Wirtschaftsinformatik in der Praxis

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Studentische Hilfskraft beim CIO der TU Braunschweig (Teil III)

Moin moin zusammen,

nach dem ich euch in meinen vorangegangenen Artikeln über die grundlegende Funktion eines CIOs, sowie die an der TU Braunschweig und meinen Aufgaben als Assistenz berichtet habe. Möchte ich nun ein kurzes Resumée meiner Erfahrungen geben. Sowohl was die Arbeit als Assistent als auch das Arbeitsverhältnis mit einer Universität betrifft.

Die Arbeit bei dem CIO ermöglicht einen Einblick in das Management in informations- und kommunikationsorientierten Bereichen, mit denen vor allem Wirtschaftsinformatiker*innen in Berührung kommen. Dieser Einblick ist vor allem für diejenigen interessant, die selbst Personal- oder Projektverantwortung übernehmen wollen.  Bei der Bewältigung meiner Aufgaben konnten mir viele Inhalte, vor allem zum Projektmanagement, aus dem Studium helfen. Gerade die Möglichkeit das theoretisch erlangte Wissen aus den Vorlesungen in einer Praxisumgebung ausprobieren, umsetzen und festigen zu können, war eine besondere Gelegenheit. Vor allem Erfahrungen bezüglich des Zeitmanagement, dem Konzipieren und Betreuen von Projekten sowie verschiedenen Softskills haben nicht nur mein Studium und Teamfähigkeit bereichert, sondern sind auch für meinen weiteren beruflichen Werdegang von Bedeutung.

Die Anstellung an der Universität ermöglicht es darüber hinaus die Einsichtnahme in komplexere Organisations- und Verwaltungsstrukturen. Dabei kann man je nach Stärken und Interessen eingesetzt werden. Ein weiterer positiver Effekt ist, dass auf die Studierenden Rücksicht genommen wird. So steht das Studium an erster Stelle und nach Absprache wird in besonderen Phasen, wie beispielsweise bei der Vorbereitung und Absolvierung von Klausuren, die Arbeitslast umverteilt.

Alles in allem, hatte ich zwei sehr gute und vor allem lehrreiche Jahre als Assistenz des CIOs an der TU Braunschweig. Vor allem die gesammelten Erfahrungen werden für meinen weiteren Werdegang von hoher Bedeutung sein.

Ich hoffe ich konnte euch meine Tätigkeit ein wenig näherbringen und auch für den Bereich des Chief Information Officers begeistern.


Studentische Hilfskraft beim CIO der TU Braunschweig (Teil II)

Moin moin zusammen,

in meinem ersten Blogartikel habe ich euch die Funktion eines Chief Information Officers sowie die Einordnung der Stabstelle innerhalb der Universität. In diesem Beitrag möchte ich euch gern meine Tätigkeitsfelder näherbringen.

Das allgemeine Aufgabenfeld der Assistenz, ähnelt dem anderer Bereiche. So gehören zu den gängigen Tätigkeiten die Organisation und Vorbereitungen von Terminen, Workshops und Dienstreisen. Darüber hinaus Unterstützung bei der Verwaltung von Personalangelegenheiten, wie die Ausschreibung von Arbeitsstellen oder die Verwaltung von Zeitnachweisen. Ein weiterer wesentlicher Bestandteil ist die Recherche und Aufbereitung von Inhalten. Die Ergebnisse können zur Grundlage für Entscheidungen herangezogen werden oder dienen als Indikatoren für neue Trends. Gerade im Bereich vom Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien, sind Recherchearbeiten von existenzieller Bedeutung, da hier Neuerungen in hoher Frequenz auftreten.

Zu den spezielleren Tätigkeiten, die ich während meiner Beschäftigung erledigen durfte, waren das Projektmanagement und die redaktionelle Arbeit für den Internetauftritt des GITZ. Das Projektmanagement umfasste dabei das Erstellen von Aufgaben sowie Zuweisung und die Überprüfung des Erfüllungsgrades. Hauptsächlich wurde dafür das Managementtool Redmine verwendet. In regelmäßigen Abständen wurden Treffen festgelegt, bei denen beispielsweise über aufgetretene Probleme innerhalb des Projektes gekommen ist. Gemeinsam konnte dabei Lösungsvorschläge erarbeitet werden, die dann von der jeweiligen zuständigen Person umgesetzt wurden ist. Die wichtigsten Projekte, die ich begleitet habe, gehören das Aufsetzen und Betreuen des GITZ-Blogs sowie der Konzeption und Umsetzung eines Log-Management-Tools.

