Wirtschaftsinformatik in der Praxis

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Werkstudentenjob bei NewYorker – Data Engineering (2/3)

In diesem Blogeintrag soll es mehr um die Arbeitskultur, die täglichen Aufgaben und die Räumlichkeiten gehen.

Das Team der Data Science Engineers besteht mittlerweile aus 10 Leuten. Als ich angefangen habe, waren es noch 4. Innerhalb des Teams wird Englisch gesprochen, da viele Kolleg*innen aus dem Ausland nach Deutschland für diesen Job oder ein Studium gezogen sind und nicht alle auf fachlichem Niveau Deutsch sprechen. Ich persönlich finde das cool, weil man viel über andere Kulturen lernen kann und ich die Möglichkeit habe, mich auch auf Englisch auszutauschen.

Als Data Science Engineer kann man, je nach Wohnsitz, entweder von Braunschweig oder Berlin aus arbeiten. Das Büro in Braunschweig liegt im Hauptsitz von NewYorker an der Hansestraße, wo auch ich arbeite. Die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten, gibt es zwar grundsätzlich, allerdings ist es offiziell nicht für die Mitarbeitenden in Braunschweig erlaubt. Vereinzelt, etwa bei Arztterminen, kann dies jedoch genehmigt werden. Für mich als Werkstudent ist das in Ordnung, da ich im Büro durch direktes Fragen mehr lernen kann und ich mich im Team auch wohlfühle. Bei meinen Kollegen (Vollzeitkräften) gehen die Meinungen dazu jedoch auseinander.
Es gibt auch eine Kantine, wobei man manchmal Glück mit den angebotenen Gerichten haben muss. Für manche vielleicht wichtig: Es gibt dort vegetarische Optionen, aber veganes Essen ist quasi unmöglich.

Klassische tägliche Aufgaben gibt es in unserem Team eigentlich nicht. Die einzige Routineaufgabe besteht darin, zu prüfen, ob die Daten-Pipelines (z. B. vom Data Lake) über Nacht erfolgreich durchgelaufen sind. Diese Aufgabe übernehmen bei uns sogenannte Sherlocks im Team. Ansonsten geht es darum, auf Änderungen in den Datenbanken zu reagieren und allgemein die Datenqualität zu verbessern. So entstand auch meine derzeitige Aufgabe. In der Codebase des Data Lakes werden viele Tabellen über sogenannte Primärschlüssel miteinander gejoined/verbunden. Ich teste gerade, ob die Vereinheitlichung dieser Primärschlüssel durch das Hochstellen einiger ausgewählter Spalten die Joins in der Codebase optimiert. Optimieren bedeutet in diesem Fall, dass sich mehr Zeilen in der Ergebnisstabelle befinden. Der aktuelle Stand ist, dass sich in zwei Tabellen tatsächlich mehr Zeilen befinden. Derzeit prüfe ich noch, ob die neuen Informationen dieser Zeilen sinnvoll sind, sprich, ob sie den Geschäftsprozessen von NewYorker nicht widersprechen.


Werkstudentenjob bei NewYorker – Data Engineering (1/3)

Hallo zusammen,

ich bin Pascal und nun seit etwa 2,5 Jahren bei NewYorker als Werkstudent tätig. In den folgenden Blogeinträgen möchte ich euch von meiner Arbeit in der Data Science Engineering Abteilung berichten, in der ich seit 1,5 Jahren arbeite.
Grob gefasst ist diese Abteilung dafür zuständig, Unternehmensdaten für Data-Science-Projekte innerhalb des Unternehmens bereitzustellen. Dabei geht es darum, Daten aus verschiedensten Geschäftsprozessen (meistens in der Supply Chain) auf einer separaten Plattform zusammenzufassen. Diese Plattform wird auch Data Lake genannt.

Als ich in der Abteilung angefangen habe, wurde ich zuerst mit dem Data-Lake-Projekt vertraut gemacht. Meine erste Aufgabe war es, Tabellen in der (recht chaotischen) Datenbank zu finden, die Daten über Inventurprozesse in den Filialen enthalten. Daraus sollte ich eine Tabelle für den Data Lake erstellen, die alle Inventurzählungen aller NewYorker-Filialen umfasst. Ziel war es zu prüfen, ob die Inventurdaten mit den Abverkaufsdaten der Filialen übereinstimmen.

