Wirtschaftsinformatik in der Praxis

Wirtschaftsinformatik in der Praxis |

Werksstudent in einer IT- und Management Beratung (1)

Hallo zusammen,

wir sind René Rose und Max Scheerschmidt, Masterstudenten des Studiengangs Wirtschaftsinformatik. Heute möchten wir euch hier präsentieren, wie es ist, Werksstudent bei einem der beliebtesten Consultingunternehmen Deutschlands zu sein.

Zuerst stellen wir euch das Unternehmen selbst vor. Anschließend erwartet euch ein Überblick über die von uns dort wahrgenommenen Aufgaben. Zum Abschluss schildern wir euch unsere persönlichen Eindrücke. Viel Spaß und los geht’s!

Wir beide arbeiten als Werksstudent bei der MHP Management- und IT-Beratung GmbH (MHP) in Wolfsburg. Das seit 1996 agierende Unternehmen umfasst mittlerweile über 2500 Mitarbeiter. Diese sind über verschiedene nationale, aber auch internationale Standorte verteilt. In Deutschland gibt es neben dem Hauptsitz in Ludwigsburg 6 weitere Offices in Frankfurt, München, Nürnberg, Essen, Berlin und eben Wolfsburg.
Zu MHP gehören für die globalen Unternehmenstätigkeiten 5 Tochtergesellschaften, die in den USA, China, England, Schweiz und Rumänien angesiedelt sind.

MHP ist ein Beratungsunternehmen mit dem Fokus auf Mobility und Manufacturing, zwei große Faktoren in der heutigen und zukünftigen Industrie. Hier streben wir danach, der führende Business- und Technologiepartner für unsere Kunden zu sein. Wie erreichen wir das?

Grundsätzlich bedarf es eines Beratungsansatzes, für MHP heißt das, ein breites Portfolio anzubieten, sodass nicht nur die IT- sondern auch die Management-Beratung sichergestellt ist. Hieraus schöpft MHP eine Symbiose, sodass ein vollumfängliches Beratungsangebot dem Kunden an die Hand gegeben werden kann. Wir bieten unseren Kunden also nicht nur die Unterstützung im Entwurf und in der Entwicklung von Softwarekomponenten, sondern pflegen auch die prozessuale Optimierung von den zugehörigen und darüberhinausgehenden Arbeitsabläufen. Den klassisch gelebten Beratungs-Lebenszyklus (ich unterbreite dem Kunden einen Vorschlag, den er so umsetzen muss und dann bin ich mal weg…) verwerfen wir und bleiben gemeinsam mit dem Kunden, sodass dieser hinsichtlich aller Aktivitäten größtmöglich durch MHP unterstützt und nicht fallengelassen wird.

Die Mission von MHP ist demnach eine Kombination aus Business-, Technologie- und Branchen-Wissen. Umgesetzt und angewendet wird dieses durch die aktive Förderung der Mitarbeiter und der Schärfung der Kompetenzen und des Unternehmertums. Ein weiterer Aspekt ist die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Kunden, sodass diese einzigartige Lösungen für ihre Anwendungsfälle erhalten. Ergänzend dazu betrachtet MHP die gesamte Wertschöpfungskette und bindet so die Strategie, die Prozesse & Technologien und auch digitale Services zu einem Paket, sodass sämtliche Aspekte der Wertschöpfungskette bedient werden.

Im nächsten Eintrag erzählen wir mehr über unsere Aufgaben.

 


Werkstudententätigkeit im 1st Level Support bei der Westermann Gruppe [3/3]

Hallo zusammen,

wie schon im letzten Beitrag erwähnt, möchte ich euch abschließend ein kleines Fazit sowie Tipps über meine Tätigkeit im 1st Level Support bei der Westermanngruppe geben.

Im Allgemeinen finde ich es sehr wichtig, schon während des Studiums – sei es zum Bachelor oder zum Master, Praxisphasen mit in das Studium zu integrieren, damit man auch mal die andere Seite betrachten kann, um zu sehen wie beispielsweise Theorien, Methoden, Ansätze und ähnliches in der Arbeitswelt angewendet werden.

