► Der LeoVan bringt mobile Experimentierboxen direkt ins Klassenzimmer.
Als mobiles Schüler*innenlabor der Region Braunschweig bringt der LeoVan spannende Experimente aus der Uni direkt ins Klassenzimmer. Schüler*innen entdecken unter Anleitung wissenschaftliche Zusammenhänge und erleben Themen aus dem Unterricht praxisnah und interaktiv. Das Angebot ist kostenfrei.
Der LeoVan bringt alles mit: Didaktisch aufbereitete Experimente, geschultes Personal und jede Menge Spaß ohne zusätzlichen organisatorischen Aufwand. Schulen profitieren von einem niedrigschwelligen, curriculumsnahen Angebot. Die Experimente sind sowohl als motivierende Einstiege als auch praktische Vertiefungen nutzbar. Gleichzeitig macht die TU Braunschweig aktuelle Forschungsergebnisse sichtbar und weckt somit frühzeitig Interesse an (MINT-)Berufen und Studiengängen.
Der LeoVan kann von Schulen, Jugendzentren und weiteren, regionalen, Bildungseinrichtungen auf Anfrage gebucht werden. Zur Auswahl stehen verschiedene Experimente und Zeitslots mit einer Dauer von maximal 90 Minuten (2 Schulstunden). Die Buchung kann ausschließlich von Lehrkräften oder pädagogischem Personal erfolgen.
Alle Informationen zur Buchung des LeoVans bekommen Sie auf Anfrage bei der Projektkoordination.
Die Experimentierbox vermittelt zentrale Grundlagen der Akustik anhand abwechslungsreicher Experimente. Die Lernenden untersuchen, wie Schall entsteht, sich ausbreitet und beeinflusst werden kann. Durch verschiedene Stationen werden physikalische Phänomene anschaulich erfahrbar und mit Anwendungen aus Alltag, Technik und Forschung verknüpft.
Fachbezug: Physik, Naturwissenschaften, Technik
Kompetenzen: Beobachten, Experimentieren, Naturwissenschaftliches Arbeiten, Hypothesen bilden, Messergebnisse interpretieren
Dauer: ca. 90 Minuten, alternativ mehrere Experimentierstationen (120 Minuten)
Zielgruppe: Klassenstufen 5-7 und 8-10
Gruppengröße: ca. 20-30 Schülerinnen und Schüler (Klassenverband)
Benötigte Räumlichkeiten: Ein normaler Klassenraum bzw. ein geeigneter Raum mit ausreichend Platz für den Aufbau mehrerer Experimentierstationen.
In diesem Kurs werden die Lernenden spielerisch die Welt der Farben erforschen. Dazu darf zunächst jede*r ein selbst gemaltes Tier verstecken. Anschließend basteln die Lernenden ihre eigene Lupe, mit deren Hilfe die versteckten Tiere wieder sichtbar gemacht werden können.
Fachbezug: Physik und Technik
Dauer: 45-60 Minuten
Zielgruppe: Alter 8-14 Jahre / 2.-8. Klasse
Die Lernenden stehen vor der Herausforderung einen Fluss zu überqueren, jedoch verhindert das eiskalte Wasser jegliche Möglichkeit des Schwimmens. Doch es gibt eine Lösung – sie brauchen ein Boot! In diesem Workshop basteln die Lernenden selbstständig ein Thermometer und bauen ein Dampfboot, welches nur durch ein Teelicht angetrieben wird. Beides kann nach dem Kurs behalten und mit Nachhause nehmen.
Fachbezug: Physik
Dauer: 45-60 Minuten
Zielgruppe: Alter 8-14 Jahre / 2.-8. Klasse
In diesem Workshop bauen die Lernenden ein eigenes Survivalkit aus einfachen Materialien selbst. Dazu gehören ein Wasserfilter, eine Batterie und ein Flaschenzug. Damit sind sie direkt für ihr nächstes Outdoor-Abenteuer gerüstet.
Fachbezug: Physik
Dauer: 45-60 Minuten
Zielgruppe: Alter 8-14 Jahre / 2.-8. Klasse
Wir bauen einen elektrischen Lügendetektor aus Kupferdraht. Am Ende des Kurses hat jede*r Jugendliche einen funktionalen 'heißen' Draht, der mit nach Hause genommen werden kann.
Fachbezug: Physik
Dauer: 45-60 Minuten
Zielgruppe: Alter 8-14 Jahre / 2.-8. Klasse
Das Detektivbüro GALIMINT muss Verdächtige überwachen. Leider sind alle Periskope und Fernrohre gestohlen worden und die Kasse ist auch leer. So müssen wir uns aus Chipsdosen, Papierrollen, leeren Milchkartons, Taschenspiegeln und alten Linsen selbst behelfen. Jede*r Jugendliche kann am Ende ein Fernrohr oder ein Periskop mit nach Hause nehmen.