Da ich meinen Bachelor im Logistikbereich gemacht habe, musste ich mir dafür ein paar Software-Skills aneignen, was dank meines hilfsbereiten Arbeitsumfelds gar nicht so schwer war. Ein Großteil des Data-Lake-Projekts und somit auch der Code, den ich implementieren musste, ist in PySpark geschrieben. PySpark ist gut darin, mit großen Datenmengen umzugehen, denn manche Tabellen, mit denen wir arbeiten, haben mehrere Milliarden Einträge. Wem SQL und Python leicht fällt, kann PySpark schnell lernen (meine Erfahrung).

Zurück zur Aufgabe: Bei der Suche nach relevanten Inventurdaten-Tabellen konnten mir unternehmensinterne Datenbank-Berater und Fachleute aus anderen Logistik-Abteilungen helfen 5 Tabellen ausfindig zu machen. Nach dem Zusammensetzen aller Tabellen und ein paar Datenbereinigungsprozessen ergab sich eine Tabelle, die die Inventurdaten aller Filialen enthält. Nun galt es zu prüfen, ob die Daten in dieser Tabelle vollständig und korrekt sind. Der Data Lake beinhaltet eine Tabelle, in der alle Warenein- und -ausgänge in den Filialen verzeichnet sind. Wenn man diese bis zu einem Inventurzeitpunkt aggregiert, sollten die Inventurzählungen und der aggregierte Wert aller Warenein- und -ausgänge denselben Filialbestand aufweisen. Dies war jedoch nur vereinzelt für einige Filialen und einzelne Kleidungsstücke der Fall. Grund dafür könnte Diebstahl sein, aber auch die Qualität der Inventurdaten allgemein kann in Frage gestellt werden.

Diese Aufgabe war dennoch hilfreich, um die Dateninfrastruktur von NewYorker und wichtige Applikationen kennenzulernen, mit denen ich zukünftig arbeiten würde.


Werkstudent bei Siemens Mobility – Digitale Transformation der Fertigung (3/3)

In meinem letzten Beitrag möchte ich noch mal ein abschließendes Fazit mit den Vor- und Nachteilen von meiner Werkstudentenstelle geben.

Ein großer Vorteil ist in meinen Augen die Flexibilität. Die Anpassung der Arbeitszeiten an meinen Stundenplan in der Uni ging problemlos und auch die Möglichkeit des mobilen Arbeiten sorgt für viel Flexibilität, was gerade für Studenten ein großer Vorteil ist. Dies wird durch den zentralen Standort am Hauptbahnhof ergänzt. Des Weiteren ist die Bezahlung bei Siemens sehr gut und wird ergänzt von vielen Corporate Benefits bei bestimmten Partnern sowie Sonderzahlungen und Aktienoptionen. Ein weiterer und in meinen Augen guter Vorteil ist der Zugriff auf eine Lernplattform von Siemens, auf dieser befinden sich tausende Kurse und E-Books zu den unterschiedlichsten Themen. Von Projektmanagement über diverse Programmiersprachen bis hin zu den aktuellsten Inhalten rund um KI, ist eigentlich für alle etwas dabei. Natürlich wird auch von Siemens die nötige ESD-Arbeitskleidung gestellt und ein eigener Laptop. In dem Unternehmen herrscht eine lockere Du-Kultur mit flachen Hierarchien und vielen jungen Führungskräften.

Bei den Nachteilen fällt mir eigentlich nur das Arbeiten in einem Großraumbüro mit freier Platzwahl ein. Wenn sich viele Personen in einem Meeting befinden, kann es schon mal etwas lauter werden. Des Weiteren bin ich persönlich eher ein Fan von einem festen Arbeitsplatz, statt jeden morgen einen neuen Arbeitsplatz zu suchen und einzurichten. Jedoch gewöhnt man sich auch an diese Dinge, da die Vorteile am Ende auf jeden Fall überwiegen.

