Wirtschaftsinformatik in der Praxis

2016 Januar | Wirtschaftsinformatik in der Praxis

Praktikum bei der Volkswagen AG, Abteilung Forschung für Elektronik und Fahrzeug – Teil 1

Liebe Blogleser/innen,

im ersten Teil meines Berichts werde ich EUCH einen kurzen Einblick über das Unternehmen geben, in dem ich mein Praktikum absolvierte. Zudem werde ich die Abteilung, in der ich tätig war, vorstellen.

Der Konzern betreibt in 19 Ländern Europas und in acht Ländern Amerikas, Asiens und Afrikas 106 Fertigungsstätten. Ca. 600.000 Beschäftigte produzieren an jedem Arbeitstag rund um den Globus über 39.350 Fahrzeuge, sind mit fahrzeugbezogenen Dienstleistungen befasst oder arbeiten in weiteren Geschäftsfeldern. Die produzierten Fahrzeuge werden in 153 Ländern angeboten. Insgesamt ist der Konzern im Besitz von zwölf verschiedenen Automarken aus sieben europäischen Ländern, die ihren eigenständigen Charakter besitzen und selbstständig am Markt operieren. Das Angebot reicht von verbrauchsoptimalen Kleinwagen bis hin zu Fahrzeugen der Luxusklasse. Im Bereich der Nutzfahrzeuge beginnt das Angebot bei Pick-up Fahrzeugen und reicht bis zu Bussen und schweren Lastkraftwagen. Neben der Fahrzeugsparte beinhaltet der Konzern auch eine Abteilung für Finanzdienstleistungen. Dazu gehören etwa Leasing- und Finanzierungsangebote, aber auch Dienstleistungen im Bereich des Flottenmanagements und der Versicherungen. Außerdem besitzt die Volkswagen AG Besitzanteile an diversen Ingenieur-Dienstleistern. Dazu gehören unter anderem die IAV GmbH, Nordsys GmbH, AutoVision GmbH aber auch das Fraunhofer Institut.

Das Praktikum wurde von der Abteilung „Forschung für Elektronik und Fahrzeug“ betreut, die am Standort Wolfsburg dem Bereich der Konzernforschung zugewiesen ist. Die Konzernforschung hat ihren Hauptsitz in Wolfsburg und ist zuständig für alle Marken des Konzerns. Für die strategische Ausrichtung wird internationales Trend- und Technologiescouting mit eigenen Forschungssatelliten in den Märkten USA, Japan und China betrieben. Die Abteilung „Forschung für Elektronik und Fahrzeug“ hat die Aufgabe, eine Brücke zwischen der Informations- und Kommunikationstechnologie sowie dem Fahrzeug zu bauen. Diese Brücke basiert auf den neuesten Erkenntnissen und Werkzeugen aus der IT-Branche sowie den rasanten Entwicklungen in der Elektronikindustrie. Integrierte und skalierbare Architekturen, die sowohl Fahrzeug als auch Backend (IT) umfassen, sind die Basis für eine Reihe innovativer Funktionen und Dienste. Die Analyse von Fahrzeugdaten und eine geschickte Verknüpfung mit Informationen aus anderen Quellen (z.B. Internet) bieten ein großes Potential für neue Produkte und Geschäftsmodelle. Dieses zu erforschen und prototypisch zu realisieren ist ebenfalls die Aufgabe dieser Abteilung. Weiterhin beschäftigt sich diese Abteilung mit der Absicherung von Fahrzeugnetzwerken und den integrierten Softwarefunktionalitäten, um die Überwindungssicherheut des Fahrzeugschutzes zu erhöhen.

Für welche Aufgaben ich während meines Praktikums verantwortlich war, erfahrt IHR später im Teil 2.


Die Anwendung der Theorie in der Praxis innerhalb der GWS mbH – Teil 3: Persönliches

Hallo zusammen,

nun folgt der letzte Teil meines Blockeintrags.

Wie im zweiten Teil meines Berichts erwähnt, habe ich die Aufgabe erhalten, ein passendes Business Intelligence-Tool auszuwählen. Hierbei sind mir zahlreiche Methoden die ich in der Studienzeit in unterschiedlichen Vorlesungen abgearbeitet habe eingefallen u.a. ABC-Analyse oder die Nutzwertanalyse. Eine gängige Methode ist die Nutzwertanalyse, die als Hilfsmittel bei der Auswahl von komplexen Handlungsalternativen zum Einsatz kommt. Die Besonderheit der Nutzwertanalyse ist, dass mehrere Alternativen mathematisch bewertet werden und das Unternehmen sich auf deren Basis für eine der Alternativen entscheidet.