Für mich und die Tätigkeit bei der Westermanngruppe bedeutet dies, dass ich meine praktischen Kompetenzen im Bereich Informatik erweitern wollte. Es ist aber auch selbstverständlich von Vorteil, wenn man bereits über Erfahrungen in einigen gängigen Betriebssystemen sowie der darauf laufenden Standardsoftware inklusive deren Verwaltung verfügt. Darüber hinaus sollte man grundsätzlich wissen, wie ein Computer oder Server von innen aussieht, wie er funktioniert, wo die jeweiligen Komponenten zu finden sind, zum Beispiel der Austausch einer Festplatte oder einer Grafikkarte und wie man ein Betriebssystem darauf im Allgemeinen installiert und konfiguriert. Zusätzlich kann es hilfreich sein, wenn man weiß, wie man kleine Client/Server-Netzwerke aufbaut, einschließlich die dafür benötigten Komponenten für anstehende Tagungen und Schulungen als Beispiel.

Wichtig für die Tätigkeit im 1st Level Support ist gleichermaßen, dass man über ein ausgeprägtes Servicedenken verfügen sollte. Insbesondere ist es erforderlich, wenn man mit Menschen an der Servicehotline spricht, sich in Ihre Probleme hinein versetzen zu können, also Empathie, wie Einfühlungsvermögen zu übermitteln beziehungsweise zu zeigen und außerdem parallel über Lösungen nachzudenken oder schon daran zu arbeiten. Dazu zählen natürlich auch freundliches Auftreten und gute Kommunikationsfähigkeiten, um das Wissen über das man verfügt, verständlich an die jeweiligen Personen übermitteln zu können, da die Menschen, die bei der Servicehotline anrufen, über unterschiedlichstes IT-Wissen verfügen. Auch der Umgang mit einem Ticketsystem halte ich für wichtig, an diesem mindestens ein Mal in einem Unternehmen gearbeitet zu haben.

Sehr hervorzuheben sind die Arbeitszeiten, die ich selbst flexibel gestalten kann, besonders der kollegiale Umgang bei auftretenden Fragen oder Problemen. Des Weiteren stärken die gemeinsamen Frühstücksrunden bei Geburtstagen, die jährlich stattfindende Weihnachtsfeier und der gemeinsame Gang auf den Weihnachtsmarkt den Zusammenhalt der IT-Abteilung.

Abschließend kann ich sagen, dass die Kombination Theorie und Praxis insgesamt einem erst klar wird, wenn man in der Arbeitswelt wirklich das erlernte Fachwissen dann auch letztendlich anwendet.

Viele Grüße

Milan


Werkstudententätigkeit im 1st Level Support bei der Westermann Gruppe [2/3]

Hallo zusammen,

ich möchte Euch heute einen kleinen Einblick in meinen Aufgabenbereich im 1st Level Support/Service Desk IT in der IT-Abteilung bei Westermann geben.

Wie schon im ersten Beitrag von mir erwähnt, arbeite ich seit letztem Jahr Anfang November für die Westermann Gruppe. Um Studium und Arbeit in Einklang zu bringen, besteht die Möglichkeit durch die Gleitzeit meine Arbeitszeiten flexibel zu gestalten.

Die IT-Abteilung der Westermann Gruppe in Braunschweig, besteht im Allgemeinen aus etwa 30 Personen. Darunter befinden sich System- und Netzwerkadministratoren, Fachinformatiker, Anwendungsentwickler, IT-Berater, die die IT-Systeme betreuen und zusätzlich Serviceanfragen der Systembenutzer aus den Verlagen, Druckereien, Servicebetrieben und Schulbuchzentren entgegennehmen und bearbeiten.

