Wirtschaftsinformatik in der Praxis

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Software in sicherheitsrelevanten Systemen – Eine Werkstudententätigkeit bei Siemens (Teil 1)

Bereits während meines dualen Bachelors hat mich der Sicherheitsaspekt von Software interessiert. Mir haben schon immer Analysen Spaß gemacht, bei denen es beispielsweise darum ging, sich ein Sicherheitskonzept für ein System zu überlegen. Grundlegende Fragestellung hierbei war immer „Was wäre wenn…“, z.B. was wäre wenn auf einmal durch externe Manipulation oder einen internen Hardware-Ausfall eine bestimmte Funktion nicht mehr verfügbar wäre? Das erste Problem ist zweifelsohne ein Problem, welches in den Bereich von IT-Security fällt. Mit dem zweiten Problem beschäftige ich mich gerade bei der Siemens AG im Rahmen einer Werkstudententätigkeit.

Ich habe hier an der Technischen Universität Braunschweig die Vorlesung Software in sicherheitsrelevanten Systemen besucht. Die Vorlesung war sehr ansprechend gestaltet und da ich eh vorhatte, mich in diesem Bereich zu spezialisieren, habe ich den Dozenten eines Tages auf eine Werkstudententätigkeit mit Aussicht auf ein Thema für die Masterarbeit angesprochen. Er leitet bei Siemens eine Abteilung, die sich mit der Entwicklung von sicherheitsrelevanten Systemen im Eisenbahnwesen befasst. Wir haben uns mit einem seiner  Kollegen eine Woche später zu einem Kaffee beim Siemens-Standort in Braunschweig verabredet.

Das Gespräch verlief sehr entspannt. Ich erfuhr, dass es einige weitere Werkstudenten gab, die neben mir dann ihre Bachelor- oder Masterarbeit schreiben würden. Da meine zukünftigen Kollegen also bereits viele Erfahrungen im Umgang mit Werkstudenten hatten, kam wir auch zügig auf meine Stärken und Schwächen zu sprechen und haben dann gemeinsam diskutiert, welche Aufgaben ich dann übernehmen könnte.

Meine jetzigen Aufgaben bei Siemens dienen insbesondere als Einarbeitung in die Domäne des Eisenbahnwesens, und gleichzeitig als Vorbereitung für die Erarbeitung einer Aufgabenstellung für die Masterarbeit. Doch wie meine Aufgaben genau aussahen und wie meine ersten Arbeitswochen verliefen, erzähle ich euch in meinem zweiten Teil.

 

Tino Neudeck


Arbeiten am schönsten Ende der Welt – Teil 3

Im letzten Teil meines Berichts über die Arbeit am schönsten Ende der Welt möchte ich euch einen weiteren Einblick in das Leben in Neuseeland geben (hier Teil 2 meines Berichts, hier Teil 1). Außerdem  blicke ich zurück auf meine Erfahrungen und Dinge, die man im Nachhinein oft besser weiß als zuvor.

Wie bereits erwähnt, bietet Neuseeland eine ganze Menge an Freizeitvergnügen. Ich hatte zu Anfang das Glück, dass meine Kollegen Wert darauf legten mir nicht nur die Arbeit, sondern auch das Land nahe zu bringen und so verbrachte ich mit ihnen Wochenenden im Nationalpark und wir besuchten verschiedene Veranstaltungen in der Region. Aber auch mit meinen Mitbewohnern habe ich viel unternehmen können. Meine Vermieter liehen mir sogar ihren Camper-Van, mit dem ich die komplette Südinsel erkunden konnte.

Die Menschen in Neuseeland sind sehr aufgeschlossen und kommunikativ, vermutlich auch, weil sowieso sehr viele Ausländer in Neuseeland unterwegs sind – beispielsweise Backpacker. So kam es schon mal vor, dass ich mich eine halbe Stunde mit einem Fischer unterhalten habe, der mich einfach aus Neugierde angesprochen hat. Da während meines Aufenthalts der Rugby-Worldcup in Neuseeland statt fand, wurde ich sehr an die WM in Deutschland erinnert. Rugby bestimmte alle Medien und die Leute waren einfach gut drauf. Public Viewing gehörte daher zum Pflichtprogramm und ein Spiel konnte ich sogar Live sehen. Auch hier war die Stimmung immer sehr harmonisch – selbst wenn die Australier spielten, mit denen Neuseeland eine Art Hass-Liebe pflegt.