Alles in einem kann ich Siemens Mobility als Arbeitgeber sehr empfehlen, die Arbeit in einem jungen Team macht viel Spaß und die weiteren Vorteile sind ein guter Bonus. Durch die eigenständige und verantwortungsvolle Arbeitsweise können viele Erfahrungen gesammelt werden, welche im späteren Berufsleben von großem Vorteil sind.

Ich hoffe mein kleiner Einblick hat euch gefallen und ihr hattet Spaß beim Lesen!


Werkstudent bei Siemens Mobility – Digitale Transformation der Fertigung (2/3)

In diesem Beitrag soll es etwas um das Unternehmen gehen und meine Aufgabenbereiche. Im nächsten Beitrag folgt dann noch mal ein Fazit zu meiner bisherigen Zeit bei Siemens Mobility.

Ich denke der Konzern Siemens ist heutzutage eigentlich jedem bekannt, aber in welchen Bereichen ist Siemens alles tätig? Mit 320.000 Mitarbeitenden lässt sich die Siemens AG in unterschiedliche Schwerpunkte aufteilen. Digital Industries befasst sich mit der Digitalisierung und Automatisierung der Industrie, Smart Infrastructure mit der Infrastruktur von Gebäuden und Energiesystemen, Siemens Healthineers ist im Bereich der Medizintechnik tätig und Siemens Mobility befasst sich Mobilitätslösungen für den Schienenverkehr. Was man sich darunter vorstellen kann? Nun dafür habe ich mal den tollen Satz „Wir buchen unsere Zugtickets mit Siemens-Software, um mit Zügen von Siemens zu reisen, die mit Infrastruktur-Technologie von Siemens betrieben werden“ gelesen und ich denke dadurch erhält man ein ganz gutes Bild von Siemens Mobility. Wenn du also das nächste mal mit dem Zug fährst und aus dem Fenster guckst, dann wirst du links und rechts von den Schienen viele Produkte von Siemens sehen.

Aber nun mal zu meinen eigentlichen Aufgaben. Wie bereits in meinem ersten Beitrag erwähnt, unterstütze ich die digitale Transformation in der Fertigung. Denn Siemens möchte ein Fertigungssteuerungssystem einführen, um eine papierlose Fertigung zu ermöglichen und den Mitarbeitenden eine gute Unterstützung zu bieten. Im Zuge dessen musste ich mir natürlich erst mal einen Überblick über die Prozesse in der Fertigung beschaffen, indem ich alle Schritte in der Fertigung durchlaufen habe und auch mit den Mitarbeitenden gesprochen habe. Die Einführung eines neuen Systems bringt natürlich einige Vorteile mit sich, bspw. die Pflege und Aktualisierung von Daten. Daher gehört zu meinen Aufgaben auch die Pflege dieser Daten in unserem aktuellem ERP-System, damit diese auf das neue Fertigungssteuerungssystem zugeschnitten sind. Der Fertigungsprozess wird dann von mir in dem neuen System modelliert, dafür muss der gesamte Workflow abgebildet werden. Hierbei muss natürlich auf die richtigen Verzweigungen geachtet werden, da nicht jedes Produkt dieselben Schritte durchläuft.  Damit die Mitarbeitenden wissen, was bei welchem Schritt zu erledigen ist wird Ihnen an jedem Arbeitsplatz eine Beschreibung angezeigt, welche mithilfe von HTML, CSS und JavaScript erstellt wird. Nachdem alles im neuen System eingerichtet wurde, müssen die Arbeitsplätze von mir mit der richtigen Hardware ausgestattet werden und die Mitarbeitenden müssen von mir für das neue System geschult werden.

Es zeigt sich also, dass eine hohe Abstimmung mit den Mitarbeitenden, Teamleitern, Gruppenleitern und der IT-Abteilung für eine perfekte Anpassung des MES an die jeweiligen Bedürfnisse nötig ist sowie eine gute Projektplanung und eine eigenständige Arbeitsweise.

Im letzten Beitrag folgt noch mal ein Fazit zu meiner Stelle als Werkstudent bei Siemens Mobility.