Mein Aufgabenbereich im 1st Level Support ist im Wesentlichen die Annahme von Useranfragen und -problemen, die entweder von mir telefonisch entgegengenommen und anschließend in einem Ticketsystem dokumentiert werden oder die Benutzer stellen Serviceanfragen und beschreiben Probleme per E-Mail und schicken diese dann an den IT-Support. Diese E-Mails landen dann ebenfalls im Ticketsystem. Jedes Ticket wird von mir genau analysiert, so dass ich jedes Ticket einer Kategorie, einen Hauptbenutzer und einer Person zuweise, die das Ticket dann bearbeitet. Sollte ich den Eindruck haben, ein Ticket von vornherein mit einer technische Beratung und Unterstützung des Benutzers am Telefon oder vor Ort selbst lösen zu können, so bearbeite ich die Tickets eigenhändig. Sind es schwerwiegende Probleme, wie beispielsweise der Ausfall eines Systems, leite ich diese unverzüglich unter Angabe einer Priorität an die Kollegen des 2nd Level Support weiter.

Eine weitere Aufgabe ist das Aufnehmen von Druckerstörungen. Es wird eine Druckerstörung geschrieben und einen externen Dienstleister (Druckertechniker) von mir beauftragt sowie ein Wartungstermin vereinbart. Beim Melden der Störung ist besonders darauf zu achten, um welchen Drucker es sich handelt und wo dieser sich befindet. Sind es Drucker die den Betriebsablauf der Druckerei Westermann Druck oder des VSB-Verlagsservice in Braunschweig beeinträchtigen, müssen wir innerhalb eines Tages selbst reagieren und diese unverzüglich austauschen.

Weiterhin gehört es zu meinen Aufgaben neue Systeme und Geräte zu installieren, zu konfigurieren und anschließend, wenn diese zu alt oder defekt sind, auszutauschen. Hierbei handelt es sich um vollständige PC-Clients, unterschiedliche Arten von Peripheriegeräten sowie Mobile Endgeräte der Benutzer, die sich nicht nur auf den Standort in Braunschweig beschränken. Dazu zählt natürlich auch die Pflege der Gerätedatenbank im Asset-Management zu meinen Aufgaben.

Ich hoffe es gibt euch jetzt einen kleinen Einblick in die täglichen Herausforderungen meines Aufgabenbereichs im 1st Level Support bei der Westermann Gruppe hier am Standort in Braunschweig.

Im nächsten Beitrag möchte ich euch dann abschließend ein kleines Fazit über meine Tätigkeit im 1st Level Support geben.

Bis demnächst

Milan


Praktikum bei der Volkswagen Financial Services AG: Governance, Risk & Compliance [3/3]

In diesem dritten und letzten Beitrag geht es um meine gewonnenen Erkenntnisse aus dem Praktikum und kleine Empfehlungen, die ich euch geben kann.

Zuerst einmal zu der Abteilung und meinen Kollegen.. dort habe ich mich sehr gut aufgehoben und integriert gefühlt. Meine Arbeitskollegen haben immer versucht mir spannende Aufgaben zu geben und aufkommende Fragen zu beantworten. Besonders die Teamrunden haben geholfen verschiedene Prozesse oder auch Aufgaben anderer Kollegen besser zu verstehen und so einen Überblich über den gesamten Bereich zu erhalten.
Außerdem konnte ich viele neue Kontakte knüpfen mit denen ich mich zum Teil immer noch austausche. Besonders hilfreich für mich waren bzw. sind auch immer noch die Erfahrungen, Informationen und Ratschläge von Kollegen mit längerer Berufserfahrung. So habe ich zum Beispiel wertvolle Tipps zu Bewerbungsunterlagen oder -gesprächen bekommen und konnte mir unter verschiedenen Berufsbezeichnungen auch etwas vorstellen.

Und nun kurz zum Studium der Wirtschaftsinformatik und den Bereichen, in die man während des Studiums einen Einblick bekommt und was ich davon in meinem Praktikum nutzen konnte. Für meine Tätigkeiten war nicht nur Wissen aus Informatik Vorlesungen wie z.B. Datenbanken, Computernetzen und Programmieren hilfreich. Für ein grundlegendes Verständnis verschiedener Prozesse und Aufgaben waren auch Kenntnisse aus dem Bereich des Projektmanagements, Controllings, Informationsmanagements und natürlich der Informationssicherheit wichtig.

