Angefangen habe ich mit der Ablösung eines simplen Rechner-Tools von einer alten Umgebung auf die neue SAP-Umgebung. Dieses Rechner-Tool ist eine einfache Möglichkeit für meine Kollegen aus anderen Bereichen, um spezifische Qualitätsmerkmale von Wellpappe zu berechnen. Dies war aus meiner Sicht der perfekte Start in die Wellpapp-Welt, da ich mir durch dieses Projekt einiges an Informationen über das Produkt Wellpappe erarbeiten musste. Außerdem wurde ich etwas ins kalte Wasser geworfen, da ich vorher noch nie mit SAP in Berührung gekommen bin und ich es quasi allein abzulösen hatte. THIMM und im speziellen mein Vorgesetzter haben mir viel Vertrauen und Zeit gegeben, wofür ich sehr dankbar bin. Denn ich konnte viel in meinem ersten Jahr bei THIMM lernen. Vor allem Dinge, die man im Studium kaum bis gar nicht mitbekommen kann. Dazu gehören Soft-Skills, wie die Absprache in multigenerationalen Teams, aber auch Hard-Skills, wie zum Beispiel die SAP-Programmierung.
In meinem zweiten Jahr wurde ich durch meinen Vorgesetzten auf ein Projekt aufmerksam, dass KI in die Produktion bringen wollte. Initiiert wurde das ganze von einem Werkleiter in Deutschland. Die Idee war hierbei, bestimmte Standorte innerhalb der Produktion unterstützend zu beobachten, sodass sich Kollegen in der Produktion mehr mit der eigentlichen Produktion beschäftigen können und weniger repetitive und beobachtende Tätigkeiten ausführen müssen. Dieses Projekt hat mir deutliche Einblicke in verschieden Standorte und in die Produktion gegeben, die ich zwar vorher auch im Groben kannte, aber ohne das Projekt wohl kaum so intensiv kennenlernen hätte können.