Werkstudent bei Siemens Mobility – Digitale Transformation der Fertigung (1/3)

Hallo zusammen,

in meinem ersten Beitrag möchte ich euch etwas über meinen Werdegang erzählen und wie mich dieser zu Siemens Mobility geführt hat. In dem nächsten Beitrag gehe ich dann genauer auf das Unternehmen und meine Aufgaben dort ein und abschließend gibt es im letzten Beitrag noch mal ein Fazit von mir.

Während meines Bachelorstudiums habe ich mir vorgenommen mich erst mal auf das Studium zu konzentrieren und habe aus diesem Grund immer nur nach einem Minijob Ausschau gehalten. So fing ich erst mal mit einem Nebenjob als Bürokraft an und wechselte dann zu einer HiWi-Stelle in der Universität, um Einblicke in die Forschung und Lehre zu bekommen. Zum Ende meines Studiums habe ich dann noch mal im Rahmen eines Minijobs Einblicke in die Softwareentwicklung gesammelt, bis ich meinen Bachelor absolviert hatte.

Die Entscheidung noch einen Master zu machen und meine Kenntnisse zu vertiefen fiel bei mir relativ schnell. Dieses Mal wollte ich jedoch neben dem Studium meine bisher erworbenen Kenntnisse in einem Unternehmen anwenden und meine Praxiserfahrungen ebenfalls erweitern. Schon während meines Studiums habe ich einige Studierende kennengelernt, die bei Siemens Mobility arbeiteten und immer sehr positiv davon berichteten. Aus diesem Grund schaute ich mir ebenfalls die Stellenanzeigen auf der Internetseite durch und unter den vielen Angeboten fiel mir direkt „Werkstudent für digitale Transformation“ auf. Ein Werkstudent, welcher bei der Einführung eines Fertigungssteuerungssystems und einer papierlosen Fertigung unterstützen soll? Diese Beschreibung klang in meinen Augen perfekt für einen Wirtschaftsinformatiker. Daher wartete ich nicht lange, machte direkt meine Unterlagen fertig und versendete diese über das Bewerbungsportal von Siemens. Nach ein paar Tagen erhielt ich bereits einen Anruf mit einer Einladung zu einem Vorstellungsgespräch, welches ebenfalls wenige Tage später stattgefunden hat. Auch nach dem Gespräch hat es wieder nur zwei Tage gedauert, bis ich einen Anruf mit einer Zusage erhielt. Alles in einem hat dieser ganze Prozess also weniger als zwei Wochen gedauert.

In meinem nächsten Beitrag geht es weiter mit einer kurzen Vorstellung von Siemens Mobility und einer Beschreibung meiner Tätigkeiten.


Werkstudentenjob bei VWFS [3/3]

Hallo zusammen!

Heute möchte ich euch einen Einblick in eine Aufgabe geben, die eher die monotonen Aspekte eines Werkstudentenjobs beleuchtet.

In meiner Abteilung bei VW FS wird für jede Applikation eine detaillierte Dokumentation geführt, darunter auch die Betriebshandbücher (BHB). Diese Handbücher sind entscheidend für das Verständnis und die Wartung jeder Anwendung und müssen regelmäßig aktualisiert werden. Die Inhalte eines BHB umfassen technische Spezifikationen, Benutzeranleitungen und Wartungsprotokolle.

Zu Beginn dieses Jahres wurde ein neues Template für die BHBs eingeführt und damit stand die Aufgabe an, alle existierenden BHBs zu aktualisieren. Diese Aufgabe wurde von den jeweiligen Technical Application Manager (TAM) an mich abgegeben. Es klingt vielleicht zunächst nach einer wichtigen Aufgabe, aber die tatsächliche Durchführung war weit weniger spannend als erwartet. Viele der BHBs, welche ich aktualisieren musste, basierten auf Templates, die teilweise bis zu 12  Jahre alt waren.

Die Herausforderung bestand nicht nur darin, die veralteten Dokumente auf den neuesten Stand zu bringen, sondern auch darin, dass mir oft die notwendigen Informationen über die Applikationen fehlten und ich nicht in alle Projekte eingearbeitet war. Die Arbeit fühlte sich sehr repetitiv an und bot wenig Raum für kreative oder anspruchsvolle Aufgaben.

