Wirtschaftsinformatik in der Praxis

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Mein Praktikum bei der Volkswagen Financial Services AG (Teil 1)

Habt Ihr Euch mal gefragt, was mit Briefen oder Anträgen passiert, die ihr an Banken, Versicherungen oder Krankenkassen schickt? Die Herausforderung dabei ist, riesige Mengen an Informationen, Daten und Dokumenten zu verarbeiten. Diese Erfahrung habe ich während meines Praktikums im Dokumentenmanagement der Volkswagen Financial Services AG gemacht. In meinen Blogeinträgen möchte ich Euch meinen Arbeitgeber und meine Aufgaben im Inputmanagement kurz vorstellen. Weiterlesen…


Ein Auslandspraktikum auf Teneriffa (Teil 3)

In meinen beiden vorherigen Blogeinträgen habe ich über mein Praktikum auf Teneriffa berichtet (Teil 1 und Teil 2). Dabei habe ich meine Aufgaben ein wenig näher beleuchtet.

Nun möchte ich noch einmal zu den Anfängen zurückgehen: Ein Auslandspraktikum zu finden und dann auch noch genommen zu werden, ist nicht immer einfach. Wenn man nicht schon in ein Unternehmen eingebunden ist oder über „Vitamin B“ verfügt, sollte man auf jeden Fall ein wenig Zeit und Geduld mitbringen. So „googlete“ auch ich mich querbeet durch verschiedene Seiten auf der Suche nach passenden Praktika. Hierbei kann ich die Seite unicum.de vor allem empfehlen, da auf dieser verschiedenste Unternehmen ihre Praktikumsangebote veröffentlichen (für Praktika in Deutschland und im Ausland).
Mehr oder weniger zufällig bin ich auf das Praktikum auf Teneriffa gestoßen und dachte mir, da bewerbe ich mich einfach mal! Am Ende habe ich das Praktikum tatsächlich bekommen.
Spanisch konnte ich vorher überhaupt nicht, dies stellte jedoch kein Problem dar, da das gesamte Praktikum auf Englisch war und alle Englisch gesprochen haben. Einen Spanisch-Crashkurs habe ich an der Universität in Braunschweig dennoch vorher besucht, um so wenigstens die Grundlagen zu können und darauf basierend ein wenig Spanisch aus meinem Aufenthalt mitnehmen zu können.

Abschließend kann ich festhalten, dass mir das Projekt „Seo in the Sun“ sehr viel Spass gemacht hat – durch die Abwechslung aus Seminar und Praxistätigkeiten hat man sehr viel gelernt und mitgenommen aus dem Praktikum. Als vorheriger Online-Marketing-Laie habe ich nun ein fundiertes Wissen erlangen und erste Erkenntnisse bezüglich meiner späteren Berufswahl gewinnen können.
Teneriffa ist für ein Praktikum natürlich ein wunderschöner Ort. Zwar hatte man unter der Woche kaum Zeit diesen zu genießen, aber dafür konnte man am Wochenende die Schönheiten der Insel entdecken oder sich am Strand erholen.
Auch die Kollegen waren sehr nett und durch das Wohnen in Wohngemeinschaften und den Kontakt mit Sprachschülern blieb man nicht lang allein.

Ein Auslandspraktikum? Ich kann es jedem nur empfehlen!

Laura Glende


Ein Auslandpraktikum auf Teneriffa (Teil 2)

Wie auch schon im vorherigen Blogeintrag von mir berichtet, habe ich ein dreimonatiges Praktikum auf der Insel Teneriffa in Spanien absolviert.

Wie ebenfalls bereits erwähnt, war das Praktikum allerdings nur ein Teil des Projekts „Seo in the Sun“, welches durch eine Kooperation zwischen einer Online-Marketing-Agentur und einer Sprachschule ermöglicht wurde.

Das Besondere an dem Projekt war, dass man morgens von 9.00 Uhr – 10.30 Uhr zunächst ein Seminar besucht hat, innerhalb dessen man alles über das Online-Marketing gelernt hat. Die Seminare beinhalteten dabei wöchentlich wechselnde Themen, so war z. B. das Thema in einer Woche „Social Media“ und das einer anderen Woche „Content Management Systeme“. Geleitet wurden die Seminare von ehemaligen Google-Mitarbeitern.

Ab 10.30 Uhr arbeitete man dann in verschiedenen Projekten für Kunden von Optimanova oder für die FU International Academy Tenerife. Dadurch wurde es den Praktikanten ermöglicht, die zuvor angeeignete Theorie gleich praktisch anzuwenden und somit das Erlernte sofort zu festigen.

