen priorisiert. Im täglichen Daily werden die Aufgaben kurz thematisiert und Probleme angesprochen. Alle zwei Wochen findet dann jeweils der Sprint Review, die Sprint Planung und die Sprint Retrospektive statt. Hier werden der letzte Sprint besprochen, welche Herausforderungen und Probleme es gab, der neue Sprint derart geplant, dass jede*r Mitarbeiter*in nicht zu sehr ausgelastet ist, aber auch genug zu tun hat, sowie der Teamzusammenhalt gestärkt.
Als beispielhafte Aufgaben in einem Sprint unterstütze ich die Mitarbeiter*innen bei der internen Organisation und Koordination, sowie bei Prozessautomatisierungen und weiteren möglichen Themenfeldern. Dabei konnte ich die im Studium gelernten Inhalte zur Prozessmodellierung, sowie mein theoretisches Hintergrundwissen gut anwenden. Nützlich zu wissen war auch der Softwareentwicklungsprozess, welcher im Studium im Softwareentwicklungspraktikum vermittelt wurde, da hier eng mit den Entwicklern*innen zusammengearbeitet wird. So werden zu entwickelnde Funktionen in einem einheitlichen Standard den Entwicklern*innen zur Umsetzung übermittelt. Allgemein ist der Themenbereich in diesem Bereich sehr groß, da immer wieder neue individuelle Aufgaben auf einen zukommen und flexibles Handeln, sowie stetiges Lernen eine Grundvoraussetzung ist. Als Werkstudentin bei New Yorker konnte ich einen Anteil zum Projekterfolg beitragen, da ich direkt ins Tagesgeschäft eines Projektes mit eingebunden werde.

Im nächsten Blogeintrag möchte ich nun ein kurzes Fazit geben.


Werkstudentin bei NEW YORKER Information Services International GmbH (1/3)

Hallo zusammen,

mein Name ist Katharina Eisenhardt und ich studiere Wirtschaftsinformatik im Master an der TU Braunschweig. Dort habe ich bereits meinen Bachelor ebenfalls in Wirtschaftsinformatik abgeschlossen.
In den folgenden Blogeinträgen möchte ich gerne etwas zu meiner Werkstudentenstelle bei NEW YORKER Information Services International GmbH erzählen. Dazu werde ich erst kurz etwas über das Unternehmen schreiben, im nächsten Blogeintrag etwas zu meinen Aufgaben und im letzten ein kurzes Fazit ziehen.

New Yorker ist ein deutsches Bekleidungsunternehmen, welches in Braunschweig ansässig ist. 1971 eröffnete die erste Filiale in Flensburg, seit 1994 befinden sich Filialen im Ausland. Mittlerweile gibt es über 1.100 Filialen in 45 Ländern. Das Unternehmen befindet sich kontinuierlich auf Wachstumskurs und zählt mit seinen über 18.000 Mitarbeiter*innen zu den größten internationalen Modemarken.
Während meiner Werkstudententätigkeit war ich im IT Consulting im Bereich Finance eingesetzt.

Im folgendem Blogeintrag gehe ich etwas auf meine Tätigkeit dort ein.


Praktikant Digital Health bei der apoBank (3/3)

Fazit: 1 Jahr apoBank – eine intensive und sehr spannende Zeit, in der ich ein sehr gutes und breites Wissen aufbauen konnte und stets eine hohe Wertschätzung innerhalb der Teams erfahren durfte. Durch die kontinuierliche Beobachtung des Marktes konnte ich entscheidende Trends und Entwicklungen identifizieren und in strategischen Projekten live miterleben.

Besonders bewusst ist mir dabei wieder die interdisziplinäre Ausbildung der Wirtschaftsinformatik geworden, sodass ich die Schnittstelle zwischen dem klassischen Banking-Geschäft, dem Gesundheitsmarkt und der Digitalisierung sehr gut bedienen konnte. Gerade in der Kommunikation zwischen Business Development und IT-Entwickler Teams ist man als kompetenter Ansprechpartner sehr gefragt. Meine Mastervertiefungen „Informationsmanagement“, „Controlling“ und die Module am Institut für Medizinische Informatik (PLRI), haben für mich einen wichtigen Grundstein für den Alltag in der Praxis gelegt.

