Wirtschaftsinformatik in der Praxis

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Produktmanagement – von der Idee zum Produkt – Part 3

Moin, ich bin Marie.

Für mehrere Jahre habe ich im Produktmanagement eines großen Medizintechnik-Herstellers gearbeitet. Dabei durfte ich die Entstehung eines digitalen Produktes von Beginn an begleiten.

Parallel zur Entwicklung des neuen Produktes liefen die Launch-Vorbereitungen. Hier wieder die wichtigsten Schritte, grob zusammengefasst:

Operative Themen

Damit mein Produkt auch bestellt werden konnte, musste es z.B. ins ERP-System der Firma eingepflegt werden und das Fulfillment nach der Bestellung eingerichtet werden. Außerdem habe ich Vorlagen für die lokale Preisfindung, Vertragsvorlagen und mehrere Anleitungsdokumente vorbereitet. Mit diesen Vorlagen waren die Kollegen aus verschiedenen Ländern auf einen Launch bei sich im Markt vorbereitet.

Produktkommunikation

Ich habe klassische Produktshootings für Foto- und Videomaterial begleitet und Inhalte für eine Website und Print-Material sowie ein Press Kit für die Produktkommunikation vorbereitet. Im Medizinprodukt-Bereich sind darüber hinaus wissenschaftliche Belege sehr wichtig, weshalb ich für mein neues Produkt auch eine kleine Studie durchführen durfte, um die Akzeptanz, Effizienz und Effektivität im Gesundheitsbereich bewerten zu lassen.

Lokalisierung

Da mein Produkt in verschiedenen Ländern verkauft werden sollte, mussten für jedes Land sowohl das Produkt, als auch die Kommunikationsmaterialien lokalisiert werden. Mit praktischen Trainings und passenden Verkaufsargumenten habe ich die lokalen Teams auf den Launch vorbereitet und die erste Präsentation des Produkts auf lokalen Konferenzen und Messen begleitet.

Damit endet meine Übersicht über meine Arbeit im Produktmanagent von der Idee zum Produkt. Von der Analyse technischer und fachlicher Anforderungen unter Berücksichtigung der Unternehmensinteressen, über die Entwicklungsbegleitung inklusive Nutzertests, bis zur Kommunikation des Kundennutzens waren viele Aufgaben dabei, die ich bereits in meinem Bachelor-Studium der Wirtschaftsinformatik kennen gelernt habe. Gerade zum Berufseinstieg kann ich die Arbeit im Projekt- oder Produktmanagement für Absolventinnen der Wirtschaftsinformatik sehr empfehlen.

(Hier ein Bild von einer Konferenz)


Produktmanagement – von der Idee zum Produkt – Part 2

Moin, ich bin Marie.

Für mehrere Jahre habe ich im Produktmanagement eines großen Medizintechnik-Herstellers gearbeitet. Dabei durfte ich die Entstehung eines digitalen Produktes von Beginn an begleiten.

Nachdem die Vorbereitung abgeschlossen war, ging die Entwicklung meines digitalen Produkts los. Wir veranstalteten ein gemeinsames Kick-Off mit dem Software-Anbieter, in dem wir die fachlichen und technischen Anforderungen abstimmten. In regelmäßigen Check-Ins im Projekt-Team haben wir den Fortschritt besprochen, Fragen geklärt und Probleme offen angesprochen, um sie gemeinsam zu lösen. Typische Themen dabei waren Fragen zu fachlichen Inhalten, zum Corporate Design und zu weiteren Vorgaben aus dem Unternehmen.

Ich haben die Entwicklung mit laufenden Nutzertests begleitet. Dabei haben ich sowohl mit fachlichen Experten als auch mit Laien getestet, um verschiedene potentielle Nutzergruppen abzudecken. Die Ergebnisse der Tests habe ich qualitativ und quantitativ ausgewertet, um die notwendigen Verbesserungen und gewünschten Anpassungen mit dem Software-Anbieter zusammen für die Entwicklung zu priorisieren. Darüber hinaus waren Nutzertests auch eine gute Möglichkeit, um interne Stakeholder in die Produktentwicklung mit einzubeziehen und die weitere Unterstützung für das neue Produkt im Unternehmen zu sichern.

So haben wir Schritt für Schritt ein neues digitales Produkt entwickelt. Parallel dazu liefen die Vorbereitungen für den Launch, von denen ich Euch im nächsten Blog-Eintrag berichte.