Unsere Projekte bestanden dabei in vielfältigen Aufgaben:
Ob Link Building, Erstellen einer Website, Aufsetzen von Google Adwords – Anzeigen oder Analysen mittels Google Analytics – alles aus dem Online-Marketing-Bereich war dabei. Die Abwechslung war ausreichend vorhanden und die Arbeit wurde nie eintönig.

Durch die Arbeit für zwei verschiedene Unternehmen gab es auch ständig wechselnde Kunden mit verschiedenen Problemen. Während der eine Kunde „lediglich“ die Pflege seiner Adwords-Anzeigen in Auftrag gab, wünschte sich ein anderer den kompletten Neuaufbau seiner Homepage inkl. sämtlicher Online-Marketing-Maßnahmen.

Welche persönlichen Erfahrungen ich aus dem Praktikum gezogen habe erfahrt Ihr im nächsten Bericht.

Laura Glende


Arbeit als Werkstudent bei KPMG (Teil 3): Code Review

In diesem Eintrag möchte ich Euch wieder einen anderen Einblick in meine Tätigkeit als Werksstudent bei der KPMG AG WPG geben. Viele Unternehmen haben eine eigene Entwicklungsabteilung oder auch ausgelagerte Development- oder Programmierzentren. Somit geht es in diesen Unternehmen häufig nicht nur darum, den korrekten und sicheren Einsatz von Standardsoftware zu prüfen, vielmehr müssen auch die selbst entwickelten Lösungen und deren Programmierung geprüft werden. Eine derartige Prüfung wird in der Regel als Code-Review bezeichnet. Weiterlesen…


Arbeit als Werkstudent bei KPMG (Teil 2): Mobile Security

In meinem zweiten Blogeintrag möchte ich einen weiteren Einblick in meine Arbeit als Werksstudent bei KPMG geben. Smartphones, Tablets und das damit verbundene BYOD ist zunehmend ein heiß diskutiertes Thema in verschiedenen Unternehmen, so auch bei unseren Mandanten. Weiterlesen…


Arbeit als Werkstudent bei KPMG (Teil 1): Firewall Re-Design

An dieser Stelle möchte nun auch ich von meiner Werksstudententätigkeit berichten. Wie Julia arbeite ich bei der KPMG AG WPG im Bereich des IT-Security Consulting, Julia berichtete schon einiges über die Arbeit bei KPMG im Allgemeinen, daher möchte ich im Folgenden gern ein paar Einblicke in die Tätigkeiten geben.

Als externe Berater werden wir aus verschiedensten Gründen hinzugezogen, einer dieser Gründe ist häufig, dass für eine konkrete Problemstellung kein standardisierter Lösungsweg existiert, wie zum Beispiel bei einem Firewall Re-Design. Hierbei muss zunächst die existierende Firewall-Struktur analysiert und plausibilisiert werden, um das vorhandene Regelwerk bewerten zu können. Hieraus können dann Vorschläge gegeben werden wie die Firewall hardwareseitig aufgebaut sein sollte und wie ein sauberes Regelwerk strukturiert werden kann.

Bei einem konkreten Projekt waren derart viele interne und externe Systeme in zahlreichen Subnetzen beteiligt, dass es zunächst darum ging, die Kommunikation von über 8.000 verschiedenen IP-Adressen zu analysieren. Als Input lagen lediglich Log-Files der Firewalls, ein umfassender Netzplan sowie das komplette Regelwerk mit mehreren hundert Regeln vor. Allein das Handling der Log-Dateien, die jeweils mehrere GB groß waren, stellte sich als besondere Herausforderung dar. Es musste nun also eine vor allem zeitlich effiziente Möglichkeit gefunden werden, diese Daten auszuwerten, um dem Mandanten konkrete und relevante Informationen liefern zu können.

Wir entschieden uns also dazu, für die Daten individuelle Parser zu programmieren, sodass wir alle Daten in eine MySQL Datenbank überführen konnten. Da jedoch selbst einfache Anfragen bei dieser Datenmasse sehr viel Zeit in Anspruch nehmen, musste die Datenbank gezielt durch verschiedene Indizes optimiert werden. (Hierbei hilft es enorm die Vorlesung RDB2 gehört zu haben.) Durch diese Indizes war nun die schnelle Auswertung der Daten möglich und es konnte analysiert werden, welche Systeme miteinander kommunizierten und welche Firewall-Regel dies erlaubte. Wir konnten dem Mandanten nun unterschiedlichste Informationen liefern, wie zum Beispiel miteinander in Konflikt stehende Regeln oder Regeln, die nie Anwendung finden.