Wie schon erwähnt, war ein andere Bestandteil meine Aufgaben die redaktionelle Arbeit für den Internetauftritt des GITZ bzw. dessen Blogseite. Vorrangig ging es hierbei um das Schreiben von Inhalten, Erstellen von Seiten und Kategorien sowie die Konzeption und Umsetzung einer Strategie für den Bildauftritt. Darüber hinaus unterstützte ich das Kollegium des GITZ‘ bei der Formulierung von Sätzen und der Verwendung gendergerechter Sprache. Zusätzlich half ich bei der Erstellung und dem Zusammentragen von Inhalten für verschiedene Newsletter, die sowohl per Mail verteilt wurden sind als auch auf dem Blog veröffentlicht wurden. Dabei handelte es sich unter anderem was es für neue Dienstleistungen gibt die das Rechenzentrum anbietet, ob Wartungsarbeiten geplant sind, welche Neuerungen es in der Soft- bzw. Hardware gibt oder welche Bedrohungen, in Form von Phishing-Mails etc., gerade aktuell sind.

Ich hoffe ich konnte euch mit diesem Artikel einen kleinen Einblick in den möglichen Tätigkeitsbereich der Assistenz eines CIOs geben. In meinem letzten Artikel werde ich ein Fazit über meine Erfahrungen ziehen.

Bis dahin


Studentische Hilfskraft beim CIO der TU Braunschweig (Teil I)

Moin moin zusammen,

ich heiße Marti-A. Wilczak und bin Masterstudent der Wirtschaftsinformatik im vierten und wohl letzten Semester meines Studiums. In meinen Blogartikeln will ich euch einen Überblick über meine Arbeitserfahrungen an der Technischen Universität Braunschweig als Assistent des Chief Information Officers (CIO) der gleichnamigen Stabsstelle geben.

Im ersten Teil möchte ich euch kurz die Stabsstelle und deren Funktionen sowie Aufgaben vorstellen. Die Hauptaufgabe des CIOs ist die strategische und operative der Führung und das Managen der Informationstechnik sowie -struktur. Je nach Schwerpunkt kann der Aufgabenbereich die Sicherstellung der Funktionsfähigkeit der IT-Systeme sowie Betreuung der IT-Struktur oder das Erkennen von Verbesserungspotential neuer Informations-/Kommunikationstechnologien und Vorantreiben der Entwicklung der eigenen Systeme umfassen.

An der TU Braunschweig untersteht die Stabstelle CIO dem Vizepräsidenten für Digitalisierung und Technologietransfer und trägt die Strategieverantwortung für das Informations- und Kommunikationsmanagent. Zur Umsetzung von Maßnahmen zur Einführung neuer IT-Infrastrukturbestandteile sowie zur Erneuerung und Verbesserung der vorliegenden Infrastruktur, arbeitet die Stabsstelle der Universität eng mit dem Rechenzentrum (Gauß-IT-Zentrum, kurz GITZ) zusammen.

In meinem nächsten Artikel möchte ich euch von meinen Tätigkeiten und Erfahrungen berichten.

Bis dahin.


Werkstudentin bei Siemens Mobility (3/3)

In den ersten beiden Berichten habe ich euch die Firma und meine Tätigkeit als Werkstudentin vorgestellt. In diesem Bericht möchte ich euch meine persönliche Meinung erzählen.