Auch außerhalb der Bank hatte ich die Möglichkeit, mich mit Innovationstreibern und Start-ups im Gesundheitsmarkt zu vernetzen und hoffe, für den Einstieg ins Berufsleben, davon zu profitieren.

Vielen Dank fürs Lesen und euch alles Gute!


Praktikant Digital Health bei der apoBank (2/3)

Hallo zusammen,

während meiner sechs Monate als Praktikant wurde ich in das operative Tagesgeschäft sowie aktuelle Projekte des Digital Health Kompetenzzenrums eingebunden. Generell stand dabei der Aufbau des Kompetenzzentrums und die Entwicklung neuer Mehrwertleistungen für die apoBank und Heilberufler im Vordergrund. Unter der Maxime „Digitalisierung erlebbar machen“, wird das Ziel verfolgt, die Kompetenz der Bank, rund um die Digitalisierung um Gesundheitsmarkt auszuweiten und sich als strategischer Partner in diesem Bereich zu positionieren.

Neben Recherchetätigkeiten und die Erstellung von Präsentationen rund um die Digitalisierung im Gesundheitsmarkt, durfte ich auch an der Neugestaltung der Website mitwirken. Fachübergreifend durfte ich ein kleines Projekt zum Thema elektronisches Rezept leiten und mich in Workshops zum Thema digitale Gesundheitsanwendungen einbringen.

Zu den größeren Projekten zählte das Startup-Engagement, als ein wesentlicher Baustein, um Heilberufler bei der Digitalisierung im Gesundheitsmarkt zu unterstützen. Dazu gab es eine Kooperation und Besuch eines Startup-Netzwerks in Hamburg. Außerdem durfte ich an Startup-Veranstaltungen teilnehmen und das Finale eines Startup-Wettbewerbs in der Zentrale der Bank mitorganisieren. Ein weiteres Highlight war das Mitwirken bei der Strategieplanung und Weiterentwicklung des Business Cases einer Modellpraxis der Zukunft.

Im Anschluss hatte ich die Möglichkeit, mich als Werkstudent im Team des Bereichs Business Development einzubringen. Hierbei stand ein Projekt zur Entwicklung und praktischen Pilotierung eines datengetriebenen Geschäftsmodells für die digitale Praxisberatung im Vordergrund. Neben der Analyse von Markt- und Kundendaten sowie die Vorbereitung von Kundenexposés, durfte ich den Product Owner bei der Transformation zwischen Business Development und dem IT-Entwickler Team unterstützen.


Praktikant Digital Health bei der apoBank (1/3)

Hallo @all,

zu Beginn meines Masters der Wirtschaftsinformatik habe ich mich für den Schwerpunkt „Medizin und Gesundheit“ entschieden. Um praktische Erfahrungen im Gesundheitswesen zu sammeln und digitale Anwendungsfelder im Gesundheitsmarkt kennenzulernen, entschied ich mich für ein freiwilliges Praktikum bei der Deutschen Apotheker- und Ärztebank in Düsseldorf.

Über die Bank: Mit ca. 460.000 Kunden und 116.000 Mitgliedern ist die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank) die größte genossenschaftliche Primärbank und die Nummer Eins unter den Finanzdienstleistern im Gesundheitswesen. Kunden sind die Angehörigen der Heilberufe, ihre Standesorganisationen und Berufsverbände, Einrichtungen der Gesundheitsversorgung und Unternehmen im Gesundheitsmarkt. Für sechse Monate war ich beim Aufbau des internen Kompetenzzentrums für Digital Health beteiligt. Anschließend wurde ich als Werkstudent übernommen und durfte an der Entwicklung eines datengetriebenen Geschäftsmodells für die digitale Praxisberatung im Bereich Business Development mitarbeiten.

Im nächsten Blog findet ihr die Aufgabenfelder, an denen ich während meines Praktikums und als Werkstudent mitgewirkt habe sowie mein abschließendes Fazit.