Wirtschaftsinformatik in der Praxis

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Studentischer Mitarbeiter bei der Volkswagen Financial Services AG – Teil 2

Wie im letzten Teil angekündigt, möchte ich diesmal über die Arbeit bei der Volkswagen Financial Services AG (kurz: VWFS) und meine Tätigkeit im großen Gefüge der VWFS berichten.

Ich wurde in der IT eingesetzt, die Abteilung hatte den schönen Namen „Banking, Sales und CRM“. Meine Unterabteilung hieß „Direktbank und Händlerfinanzierung“. Aufgabe der Abteilung war die Eigenentwicklung und das Customising von SAP-Banking-Modulen, oder anders gesagt: Sie machte es möglich, dass Bankkunden über ihr Geld verfügen und Händler Autos verkaufen können. Daher gehörte es zum Tagesgeschäft, die Anwendungen an die Gesetze und Bundesbankvorgaben anzupassen und um neue Produkte zu erweitern.

Eines der Projekte bestand beispielsweise darin, die Systeme SEPA-fähig zu machen. Die Aktivitäten der Unterabteilung waren aber nicht auf den deutschen Markt beschränkt, auch im Ausland kamen die Anwendungen zum Einsatz. Gute Englischkentnisse sind daher, wie in allen Berufen, ein Muss und waren für meine Aufgabe unabdingbar. Eine meiner Aufgaben war nämlich die Übersetzung. Neben IT-(Fach-)Konzepten, sollte ich die GUI-Texte, die während der Entwicklung auf Deutsch angelegt werden, ins Englische übersetzen, um so die Applikationen für den Einsatz in den Auslandsgesellschaften vorzubereiten. Hier verbanden sich das Wissen um SAP und Programmierung mit den Fachtermini der Finanzwirtschaft aus dem Wirtschaftsinformatikstudium. Da die VWFS den aktiven Wissenserwerb fördert, in meinem Fall durch training on the job, kamen nach und nach viele Aufgaben hinzu, die weitere Bereiche der Wirtschaftsinformatik anschnitten: Die Administration der Nutzerrechte der Abteilungsmitarbeiter in den SAP-Systemen und Windows, die Auswertung und Überwachung von Balanced Scorecards, die Administration des Sharepoints der Abteilung, bis hin zur Bearbeitung von Fehlermeldungen, in Austausch mit den Anwendern.

Das mag sich sehr viel anhören, aber da immer darauf geachtet wurde, dass man mit seinen Aufgaben wächst und dass man jederzeit seine Stundenanzahl anpassen konnte, ließen sich Arbeit und Studium gut kombinieren.

Janis


Studentischer Mitarbeiter bei der Volkswagen Financial Services AG – Teil 1

Ein Vorteil des Studiums an der TU Braunschweig ist, dass sie sich in der Nähe zu einer Vielzahl von Firmen befindet, in denen man sich als angehender Wirtschaftsinformatiker im Masterstudium gut einbringen kann.

Wer neu an die TU kommt, dem möchte ich empfehlen die Services der Uni zu nutzen, wie die Jobbörse des Careerservice und besonders die Mail-Verteiler. Denn ein kleiner Zweizeiler im Winfo-Verteiler war es der mich auf die Volkswagen Financial Services AG (kurz: VWFS) aufmerksam machte. Auf ein Unternehmen, von dem ich bis zu dem Zeitpunkt nur wenig gehört hatte, das mich aber von da an durch mein Studium begleiten sollte.

Die VWFS ist eine Tochtergesellschaft der Volkswagen AG, die 1949 unter dem Namen Volkswagen Finanzierungsgesellschaft gegründet wurde und sich bis heute zu einem ständig wachsenden Mobilitätsdienstleister mit bald 9.000 Mitarbeitern entwickelt hat, die in über 40 Ländern aktiv sind. Als Dachgesellschaft vereint sie Leasing-, Versicherungs- und Bankaktivitäten ihrer Tochtergesellschaften und ist so gleichsam interner wie externer Dienstleister für Endkunden, Tochtergesellschaften und den gesamten Konzern. Ausgerichtet sind die Aktivitäten der VWFS zum einen auf Privat- und zum anderen auf Geschäftskunden.

