Wirtschaftsinformatik in der Praxis

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Revolution im Hochschul-Support – zweiter Eintrag

Mein erster Blog-Eintrag endete damit, dass ich mir das IT-Support-System der ZBRV genauer ansehen wollte. Aus meiner Prozessanalyse ging Folgendes hervor: Wenn der Kunde, sei es ein Studierender oder Hochschulmitarbeiter, ein technisches Problem hat, so kann er eine E-Mail an die ZBRV senden, in der er das Problem beschreibt. Kommt eine solche E-Mail in der Abteilung an, so wird sie an alle(!) Mitarbeiter persönlich weitergeleitet und jeder Mitarbeiter kann sich jedem Problem annehmen. Also getreu dem Motto: „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst!“… oder wer halt zuletzt kommt, mahlt gar nix mehr, oder vielleicht mahlen wir auch alle gleichzeitig, weil keiner weiß, was der andere macht. Zudem gibt es ja vielleicht auch Aufgaben, die keiner mag oder die alle toll finden? Ich glaube man kann sich ausmalen (haha, diesmal ohne „h“), wo das hinführt.

Aus der freien Marktwirtschaft bzw. meiner Berufsausbildung sind mir für den Support sogenannte Ticket-Systeme bekannt. Ein Ticket-System ist ein Web-CMS, welches die strukturierte Verwaltung von Support-Anfragen ermöglicht. Was bedeutet das im Klartext? Richtig, jeder sieht woran der andere gerade arbeitet! Kommt eine Support-Anfrage per E-Mail in das System wird sie in ein sogenanntes Ticket verwandelt und liegt ein einem Pool, einer sogenannten Queue, für alle Mitarbeiter bereit. Dieses Ticket kann sich dann ein Mitarbeiter zur Bearbeitung „schnappen“ und in die eigene Queue entführen. Somit kann jeder Mitarbeiter sehen, wer woran arbeitet. Ja, das System bringt also auch Transparenz mit sich, was sich noch als kleines Politikum entpuppen sollte…


Praktikum als studentischer Mitarbeiter bei der Volkswagen Financial Services AG (Teil 3)

Nach Teil 2, geht es nun weiter:

Persönliche/Soziale Erfahrungen:

Alle Mitarbeiter mit denen ich im Laufe der Zeit zu tun hatte, waren stets freundlich und offen, wenn Fragen meinerseits auftraten. Wichtig zu erwähnen ist, dass man stets viel nachhaken und auf die entsprechenden Fachleute aktiv zugehen sollte wenn Fragen auftreten, damit ihr und schließlich auch eure Arbeit/Projekt den geplanten Zeitplan einhalten kann. Ein offenes und aktives Aufeinanderzugehen wird vorausgesetzt.

Anfangs dauerte es einige Zeit, bis ich mich an die Arbeitsweisen und Vorgänge gewöhnt habe, denn Theorie und Praxis liegen dann doch oft nicht ganz so oft beisammen. Auch wenn man wie ich innerhalb des Bachelorstudiums semesterweise Software-Abschlussprojekte im Team bearbeitet hat, muss man aber hier bedenken, dass es in solch einem Unternehmen keine „3-Mann-Projekte“ gibt, wie sie bei unseren Softwareprojekten an der Uni stattfinden. Daher ist ein strukturiertes Vorgehen nach den jeweiligen abteilungsinternen Standards wichtig und nötig ist, um Jahre später oder bei Wechsel von Fachpersonal das entsprechende Wissen zu konservieren!

Arbeitsatmosphäre:

An was ich mich jedoch auch nach mehreren Monaten nicht gewöhnen konnte und mir negativ auffiel, waren die Großraumbüros, die gerade in den Neubauten sehr verbreitet sind. Es ist nicht sehr einfach sich in einem 40-60 Mann Büro auf seine Aufgabe zu konzentrieren, wenn stets Leute durch die Gänge marschieren, Telefonate geführt oder Tische elektrisch verstellt werden und es kaum oder gar keine Trennwände gibt (je nach Abteilung). Dazu wird die Luft bei solch einer Menschenmenge schnell mal stickig und es muss (eher: sollte) öfter gelüftet werden. Es war also eine mehr oder weniger eine innere Unruhe/Ablenkung vorhanden. Dagegen war der zwischenzeitlich kurzzeitige Aufenthalt meinerseits in einem 2-Mann-Büro sehr konzentrationsfördernd. Ich denke, dass man hier an dieser Stelle noch einiges optimieren kann und sollte.