Zum Abschluss mussten diese gewonnen Informationen mit den prozessualen Bedürfnissen des Mandanten zusammengebracht werden, um abzuleiten, welche Systeme tatsächlich miteinander kommunizieren müssen und zwischen welchen Subnetzen eine Kommunikation per Firewall verboten werden muss. Hierbei hat man als externe Person häufig einen unvoreingenommeneren Blick auf die Systemlandschaft und kann somit die besseren „Warum“-Fragen stellen, anstatt eine bestehende Regel als notwendig hinzunehmen.

Michael Bier


Mein Blick in die Praxis eines Industrieunternehmens (Teil 3)

In meinem abschließenden Eintrag möchte ich darstellen, welche Punkte aus meiner Sicht beim Einstieg als Wirtschaftsinformatiker zu beachten sind und was die Tätigkeiten besonders auszeichnet. Am Beginn meines Praktikums habe ich keinen „Praxisschock“ erlebt, d. h. ich denke, dass die Vorbereitung auf reale Tätigkeiten ausreichend ist. Dennoch sollte bedacht werden, dass die Einarbeitung doch eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt und Abweichungen zwischen Theorie und der täglichen praktischen Arbeit existieren. Weiterlesen…


Mein Blick in die Praxis eines Industrieunternehmens (Teil 2)

In meinem zweiten Eintrag berichte ich über meine wahrgenommenen Aufgaben. Dabei habe ich in einem Projekt zur Entwicklung eines IT-Systems gearbeitet, d. h. ich war an allen Aufgaben von der Planung bis zur Fertigstellung beteiligt. Hier hatte ich die Aufgabe bestimmte Fehlerdaten, die während des Fahrzeugproduktionsprozesses entstehen und in verschiedenen Datenbanken gespeichert werden, in einer zentralen Datenbank zusammenzufassen. Weiterlesen…


Ausbildung als Fachinformatiker bei der Volkswagen AG (Teil 2)

In meinem letzten Beitrag habe ich einige grundlegende Dinge zu meiner Ausbildung bei Volkswagen erzählt, nun werde ich genauer auf einige Stellen eingehen.

Meine erste Station während meiner Ausbildung war die PC-Werkstatt. In dieser arbeiten neben zwei Angestellten nur Auszubildende. Das Team ist hier immer aus Kaufleuten, Elektronikern und Fachinformatikern zusammengesetzt. Die Arbeit in der PC-Werkstatt hilft, den Computer genau kennen zu lernen und ebenfalls mit Kunden in Kontakt zu treten. Aufgabe in der PC-Werkstatt ist es, zum einen Geräte zu reparieren und zum anderen Geräte für den Verkauf vorzubereiten. Zu diesem Zweck wurden innerhalb des Werkes ausgemusterte Geräte jeglicher Art abgeholt. Neben Computern, Monitoren, Tastaturen und Mäusen gab es ab und zu auch einige aussortierte Schätze wie beispielsweise Beamer. Die abgeholten Geräte wurden dann von uns auf Funktionsfähigkeit getestet. Jeder Rechner musste auf seine Komponenten überprüft werden. Hierfür gab es verschiedene Diagnoseprogramme und einen Zettel, auf dem anschließend die Leistungsdaten erfasst wurden. Sehr wichtig war noch das gründliche Löschen der Festplatte. Defekte Geräte wurden von uns auf dem Schrottplatz entsorgt. Weiterlesen…


Von Dubai nach Teneriffa…

Unsere Studenten kommen gut um die Welt! Unter der Kategorie „Praktikum“ findet Ihr einige Berichte aus fernen Ländern und bekannten Unternehmen, aufgeteilt in mehreren Folgen. Weitere werden folgen. Schaut doch mal herein…!

Security Consulting bei KPMG, Einsatz in Dubai, bei einem Auto-Konzern, bei der AutoVision, als Fachinformatiker bei Volkswagen als Werksstudent bei Volkswagen oder bei bwin.

Praktika als Teil des Masterstudium Wirtschaftsinformatik, siehe den Eintrag von Susanne Robra-Bissantz (hier), genau so haben wir uns das gedacht…

Vielen Dank an alle Beiträger!