Als initialer Schritt des Vorgehens wurde als erstes ein Kriterienkatalog mit meinem Abteilungsleiter erstellt. Die darin enthaltenen Kriterien wurden dann zunächst nach ihrer Priorität gewichtet. Um ein eindeutiges Ergebnis mit der Nutzwertanalyse zu erzielen, habe ich die Produkte genauestens analysiert und außerdem in einer Testumgebung getestet. Mit diesem Wissen habe ich die Bewertung und die Auswertung der Produkte durchgeführt. Das Ergebnis der Nutzwertanalyse wurde anschließend dem verantwortlichen Bereich vorgelegt. Sodass der Prozess zur finalen Entscheidung für eines der Produkte ausgelöst werden kann.

So viel zu mir und meinem Werkstudentenjob. Ich hoffe meine Beiträge (auch Teil 1 & Teil 2) konnten euch weiterhelfen.

Viele Grüße

Ikram Mohammed


IT-Projektmanagement bei der COGLAS GmbH – Teil 3: Fazit

Nach der Vorstellung des Unternehmens und der Tätigkeiten, möchte ich anschließend das Unternehmen bewerten.

Während des Studiums werden Studenten darüber informiert, dass bei den Projekten ein Lastenheft und ein Pflichtenheft existieren. Ein Lastenheft wird durch den Auftraggeber und ein Pflichtenheft durch den Auftragnehmer erstellt. In der Praxis ist dies nicht immer der Fall. Die Anforderungen des Auftraggebers sind meistens sehr umfangreich, um ein Lastenheft zu erstellen. Daher werden die Anforderungen verbal geäußert. Der Auftragnehmer erstellt Während des Projekts ein Pflichtenheft, um sich vor mögliche Konflikte zu sichern. Oft werden nachträglich Änderungen vorgenommen, da die Kundenwünsche sich nachträglich ändern.

Soziale Beziehungen

Die ersten zwei Praxisphasen habe ich bei Großkonzerne absolviert und war mit beiden Unternehmen in Bezug auf Arbeitsklima, sozialen und fachlichen Kompetenzen der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sehr zufrieden. Bei COGLAS GmbH empfand ich als unmöglich, mich dort einzuarbeiten, da die Unterstützung nicht ausreichend existierte. Die eigene Software des Unternehmens zu kennen, wurde als „Selbstverständnis“ empfunden. Für die Einarbeitung waren die Anforderungen zu hoch eingestuft. Bei den Großunternehmen, die ich kannte, gab eine strukturierte Einarbeitung mit Niveau. Des Weiteren empfand ich die Mitarbeiter zum größten Teil sowohl fachlich als auch sozial nicht kompetent. Das Wissen der Mitarbeiter war sehr ungleichmäßig verteilt. In vielen Fällen spielte ein einziger Mitarbeiter die größte Rolle innerhalb eines Workshops oder Meetings.

Module

Folgende Module waren mir hilfreich:

  • SCM (Supply Chain Management)
  • Programmierung
  • SAP®
  • Verteilte Systeme
  • Datenbanksysteme (SQL)
  • Soziale Kompetenzen
  • Projektmanagement
  • Software Engineering
  • Anforderungsanalyse

IT-Projektmanagement bei der COGLAS GmbH – Teil 2: Die Tätigkeiten

Im ersten Teil meines Eintrags wurde das Unternehmen und die Lösungen vorgestellt. Im zweiten Teil möchte ich die wichtigsten Tätigkeiten innerhalb des Unternehmens beschreiben.

Als IT-Projektmanager ist es in erster Linie erforderlich sich mit den logistischen Prozessen auseinander zu setzen. Da ich im Rahmen des Bachelorstudiums den Schwerpunkt SCM (Supply Chain Management) bevorzugt habe und durch der zweiten Praxisphase bei der Continental AG in der Abteilung Industrial Engineering sowohl praktische als auch theoretische Kenntnisse erworben habe, geling es mir die Komplexität der Logistik und Intralogistik (Interne Logistik innerhalb eines Unternehmens) schnell zu verstehen. Die Herausforderung bestand darin, das Wissen und die Erfahrung in Bezug auf SCM auf die Software COGLAS zu übertragen, um den Kunden bei Angelegenheiten zu unterstützen. Um die Komplexität des Systems und die logistischen Vorgänge zu begreifen, wurden künstliche Bestellungen im System angelegt und Wareneingangs-, Kommissionier-, Vorholungs-, Konfektionierungs-, Bereitstellungs- und Verpackungsprozesse sowie der Warenausgangsprozess simuliert.