Dies betrifft jedoch, wie ich eingangs erwähnte, nur die räumliche Struktur der Arbeitsatmosphäre. Die Zusammenarbeit als Praktikant/studentischer Mitarbeiter mit allen Mitarbeitern und Vorgesetzten war stets durch Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft geprägt.

Zeiten

Die Arbeitszeiten waren sehr flexibel und man konnte die Stundenanzahl und Arbeitstage dynamisch, mit vorheriger abteilungsinterner Rücksprache, durch die Personalabteilung anpassen lassen.

Das Essen

Ein kleines Highlight sind die Kantinen (Ich war immer in der am Käferweg)! Es gibt eine sehr große Auswahl an Essen, Salaten und Sonstigem. Hier sollte wirklich für jeden etwas dabei sein, das Essen schmeckte stets sehr gut. Natürlich darf auch die VW-Currywurst nicht fehlen ;-).

Fazit:

Die Erfahrungen die ich in den 10 Monaten sammeln konnte, haben mir doch einen detaillierten Einblick in solch ein Unternehmen und die Strukturen dahinter gezeigt und mich davon überzeugt, gerne auch meine kommende Masterarbeit bei der VWFS schreiben zu wollen, sofern das Thema dies erlaubt 😉

Jacob


Studentischer Mitarbeiter bei Volkswagen Financial Services AG in Braunschweig – Teil 1

Auch ich arbeite als studentischer Mitarbeiter bei der Volkswagen Financial Services AG (VW FS AG)in Braunschweig. Ich bin im Leasingbereich Großkunden im Produktmanagement für Dienstleistungen und Services tätig.

Das Produktmanagement (PM) beinhaltet die Planung, Steuerung und Kontrolle von Produkten, in meinem Fall handelt es sich dabei um Dienstleistungen. Es umfasst den gesamten Prozess von der Entstehung eines Produktes bis hin zum Ausscheiden aus dem Markt. Ziel des Produktmanagements ist es, betriebliche Entscheidungsprozesse zu lenken. Ein PM bietet sich vor allem dann an, wenn das Unternehmen viele verschiedene Produkte vertreibt.

Das PM funktioniert dabei als Bindeglied zwischen der Strategie des Unternehmens und dem operativen Geschäft. Dabei fungiert das PM als Vermittler zwischen Technologie und Vermarktung. Jedes Produkt durchläuft einen Produktlebenszyklus. Mit jeder Phase ändern sich die Aufgaben des PMs. Zu jeder Zeit muss der betreffende Markt beobachtet werden und es muss flexibel auf Chancen und Risiken reagiert werden.

Da es schon diverse Einträge zur VW FS AG hier auf dem Blog gibt, möchte ich euch Zahlen an dieserStelle ersparen. Alle relevanten Informationen bezüglich der Organisationsstruktur und Größe des Unternehmens können dem Beitrag von Herrn Lipper (Hier) entnommen werden.
In Teil 2 des Berichtes werde ich dann etwas genauer auf meine Tätigkeiten und Aufgaben eingehen.

Viele Grüße
Kristof


Revolution im Hochschul-Support – erster Eintrag

Ich wurde neben dem Bachelorstudium der Wirtschaftsinformatik langfristig an der Hochschule Bremerhaven als HiWi in der Zentralen Betriebseinheit Rechnerversorgung (ZBRV) eingestellt. Die damals achtköpfige ZBRV ist die Organisationseinheit, die zusammengefasst für die technische Unterstützung der Hochschule verantwortlich ist. Die Instandhaltung einiger PC-Räume und der IT-Support von Studierenden waren meine Aufgaben. Dass ich dort eine Revolution im Hochschul-Support auslösen würde, ahnte ich zu Beginn noch nicht.