Während meiner Zeit bei der VWFS AG habe ich außerdem noch eine Klausur geschrieben und musste mich auf eine mündliche Prüfung vorbereiten.. neben der Vollzeit Woche auf der Arbeit auch noch zu lernen war schon eine Herausforderung, aber es hat geklappt. Falls es möglich ist, sollte man so etwas jedoch anders planen und sich für das Semester / die Zeit keine Univeranstaltungen einplanen, damit man sich wirklich auf die Arbeit konzentrieren kann.

Abschließend kann ich sagen, dass es eine sehr gute Entscheidung war ein Praktikum zu machen. Ich konnte Erfahrungen sammeln, neue Kontakte knüpfen und einen guten Einblick in die Praxis und die tägliche Arbeit – nicht nur im Bereich Information Security Management – sondern auch eines Unternehmens erhalten. Mein Interesse an dem Thema Informationssicherheit wurde dadurch noch einmal verstärkt und ich wurde darin bestärkt, in diesem Gebiet arbeiten zu wollen.
Aus diesem Grund kann ich jedem die Empfehlungen geben ein Praktikum zu machen (oder auch als Werksstudent zu arbeiten), um praktische Erfahrungen zu sammeln – die auch für den Lebenslauf nicht schlecht sind – und einen Einblick in einen Bereich zu bekommen für den man sich interessiert und in den man sich vielleicht auch schon etwas vertieft hat bzw. vertiefen möchte.


HiWi bei Göttingen International [3/3]

Hallo zusammen,

und nun zum Abschluss…

Die HiWi Stelle bei Göttingen International war meine erste berufliche Erfahrung und ich bin wirklich froh darüber, dass ich diese Chance bekommen hatte. Während der Tätigkeit habe ich mir so viele Kenntnisse und positive Erfahrungen aneignen dürfen, die mir für meine berufliche Zukunft von Nutzen sein werden.

Ein wesentlicher Grund, warum mir die Arbeit dort so gut gefallen hat, sind die Mitarbeiter der Abteilung. Alle sind ausnahmslos sehr offen, freundlich und hilfsbereit. An Witz und Humor hat es auch nie gefehlt und die Arbeitsatmosphäre war generell sehr motivierend. Unter Studenten besteht häufig die Vorstellung, dass ein HiWi Job keine besonders interssante Aufgabe ist und man nur zum „Kaffee kochen“ eingestellt wird. Dieser Ansicht muss ich komplett widersprechen! Während meiner Zeit bei Göttingen International habe ich mich als vollwertige Mitarbeiterin gefühlt und wurde durchweg auch so von meinen Kollegen und Kolleginnen behandelt. Dies gilt auch für die weiteren HiWis, die in weiteren Bereichen der Abteilung mitgewirkt haben und mit denen ich auch häufig zusammengearbeitet habe.

Warum war die Tätigkeit für mich als Wirtschaftsinformatikerin interessant? Ich war für sehr viele Aufgaben verantwortlich, die gewisse Kenntnisse im Umgang mit Anwendungssoftware voraussetzten. Dabei konnte ich mein bereits vorhandenes Wissen anwenden und neue Fähigkeiten aneignen. Zum Beispiel habe ich mich vorher noch nie mit HTML und CSS befasst. Für die Bearbeitung der Webseiten war diese Kenntnis allerdings nötig, sodass ich mir diese angeeignet habe. Darüber hinaus hat mich diese Tätigkeit insbesondere im Bereich meiner Soft Skills sehr gefördert. Teamwork und Kommunikation sind wesentliche Kernelemente, die die Arbeit bei Göttingen International prägen. Insbesondere die Kommunikation in einem internationalen Kontext hat dort hohe Bedeutung und man lernt gezielt, wie man mit Menschen unterschiedlicher Nationalitäten kommuniziert und Wissen austauscht. Man hatte auch die Möglichkeit generelle Arbeitsabläufe und -Prozesse im Hochschulbereich kennenzulernen und an diesen mitzuwirken. Insgesamt lieferte mir die Tätigkeit einen guten Einstieg in die Arbeitswelt und die Erkenntnis, dass man als WirtschaftsinformatikerIn auch im Hochschulbereich tätig werden kann.