Ein WMS-System wird mit der Zeit weiterentwickelt um alle Prozesse abzubilden, Änderung der Algorithmen aus Sicherheits- und/oder Effizienzgründen, Kundenansprüche, etc. Auch die COGLAS ist von Änderungen betroffen. In dieser Hinsicht war meine Aufgabe, die logistischen Prozesse im System zu testen, um negative Reaktionen zu erforschen und evtl. Kunden, die das System bereits eingesetzt haben, beim Updaten nicht zu benachteiligen.

Eine wesentliche Aufgabe war die Erstellung von Pflichtenhefe und die Dokumentation von Prozessen für neue Aufträge. Der Auftraggeber bekam am Standort einen Workshop. In dem Workshop wurden alle Prozessabläufe in Bezug auf Lagerhaltung, Nachschub, Kommissionierung, Wareneingang und –ausgang seitens Auftraggebers analysiert, angepasst (standardisiert) und dokumentiert. Auf Basis des Workshops wurde ein Pflichtenheft erstellt. Änderungen waren wie üblich vorbehalten. Ein Pflichtenheft enthält alle Anforderungen des Auftraggebers, die durch den Auftragnehmer realisiert sind. Um komplexe intralogistische Prozesse korrekt zu vermitteln, wurden Diagramme erstellt. Der Kunde übernimmt zum größten Teil die standardisierten Prozesse des Systems, da sonst die Prozesse implementiert werden müssen. Aus Kostengründen werden die Standardprozesse durch den Auftraggeber bevorzugt, sofern diese umsetzbar sind.

Ein weiterer Teil meiner Tätigkeit war der Kundenservice vor Ort. Für viele Anwender schien die Software zu komplex in der Anwendung. Dazu wurden Themengebiete seitens Auftraggebers hervorgehoben, bei denen Schulungsbedarf bestand.


IT-Projektmanagement bei der COGLAS GmbH – Teil 1: Das Unternehmen

Bevor ich anfange meine Tätigkeiten im Bereich IT-Projektmanagement und die wesentlichen Schwerpunkte vorzustellen, möchte ich euch kurz das Unternehmen und die Logistiklösungen vorstellen, bei dem ich nach dem Bachlorstudiengang kurzfristig tätig war.

Das Unternehmen

Die COGLAS GmbH bietet Standardsoftware und Dienstleistung für die Lagerverwaltung, Warehousemanagement, Software für die Intralogistik, Materialflussteuerung und Supply-Chain-Solutions an. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1983 im Region Hannover und beschäftigt derzeit ca. 40 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Die Logistiklösungen werden sowohl national als auch international angeboten.

Die Lösung

Die Lagerverwaltung war eines der ersten Informationssysteme, das in der innerbetrieblichen Logistik (auch Intralogistik) eingesetzt wurde. Herkömmliche Lagerverwaltungssysteme dienten dabei nur der Verwaltung des eigentlichen Lagers. Heutzutage bieten Lagerverwaltungssysteme (engl. Warehouse Management System, kurz WMS) Funktionen im Bereich Wareneingang, Kommissionierung, Warenausgang, Lagerhaltung, Beschaffung, Nachschubversorgung und Konfektionierung. Die Software COGLAS® ist eine modulare standardisierte Software für die Logistik zur Verwaltung und Steuerung logistischer Prozesse innerhalb eines Unternehmens. Die Lösung kann von Klein-, Mittel- und Großunternehmen eingesetzt werden, um die Geschäftsprozesse der unterschiedlichen Branchen abzubilden und somit zu optimieren. Ein wesentlicher Bestandteil der Software ist die Schnittstelle, die es ermöglicht mit vielen externen Softwaresystemen wie ERP-Systeme (z. B. SAP® R/3), Speditionssoftware, Versandsoftware, Zollsysteme, etc. eines Unternehmens gleichzeitig zu kommunizieren.

 


Werkstudent in der Siemens AG – Teil 3: Der Nutzen

Wie im zweiten Teil meines Berichts bereits angekündigt, hat sich aus dem Aufgabenspektrum meiner Werkstudententätigkeit im Bereich der Betreuung eines Ressourcenmanagementsystems ein Thema für meine Bachelor-Thesis ergeben.