Ich muss gestehen, dass mir die Organisationsart als Berufsumfeld zunächst sehr fremd war. Vor dem Studium lernte ich Fachinformatiker der Anwendungsentwicklung in einem kleinen Ausbildungsbetrieb und war auch schon selbstständig in der freien Marktwirtschaft tätig. Daher musste ich am Anfang verstehen, dass im öffentlichen Dienst völlig anders gearbeitet wird. Ich erklärte es mir letztendlich so: Eine Hochschulorganisation, z.B. die ZBRV, hat zwar auch Kunden (Studierende, Hochschulmitarbeiter etc.), allerdings gibt es keine Konkurrenz, an die man den Kunden verlieren könnte. Das bringt der Organisationseinheit natürlich viel Sicherheit, die sich auch bei den Mitarbeitern reflektierte.

Als Wirtschaftsinformatiker hatte ich neben meinen Hauptaufgaben immer die IT-gestützten Prozesse der gesamten Organisationseinheit kritisch im Blick. Öfter war das mal mit einem Kopfschütteln versehen, denn ich wusste, dass man das eine oder andere verbessern kann. Aber als kleiner HiWi kann man auch nicht einfach mit dem Hammer auf den Tisch hauen und sagen „Mit ist egal, dass das seit 20 Jahren funktioniert – wir machen das jetzt anders!“. Nein, das erfordert etwas mehr diplomatisches Geschick und Konzentration auf einzelne Baustellen. Aus diesem Grund pickte ich mir eine Prozesskatastrophe, die ich aus der Prozesssicht heraus besonders ineffizient fand, heraus: das IT-Support-System. Viva la revolucion!


Praktikum bei der Continental Reifen Deutschland GmbH Teil II

Neben der Betreuung von unterschiedlichen Systemen ist im Laufe des Praktikums ein weiterer Tätigkeitsbereich hinzugekommen. Mir war aufgefallen, dass im Unternehmensumfeld recht viele Makros auf Excel Basis im Einsatz sind. Da ich vor meinem Studium schon eine Ausbildung zum Fachinformatiker Softwareentwicklung absolviert hatte, fiel es mir leicht mich in die VBA Programmierung einzuarbeiten. Visual Basic for Applications ist eine Skriptsprache zur Steuerung von Abläufen im Microsoft Office Umfeld. Anschließend habe ich ein paar Kollegen gefragt, ob es in bestehenden Makros Verbesserungspotentiale gibt oder neue Makros benötigt werden. Schon bald hatte ich die ersten Anfragen und konnte das ein oder andere Makro anpassen oder auch neue entwickeln. Das Spektrum bewegte sich dabei von einfachen bis hin zu komplexeren Anwendungen.

Das Highlight stellte dabei ein Makro zur Evaluierung von Karkassen dar. Karkassen sind das tragende Gerüst eines Reifens und bilden dementsprechend die Hauptkomponente in der Reifenrundumerneuerung. Dabei werden alte Reifen beim Kunden eingesammelt und anschließend in einem dafür vorgesehenen Reifenwerk erneuert. Vorher müssen die Reifen aber beim Kunden evaluiert und erfasst werden. Und genau an diesem Punkt kommt das Makro ins Spiel. Dieses bildet die Oberfläche für die Datenerfassung, die Datenaufbereitung sowie eine Datenschnittstelle. Da das Makro in mehreren europäischen Märkten zum Einsatz kommen sollte, musste zuerst ein geeinter Prozess geschaffen werden. Da der belgische Evaluierungsprozess diesem am nächsten kam, waren wir vor Ort um diesen genau zu definieren. Anschließend setzte ich die Anforderungen in einem Makro um. Es war sehr spannend bei solch einem Projekt von Beginn an mitzuwirken und dabei nicht als Praktikant, sondern als Kollege wahrgenommen zu werden.

Im dritten und somit letzten Teil gehe ich ein wenig auf meine persönlichen Eindrücke ein.

Viele Grüße,

Eugen


Werkstudent bei Bosch – Teil 1: Mehr als nur Waschmaschinen

Akku-Schrauber, Waschmaschinen und Staubsauger. Daran denkt man als Erstes, wenn man den Namen ,,Bosch“ hört. Zumindest ging es mir früher so und ich kann mir vorstellen, dass es in den Köpfen Vieler nicht anders aussieht. Jedoch sollte man wissen, dass dieses Unternehmen eine ganze Bandbreite an Produkten und Dienstleistungen anbietet, die über einfache Hausgeräte hinausgehen.