Insgesamt lässt sich sagen, dass ich mit meinem Job mehr als zufrieden bin. Ich bin Teil eines tollen Teams und wurde dort sehr herzlich, trotz aktuell gegebener Umstände, aufgenommen. Dies lässt mich direkt zu meinem ersten Punkte kommen: die Einarbeitung. Aufgrund gegebener Umstände konnte ich nicht wie normal gewohnt einfach jeden Tag auf Arbeit gehen. Den ersten Tag durfte ich mich am Standort mit meinem Chef treffen und alle benötigten Utensilien (Laptop, Bildschirm, Tastatur, Maus, etc.) abholen. An diesem Tag habe ich auch nur meinen Chef kennen gelernt. Ab dem zweiten Tag war Home Office angesagt. Dies machte mich zunächst sehr nervös, da ich mir die Einarbeitung und das Kennenlernen neuer Leute unter diesen Umständen schwierig vorstellte. Ich kann euch sagen, dass alle Zweifel umsonst waren. Alles war toll von Siemens Mobility und meinem Chef und dem Team koordiniert. Von der Technik-Seite lief alles problemlos und das neue Team nahm mich direkt auf. Mir wurde eine Person an die Seite gestellt, die meine Einarbeitung übernahm und diese wurde somit auch zu meiner Bezugsperson. Ich bin mir nicht sicher, ob die Einarbeitung im Büro unter „normalen“ Umstände überhaupt hätte besser sein können. Dies war für mich ein sehr positiver Einstieg in meine Stelle.

Besonders positiv erwähnen möchte ich das Arbeitsklima. Von Beginn an hatte ich nicht das Gefühl in ein Unternehmen mit starren und steilen Hierarchien gekommen zu sein. Alle begegneten sich auf Augenhöhe und jeder bietet direkt das „Du“ an. Auch bei der Absolvierung meiner Aufgaben hatte ich nicht das Gefühl die „Werkstudentin“ zu sein, sondern ein vollwertig anerkanntes Teammitglied. Mein Chef ist dankbar über jede Anmerkung und über jeden Änderungsvorschlag und setzt sich mit zusammen, um diese (wenn möglich) umzusetzen. Die Arbeitszeit darf man sich im Home Office sehr frei einteilen, wie das später im Büro aussieht bleibt abzuwarten. Ich habe bis jetzt auf jeden Fall nicht das Gefühl, dass es meinem Studium im Weg steht. Es ist eher das Gegenteil der Fall. Für mich bietet meine Tätigkeit als Werkstudentin eine tolle, praxisorientierte Abwechslung zum Studium. Ich habe die Möglichkeit viel gelerntes Wissen umzusetzen. Zum Beispiel konnte ich aus meinem Bachelor-Studium die Inhalte der Vorlesung „Methoden der Wirtschaftsinformatik“ in Bezug auf die Modellierung anwenden und war somit nicht ganz neu in der Thematik unterwegs.

Insgesamt kann ich jedem empfehlen, wenn es die eigene Zeit zulässt, einen Werkstudentenjob auszuprobieren. Es bietet tolle neue Möglichkeiten, neue Kontakt und eventuell sogar Chancen für die berufliche Zukunft.


Werkstudentin bei Siemens Mobility (2/3)

In diesem Bericht möchte ich euch etwas über meine Tätigkeiten als Werkstudentin bei der Siemens Mobility GmbH erzählen. Ich arbeite seit dem 01.07.2020 in der Abteilung des Qualitätsmanagements der Entwicklung am Standort Braunschweig. Wie bereits im ersten Bericht erwähnt fokussiert sich meine Arbeit auf die ersten zwei Kerngeschäftsfelder: Schienenfahrzeuge und Bahnautomatisierungs- und Elektrifizierungslösungen.

In meiner konkreten Tätigkeit unterstütze ich das Qualitätsmanagement im Bereich des Prozessmanagements der Entwicklung. Aktuell liegt der Schwerpunkt auf der Entwicklung von Hardware-Prozessen und die Modellierung sowie Gestaltung dieser. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass ich als Werkstudentin die Abteilung bei der Erstellung von Prozessschritten und Richtlinien unterstütze, eine anwenderfreundliche Prozesslandschaft gestalte und verschiedene Inhalte erstelle und beschreibe in Zusammenarbeit mit einem großen Personenkreis.

Zunächst einmal möchte ich erklären, warum das Qualitätsmanagement in diesem Bereich eine so große Rolle spielt. Wenn es bspw. um die Automatisierung von Zügen geht, muss die höchstmögliche Sicherheit gewährleistet werden, um z.B. Unfälle zu vermeiden. Kommt es doch zu einem Unfall, muss nachgewiesen werden, wo der Fehler lag oder eben auch nicht lag. Dies ist nur durch sehr hohe Dokumentationsstandards möglich. Um solche Fehler vorher zu vermeiden, beschäftigt sich das das Qualitätsmanagement intensiv mit den Prozessen. Diese müssen bis ins kleinste Detail geplant werden, damit später bei der Durchführung alles genau umgesetzt werden kann. Bei dem Aufbau dieser Prozesslandschaften unterstützte ich.