(Beispiel-Bild der Produkttests)


Produktmanagement – von der Idee zum Produkt – Part 1

Moin, ich bin Marie.

Für mehrere Jahre habe ich im Produktmanagement eines großen Medizintechnik-Herstellers gearbeitet. Dabei durfte ich die Entstehung eines digitalen Produktes von Beginn an begleiten.

Bevor die tatsächliche Entwicklung meines Produkts losgehen konnte, war viel Vorbereitung notwendig. Die wichtigsten Schritte, grob zusammengefasst:

Plausibilitätsprüfung

Zuerst habe ich geprüft, ob die Produktidee plausibel ist. Dazu gehört neben der technischen Machbarkeit durch einen kleinen Prototypen vor allem eine Prüfung der Wirtschaftlichkeit. Um belastbare Zahlen zum medizinischen Bedarf, aktuellen Markt-Dynamiken und ökonomischen Rahmenbedingungen zu bekommen, habe ich eine wissenschaftliche Recherche, passende Marktforschung und technische Ausschreibungen durchgeführt. All diese Informationen flossen in einen Business Case ein, in dem ich verschiedene Fälle (z.B. verschiedene Hardware-Optionen oder die unterschiedlichen Pricing-Modelle der Software-Anbieter) modelliert habe.

Rechtliche Prüfungen

Bei der Plausibilitätsprüfung wurden viele Verträge benötigt (z.B. NDAs und Dienstleistungsverträge für die Marktforschung), sodass die Rechtsabteilung bereits früh involviert war. Darüber hinaus waren aber noch weitere rechtliche Prüfungen der neuen Produktidee notwendig. Besonders wichtig im Medizinprodukt-Bereich sind die nationalen und internationalen Medizinprodukt-Gesetze (bzw. der Ausschluss davon). Für meine Produktidee wurde festgestellt, dass es sich dabei nicht um ein Medizinprodukt handelt, was die weitere Entwicklung viel einfacher gemacht hat. Mit weiteren Experten zusammen habe ich darüber hinaus das Datenschutz-Konzept und den Intellectual-Property-Status der Produktidee geprüft.

Abstimmung mit internen Stakeholdern

Im Laufe der Entwicklung waren viele weitere Abteilungen involviert, die vor dem Start der Entwicklung über die neue Produktidee informiert und in die Entwicklung mit eingebunden werden mussten. Dabei kann nach Verantwortlichkeit unterschieden werden zwischen: Accountable – Entscheidungsträger im Unternehmen, die die Produktentwicklung gutheißen mussten, bevor ich starten konnte. Consulted – fachlichen oder technischen Input-Gebern. Informed – anderen Projekten, mit denen ich mich abstimmen musste, um Überschneidungen und gemeinsame Standards zu besprechen.

Vom Start und Verlauf der Entwicklungen berichte ich Euch im nächsten Blog-Post!

(Hier noch ein Blick aus meinem Büro damals.)


Werkstudent bei der Siemens Mobility GmbH [3/3]

Hallo zusammen,

im letzten Teil meines Blogeintrags möchte ich ein Fazit zu meiner Tätigkeit als Werkstudent im Bereich Data Engineering und Data Analysis ziehen.

Die Tätigkeit bei Siemens Mobility ermöglicht mir vielfältige praktische Einblicke in einen Bereich, der mir Spaß macht und in dem ich auch nach dem Studium gerne weiterarbeiten möchte. Insbesondere die Arbeit mit Snowflake, Qlik und Power BI gibt mir einen guten Praxisbezug. Gleichzeitig kann ich einige Inhalte aus dem Studium, etwa aus den Vorlesungen Relationale Datenbanksysteme I, Software Engineering oder aus der überfachlichen Qualifikation zum Thema SAP, in der Praxis wiedererkennen und anwenden.

Als besonders bereichernd empfinde ich die Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen aus unterschiedlichen Fachbereichen. Durch den regelmäßigen Austausch erhalte ich Einblicke in verschiedene Prozesse und lerne, technische Lösungen an konkrete betriebliche Bedarfe anzupassen. Dabei wird deutlich, dass neben technischem Verständnis auch Kommunikation eine zentrale Rolle spielt.

Auch das Arbeitsumfeld erlebe ich als sehr positiv. Ich werde als Werkstudent in Projekte eingebunden, ernst genommen und erhalte die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen und mich fachlich weiterzuentwickeln. Hinzu kommen flexible Arbeitszeiten, die Möglichkeit zum Homeoffice sowie verschiedene Weiterbildungsangebote, die die Verbindung von Studium und Beruf zusätzlich unterstützen.