Trotz der Eintönigkeit dieser Aufgabe erhielt ich von meinen Kollegen Anerkennung für die Aktualisierung der BHBs, da ich diesen viel Arbeit abgenommen habe. Diese Aufgabe hat mich gelehrt, dass nicht alle Aspekte einer Position immer fesselnd oder herausfordernd sind. Manchmal sind es die notwendigen Routineaufgaben, die den Betrieb am Laufen halten. Dank der Vielzahl der Projekte in meiner Abteilung kommt es allerdings nicht so häufig vor, dass ich mich mit langweiligen und monotonen Aufgaben wie dieser beschäftigen muss.

Durch meine Werkstudententätigkeit habe ich viel übers IT-Projektmanagement und die Strukturen in großen Konzernen gelernt und hoffe,  dass ich euch erste Eindrücke vermitteln konnte.


Werkstudentenjob bei VWFS [2/3]

Hallo zusammen!

Im letzten Beitrag habe ich euch von meinem Einstieg in die SAP ABAP-Programmierung bei Volkswagen Financial Services berichtet. Heute möchte ich ein anderes spannendes Projekt ansprechen, welches einen wichtigen Teil meiner Werkstudententätigkeit ausmacht: die Datenarchivierung.

Bei Volkswagen Financial Services arbeiten wir mit einer Vielzahl von Anwendungen, die regelmäßig aktualisiert oder durch modernere Systeme ersetzt werden. Wenn eine Altanwendung nicht mehr unterstützt wird oder komplett abgeschaltet werden soll, steht man vor der Herausforderung, wichtige Daten sicher zu archivieren. Hier kommt JiVS IMP ins Spiel, unsere Standardlösung für solche Fälle.

JiVS IMP steht für „Jump in Virtual Storage – Information Management Platform“. Diese Plattform ermöglicht es uns, Daten aus nicht mehr genutzten Anwendungen sicher zu archivieren, was besonders wichtig ist, da das Weiterführen alter Anwendungen nicht nur kostspielig, sondern aufgrund fehlender Updates auch ein Sicherheitsrisiko darstellen kann. Gemäß der DSGVO müssen bestimmte Daten bis zu zehn Jahre aufbewahrt werden, falls beispielsweise eine Steuerprüfung ansteht.

Um mich und eine weitere Werkstudentin gründlich in das Thema einzuarbeiten, haben wir zu Beginn eine umfassende Recherche über JiVS IMP durchgeführt. Anschließend haben wir ein Skript für ein Video entworfen, um die komplexen Inhalte verständlich aufzubereiten. Mit Hilfe von MySimpleShow haben wir dann ein informatives Video erstellt, welches die Funktionen und Vorteile von JiVS IMP anschaulich erklärt.

Die kreative Zusammenarbeit und das gemeinsame Erstellen des Videos waren nicht nur eine hervorragende Lernerfahrung, sondern machten auch viel Spaß. Unser Ergebnis wurde im fs.net und auf unserem SharePoint veröffentlicht und erhielt viel positive Resonanz. Es war schön zu sehen, wie unsere Arbeit innerhalb des Unternehmens Wertschätzung fand und wie sie anderen Kollegen hilft, das Bewusstsein für die Bedeutung der Datenarchivierung im Unternehmen zu schärfen.


Werkstudentenjob bei VWFS [1/3]

Hallo zusammen!

Ich bin Finn, 25 Jahre alt und möchte euch von meiner Zeit als Werkstudent bei Volkswagen Financial Services erzählen, speziell aus meiner Abteilung IH-IASC. Diese Abteilung spielt eine zentrale Rolle, indem sie effiziente und qualitativ hochwertige Anwendungen für operative Fachbereiche entwickelt und zudem die dazugehörige IT-Beratung anbietet. Wir haben die Verantwortung für 27 Applikationen, hauptsächlich im SAP-Umfeld.

Da ich in dieses komplexe Feld eintauchen wollte, habe ich über 2 Monate verteilt einen vierwöchigen Kurs in SAP ABAP absolviert. Für diejenigen, die es nicht kennen: SAP ABAP (Advanced Business Application Programming) ist eine Programmiersprache, die speziell für die Entwicklung von Anwendungen auf der SAP-Plattform verwendet wird. Sie ermöglicht das Erstellen von Berichten, Schnittstellen, Erweiterungen und Formularen, die essenziell sind, um Geschäftsprozesse zu optimieren.