Diese Struktur bewirkt, dass es nicht nur Abteilungen, sondern Bereiche gibt, die sich dann in Abteilungen und Unterabteilungen aufteilen, die wiederum in Teams organisiert sind. Eine sehr hierarchische Struktur, wie sie auch in anderen Konzerngesellschaften zu finden ist, die aber notwendig ist, um die vielfältigen Aufgaben ineinandergreifen zu lassen.

Wie die Arbeit im Inneren des Unternehmens und in meiner Abteilung aussah erfahrt ihr im zweiten Teil.

Bis dahin, beste Grüße

Janis


Praxisstudent bei der ckc group – Teil 3

Persönlich nehme ich aus meinem Arbeitsengagement bei der ckc group viele Erfahrungen und eine Menge positive Eindrücke mit. Mir ist viel klarer geworden, wie komplex die Abläufe von großen IT-Systemen sind. Ich habe außerdem festgestellt, dass mir die prozessuale Herangehensweise und das Prozessdenken sehr entgegenkommen und mir auch viel Spaß machen. Daher werde ich auch versuchen, im restlichen Studium an der TU Braunschweig, meinen Schwerpunkt stärker auf die Prozessanalyse zu legen.

Ich habe die Seiten in einem mittelständischen Unternehmen kennengelernt, aber auch die Strukturen in einem Großkonzern, durch die Arbeit beim Kunden. Ich muss sagen, dass mir die Arbeitsweisen und Strukturen im Mittelstand mehr zusagen, weil man da das Gefühl hat, dass man in dem Unternehmen mehr bewegen kann. Man kann eigene Projekte vorantreiben, ohne dabei im bürokratischen Sumpf zu versinken.

Ich hoffe, euch helfen meine Erfahrungen aus dem Mittelstand ein wenig.

Beste Grüße,

Markus Michnik

Teil 1 meines Berichts

Teil 2 meines Berichts


Praxisstudent bei der ckc group – Teil 2

Hier möchte ich über meine „sozialen“ Erfahrungen berichten, die ich bei meiner Praxisstudentenstelle gewonnen habe.

Das Arbeiten beim Kunden war eine neue Erfahrung für mich. Man arbeitet mit Mitarbeitern des Kunden und Angestellten von anderen Dienstleistern zusammen und verfolgt gemeinsame Ziele. Wenn man jetzt vermutet, dass es zwischen den unterschiedlichen Dienstleistern irgendwelche Scharmützel gibt – Fehlanzeige!

Alle arbeiten in der Abteilung kollegial zusammen. Man merkt gar nicht, dass da unterschiedliche Arbeitgeber hinterstecken. Ich persönlich wurde sehr herzlich aufgenommen und mir wurden schnell relevante Arbeiten überlassen. Falls irgendwelche Fragen bei mir aufgetreten sind, konnte ich diese schnell und im persönlichen Kontakt klären.

Der Kontakt zum eigenen Unternehmen leidet nicht darunter, dass man „nur“ beim Kunden arbeitet. Die Verbindung zur ckc war und ist immer gut, die Kommunikationsstrukturen sind kurz und unkompliziert, da man immer einen direkten Ansprechpartner im Unternehmen hat. Das Betriebsklima unter den Mitarbeitern ist sehr kollegial und auch der Kontakt zur Geschäftsführung ist sehr unkompliziert. Ich persönlich habe mich recht schnell im Unternehmen eingelebt. Und die recht vielen Unternehmensevents, wie AfterWork Partys, waren auch immer ganz nett 😉

Mehr über meine persönlichen Erkenntnisse findet ihr im nächsten Eintrag!

Markus Michnik


Praxisstudent bei der ckc group – Teil 1

Hallo zusammen,

ich arbeite seit Beginn meines Masterstudiums als Praxisstudent bei der ckc group, ein mittelständisches Unternehmen aus der Region Braunschweig mit knapp 350 Mitarbeitern. Das Unternehmen besitzt weiterhin Standorte in ganz Deutschland. Die ckc group ist ein B2B-Dienstleister und betätigt sich in den Geschäftsfelder Automobilindustrie, Banken, Versicherungen, Luft- und Raumfahrt, Energiewirtschaft, Retail sowie Transport und Logistik.

Viele der Mitarbeiter arbeiten direkt bei den Kunden, um diese schnellstmöglich beraten zu können. Ähnlich war es auch bei mir. Ich arbeitete bei einem Automobilkonzern aus der Region, den viele von euch vermutlich kennen. Dort war ich in einem IT-Projekt mit zwanzig Mitarbeitern tätig.