Mit der englischen Sprache hatte ich wenige Probleme. Dass mein Chef mir am ersten Tag sagte, ich solle mich mit dem Kunden und dem Designer für das erste Projekt am Telefon absprechen, war zwar für den Anfang herausfordernd, aber im Nachhinein hat es gut geklappt – die Neuseeländer sind eher entspannt. Schwierig war lediglich ab und zu der spezifische Akzent, mit dem selbst Amerikaner Probleme haben.

Abschließend kann ich sagen, dass das Auslandspraktikum eine super Entscheidung war. Es hat mich persönlich und beruflich weiter gebracht, da ich viele nette Leute aus verschiedenen Ländern kennen gelernt habe, mich um alles selbstständig kümmern musste und mir bei der Arbeit sehr viel Verantwortung gegeben wurde, ich aber immer auf Unterstützung zählen konnte. So habe ich mich intensiv mit Programmiersprachen und Softwaretechniken des Webbereichs, aber auch mit Softwareentwicklungsmanagement beschäftigen können.

Ich kann euch daher nur empfehlen praktische Erfahrungen im Ausland zu sammeln. Anfangs kostet es meistens Überwindung und die organisatorischen Wege sind auch eher mühsam, aber am Ende werden sich die Mühen auszahlen – bestimmt.

Viele Grüße
Sören Ridderbusch


Praktikum im Städtischen Klinikum Braunschweig gGmbH, Teil III

Innerhalb meines dreimonatigen Praktikums im Bereich der Klinischen Systeme habe ich eine Menge gelernt sowie fachliche und soziale Kompetenzen erworben. Das Studium der Wirtschaftsinformatik vermittelt zwar viele wichtige Inhalte, die für das spätere Berufsleben unentbehrlich sind, allerdings sind die Erfahrungen, die in einem Praktikum gesammelt werden, mindestens genauso wichtig.

Ein in der Praxis einzusetzendes Softwareprojekt eigenständig von Anfang bis zum Ende zu entwickeln bzw. zu betreuen, war eine völlig neue Erfahrung für mich. Hierbei standen mir die Kollegen mit Rat und Tat zur Seite. Auch wenn sich zeitliche Engpässe ankündigten, half man sich untereinander wo es ging. Das kollegiale Zusammenspiel war optimal organisiert.  Sehr interessant war auch die Erfahrung, wie die unterschiedlichen Berufsgruppen (in meinem Fall das ärztliche Personal und die Programmierer) zusammenwirkten, sodass eine Projektinitiierung bzw. der Projektabschluss zustande kam.

Von daher kann ich ein Praktikum während des Studiums empfehlen, weil dort Erfahrungen erlangt werden, die das Hochschulstudium nicht vermitteln kann.

Viele Grüße,
Alessia Cotugno

Teil 2 meines Berichts

Teil 1 meines Berichts

 


Studentischer Mitarbeiter bei der „Rosen Gruppe“, Teil 3

Um den wirtschaftswissenschaftlichen Kontext einordnen zu können, haben mir die Veranstaltungen „Einführung in die Wirtschaftsinformatik“, „Methoden der Wirtschaftsinformatik“, „Medizinische Informationssysteme A“, sowie „Software Engineering“ die nötigen Grundlagen geliefert. Aus Letzterer nutzte ich zudem das Wissen über die Instrumente, die im Rahmen des Projektmanagements zur Datenanalyse eingesetzt wurden. Das Arbeiten mit Datenbanksystemen in der betrieblichen Praxis war zudem eine sinnvolle Ergänzung zur Veranstaltung „relationale Datenbanksysteme“ und dem SQL-Praktikum.

In meinem Tätigkeitsbereich ließ sich sehr gut erkennen, was geordnete Datenstrukturen ausmachen und wie man sie entsprechend organisiert und strukturiert. Hier war es sinnvoll, die Veranstaltung „relationale Datenbanksysteme“ besucht zu haben. Diese hat mich sehr gut auf den betrieblichen Alltag vorbereitet und minimierte die Einarbeitungszeit. Ebenfalls war eine interessante Erfahrung, wie wirtschaftswissenschaftliche Aspekte im Unternehmen mit der Informatik verknüpft sind, wie wirtschaftliche Datenstrukturen aufgebaut sind, und welchen Inhalt und Umfang sie in der Praxis tragen. Die Mitarbeiter standen mir jederzeit mit Rat und Tat zur Seite und beantworten alle meine Fragen sehr ausführlich, sodass es mir ermöglicht wurde, auch über meinen Anwendungsbereich hinaus wichtige Erfahrungen zu sammeln. Alles in allem empfand ich meine Zeit bei der ROSEN Gruppe als sehr positiv und lehrreich.