Ich hoffe, dass euch meine Beiträge gefallen haben und für euch ein paar interessante Informationen dabei waren.

Vielen Dank fürs Lesen! 🙂

Viele Grüße

Ananya

 


HiWi bei Göttingen International [2/3]

Hallo zusammen,

und es geht weiter…

in meinem letzten Eintrag habe ich euch die Abteilung Göttingen International und ihre Aufgaben vorgestellt. In diesem Beitrag soll es darum gehen, wie ich an diese Stelle gekommen bin und welche Aufgaben ich während meiner Zeit als HiWi hatte.

Als ich mich damals dazu entschlossen habe, einer Tätigkeit neben dem Studium nachzugehen, war die unieigene Stellenbörse meine erste Anlaufstelle. Glücklicherweise habe ich gleich die Stellenanzeige von Göttingen International gefunden. Danach nahm alles seinen klassischen Lauf: Bewerbung, Vorstellungsgespräch und der Vertrag wurde unterzeichnet. Ich tritt die Stelle zum Juli 2014 an und war bis September 2016 dort tätig. Ich sollte zunächst als studentische Hilfskraft das Erasmus+ Programm unterstützen. Dazu gehörten die Bereiche Erasmus+ Koordination, Erasmus+ Incomings und Erasmus+ Outgoings. Zusätzlich habe ich im Bereich für das internationale Hochschulmarketing bei der Pflege der Webseiten mitgewirkt.

Ein wesentlicher Bereich meiner Aufgaben war die Datenpflege und das Dokumentenmanagement mit der Mobilitäts- und Kooperationsdatenbank MoveOn. Neue oder veränderte Kooperationsverträge, Daten der Erasmus+ Incoming bzw. Outgoings, Daten zu den Partnerhochschulen uvm. mussten stets aktualisiert und eingepflegt werden und es waren manchmal auch Statistiken und spezifische Abfragen zu erstellen. Im Rahmen von Erasmus+ fanden häufig Veranstaltungen statt, zu denen Präsentationen zu erstellen waren und Protokolle geführt werden mussten. Eine besondere Veranstaltung stellt die jährliche Erasmus+ Staff Training Week dar. Dabei haben Mitarbeiter aus dem administrativen Bereich der internationalen Partnerhochschulen die Möglichkeit für eine Woche die Uni Göttingen zu besuchen und ihre Erfahrungen/Kenntnisse mit den Mitarbeitern der Uni Göttingen auszutauschen. Die Unterstützung bei der Organisation und der Durchführung dieser Erasmus+ Staff Training gehörte dabei ebenfalls zu meinem Aufgabenbereich. Eine kontinuierliche Aufgabe war die Pflege der Webseiten der gesamten Abteilung mit dem GCMS (Göttinger Content Management System).  Zudem erstellte ich einen Leitfaden, der für zukünftige Mitarbeiter und Hilfskräfte als Unterstützung dienen sollte, falls sie mit Adobe Formulare erstellen möchten, da ich sehr häufig solche Formulare erstellt habe und mit dem Programm vertraut war. Während meiner gesamten Zeit als Hiwi hatte ich auch die Aufgabe, Informationen zum europäischen Hochschulraum zu recherchieren und diese in Form von Datenblättern festzuhalten.

Ein „typischer“ Arbeitstag lässt sich nur schwer beschreiben. Wie ich bereits erwähnt hatte, war ich in verschiedenen Bereichen zu verschiedenen Zeitpunkten tätig, daher war jeder Arbeitstag mit unterschiedlichen Aufgaben gefüllt. Ich empfand die Arbeitstage dort als sehr abwechslungsreich und man hatte nie das Gefühl in einer Routine „festzustecken“. Aber mehr zu meinem persönlichen Fazit im nächsten Beitrag…

Danke für Lesen! 🙂

Viele Grüße

Ananya


Werkstudententätigkeit im 1st Level Support bei der Westermann Gruppe [1/3]

Hallo zusammen,

mein Name ist Milan und ich möchte euch mit den folgenden drei Blogeinträgen die Westermann Gruppe und meine Werkstudententätigkeit in der IT-Abteilung im 1st Level Support/Service Desk IT gerne vorstellen. Zunächst möchte ich euch im ersten Blogeintrag die Westermann Gruppe als Unternehmen näher bringen.