Insgesamt fällt mein Fazit daher sehr positiv aus. Die Werkstudententätigkeit bei Siemens Mobility bietet mir wertvolle fachliche und persönliche Entwicklungsmöglichkeiten und vermittelt zugleich einen realistischen Einblick in mögliche Berufsfelder der Wirtschaftsinformatik.

Zusammenfassend bin ich mit meiner Tätigkeit als Werkstudent sehr zufrieden und kann sie jedem Studierenden weiterempfehlen.

Pascal


Werkstudent bei der Siemens Mobility GmbH [2/3]

Hallo zusammen,

in diesem Beitrag möchte ich euch einen genaueren Einblick in meine konkreten Aufgaben und Projekte während meiner Werkstudententätigkeit geben.

Ein zentraler Bestandteil meiner Arbeit ist die Entwicklung und Pflege von Datenmodellen in Snowflake. Diese bilden die Grundlage für verschiedene Auswertungen und Reports, die anschließend in Power BI visualisiert werden. Die zugrunde liegenden Daten stammen dabei vor allem aus dem ERP-System SAP. Deshalb ist es wichtig, die fachlichen Prozesse und Datenstrukturen zu verstehen, ein fachlich und semantisch sinnvolles Datenmodell zu entwickeln und frühzeitig zu klären, welche Inhalte am Ende im Dashboard dargestellt werden sollen. Dabei geht es nicht nur darum, Daten technisch korrekt bereitzustellen, sondern sie auch so aufzubereiten, dass sie für die jeweiligen Fachbereiche sinnvoll nutzbar sind. Dafür ist der enge Austausch mit den Personen wichtig, die mit den Dashboards arbeiten und die Daten für ihre täglichen Aufgaben benötigen. Damit die Daten aus SAP für Analysen und Dashboards genutzt werden können, müssen sie zunächst in geeigneter Form aufbereitet und weiterverarbeitet werden. Hierfür kommt der ETL-Prozess zum Einsatz. ETL steht für Extract, Transform, Load und beschreibt den Prozess, bei dem Daten aus Quellsystemen wie SAP entnommen, in Snowflake aufbereitet und anschließend für Analysen und Visualisierungen in BI-Tools genutzt werden.

Ein weiteres wichtiges Thema meiner Werkstudententätigkeit ist neben der Weiterentwicklung bestehender Datenmodelle auch die Entwicklung neuer Datenmodelle. Mein zentraler Arbeitsschwerpunkt lag jedoch in den vergangenen Monaten auf der Migration von Qlik zu Power BI. Gemeinsam mit meinem Team habe ich daran gearbeitet, bestehende Qlik-Anwendungen, Arbeitsblätter und Datenstrukturen in die neue Umgebung zu überführen. Dabei wurden einzelne Inhalte auch nach Snowflake verlagert und in bestimmten Bereichen optimiert. Da Qlik und Power BI zwei unterschiedliche Business-Intelligence-Tools sind, mussten Funktionsweisen, Logiken und Darstellungsformen zum Teil deutlich angepasst werden.

Neben der eigentlichen Dashboard-Entwicklung gehört auch die Unterstützung von Kolleginnen und Kollegen aus anderen Abteilungen zu meinen Aufgaben. Wenn Daten für Auswertungen, Präsentationen oder Analysen benötigt werden, stelle ich diese entweder direkt bereit oder unterstütze bei der Strukturierung und Nutzung der Daten. Dadurch habe ich regelmäßig Kontakt zu unterschiedlichen Fachbereichen und bekomme ein gutes Verständnis dafür, welche Anforderungen in der Praxis an Daten und BI-Lösungen gestellt werden.

Insgesamt ist meine Tätigkeit eine gute Mischung aus technischer Arbeit an Datenmodellen und BI-Tools sowie der Zusammenarbeit mit den Fachbereichen, um datenbasierte Entscheidungen im Unternehmen zu unterstützen.


Werkstudent bei der Siemens Mobility GmbH [1/3]

Hallo zusammen,

mein Name ist Pascal und ich studiere Wirtschaftsinformatik im Master. Neben meinem Studium bin ich nun seit zwei Jahren als Werkstudent im Bereich Data Engineering und Data Analysis bei der Siemens Mobility GmbH tätig. In den folgenden Blogbeiträgen möchte ich euch einen Einblick in meine Aufgaben, meine Projekte sowie meine praktischen Erfahrungen geben.