Es gibt vier Geschäftsbereiche:

  • Kraftfahrzeugtechnik
  • Gebrauchsgüter
  • Industrietechnik
  • Energie- und Gebäudetechnik

Der wichtigste Bereich ist ganz klar die Kraftfahrzeugtechnik. Als Automobilzulieferer produziert Bosch verschiedenste Einzelteile und Komponenten für den Automotive-Sektor und kann damit weltweiten Erfolg verbuchen.

Seit Beginn meines Masterstudiums bin ich nun für die Bosch Car Multimedia GmbH in Hildesheim tätig. Bei dieser 100%igen Bosch-Tochter dreht sich alles um Navigationssysteme, Radios, Parkpiloten, Entertainmentsysteme und vieles mehr, was Multimedia im Auto betrifft.

Wo genau arbeite ich aber nun?

Ich arbeite als Werkstudent im Bereich Automotive Aftermarket, Marketing Strategy. Das bedeutet bei uns geht es um Marketing, besonders um die Marketing-Strategie für alle Geschäfte ab dem Zeitpunkt, in dem das Produkt im Auto verbaut wurde. Konkret können dies z.B. Reparaturen und Austauschprozesse von Teilen sein. Hinzukommt auch der Verkauf von Neuteilen im Nachrüstgeschäft. Die Kunden sind i.d.R. Vertragswerkstätten, freie Werkstätten und Großhändler.

Was genau macht ein Wirtschaftsinformatiker jedoch dort?

Die meisten meiner Aufgaben drehen sich um das Stichwort Business Intelligence (BI). D.h. es geht darum Daten durch IT-gestützte Verfahren zu analysieren, um Informationen zu gewinnen. Aus diesen wird dann strategisch-wertvolles Wissen abgeleitet. Mit dem BI-Tool DeltaMaster fertige ich Auswertungen und Berichte an und unterstütze damit die Produktmanager aus meinem Bereich.

Somit kann man sehen, dass sich die Bosch-Welt um mehr als nur Waschmaschinen dreht. Mehr hierzu im zweiten Teil.

Viele Grüße

Ferhat Cinar


Arbeiten für ein US-amerikanisches Unternehmen, Teil 2

Im ersten Teil meines Blogeintrags Teil 1 habt ihr erfahren, wo und in welchem Umfeld ich meine Praxiserfahrungen erlangt habe. In diesem Beitrag möchte ich euch etwas über mein Tätigkeitsfeld innerhalb des Teams im Segment Kunststoff erzählen.

Wie bereits im ersten Teil erwähnt, setzt sich das Segment Kunststoff aus den Qualitätsingenieuren, den Kapazitätsmanagern und den Commodity-Einkäufern zusammen, bei der ich überwiegend die Qualitäter und die Einkäufer bei Ihren täglichen Aktivitäten unterstütze. Die vielfältigen und verantwortungsvollen Aufgaben aus den zwei Bereichen, ermöglichen mir ein breites Wissen rund um das Thema Einkauf und Qualität von Kunststoffteilen anzueignen. Neben der Datenpflege in den Einkaufsystemen – wie SAP, SAP Supplier Relationship Management-System und im hauseigenen Product-Lifecycle-Management-System – gehören zu meinen zentralen Aufgaben unter anderem die Bearbeitung von Angebotsprozessen, diverse Benchmarks von Lieferanten, die Erstellung von benutzerdefinierten Analysen und Reportings sowie die Durchführung einer Markt- und Lieferantenrecherche. Das mag sich alles viel anhören, aber im Laufe der Zeit wächst man mit seinen Aufgaben und die Arbeit parallel zu meinem Masterstudium an der TU Braunschweig lassen sich gut kombinieren.

Als Supportmitarbeiter hospitiert man also nicht nur, sondern arbeitet aktiv mit. Neben der Möglichkeit selbstständig zu arbeiten, wurden mir unter kompetenter Leitung sämtliche Freiheiten bei der Bearbeitung der Aufgaben gelassen. Ich hatte also genug Möglichkeiten das akademische Know-How aus dem Wirtschaftsinformatik-Studium – wie zum Beispiel die Anwendung von Informationssystemen und das Beziehungsmanagement im Business-to-Business Markt – bei der WABCO GmbH anzuwenden bzw. aufzufrischen. Das Studium erleichterte mir nicht nur zu einem schnellen Einstieg in die Praxis sondern verhalf mir auch ein besseres Verständnis der Prozesse im Unternehmen WABCO zu erlangen.