Westermann“ sollte jedem ein Begriff sein, da vermutlich der Großteil von euch in der Schule mit Schulbüchern von Westermann unterrichtet worden ist. Aus diesem Grunde gehört die Westermann Gruppe mit Hauptsitz in Braunschweig auch zu den großen deutschen Anbietern von Bildungsmedien. Sie unterteilt sich in drei Hauptgeschäftsbereiche: Verlage, Druckereien und Services und steht im Allgemeinen für publizistische Gesamtlösungen rund um die Themen Bildung und Wissen.

Westermann deckt im Geschäftsbereich Verlage, den Bildungsmedienbedarf aller Schulformen und Schulfächer für alle Bundesländer ab. Hinzu kommt ein vielfältiges Medienprogramm, dass für die vorschulische und die berufliche Bildung angeboten wird.

Der Geschäftsbereich Druckereien unterteilt sich in drei Betriebe, die mit modernster Technik ausgestattet sind. Der Westermann Druck in Braunschweig, konzentriert sich als Vollanbieter auf die Buch-, Zeitschriften und Katalogproduktion. Der Westermann Druck Zwickau hingegen, spezialisiert sich auf die Produktion von hochwertig gestalteten Büchern. Der Dritte Betrieb, die pva, Druck und Medien-Dienstleistungen GmbH in Landau, hat als Schwerpunkt ebenfalls die Katalog- und Zeitschriftenproduktion. 

Im Geschäftsbereich Services steht in erster Linie die Auslieferung und der Vertrieb im Vordergrund. Hierbei bildet und betreibt die Westermann Gruppe mit der Löwen Medien Service GmbH gemeinsam eine der größten Versandbuchhandlungen für Bildungsmedien in Deutschland. Der VSB Verlagsservice Braunschweig steuert dabei durch ein breites Dienstleitungsangebot das Auslieferungsgeschäft. 

Sämtliche Geschäftsbereiche sind hierbei über spezielle IT-Systeme miteinander verbunden, die hauptsächlich durch die IT-Abteilung der Westermann Gruppe verwaltet werden.

Ich selbst bin seit November 2017 im Unternehmen für die IT-Abteilung tätig, da ich einen flexiblen Nebenjob für mein Masterstudium gesucht habe, um das Studium entsprechend finanzieren und gleichermaßen weitere praktische Erfahrung sammeln zu können.

Einen Einblick in meine Werkstudententätigkeit im 1st Level Support/Service Desk IT, werde ich euch dann im nächsten Blogeintrag detaillierter beschreiben.

Bis demnächst

Milan


HiWi bei Göttingen International [1/3]

Hallo zusammen,

mein Name ist Ananya und ich studiere zurzeit im Master Wirtschaftsinformatik an der TU Braunschweig. Meinen Bachelor in Wirtschaftsinformatik habe ich an der Universität Göttingen abgeschlossen und währenddessen auch als HiWi in der Abteilung Göttingen International gearbeitet. Meine Erfahrungen aus dieser Tätigkeit möchte ich gerne in drei Blogbeiträgen mit euch teilen.

In diesem ersten Blogeintrag möchte ich euch zunächst die Abteilung und ihre Aufgaben vorstellen.