Meine Tätigkeit lässt sich grob in zwei Bereich aufteilen: Modellierung & Kommunikation. Bei der Modellierung arbeite ich mit einem Prozessmanagement-Tool und erstelle die Prozesse oder ändere bzw. passe bestehende Prozesse an. Bei dieser Aufgabe ist Präzision gefragt, da diese Prozesse später als Grundlage für die Durchführung dienen. Ich muss die Abfolge der Prozessschritte definieren sowie deren Abhängigkeiten. Des Weiteren muss ich die Prozessschritte und deren Inhalte beschreiben, die nötigen Input- und Output-Dokument an den richtigen Stellen verlinken oder einarbeiten und die beteiligten Rollen definieren. Als Grundlage für diese Arbeit dienen oft ältere Prozesslandschaften und erstelle Excel-/Word-Dateien, um die benötigten Informationen zu suchen. Bei der Modellierung ist es relevant, dass die erstellte Prozesslandschaft möglichst verständlich und anwenderfreundlich ist. Dies liegt daran, dass später unterschiedlichste Personenkreise mit den Prozessen arbeiten und ich muss versuchen alle Anforderungen der Personen in der Modellierung zu vereinen, um das Arbeiten für diese Personen, so einfach wie möglich zu machen.

Der zweite Bereich ergibt sich aus dem Fakt, dass so viele Personen aus unterschiedlichen Bereichen mit den Prozessen arbeiten. Es ist also notwendig mit allen Personen in Kontakt zu stehen, um deren Wünsche, Bedürfnisse und Sorgen berücksichtigen zu können. Ich würde mich also neben meiner Modellierungstätigkeit als Schnittstelle zwischen den verschiedenen Bereichen bezeichnen. Ein Großteil meiner Arbeitszeit verbringe ich in Meetings, um Anforderungen an die Prozesse zu klären oder den Beteiligten die Arbeit mit dem Tool zu erklären. Ich verstehe das Tool mittlerweile sehr intuitiv, da ich damit täglich arbeite. Die anderen Personen sind mit dem Tool und den damit verbundenen Arbeitsweisen nicht vertraut und haben hier Klärungsbedarf. Außerdem benötige ich oft fachbezogene Informationen von den Entwicklern, um den Prozess korrekt erstellen zu können, da es oft komplexe Abhängigkeiten und Inhalte gibt. Diese werden ebenfalls in den zahlreichen Meetings beschafft.

Ich hoffe ich konnte euch meine Tätigkeit ein wenig näherbringen. Im nächsten Bericht werde ich mein Fazit zu der Tätigkeit als Werkstudentin bei der Siemens Mobility GmbH ziehen.


Werkstudentin bei Siemens Mobility (1/3)

Hallo zusammen,

ich möchte euch in meinen Berichten etwas über meine Tätigkeit als Werkstudentin bei der Siemens Mobility GmbH erzählen. In diesem ersten Bericht werde ich euch die Firma und ihre Geschäftsfelder kurz vorstellen.

Siemens Mobility GmbH ist eine Strategic Company der Siemens AG. Die Siemens AG wurde 1847 in Berlin gegründet und es arbeiten dort etwas 385.000 Mitarbeiter. Das Unternehmen ist ein Mischkonzern mit Schwerpunkten im Bereich Technologie und Elektrotechnik. Als Strategic Company wurde die Siemens Mobility GmbH 2018 gegründet. Der Hauptsitz ist in München und insgesamt arbeiten etwa 36.800 Mitarbeiter in dem Unternehmen. Der Schwerpunkt ist die Branche der Verkehrstechnik.

Das Portfolio der Siemens Mobility GmbH umfasst Schiene, Straße und Intermodal. Das Motto lautet „Vernetzte Mobilität gestalten“. Im Bereich Schienen liegt der Fokus auf dem Personen- und Güterverkehr, z.B. Züge, Infrastruktur, Automatisierung. Bei dem Bereich Straße wird an intelligenter Straßeninfrastruktur und Verkehrslösungen gearbeitet. Der Bereich Intermodal umfasst Apps als Reisebegleiter und diverse Mobilitätsmanagementsysteme. Als ergänzende Service werden Beratung und Finanzierung angeboten.