So existieren innerhalb der Siemens AG Unternehmenseinheiten, die die (personelle) Ressourcenplanung mit MS Project 2013 fortlaufend durchführen. Allerdings gibt es ebenso Bereiche, die aus Kapazitätsgründen keine kontinuierliche, zentrale Planung in diesem System vornehmen können, sondern diese Planung lokal auf Ihrem Rechner mit einem MS Project Client durchführen. Um diese Ressourcenplanung jedoch im Sinne des effizienten Ressourcenmanagements auch allen anderen Unternehmenseinheiten zentral verfügbar zu machen, galt es eine möglichst automatisierte Lösung zu konzeptionieren, die dies ermöglicht. Das Resultat war ein VBA-Makro, welches von mir konzeptioniert, entwickelt und schließlich implementiert wurde. Dieses Makro überträgt halbautomatisiert lokale Projektpläne mit den entsprechenden Ressourceninformationen in das Ressourcenmanagementsystem, wodurch nicht nur die Datenqualität verbessert wird, sondern sich durch die Nutzung dieser Makro-Lösung gegenüber der manuellen Übertragung ein Zeit- und somit auch Kostenvorteil ergibt. Zudem wird durch diese Zeitersparnis die Akzeptanz auf Seiten der Anwender erhöht, welche notwendig ist, um die Vorteile der Nutzung dieses Systems auf weitere Unternehmensbereiche ausweiten zu können.

Fazit:

Nach mehreren Werkstudententätigkeiten im Laufe meines Bachelor- und des Masterstudiums, kann ich euch abschließend nur empfehlen, im Rahmen des Studiums Praxiserfahrungen zu sammeln. So könnt ihr die „graue“ Theorie im Idealfall nicht nur praktisch anwenden und damit langfristig lernen, sondern eure Tätigkeit ebenfalls dazu nutzen, mit dem Unternehmen und vielen verschiedenen Menschen und interessanten Persönlichkeiten in Kontakt zu kommen. Zudem könnt ihr herausfinden, in welchem Bereich ihr euch vorstellen könntet nach dem Studium tätig zu sein. Dies bzgl. kann ich euch nur ermutigen, nicht nur die Abteilung, sondern vielleicht auch mal das Unternehmen zu wechseln, um verschiedene Unternehmenskulturen (und –größen) und die damit korrelierende unterschiedliche Arbeitsweise kennenzulernen.

Beim Verfassen meiner Bachelor-Thesis hat mich die praktische Verzahnung besonders gereizt, da das neu generierte Wissen nicht nur einen Haufen Blätter Papier ziert, die in den Schränken des Prüfungsamtes verstauben, sondern tatsächlich als winziges Zahnrad dazu beiträgt, ein Unternehmen noch effizienter zu machen. Die erbrachte Leistung wird dadurch sichtbar und es stellt sich ein persönliches Erfolgserlebnis ein, das ungemein motivierend ist.

Euch viel Erfolg und Spaß bei der Absolvierung eurer praktischen Tätigkeiten!


Business Intelligence für relevante Erkenntnisse in Echtzeit innerhalb der GWS mbH – Teil 2: Praxis

Hallo zusammen,

nun folgt der zweite Teil meines Blockeintrags zur Praxis.

Business Intelligence gewinnt in der IT-Branche immer mehr an Bedeutung; zahlreiche Unternehmen nutzen solch ein BI-System, um wichtige Informationen für strategische Entscheidungen, die das Unternehmen zu treffen hat, heranzuziehen. Vor diesem Hintergrund befasst sich die GWS (Gesellschaft für Warenwirtschaftssysteme mbH) ebenfalls mit dieser Thematik, um erfolgskritische Daten, die im Alltagsgeschäft der GWS mbH angereichert werden, zu analysieren.