Habt ihr bereits ein Auslandssemester oder ein Praktikum im Ausland absolviert? Falls ja, dann seid ihr bestimmt auch in Kontakt mit dem International Office der TU Braunschweig gekommen. Die Abteilung Göttingen International ist im Prinzip das International Office der Universität Göttingen.  Göttingen International ist für die Verwaltung aller internationalen Beziehungen und Kontakte der Universität Göttingen verantwortlich. Dies schließt den Aufbau von Beziehungen mit internationalen Hochschulen als auch die Pflege und Weiterentwicklung bereits bestehender Kooperationen mit internationalen Hochschulen ein. Diese Kooperationen ermöglichen den Studierenden, Wissenschaftlern und auch dem Hochschulpersonal der Universität internationale Hochschulen im Rahmen von Austauschen zu besuchen. Wie der Name bereits sagt, ist es ein Austausch, d. h. diese Kooperationen ermöglichen gleichzeitig, dass Mitglieder internationaler Hochschulen die Universität Göttingen besuchen. Die Umsetzung dieser Austausche bildet einen weiteren wichtigen Aufgabenbereich von Göttingen International ab. Diejenigen, die im akademischen Bereich Auslandserfahrung sammeln möchten, unabhängig davon, ob sie Outgoings oder Incomings sind, werden von Beginn an von den Mitarbeitern von Göttingen International im vollen Umfang beraten und unterstützt.

Die Abteilung ist breit gefächert und alle Bereiche aufzuzählen, wäre in diesem Fall zu umfangreich. Hier ein kleiner Überblick:  Einerseits gibt es die Regionalreferate, in denen die Mitarbeiter die Beziehungen bestimmter Ländergruppen verwalten und andrerseits gibt es die Bildungs- und Mobilitätsprogramme, die die Austausche ermöglichen. Unter diesem Bereich fällt auch das bekannte Erasmus+ Mobilitätsprogramm, indem ich hauptsächlich tätig war. Zudem gibt es noch die Beratungsstellen für die Incomings, die eine erste Anlaufstelle für Studierende aus dem Ausland bieten. Ein weiterer wichtiger Bereich ist auch das internationale Hochschulmarketing, welches ebenfalls zu dieser Abteilung gehört und wo ich auch tätig war.

Wie ich zu dieser Stelle gekommen bin und welche Aufgaben ich dort hatte, erfahrt ihr im nächsten Beitrag!

Danke fürs Lesen 😊

Viele Grüße

Ananya


Business Intelligence bei den Volkswagen Finanzdienstleistungen [3/3] ​

Hallo zusammen,

in diesem Beitrag möchte ich ein Fazit über meine Tätigkeit im Business Intelligence Bereich bei den Volkswagen Finanzdienstleistungen und über die Vereinbarkeit von Beruf und Studium ziehen.

Grundsätzlich kann ich jedem empfehlen zumindest eine Zeit lang in der freien Wirtschaft zu arbeiten, um die Theorie aus den Vorlesungen in der Praxis zu erleben – oder in diesem Fall, wie sehr Theorie und Praxis manchmal voneinander abweichen. Einige Dozenten und Professoren sprechen diesen Sachverhalt aktiv in den Veranstaltungen an, aber wenn man hautnah miterlebt, was es heißt nicht mehr unter Laborbedingungen Theorien anzuwenden, kann man das Verständnis für die Theorie noch weiter stärken. In meinem Fall ist die Tätigkeit sehr typisch für die Wirtschaftsinformatik und konnte mir so im Studium den einen oder anderen Wissensvorteil generieren.

Allerdings muss ich auch zugeben, dass eine 20 Stundenwoche neben dem Studium eine große Herausforderung ist. In meinem Fall belege ich lieber weniger Veranstaltungen im Semester und brauche so länger als die Regelstudienzeit es vorsieht. Dadurch kann ich mich besser auf Arbeit und Studium gleichzeitig konzentrieren. Die Auswahl der Veranstaltungen zu Beginn eines jeden Semesters unterliegt durch die Arbeitszeiten ein paar Restriktionen, sodass man die ideale Kombination von Fächern finden muss, um nicht den ganzen Tag zwischen Arbeit und Uni hin und her zu pendeln. Ich habe das Glück, dass mein Arbeitgeber und insbesondere meine Chefin sehr flexibel in Bezug auf die Arbeitszeiten sind, sodass ich bisher immer meine Wunschveranstaltungen belegen konnte.

Viele Grüße
Henning


Praktikum bei der Volkswagen Financial Services AG: Governance, Risk & Compliance [2/3]

Nachdem ich im ersten Teil über das Unternehmen und meinen Weg zur Praktikumsstelle berichtet habe, werde ich im zweiten Teil meiner Blogreihe etwas auf die Abteilung und meine Tätigkeiten und Aufgaben während des Praktikums eingehen.