Tobias Stroot

Teil 1 meines Berichts

Teil 2 meines Berichts


Studentischer Mitarbeiter bei der „Rosen Gruppe“, Teil 2

Mein Einsatz fand im Bereich Corporate Business Software statt, wo ich nach kurzer Anleitung am Projekt „ROSEN Statistics II (ROSTA)“ mitgearbeitet habe (siehe Teil 1). Bei diesem Projekt geht es um die Migration von Datenstrukturen als Teil der internen „ROSEN Business Software“. Die Beschäftigung belief sich dabei auf das Anpassen von relationalen Strukturen, der Analyse der Datenmigration und verschiedener Tests. Weiterlesen…


Arbeiten am schönsten Ende der Welt – Teil 2

Wie im ersten Teil meines Berichts angesprochen, verbrachte ich sechs wunderbare Monate in Neuseeland – genauer gesagt in der Kleinstadt Nelson im Norden der Südinsel. Hier unterstütze ich das Team der Firma Signetix International Ltd, welche ihren Schwerpunkt in der Web- und Softwareentwicklung hat. Weiterlesen…


Neuseeland – Arbeiten am schönsten Ende der Welt, Teil 1

Schon während meines Bachelorstudiums dachte ich häufig darüber nach, Auslandserfahrungen zu sammeln. Einmal natürlich, da es gut im Lebenslauf aussieht, aber hauptsächlich, um neue Erfahrungen zu sammeln. Außerdem wollte ich so meine Sprachkenntnisse verbessern. Mit diesem Ziel im Hinterkopf besuchte ich im Laufe des Bachelors verschiedene Englischkurse an der Uni, da ich unsicher war, ob mein Schulenglisch reichen würde. Weiterlesen…


Meine Arbeit bei H&D – Teil 3

In den beiden letzten Teilen (Teil 1 und Teil 2) habt ihr erfahren, wie mein Leben als Berufseinsteigerin begann und in welchem Projekt ich mit welchen Aufgaben eingesetzt war. Im dritten und letzten Teil möchte ich gerne ein Fazit ziehen.

Mittlerweile ist das Projekt ausgelaufen und wenn ich zurück blicke kann ich sagen, dass ich mich nicht nur fachlich und persönlich weiterentwickelt habe, sondern dass ich viele Erkenntnisse über die Strukturen und Arbeitsweisen innerhalb der Hönigsberg & Düvel International Group (kurz H&D) sammeln durfte. Weiterlesen…


Meine Arbeit bei H&D – Teil 2

Im erstenTeil habt ihr erfahren, wie mein Weg ins Berufsleben begonnen hat. Dort habe ich bereits erwähnt, dass ich bei der Hönigsberg & Düvel International Group (kurz H&D) im Discovery Projekt (einem umfassenden Change Projekt) als Junior Consultant eingesetzt war. Dieses Projekt fand unter dem Motto „Discover Excellence“ statt. Weiterlesen…


Praktikum im Städtischen Klinikum Braunschweig, Teil II

Im ersten Blogeintrag bin ich näher auf die Struktur des Städtischen Klinikums bzw. der Abteilung Informationstechnologie eingegangen. In diesem Beitrag möchte ich euch etwas über die meine Aufgabenbereiche innerhalb des Bereichs der Klinischen Systeme erzählen.

In diesem Praktikum wurde ich bereits mit der Durchführung eines eigenständigen Projektes betraut. Hierbei ging es um die Implementierung eines Anamnese-Dokumentationssystems in das i.s.h.med-System der Notaufnahme im Klinikum Braunschweig. In einem ersten Schritt war es notwendig eine Analyse der Dokumentationsinhalte bezüglich der Anamnese in der zentralen Notaufnahme durchzuführen. Auf Grundlage dieser Analyse gestaltete ich einen Anamneseaufnahmebogen, der auf den entsprechenden Vorgaben der ärztlichen Projektbeteiligten beruhte. Weiterlesen…