Fachbezug: Physik
Dauer: 45-60 Minuten
Zielgruppe: Alter 8-14 Jahre / 2.-8. Klasse
In diesem Workshop bauen die SchülerInnen selbständig Schaltungen auf und führen eigene Experimente durch, um sich die Funktionsweise der wichtigsten Elektronik-Bauteile zu erarbeiten.
Dazu gehören primär Dioden und Transistoren. Letztere übersteigen den vorgegebenen Unterrichtsstoff, stellen aber die Grundlage für alle modernen Computergeräte dar und ermöglichen jeder Art von komplexer Schaltung. Desweiteren liegt die Anwendung der aufgebauten Schaltungen im Fokus, sodass sich die SchülerInnen praxisorientiert die Verbindung zwischen Physik und Alltag erarbeiten können.
Inhalte
Dauer: 90 Minuten
Zielgruppe: ab Klassenstufe 9
Im Mai 2019 wurden die SI-Einheiten neu definiert. Seit dem wird statt des Urkilogramms in Paris die Kibble-Waage zur Definition der Einheit Kilogramm verwendet.
Dieser Workshop startet mit einer kurzen Einleitung über Lorentzkraft, Induktion sowie bewegte Leiter im Magnetfeld. Damit lässt sich die Kibble-Waage verstehen und im Experiment zur Massenbestimmung einsetzen. Es werden Grundlagen wiederholt, die Funktionsweise einer solchen Waage erläutert und in Kleingruppen exakte Massen bestimmt, wobei ein besonderes Augenmerk auf experimentelle Präzision gelegt wird.
Dauer: 90 Minuten
Zielgruppe: Klassenstufe 11 - 13
Wie schaffen es Flugzeuge, Brücken oder Rennwagen, gleichzeitig leicht und stabil zu sein? In dieser Experimentierbox entdecken Lernende die Grundlagen des Leichtbaus und entwickeln eigene Konstruktionen. Durch verschiedene Experimente lernen sie den Einfluss von Material, Geometrie und Struktur auf Stabilität und Gewicht kennen. Anschließend entwerfen und bauen sie eigene Leichtbau-Lösungen und testen diese experimentell.
Fachbezug: Physik, Technik, Mathematik, Kunst / Design
Kompetenzen: Experimentieren, Problemlösen, Konstruktion, Teamarbeit, Technisches Verständnis
Dauer: ca. 90 Minuten
Zielgruppe: Klassenstufen 5-7 und 8-10
Gruppengröße: ca. 20-30 Schülerinnen und Schüler (Klassenverband)
Benötigte Räumlichkeiten: Ein normaler Klassenraum bzw. ein geeigneter Raum mit ausreichend Platz für den Aufbau mehrerer Experimentierstationen.
In diesem Workshop wird vermittelt, wie Gravitationswellen durch Laserinterferometrie nachgewiesen werden können. Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, selbstständig Experimente mit dem Michelson-Interferometer durchzuführen, winzige Längenänderungen zu bestimmen und so die Experimente, für die 2017 der Nobelpreis vergeben wurde nachzuvollziehen.
Die Schülerinnen und Schüler lernen interessante wissenschaftliche Themen kennen: von schwarzen Löchern und die Entstehung von Gravitationswellen bis hin zur Bedeutung von Interferometern für den Nachweis von Gravitationswellen.
Dauer: 2-3 Stunden
Zielgruppe: Klassenstufe 11 - 13
In diesem Versuch geht es um die einfache Nachahmung des “BB84-Protokoll” genannten Verschlüsselungsverfahrens
zum sicheren Übermitteln von Nachrichten. Zur Zeit wird mithilfe dieses an einer schnellen und abhörsicheren Methode zum Senden von Nachrichten gearbeitet.
Dieser Workshop wiederholt das Grundprinzip von Polarisation von Licht, vermittelt den Aufbau und die Funktionsweise von sicherer Datenübermittlung und beschäftigt sich mit Quantenmechanischen Phänomenen wie "echtem" Zufall. Die Teilnehmenden schlüpfen dabei in die Rollen von SenderIn ("Alice"), AbhörerIn ("Eve") und EmpfängerIn ("Bob") und nutzen Laser sowie Filter um mithilfe von Licht sichere Schlüssel zur Codierung von Nachrichten zu generieren. Die große Frage ist dabei, ob Eve durch Alice und Bob aufgedeckt werden kann.