Zu meinen Aufgabenfeldern gehörten die Prozessanalyse und das Testmanagement.

Bei der Analyse hatte ich die Aufgabe zwei Prozesse zu untersuchen: Den fachlichen Prozess des Konzernsystems, welches von der Abteilung entwickelt wird, und den Deploymentprozess. Hier musste auch die Verbindung zu dem eingesetzten Tool IBM Rational Change berücksichtig werden. Ziel war es, einen Prozess zu implementieren, der allen Stakeholdern als Leitfaden für die Aufgaben im Deploymentumfeld dient. Stakeholder waren dabei u. a. der Fachbereich, die Entwickler und die Tester. Beide Prozesse gaben mir Einblicke in Felder, die durch das Studium nur im gewissen Umfang betrachtet wurden.

Als weiteres Arbeitsgebiet habe ich in meiner Zeit das Testmanagement kennengelernt. Hier sollte ich das Anwendungssystem durch Funktionstests auf Fehler überprüfen. Ich habe anhand von Bugs und Change Requests, die in einem Release behoben bzw. implementiert wurden, deren erfolgreiche Umsetzung geprüft. Die Erkenntnis, die ich aus dieser Aufgabe gewonnen habe, ist die Bedeutung des Qualitätsmanagments im Entwicklungsprozess. Und ich habe erfahren, wie umfangreich es ist, ein großes Softwareprodukt zu entwickeln bzw. zu testen.

Mehr dazu im zweiten Teil meines Berichts.

Markus Michnik


Traineeprogramm bei der KPMG in München: Und danach? (Teil 3)

Liebe Blog-Leser,

nach dem Traineeprogramm bin ich dann direkt in dem Bereich eingestiegen, der mir während des Programms am besten gefallen hatte. Mittlerweile bin ich nun also schon 3 ½ Jahre bei der KPMG, wohne wieder in Hamburg, studiere unter der Woche hier in Braunschweig und habe einen Teilzeit-Vertrag bei der KPMG.

Ich kann wirklich jedem nur empfehlen, nach dem Bachelor erst einmal in das Berufsleben zu schnuppern. Das Masterstudium macht mir nun viel mehr Spaß, da ich mit mehr Interesse dabei bin und viele Dinge schnell mit der Praxis vergleichen kann. Auch das Studieren an sich fällt mir leichter und ich weiß die viele Zeit im Studium besser zu schätzen. Bei Präsentationen in der Uni fühle ich mich sicherer, da ich im Job sehr viel präsentiert habe und auch einige Schulungen zu dem Thema besuchen durfte. Und zu guter Letzt macht sich das auch sehr positiv bei meinen Noten bemerkbar. Also, in diesem Sinne: Genießt das Studium und scheut Euch nicht vor Herausforderungen, sondern im Gegenteil, sucht diese aktiv, denn sie bringen Euch persönlich weiter!

Kristina


Traineeprogramm bei der KPMG in München: Herausforderungen (Teil 2)

Liebe Blog-Leser,

an den Herausforderungen, die mein neuer Lebensweg und das Traineeprogramm bei der KPMG mit sich brachte (s. meinen ersten Blog-Eintrag), bin ich sehr gewachsen und habe viel gelernt. Das Programm wurde mittlerweile geändert, sodass ich nicht auf den ganz genauen Verlauf eingehen werde. Wen das aber trotzdem interessiert, kann sich gerne bei mir melden.

Der wohl größte Vorteil des Traineeprogramms bestand darin, von Anfang an ein großes Netzwerk zu haben. Neben mir fingen ca. 30 andere Trainees in verschiedenen Niederlassungen an. Das Programm startete mit einem mehrwöchigen Schulungsprogramm, in dem wir uns gegenseitig alle sehr gut kennen lernten. Noch heute ist das ein großer Vorteil für mich bei der Arbeit. Egal zu welchem Thema es gerade eine Frage gibt, meistens kenne ich einen meiner Traineekollegen, der in dem Bereich arbeitet. Ein großes Netzwerk in einer Firma zu haben ist immer ein riesiger Vorteil – egal ob es um Fragen, Beförderungen oder nur darum geht, die Kaffeepause nicht alleine zu verbringen.