Der Kurs wurde gemeinsam mit anderen Azubis, dualen Studenten und Werkstudenten durchgeführt, was eine großartige Gelegenheit war, viele neue Leute kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen. Geleitet wurde der Kurs von Kolleg:innen aus meiner Abteilung. Trotz der interessanten Einblicke in die Grundlagen von ABAP habe ich schnell gemerkt, dass diese spezielle Programmiersprache nicht ganz mein Fall ist. Seitdem habe ich nicht mehr damit gearbeitet und bin ehrlich gesagt auch etwas froh darüber.

Meine normale Arbeitswoche lief von Montag bis Mittwoch, aber während des Kurses änderte sich das alle zwei Wochen auf Montag, Dienstag und Donnerstag. Dank unseres flexiblen Tracking-Tools oTTo war das überhaupt kein Problem.

Ich freue mich darauf, euch in den nächsten beiden Beiträgen mehr über weitere Projekte zu erzählen.


Mein Werkstudentenjob bei der Skyward GmbH (Teil 3/3)

Hallo zusammen,


in diesem Blogeintrag gehe ich auf die Herausforderungen, denen ich bei den Projekten von HDI GmbH begegne, ein sowie auf die Vor- und Nachteile meiner Werkstudententätigkeit bei Skyward GmbH.


Bei den Projekten von HDI GmbH begegne ich täglich neuen Herausforderungen, in denen man viel lernen kann. Diese Herausforderungen unterteilen sich hauptsächlich in technischen Problemen, Missverständnis mit dem Kunden oder mit Arbeitskollegen, Zeitdruck und auch die häufigen Anpassungen des Mockups.


Zu den Vorteilen der Arbeit bei Skyward GmbH gehört die Möglichkeit komplett von Zuhause aus zu arbeiten. Dieser Punkt ist sehr wichtig mich, weil ich in Oldenburg lebe. Da diese Firma ein kleines Start-Up ist, kann man in einem sehr breiten Tätigkeitsspektrum viel Neues lernen. Außerdem bietet diese Firma viel Unterstützung bei der Weiterbildung und Schulung. Des Weiteren sind meine Arbeitskollegen hilfsbereit und freundlich. Das wirkt sich positiv auf die Arbeitsatmosphäre aus und macht die Teamarbeit produktiver und spaßiger.


Negativ ist meiner Meinung nach, dass Skyward GmbH in Grünwald ist. Deswegen haben meine Arbeitskollegen und ich uns in 2 Jahren nur einmal im Büro getroffen. Aber ich habe die Möglichkeit, einige von ihnen manchmal im HDI GmbH in Hannover zu treffen.


Abschließend kann ich sagen, dass ich mit meinem Werkstudentenjob bei der Skyward GmbH grundsätzlich zufrieden bin. Meine Erwartungen an diese Stelle waren, dass mir interessante und abwechslungsreiche Aufgaben anvertraut werden, dass ich selbstständig arbeiten kann, dass ich viel Neues entdecken und das dabei erworbene Wissen vertiefen kann meine Studien. Diese Erwartungen wurden zu meiner vollsten Zufriedenheit erfüllt.


Vielen Dank, dass ihr euch meine Blogbeiträge bis zum Ende durchgelesen habt.


Wenn ihr noch Fragen haben solltet, könnt ihr euch gerne bei mir melden. (m.el-kadiri@tu-braunschweig.de)

Viele Grüße

Meryem


Mein Werkstudentenjob bei der Skyward GmbH (Teil 2/3)

Hallo zusammen,

ich bin seit 2 Jahren bei dieser Firma angestellt. Während dieser Zeit habe ich an 2 Projekten von HDI GmbH gearbeitet und dabei hatte ich verschiedene Aufgaben, die ich in diesem Blogeintrag vorstellen werde.

Erstes Projekt:


Während des Projektes wurden verschiedene Plattformen entwickelt, über die der Kunde anhand seines Berufes seine Versicherung bei HDI GmbH komplett online abschließen kann. Ich habe an der Entwicklung der Plattform teilgenommen, die für Ingenieure, Architekten und Ärzte zuständig ist.