Der Fokus der Siemens Mobility GmbH liegt auf ihren fünf Kerngeschäftsfeldern:

  • Schienenfahrzeuge
  • Bahnautomatisierungs- und Elektrifizierungslösungen
  • Intelligente Straßenverkehrstechnik
  • Schlüsselfertige Systeme
  • Dienstleistungen

Meine Tätigkeit als Werkstudentin findet sich in den ersten beiden Kerngeschäftsfeldern wieder. Über diese werde ich euch in dem zweiten Bericht näheres erzählen.

Viele Grüße

Ann-Christin


Werkstudentin bei der BWS Consulting Group GmbH im Bereich Softwareentwicklung (3/3)

Als letztes möchte ich ein kurzes Fazit zu meiner Tätigkeit als Werkstudentin bei der BWS Consulting Group GmbH abgeben.

Ich bin sehr froh diesen Job als Werkstudentin angetreten zu haben. Ich habe schon sehr viel lernen können und ich empfinde die Tätigkeit als sehr gute Ergänzung zu den Inhalten des Studiums. Zuvor habe ich in einer fachfremden Branche gearbeitet, um Geld nebenher zu verdienen, was auch eine Option ist. Dennoch würde ich immer einen fachbezogenen Nebenjob empfehlen. Ich kann jedem empfehlen, bereits während des Studiums praktische Erfahrungen in dem entsprechenden Bereich zu sammeln.

Es gab für mich allerdings auch einige Herausforderungen. Zum einen dürfen wir bei der BWS als Werkstudenten auch verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen, was ich zum einen gut finde, zum anderen kann dies aber auch eine Belastung sein, da man neben den Aufgaben bei der Arbeit auch noch das Studium zu bewältigen hat. Des Weiteren hatte ich keine Vorkenntnisse im Bereich TypeScript, daher habe ich mich bemüht mir diese Kenntnisse auch nach der Arbeit anzueignen, was einige Zeit gekostet hat.

Abschließend kann ich sagen, dass ich sehr zufrieden bin mit meiner Tätigkeit als Werkstudentin und ich kann mir gut vorstellen nach dem Studium in diesem oder einem ähnlichen Bereich zu arbeiten.


Werkstudentin bei der BWS Consulting Group GmbH im Bereich Softwareentwicklung (2/3)

In diesem Eintrag erzähle ich euch von den Tätigkeiten meiner Werkstudentenstelle bei der BWS. Ich arbeite seit Oktober 2020 als Werkstudentin bei der BWS, wo ich im Bereich Softwareentwicklung eingesetzt bin.

Wir arbeiten agil nach Scrum in einem kleinen Projektteam.  Unsere Projektaufgabe ist die Entwicklung einer Web-Applikation für den internen Gebrauch. Sofern ihr das Modul Softwareentwicklung noch nicht gehört habt, werde ich im Folgenden die wichtigsten Begriffe noch einmal kurz erläutern. Scrum ist ein Vorgehensmodell zur agilen Softwareentwicklung. Dieses Verfahren verläuft iterativ, wobei eine Iteration als Sprint bezeichnet wird. Ein Sprint geht in meinem Projekt über drei Wochen. Nach jedem Sprint folgt ein Sprint Review indem wir unsere Ergebnisse besprechen und den nächsten Sprint planen. An dem Sprintreview nehmen das Entwicklungsteam (bei uns besteht das Team aus fünf Softwareentwicklern und drei Softwaretestern), dem Produkt Owner (in den meisten fällen die Person für die das Softwareprodukt bestimmt ist. Bei uns ist der Bereichsleiter der Produkt Owner) und dem Scrum Master (bei uns ist das der Projektleiter), welcher auch während des Sprints Ansprechpartner ist, beispielsweise bei Problemen. Täglich findet morgens ein Daily Scrum Meeting statt, was dafür da ist, um den anderen Teammitgliedern einen kurzen Überblick zu geben, was man gemacht hat, was heute ansteht und was dabei für Probleme aufgetreten sind / auftreten könnten. Es gibt außerdem eine Projektmanagementsoftware, mit der wir unsere Aufgaben verwalten und uns Aufgaben oder Bugs picken können, welche wir erledigen/fixen wollen. Dieses Tool umfasst auch unser Produkt-Backlog, in dem alle Aufgaben gelistet sind, welche im Verlauf des Projekts erledigt werden müssen. Diese Aufgaben müssen geschätzt und mit Punkten versehen werden. Aufgaben nennen wir Stories und jede Stories bekommt, je nach Aufwand, Storypoints, welche wir im Rahmen eines Scrum Poker Meetings gemeinsam im Team schätzen.