Dauer: 90 Minuten
Zielgruppe: Klassenstufe 10 - 13
Das NV-Zentrum Experiment zeigt, wie Stickstoff-Fehlstellenzentren (NV-Zentren) in Diamanten zur präzisen Detektion und Analyse kleinster magnetischer Felder genutzt werden. Es lässt sich ideal mit Lehrplaninhalten der Physik verknüpfen, insbesondere mit Themen wie Fluoreszenz und Quantenmechanik. Durch praxisnahe Experimente erhalten Schülerinnen und Schüler einen direkten Bezug zu aktuellen Forschungsfeldern und innovativen Technologien, was ihre wissenschaftliche Neugier fördert und ihnen Einblicke in moderne physikalische Anwendungen ermöglicht.
Dauer: ca. 90 min
Zielgruppe: Klassenstufe 11–13
Wir starten mit den Lernenden kleine und große Raketen, gebaut aus Filmdosen, mit 3D-Druck und aus PET-Flaschen. Wir verwenden verschiedene Treibstoffe und testen: Wer kommt am weitesten? Wie kann man am höchsten steigen? Reicht es nur für die erdnahe Raumstation oder schaffen wir es bis zu den entfernten Planeten?
HINWEIS: Die Starts müssen draußen durchgeführt werden. Wir brauchen also gutes Wetter und eine große Wiese oder ähnliches, wo wir beim Start niemanden gefährden.
Fachbezug: Physik und Technik
Dauer: 45-60 Minuten
Zielgruppe: Alter 8-14 Jahre / 2.-8. Klasse
Der LeoVan kann direkt von Lehrkräften und pädagogischen Fachkräften oder vertretungsweise von den jeweiligen Boxen-Anbietern gebucht werden. Aktuell ist das auf Anfrage möglich.
Das Angebot vom LeoVan steht allen Schulformen offen und kann für thematisch geeignete Klassenstufen und Unterrichtsfächer gebucht werden. Darüber hinaus ist auch eine Buchung für Jugendzentren und weiteren Bildungseinrichtungen möglich.
Die Experimentierboxen sind einzelnen Klassenstufen zugeordnet und können direkt beim Angebot eingesehen werden. Aktuell gibt es Experimentierboxen für die Klassenstufen 2-13.
Aktuell bieten wir eine Vielzahl von Experimentierboxen für die Bereiche Physik und Technik an. Das Angebot wird stetig erweitert.
Der Besuch des LeoVans ist für die Schulen/Einrichtungen kostenfrei. Sämtliche Materialien sowie Anfahrts- und Personalkosten werden von der TU Braunschweig übernommen.
Für den Besuch des LeoVans muss ein geeigneter Parkplatz für den VW-Bus bereit gestellt werden, damit die Kisten auf kurzem Weg in die Schule transportiert werden können.
Für manche Exprimente ist ein besonders ausgestatterter Fachraum nötig eingesehen werden. Genaue Bedingungen sind den einzelnen Angebotsbeschreibungen zu entnehmen.
Jede Fakultät kann den LeoVan für Schul- und Jugendzentrenbesuche nutzen. Voraussetzung ist vorhandenes didaktisch aufbereitetes Material in Euroboxen und geschultes Personal zur Durchführung der Experimente an Schulen und Jugendzentren.
Erforderlich ist die Anmeldung als Fahrer*in (Freigabe Firmenfahrzeug - iTUBS) mit anschließender Einweisung der Fahrer*innen durch den Fahrzeugbeauftragten, Antun Borkovic. Nach einer entsprechenden Fahrer*innen-Registrierung nimmt der Fahrzeugbeauftragte Kontakt mit Ihnen auf.
Hinweis: Der LeoVan kann NICHT genutzt werden für: Sonderfahrten und Transporte außerhalb von Schule-Uni-Angeboten
Die Nutzung des LeoVans seitens TU-Mitarbeitenden kann über Melanie Schaller (melanie.schaller@tu-braunschweig.de) angefragt werden.
Die Schlüsselausgabe läuft aktuell über den Fahrzeugbeauftragten Antun Borkovic (a.borkovic@tu-braunschweig.de).
Eine Tankkarte wird zur Verfügung gestellt. Hauptsächlich wird der LeoVan direkt an der TU Braunschweig geladen.
Aktueller Standplatz des LeoVans ist der Präsidiumsparkplatz hinter dem Audimax-/Forumsgebäude.
Die Euroboxen sind über verschiedene Online-Händler sowie in gängigen Baumärkten erhältlich. Sollten Sie hier Fragen haben, helfen wir Ihnen hier selbstverständlich gern weiter.
Die Lagerung der Boxen erfolgt direkt im Institut beziehungsweise in der anbietenden Einrichtung.
Im Rahmen des School Outreach Fonds gibt es Ausschreibungen, die sowohl Sach- als auch Personalkosten im Rahmen einer finanziellen Anschubfinanzierung unterstützen.
Gefördert mit Mitteln aus zukunft.niedersachsen, dem gemeinsamen Wissenschaftsförderprogramm
des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur und der VolkswagenStiftung.