Außerdem empfinde ich bei der KPMG auch den Umgang mit Kollegen und Vorgesetzen als sehr positiv. Alle Mitarbeiter sind sehr jung und motiviert. In meinem Team, in dem ich nun seit gut drei Jahren arbeite, gehen wir sehr oft auch nach der Arbeit zusammen aus und man hält sich gegenseitig den Rücken frei. Zu unseren Chef haben wir alle eine sehr freundschaftliche und respektvolle Beziehung.

In meinem nächsten Beitrag erfahrt Ihr dann, warum ich jetzt hier an der TU gelandet bin!

Kristina


Traineeprogramm bei der KPMG in München: Der Weg dahin (Teil 1)

Liebe Blog-Leser,

Im Rahmen des Moduls Methoden der Wirtschaftsinformatik in meinem Masterstudium der Wirtschaftsinformatik möchte ich heute beginnen, von meinen Erfahrungen im Traineeprogramm bei der KPMG zu berichten, um Euch einen Einblick in die Praxis zu geben.

Nach meinem Bachelor in Wirtschaftsinformatik stand ich mal wieder vor der Frage „Was nun?“.  Auf einen Master hatte ich zu dem Zeitpunkt noch keine Lust.  Also fing ich an mich umzuschauen. Ich ging in Hamburg auf einige Jobmessen (kann ich jedem nur empfehlen!), die ich immer sehr interessant fand und entdeckte viele neue Möglichkeiten für mich. Hier wurde ich auch auf das Traineeprogramm  der KPMG aufmerksam. Traineeprogramme bieten die Möglichkeiten, viele Bereiche eines Unternehmens kennen zu lernen und nicht fest auf einer Stelle zu starten. Für mich genau das Richtige, da ich noch sehr unentschlossen war in welchen Bereichen der IT ich arbeiten möchte. Das Traineeprogramm gab mir die Möglichkeit viele Bereiche der Wirtschaftsinformatik kennen zu lernen.

Ich wohnte zu der Zeit in Hamburg und das Traineeprogramm wurde in München, Frankfurt und Düsseldorf angeboten.  Eine neue Stadt reizte mich schon länger. Das Traineeprogramm sollte 1 ½ Jahre gehen. Ich entschied mich für München, bewarb mich und wurde zum Assessment Center in Frankfurt eingeladen.  Noch am gleichen Tag bekam ich eine Zusage. Das neue Abenteuer konnte beginnen…

Viele neue Herausforderung: Neuer Job, neuer Wohnort, neue Leute – wie ich damit zu Recht kam erfahrt ihr in meinem nächsten Blog-Eintrag!

Kristina


Mein Praktikum bei der Volkswagen Financial Services AG (Teil 3)

In meinem Blogeintrag (hier Teil 1 und  Teil 2) möchte ich Euch abschließend erzählen, welche Erfahrungen ich bei der Volkswagen Financial Services AG gesammelt habe.

Ein wichtiger Punkt ist die Einsatzbereitschaft. Ich habe die Integration in die Arbeitsprozesse der Abteilung und die Möglichkeit zur Verantwortungsübernahme als sehr motivierend empfunden. Die Tätigkeiten sollen Euch Freude bereiten, denn so kann ein noch besseres Ergebnis erzielt werden. Wenn Ihr Interesse an Abläufen im Unternehmen habt, dann beschäftigt Euch mit diesem Thema und fragt nach. Weiterlesen…


Mein Praktikum bei der Volkswagen Financial Services AG (Teil 2): Aufgaben und Erfahrungen

Wie in meinem ersten Eintrag (hier) angekündigt, werde ich über meine Aufgaben und Erfahrungen berichten, die ich bei den „Internen Diensten“ der Volkswagen Financial Services AG gesammelt habe.

Als studentischer Mitarbeiter hatte ich die Aufgabe, die Arbeitsanweisungen für das gesamte Inputmanagement zu erstellen. Bei den erforderlichen Abstimmungen haben mir die genaue Kenntnis der Inputmanagementprozesse und die hohe Akzeptanz, die ich mir in meinem Team erarbeitet habe, sehr geholfen. Für mich persönlich war wichtig, dass ich die zu beschreibenden Prozesse auch selbst ausführen konnte. Dadurch habe ich einen Überblick über das gesamte Inputmanagement bekommen. Besonders freue ich mich darüber, dass im Nachgang der Arbeitsanweisungen in einigen Prozessen Verbesserungen identifiziert und umgesetzt wurden, auch wenn es harte Diskussionen gab. Weiterlesen…