Die Tätigkeitserfassung innerhalb der GWS mbH

In der GWS mbH fallen in den unterschiedlichen Organisationbereichen verschiedene Tätigkeiten an. Dies können der Kundensupport, die Entwicklung von Lösungen oder anfallende Tätigkeiten in einem Kundenprojekt sein. Um Tätigkeiten, die in den verschiedenen Quellsystemen der GWS mbH gepflegt worden sind, voneinander abgrenzen zu können, wurde eine Software „Tätigkeitserfassung“ hausintern entwickelt. Sie ermöglicht die Darstellung einer Übersicht der anfallenden Tätigkeiten aus verschiedenen gekoppelten Systemen. Diese Software ist besonders für Führungskräfte oder das Abrechnungspersonal von Bedeutung, da anhand der „Tätigkeitserfassung“ überprüft werden kann, welche Tätigkeiten abrechenbar sind und demnach zur Rechnung gestellt werden können. Zahlreiche Daten werden im Rahmen der betrieblichen Tätigkeitserfassung in der GWS mbH angereichert. Damit die Fach- und Führungskräfte stets einen Überblick über die Tätigkeiten ihrer Mitarbeiter haben, wird dafür eine passende Benutzeranwendung benötigt. In diesem Punkt ist ein Hilfsmittel (BI-System) zur Auswertung der relevanten Daten erforderlich.

Nach diesen Erkenntnissen wurde mir die Aufgabe zugeteilt ein passendes Business Intelligence-Tool auszuwählen um die relevanten Daten der Tätigkeitserfassung visuell darzustellen.

Im dritten Teil meines Blogeintrags werde ich euch darüber informieren, wie ich diese besondere Aufgabe gemeistert habe.


Werkstudent in der GWS Gesellschaft für Warenwirtschafts-Systeme mbH – Teil 1: Unternehmensstrategie

Hallo zusammen,

im ersten Teil meines Berichts werde ich Euch einen kurzen Einblick über das Unternehmen und der Abteilung geben wo ich als Werkstudent tätig war.

Unternehmensportfolio

Die Gesellschaft für Warenwirtschafts-Systeme mbH (GWS), eine ehemalige Abteilung der GAD eG aus Münster, wurde im Jahr 1992 mit 32 Mitarbeitern als Tochtergesellschaft der GAD eG gegründet. Derzeit hat die GWS mbH mehr als 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich unter anderem auf die Standorte Münster (Hauptsitz) und vier weitere Standorte in Leonberg, München, Nürnberg und Hannover verteilen. Das strategische Produkt der GWS mbH ist die Branchenlösung gevis, die auf dem ERP-System Dynamics™ NAV von Microsoft® basiert und branchenspezifisch weiterentwickelt wurde. Die GWS mbH bedient kleine und mittelständische Handelsunternehmen, unter anderem in den Branchen Agrarhandel, Technischer Großhandel, Zentralregulierer, Baustoffgroß- und Einzelhandel, Sanitärgroßhandel und Lebensmittelgroßhandel. Das Unternehmen setzt beim Vertrieb der Software auf ein besonderes Lizenzmodell. Die Kunden mieten die Software, anstatt sie zu kaufen.

Die Rolle der Abteilung PIT innerhalb der GWS mbH

Ich wurde in der Zeit meiner Werkstudententätigkeit in der Abteilung Prozessorganisation, IT-Betrieb & Technologiemanagement (PIT) der GWS mbH eingesetzt. Die Abteilung PIT ist in den folgenden Bereichen innerhalb der GWS mbH verantwortlich:

  • Entwicklung und Dokumentation der Prozess- bzw. Ablauforganisation
  • Entwicklung, Einführung und Betrieb von Software (Tools) für den internen Einsatz
  • Einkauf und Verwaltung der notwendigen Infrastruktur, Software & Dienstleistungen
  • Management des GWS- Innovations-Portfolios von der Idee bis zum Produkt
  • Umsetzung bzw. Unterstützung für Prototypen & Pilotprojekte
  • Vollständiger (Administration, Monitoring, Dokumentation) Betrieb des GWS-Rechenzentrums

Im zweiten Teil meines Blogeintrags werden ich spezifisch den Aspekt Business Intelligence und dessen Bedeutung innerhalb der GWS mbH eingehen.


Werkstudent in der Siemens AG – Teil 2: Das Aufgabenspektrum

Nachdem ich euch im ersten Teil meines Berichts die Organisationsstruktur der Siemens AG und die organisatorische Zuordnung der Abteilung, in der ich tätig bin, vorgestellt habe, möchte ich euch nun über meine Aufgaben informieren.

So war ich in meiner Position als Werkstudent im Demand Management innerhalb der GS IT MO MM vorwiegend mit der Betreuung eines auf Microsoft Project basierenden Ressourcenmanagementsystems betraut. Zielsetzung der Nutzung dieses Systems ist die Durchführung einer Ressourcenplanung, um die jetzige und zukünftige Auslastung von Mitarbeitern analysieren und planen zu können. Dadurch soll eine optimierte Auslastung der personellen Kapazitäten und ein geringerer Aufwand in der Projektplanung erzielt werden.