Da Siemens gefühlt in sehr vielen Bereichen tätig ist, hier noch einmal eine kleine Einordnung: Die Siemens Mobility GmbH gehört zur Siemens AG und ist auf Lösungen für den Schienenverkehr spezialisiert. Neben digitalen Anwendungen und Software entwickelt und produziert das Unternehmen vor allem Komponenten, Systeme und Schienenfahrzeuge. Dazu gehören beispielsweise Relais, Schaltschränke und Balisen, die für einen sicheren und zuverlässigen Bahnverkehr sorgen. Gleichzeitig spielen Themen wie Digitalisierung und Automatisierung eine immer wichtigere Rolle. Das Ziel von Siemens Mobility ist es, nachhaltige, sichere und effiziente Lösungen zu entwickeln, um die Mobilität von Menschen und den Transport von Gütern auf der Schiene zu verbessern.

Mein Arbeitsort ist der Standort Braunschweig, der durch seine direkte Lage am Hauptbahnhof gut angebunden ist und insgesamt rund 4.400 Mitarbeitende beschäftigt. Ich selbst bin in einem kleinen Team im Bereich der Digitalisierung und Automatisierung von Abläufen im Order Management und in der Business Administration tätig. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Nutzung von Business-Intelligence-Lösungen, um Daten aus unterschiedlichen Systemen auszuwerten, transparent darzustellen und für Entscheidungen nutzbar zu machen. In diesem Kontext spielen BI-Tools wie Power BI und Qlik, das ERP-System SAP sowie Datenplattformen wie Snowflake eine zentrale Rolle. Neben der Entwicklung dieser Lösungen ist auch der bereichsübergreifende Austausch ein wichtiger Teil meiner Arbeit, da ich regelmäßig mit Kolleginnen und Kollegen zusammenarbeite, die die Dashboards nutzen, mit Daten arbeiten oder Anforderungen aus ihren jeweiligen Bereichen einbringen.

Konkreter dazu im nächsten Blog mehr.


Praktikum: Mein Start bei Volkswagen Financial Services 3/3

Nach dem freiwilligen Praktikum durfte ich mein Pflichtpraktikum direkt anschließen. Die zusätzliche Zeit ermöglichte mir, noch tiefer in die Materie einzusteigen, Verantwortung zu übernehmen und meine Rolle im Projekt IRMA weiter auszubauen. Ich habe nicht nur fachlich viel gelernt, sondern auch persönlich enorm profitiert: Mein Selbstbewusstsein ist gewachsen, meine Kommunikationsfähigkeit wurde geschärft und mein Verständnis für unternehmensinterne Prozesse hat sich deutlich vertieft.

Besonders hervorheben möchte ich das Arbeitsklima bei VWFS. Die Kolleginnen und Kollegen waren nicht nur fachlich kompetent, sondern auch menschlich großartig. Ich habe mich jederzeit wertgeschätzt und unterstützt gefühlt. Auch meine Mitpraktikantin Andrea war über die gesamte Zeit hinweg eine wichtige Stütze und Inspirationsquelle. Gemeinsam haben wir Herausforderungen gemeistert und Erfolge gefeiert.

Abschließend kann ich sagen: Mein Praktikum bei VWFS war eine der prägendsten Stationen meiner bisherigen Laufbahn. Ich bin dankbar für die Chance, Teil dieses Unternehmens gewesen zu sein, und kann VWFS als Arbeitgeber uneingeschränkt empfehlen. Die Kombination aus fachlicher Tiefe, kollegialem Miteinander und echter Entwicklungsperspektive macht VWFS zu einem Ort, an dem man gerne arbeitet und wächst.


Praktikum: Mein Start bei Volkswagen Financial Services 2/3

Während meines Praktikums konnte ich in unterschiedlichste Aufgabenbereiche eintauchen . Besonders spannend war die Entwicklung automatisierter Lösungen zur Prozessverbesserung mit Excel VBA. Auch die eigenständige Modellierung und Optimierung von Geschäftsprozessen im Restwertkontext hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, komplexe Zusammenhänge verständlich darzustellen und gleichzeitig praktikable Lösungen zu entwickeln.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Kommunikation zwischen Stakeholdern und Entwicklungsteams. Hier konnte ich meine Fähigkeiten in der Schnittstellenarbeit stärken und lernen, wie essenziell klare Kommunikation und Dokumentation in agilen Projekten sind. Tools wie JIRA und Confluence wurden zu meinem täglichen Begleiter, ebenso wie die unternehmensspezifische SAP-Anwendung, mit der ich restwertspezifische Kennzahlen analysieren und präsentieren durfte.