Meine persönlichen Erkenntnisse und Eindrücke während meiner Tätigkeit findet ihr im nächsten Eintrag.

I wish you all a happy new year!

Viele Grüße,

Leyla Keser


Praktikum als studentischer Mitarbeiter bei der Volkswagen Financial Services AG (Teil 2)

Nachdem ich im 1. Teil das Unternehmen und seine Organisationsstruktur ein wenigeingegangen bin, geht es nun weiter mit dem 2. Teil mit den:

Aufgaben und Erfahrungen

Als studentischer Mitarbeiter war ich 3 Tage (20h Regelung während des Semesters) in der Woche vor Ort. Meine Aufgabe war es ein sogenanntes Ad-Hoc-Reporting-Tool mit einem Webfrontend für meine Abteilung zu konzipieren und umzusetzen.

Zum Hintergrund: Es gibt innerhalb der Abteilung bestimmte „standard“ Datenbank-Queries, die unregelmäßig an das Datenbank-System (IBM DB2) des Hosts (Mainframes) geschickt werden, um anhand der Ergebnisse den aktuellen Status und somit auch „Staus“/Probleme der Vertragsbearbeitung zu erkennen.

Diese mussten jedoch immer manuell anhand eines DB2-Desktopclients abgeschickt werden – der User musste sich also sowohl mit DB-Queries (da öfter geringe Anpassung nötig)  als auch dem Clienttool auskennen. Zudem konnte diese Funktionalität  nicht ortsabhängig genutzt werden, da es für den DB2-Client kein Webfrontend gab.

Weiter hatten nur entsprechende User mit den dazugehörigen Rechten im DB2-System Zugriff auf das Datenbank-System, es sollten jedoch auch User mit weniger Zugriffsrechten Zugriff auf bestimmte, nicht sensible DB2-Queries haben.

Somit sollte das Reporting-Tool auch ein Rechte- und Loggingkonzept für die Queries beinhalten, das an den persönlichen Windows-Benutzeraccount gekoppelt ist. Dem entsprechenden User werden also nur Abfragen bereitgestellt, die für ihn „geeignet“ sind und zusätzlich wird die Verwendung von DB2-Abfragen zur Nachverfolgung gespeichert.

Dabei sollten die Queries weiterhin wie o.g. teilweise durch den User an einigen vorgegebenen Stellen dynamisch anpassbar bleiben und diese Eingaben gegen den dort erlaubten Datentyp validiert werden.

Das Reporting-Tool sollte später mit anderen Inhouse-Tools der Abteilung zusammenarbeiten und für jeden vorbeischauenden Mitarbeiter auf einem großen Flachbild-TV innerhalb der Abteilung leicht verständlich den Status der Vertrags-Verarbeitung auf dem Host/Mainframes darstellen.

Ok – genug mit den Details 😉 und weiter zu der weniger technischen

Projektorganisation, -vorgaben und -verlauf

Dabei wurden öfter abteilungsinterne Meetings angesetzt, um den Status und Features des Projektes zu diskutieren und Probleme sowie Unklarheiten bei der Umsetzung zu beseitigen. Dabei werden (i.d.R. bei größeren Meetings) Protokolle angefertigt, die das Gesagte und die weiteren Planungsschritte festhalten und anschließend intern an die Beteiligten (digital) verteilt werden.

Der Zeitplanung wurde dabei von meinem Vorgesetzten ein grober Rahmen gesteckt, der von mir detaillierter mit den einzelnen Arbeitspaketen ausgefüllt werden musste, um den realen Workload genauer zu planen. Dieser wurde dann anschließend noch mal zusammen diskutiert.

Parallel zur Umsetzung des Projektes wurde verlangt, dass die Dokumentation bzw. das Datenverarbeitungskonzept und die Modelle stets aktuell gehalten werden, damit Vorgesetzte und indirekt Beteiligte sich auch ohne ein Gespräch stets ein Bild über meine geplanten Umsetzungen machen konnten ;-).

Know-How bezüglich der technischen abteilungsinternen Voraussetzungen und der Umsetzung musste ich mir parallel dazu selbstständig aneignen, da diese größtenteils für mich noch neu waren.