Die Aufgaben, die sich für mich im Zuge dessen ergaben, waren vielfältig. Neben der Auswertung und bedarfsgerechten Aufbereitung von projekt-, ressourcen- und kapazitätsbezogenen Quelldaten fiel u. a. der Anwendersupport für die Benutzer des Systems in meinen Aufgabenbereich. Zudem galt es aufgrund des „End of Support“ von MS Project 2007 eine Migration auf MS Project 2013 durchzuführen. Hierbei ergaben sich im Rahmen der Projektdurchführung weitere Aufgaben, u. a. das Verfassen von Change Requests, die Durchführung von Tests und von Anwenderschulungen sowie das Anfertigen von mehrsprachigen Manuals und First-Step-Anleitungen. Die Ausführung dieser Aufgaben erfolgte dabei stets in enger Abstimmung mit den betroffenen Fachabteilungen und dem ausführenden IT-Dienstleister, was einen hohen Kommunikationsaufwand mit sich brachte.

Zudem lag es in meiner Verantwortung, im Rahmen eines Projekts zur Einführung einer einheitlichen Domäne für den gesamten Konzern, mit den sogenannten Application Owner aller in der Division Mobility genutzten Applikationen bzgl. der Einschätzung der Relevanz der Applikationen für dieses Projekt zu korrespondieren. Dazu gehörte auch die Identifizierung von bislang nicht aufgeführten Applikationen (z. B. Eigenentwicklung von Abteilungen, Segmenten, Business Units), um sicherzustellen, dass alle genutzten Applikationen nach der Einführung der neuen Domäne auch weiterhin fehlerfrei funktionieren. Dies war gerade in Hinblick auf die u. a. große Bedeutung der IT-Systeme für Produktionsprozesse (Industrie 4.0) von hoher Relevanz.

Im dritten Teil meines Berichts werde ich euch darüber informieren, wie sich aus den Aufgaben meiner Werkstudententätigkeit ein Thema für meine Bachelor-Thesis ergeben hat.


Praktikum bei der Volkswagen AG in der Konzern IT – Fahrzeugdiagnose- Teil 3 Soziale Aspekte

Hallo liebe Blogleser,

nun folgt der letzte Eintrag zu meinem Praktikum.

Trotz der Größe des Unternehmens spielt der soziale Aspekt eine sehr wichtige Rolle. Es herrscht ganz allein eine “Familien” Atmosphäre, weil zum einen fast annähernd alle Mitarbeiter sich duzen und die Mitarbeit auf „Vertrauensbasis“ läuft. Dies ermöglicht eine gute und angenehme Arbeitsatmosphäre.

Innerhalb der Abteilung besteht das Team immer aus allen Mitarbeitern. Charaktere müssen sich ergänzen und positiv beeinflussen. Daher spielt, neben den fachlichen Kenntnissen, auch die Teamfähigkeit, soziale Kompetenz und die persönliche Einstellung eine entscheidende Rolle. Dies spiegelt sich auch in der Auswahl der zukünftigen Mitarbeiter oder Auszubildenden wieder.

Während des Praktikums fühlte ich mich als ein Teil des Teams vollständig integriert. Obwohl ich bei der praktischen Umsetzung meines theoretischen Wissens in den ersten Wochen unsicher war, hat der Abteilungsleiter inkl. das Team mir immer vertraut und mich motiviert. An dieser Stelle muss ich betonen, dass viel Eigenepotenzial und Selbständigkeit erwartet wird. Für diejenigen, die sich gerne hinterm Bildschirm verstecken, sollte die Arbeit in einem großen Konzern schwer fallen.

Auch wenn die Parallelen in den ersten Wochen schwer zu sehen waren, wurde am Ende sehr klar wie Theorie und Praxis sich ergänzen als auch differenzieren können. Im Rahmen der Projektarbeit wurde beispielsweise deutlich, dass viele theoretische Projektmanagement-Bestandteile in den Fokus gelegt, aber in der Praxis nicht umgesetzt werden (konnten). Das war für mich der Beweis, dass die Theorie die Grundlage von allem bildet, aber nicht spezifiziert angewandt werden kann.

Vielen Dank für euer Interesse an meinem Praktikum, ich hoffe ich konnte euch die Arbeit im Bereich der Konzern IT-Fahrzeugdiagnose, in einem großen Unternehmen etwas näher bringen.

 

Grüße

Sümeyra Demir