Besonders stolz bin ich auf meine Beiträge zur Qualitätssicherung im Restwertprognoseprozess sowie auf die Erstellung von Präsentationen, die nicht nur fachlich fundiert, sondern auch visuell ansprechend waren. Diese Erfahrungen haben mir gezeigt, wie vielseitig und anspruchsvoll die Arbeit im Restwertmanagement ist und wie viel Freude es macht, Teil eines Teams zu sein, das gemeinsam an innovativen Lösungen arbeitet.


Praktikum: Mein Start bei Volkswagen Financial Services 1/3

Im November 2023 begann ich mein freiwilliges Praktikum im Bereich Restwertmanagement bei VW Financial Services. Für mich war es die ideale Gelegenheit, mein theoretisches Wissen in einem praxisnahen Umfeld zu vertiefen und gleichzeitig wertvolle Einblicke in die Arbeitsweise eines international agierenden Unternehmens zu gewinnen.

Gleich zu Beginn wurde ich herzlich ins Team aufgenommen und durfte gemeinsam mit meiner Mitpraktikantin Andrea starten. Diese gemeinsame Anfangsphase war besonders wertvoll: Wir haben uns gegenseitig unterstützt, Fragen geteilt und voneinander gelernt. Die Kolleginnen und Kollegen bei VWFS waren von Anfang an unglaublich hilfsbereit und offen. Egal ob bei fachlichen Rückfragen oder bei der Einarbeitung in neue Tools – ich hatte stets das Gefühl, dass mein Beitrag geschätzt wurde und ich mich weiterentwickeln konnte.

Besonders beeindruckt hat mich die professionelle und gleichzeitig menschliche Atmosphäre im Unternehmen. Die agile Arbeitsweise im Projekt IRMA, das sich mit der Entwicklung einer Restwertapplikation beschäftigt, bot mir die Möglichkeit, SCRUM und KANBAN nicht nur kennenzulernen, sondern aktiv mitzugestalten. Schon in den ersten Wochen durfte ich Verantwortung übernehmen und eigene Ideen einbringen.


Werkstudent bei THIMM in Northeim [3/3]

In meinem dritten Jahr durfte ich zurück in die SAP-Welt kommen, um bei der Ablösung eines weiteren Altsystems zu helfen. Diesmal in einem größeren Team und mit schärfer gesetzten Meilensteinen. Dieses System dient zur Vorausplanung der Lieferungen und der Produktionen und ist somit ein Herzstück des Alltags vieler Kollegen aus den kaufmännischen Bereichen. Die Einarbeitung in die Thematik dauerte einige Zeit und wenn ich ehrlich bin, ist es immer noch ein tägliches Neu-Dazu-Lernen. Wie bei so vielen Projekten ist die Programmierung der einfachste Teil. Vor allem die Absprache mit meinen Team-Kollegen, aber auch mit den fachlichen Kollegen nimmt hierbei die meiste Zeit in Anspruch. Dies liegt vor allem daran, dass die Neubetrachtung des Altsystems auch einige Prozesse offenlegt, die überarbeitet werden könnten. Ein solches Projekt ist Kerngeschäft eines jeden Wirtschaftsinformatikers und bringt mir bisher sehr viel Spaß und Erfüllung.

Abschließend möchte ich noch einmal werben für THIMM als Arbeitgeber. Wie an meiner nun dreijährigen THIMM-Zugehörigkeit zu erkennen ist, halte ich THIMM für einen ausgezeichneten Arbeitgeber. Ich durfte sehr viel lernen und durch das wertschätzende Miteinander und das Vertrauen in die Fähigkeiten eines jeden Einzelnen fühlt man sich innerhalb des THIMM-Kosmos pudelwohl. Auch wenn ich anfangs ohne Begeisterung für das Produkt Wellpappe in meine Werkstudenten-Tätigkeit gestartet bin, so kann ich dies nun nicht mehr sagen. Die Verpackungsbranche und vor allem die Wellpappbranche ist eine spannende und zukunftsfähige Branche und ich kann THIMM als meinen Arbeitgeber nur empfehlen.

Viele Grüße

Simon