Im 3. Teil berichte ich abschließend noch einmal von den persönlichen Erfahrungen, einigen Umgewöhnungen und weiteren Dingen.

Jacob


Arbeiten für ein US-amerikanisches Unternehmen, Teil 1

Man muss nicht nach USA auswandern um für ein amerikanisches Unternehmen zu arbeiten! Nur 70 km von Braunschweig entfernt, in der Stadt Hannover, findet Ihr den US-Konzern WABCO Vehicle Control Systems, in dem man überwiegend die englische Sprache spricht und die amerikanische Firmenkultur wieder findet und alles ohne die Greencard!

WABCO gehört zum amerikanischen Konzern American Standard Companies und ist ein international führender Anbieter von elektronischen Brems- und Fahrzeugregelsystemen sowie von Federungs- und Antriebssystemen für Nutzfahrzeuge. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Brüssel (Belgien), beschäftigt rund 10.700 Mitarbeiter in 34 Niederlassungen und Produktionsstätten weltweit. In Hannover sind fast 3000 Mitarbeiter mit Entwicklung, Produktion, Einkauf und Vertrieb einer Vielzahl von Produkten und Systemen für Nutzfahrzeughersteller und den Sekundärmarkt beschäftigt.

Seit Mai 2014 bin ich im Bereich Sourcing & Purchasing (S&P) als Supportmitarbeiter tätig und unterstütze die Kollegen im Segment Kunststoff bei Ihren täglichen Aufgaben, auf das ich im zweiten Teil meines Eintrags näher eingehen werde. Der Bereich S&P ist in verschiedenen Segmenten unterteilt. Jedes Segment setzt sich aus Qualitätsmanagern, Kapazitätsmanagern und den Commodity-Einkäufern zusammen, wobei die einzelnen Mitarbeiter in verschiedenen Standorten des Konzerns sitzen. Die täglichen Telefon- und Videokonferenzen in der Unternehmenssprache Englisch sind für die enge Zusammenarbeit sowie die Arbeitsteilung in den Segmenten von großer Bedeutung. Während dieser Tätigkeit durfte ich wertvolle Erfahrung in der interkulturellen Zusammenarbeit mit Kollegen sammeln. Doch mehr zum Thema meiner bisherigen Aufgaben und Erfahrungen erfahrt Ihr im nächsten Blogeintrag.

I wish you all a merry xmas.

Viele Grüße,

Leyla Keser


Praktikum bei der Continental Reifen Deutschland GmbH Teil I

Während meines Bachelorstudiums habe ich ein Praktikum bei der Continental Reifen Deutschland GmbH im Bereich Marketing Communications & eBusiness absolviert. Mein Tätigkeitsbereich bewegte sich dabei hauptsächlich im eBusiness. Die Kernaufgabe dieser Abteilung bildet die Unterstützung sämtlicher Verkaufsaktivitäten der Division Nutzfahrzeugreifen durch digitale Anwendungen. Die gesamte Division Reifen der Continental AG umfasste im Jahr 2013 rund 44.500 Mitarbeiter und erzielte einen Jahresumsatz von 9,6 Mrd €.

Es war demnach nicht ganz abwegig, dass eine meiner ersten Aufgaben die Betreuung eines sich gerade in der Entwicklung befindenden Systems darstellte. Nach einer anfänglichen Einarbeitungsphase betreute ich die ersten User und leitete Verbesserungsvorschläge sowie Programmfehler an die Entwicklung weiter. Des Weiteren durfte ich bei einem jährlich stattfindenden Marketing-Manager-Meeting dieses System präsentieren. Dadurch konnten direkt Verbesserungsvorschläge generiert und die Akzeptanz für das System gesteigert werden. Da die Präsentation und Diskussion auf Englisch stattgefunden hat, stellte dies eine gute Übung für mich dar. Insgesamt habe ich es als sehr positiv empfunden, dass die Unternehmenssprache Englisch ist. Dadurch habe ich die Möglichkeit erhalten meine Sprachkenntnisse täglich weiter auszubauen und somit noch sicherer zu werden.

Im zweiten Teil meiner Tätigkeitsbeschreibung erzähle ich euch dann etwas über die Entwicklung von Makros.