Das Team Tetris hat sich um dieses Projekt gekümmert. Ich habe mich dem Team angeschlossen, um meinen Arbeitskollegen bei dem Reflex-System zu unterstützen. Leider hatte ich keine Möglichkeit eine Schulung in diesem Entscheidungsunterstützungssystem zu machen. Außerdem konnte ich keine vernünftige Dokumentation zu diesem System finden. Deswegen erschien mir der Anfang dieser Erfahrung nicht einfach. Mit der Hilfe meines Kollegen habe ich angefangen zu verstehen, wie Reflex funktioniert, indem er mir den Code seiner Aufgaben gezeigt hat und ich angefangen habe, auch Aufgaben dazu zu bearbeiten. Dazu gehörten die Erstellung neuer Stränge, die Bearbeitung alter Stränge, das Hinzufügen der Bedingungen, um die Stränge mit den Risikofragen zu verbinden, und die Bearbeitung der Zusammenfassungsseite für jeden Strang.


Später sollte ich die Tester meines Teams auch unterstützen. Deswegen habe ich angefangen Cypress und die Grundlagen von dem verteilten Versionskontrollsystem Git zu lernen, um unsere Anwendung Ende-zu-Ende zu testen. Am Anfang habe ich die Fehler behoben, die nach der Ausführung der Testfälle aufgetreten sind. Parallel dazu habe ich eine IELTS (International English Language Testing System) -Schulung besucht und das IELTS-Zertifikat bekommen, nachdem ich die Prüfung bestanden habe. Dank dieser Schulung konnte ich das Thema Software-Testing besser verstehen und ich habe angefangen, selbst Skripten von Testfällen und Testfällen mit TypScript zu schreiben.

Zweites Projekt:


in diesem Projekt geht es um das Anlegen eines Online-Fragebogens für die Kunden von HDI GmbH, die im Bereich Gesundheit arbeiten. Normalerweise bekommen diese Kunden am Ende jeden Jahres ein umfangreiches Formular per Post, das sie ausfüllen, unterschreiben und zurückschicken sollen, um eine mögliche Änderung des Versicherten Risikos (Tätigkeitsspektrum/-umfang, zusätzliches Fachgebiet, angestellte Fachärzte…) zu ermitteln. Um diesen Prozess zu beschleunigen und um Ressourcen zu sparen, wird dieser Prozess durch dieses Projekt digitalisiert.


Dieses Projekt wird von dem Team Processify, zudem ich gehöre, durchgeführt. Bei diesem Projekt kümmere ich mich um das Frontend, das aufgrund der Entscheidung meines Teams mit dem Framework Angular entwickelt wird. Dank meiner vorherigen Praktika hatte ich bereits praktische Erfahrung in einigen Programmiersprachen wie XML, TypeScript, HTML und CSS gesammelt, die ich durch eine Schulung vor Ort in Angular vertiefen konnte. Dies war der Vorschlag des Projektleiters, den ich gerne akzeptiert habe. Während dieser Schulung konnte ich mir aneignen, wie man eine Single-Page-Webanwendung erstellen kann und habe die Grundlagen von Angular wie die Komponenten und das Routing zwischen den Komponenten gelernt. Am Anfang des Projekts waren diese zwei Themen sehr wichtig für mich.


Nachdem mein Arbeitskollege die erste Version des Prototyps unserer Anwendung erstellt hat, habe ich die Baumstruktur des Projekts in Visual Studio angelegt. Diese besteht aus mehreren Komponenten, die ich getrennt voneinander entwickelt habe. Später habe ich anhand des Prototyps eine Logik entwickelt, um diese Komponenten miteinander zu verbinden. Jede Komponente besteht aus mehreren Fragen, Dropdown-Menüs, Radio-Buttons, Buttons und Textfeldern. Ich habe diese Elemente zuerst statisch dann dynamisch definiert, um unsere Anwendung mit dem Backend zu verbinden.

In dem letzten Blogeintrag werde ich die Herausforderungen, die ich bei diesen zwei Projekten hatte, eingehen und über meine Erfahrung bei Skyward GmbH in Allgemein erzählen.

Viele Grüße

Meryem