Zuerst einmal kurz etwas zu der Abteilung, in der ich 5 ½ Monate verbracht habe. Die Abteilung „Information Security Management“ ist/war dem Bereich „Governance, Risk & Compliance“ zugeordnet, welcher wiederum eine Unterabteilung des IT Bereichs ist. Und warum ist/war? Durch die Umstrukturierung der VWFS AG in die Unternehmen VWFS AG, Volkswagen Bank GmbH und Volkswagen Financial Services Digital Solutions GmbH Ende letzten Jahres, ist es wahrscheinlich, dass sich auch dort etwas an der Strukturierung der Abteilungen geändert hat.

Und nun zu den Tätigkeiten während meiner Zeit bei der VWFS AG. Zu Beginn stand natürlich die Einarbeitungsphase – wie für jeden neuen Mitarbeiter – an. Zum einen gibt es unternehmensinterne Prozesse und fachliche Definitionen, die man verstehen und anwenden muss – mal abgesehen von den vielen Abkürzungen, die in den Abteilungen oder Projekten verwendet werden -. Zum anderen werden verschiedene Programme genutzt, die man bisher während seines Studium vielleicht noch nicht kannte. Welche Programme im Unternehmen verwendet werden dürfen, wird außerdem zuerst überprüft und dokumentiert, da aus verschiedenen Gründen nicht einfach jedes Programm oder Produkt verwendet werden darf.

Außerdem startete fast gleichzeitig mit meinem Praktikum in der Abteilung auch ein agiles Projekt (nach der SCRUM Methodik), an dem ich mitwirken durfte. Dabei ging es um die Definition von Security, Compliance und regulatorischen Anforderung, die bei der Nutzung von Cloud Computing im Unternehmen gestellt werden müssen. Hauptsächlich arbeiteten Kollegen aus verschiedenen Unterabteilungen der Abteilung „Governance, Risk & Compliance“ an dem Projekt. An den regelmäßigen Meetings nahmen jedoch auch Mitarbeiter aus anderen Abteilungen (besonders des operativen Bereichs) teil, um an der Erstellung der internen Anforderungen mitzuwirken, aktuelle Arbeitsweisen und verwendete Programme zu erläutern und ihre Erfahrungen und Notwendigkeiten mit in den Entstehungsprozess der Anforderungen einfließen zu lassen. Für mich war es eine sehr gute Erfahrung in diesem Projekt von Anfang an dabei zu sein, da ich zwar schon viel von der SCRUM Methodik gehört hatte, diese jedoch noch nie in kleineren Uniprojekten / Gruppenarbeiten angewandt hatte. So konnte ich die Umsetzung in der Praxis und die ganze zugehörige Organisation mit den internen Prozessen von Beginn an miterleben.

Außer dem Projekt gehörte zu meinen hauptsächlichen Aufgaben die Begleitung meines Betreuers bei Beratungen von Projekten in Fragestellungen der Informationssicherheit und die Entwicklung eines Tools zur Unterstützung der Erkennung und Abwehr von gezielten Angriffen gegen die IT-Infrastruktur. Dabei waren die grundlegenden Kenntnisse zum Beispiel aus Programmieren, Datenbanken sowie Computernetzen und natürlich auch der Sicherheit der verschiedenen Veranstaltungen in der Uni sehr hilfreich, auch wenn ich eine andere Datenbank und Programmiersprache nutzen musste.

Im letzten Monat meiner Zeit bei der VWFS AG fand auch noch ein Teamworkshop der Unterabteilung statt, an dem ich teilnehmen konnte. In diesem Workshop wurden unter Anleitung eines externen Moderators die verschiedenen Prozesse der Unterabteilung besprochen, strukturiert und dokumentiert, um eine spätere Übertragung in ein Prozessmodellierungstool durch eine andere Abteilung zu ermöglichen. Zu dem Teamworkshop gehörte außerdem eine gemeinsame Unternehmung am nächsten Nachmittag mit dem gesamten Team der Unterabteilung, die mit einem Abendessen ausgeklungen ist.