Ich erledige hauptsächlich Aufgaben im Bereich Frontendprogrammierung. Wir programmieren im Frontend mit der Programmiersprache TypeScript. Als Framework benutzen wir Angular im Frontend. Backendseitig kommt bin unserem Projekt JAVA zum Einsatz, mit Spring als Framework. Ich arbeite 20 Stunden die Woche, welche ich auf drei Tage aufteile. In meinem nächsten Eintrag werde ich mein Fazit zu der Werkstudententätigkeit bei der BWS geben.


Werkstudentin bei der BWS Consulting Group GmbH im Bereich Softwareentwicklung (1/3)

In meinen Beiträgen möchte ich euch etwas über meine Werkstudententätigkeit im Bereich Softwareentwicklung bei der BWS Consulting Group GmbH erzählen.

Mein Name ist Chiara, ich studiere Wirtschaftsinformatik im ersten Mastersemester an der TU Braunschweig. Ich erzähle euch zuerst etwas über die BWS Consulting Group GmbH, danach werde ich auf meine Tätigkeiten eingehen und als letztes folgt ein kurzes Fazit.

Die BWS Consulting Group GmbH ist spezialisiert auf IT-Dienstleistungen. Die BWS ist an neun Standorten vertreten und umfasst rund 90 Mitarbeiter. Zu den Hauptaufgaben des Unternehmens zählen die Unterstützung von Unternehmen bei Entwicklungsprojekten in den Bereichen JAVA und .NET, IT-Services und Application Management, sowie IT- und Informationssicherheit. Eine weitere Aufgabe ist die Beratung von Kunden mit Fokus auf Usability und schlanke Prozessstrukturen.

Ich arbeite seit Oktober 2020 als Werkstudentin bei der BWS in Wolfsburg und bin dort im Bereich Softwareentwicklung eingesetzt. Im Folgenden Eintrag werde ich euch von meinem Tätigkeitsfeld berichten.


Werkstudententätigkeit bei der CGI Inc. – Teil 3

Für mich ist die Stelle als Werkstudent bei der CGI. Inc. ein absoluter Glücksgriff gewesen. Ich werde sehr stark in die Projekte einbezogen, habe tolle Bekanntschaften gemacht, die mir bei meiner weiteren beruflichen Laufbahn sicherlich die ein oder andere Möglichkeit bieten werden und habe mir nebenbei die Haushaltskasse etwas aufbessern können.

Ob eine solche Stelle das richtige für jeden ist lässt sich so pauschal sicher nicht sagen, es ist vermutlich geistig fordernder als die Arbeit in einem Discounter, wird dafür aber auch besser entlohnt und es bringt einem mehr zur Vorbereitung auf den Weg nach dem Abschluss.

 

Ich für meinen Teil würde die Tätigkeit als Werkstudent jedem empfehlen, der auf der Suche nach Praxiserfahrung ist. Da wir in unserem Studiengang kein Praktikum haben wird die mangelnde Praxis hierdurch etwas kompensiert. Zusätzlich war ich damals in der Situation, dass ich nicht sicher war, ob das Studium der Wirtschaftsinformatik die richtige Wahl war – durch die Einblicke in den Arbeitsalltag und den Spaß an der Softwareentwicklung wurden diese Zweifel jedoch ausgeräumt und es hat dazu beigetragen, dass ich mein bis dahin eher träges Studium im Anschluss relativ zügig zu Ende gebracht habe.

 

Weiterhin ist die Tätigkeit super für den Lebenslauf, falls man nach dem Studium eine Laufbahn in der Industrie anstrebt. Als ich vor der Entscheidung stand, ob ich einen Master-Abschluss machen sollte oder doch lieber mit dem Bachelor anfange zu arbeiten, wurde mir aus dem Unternehmen gesagt, dass für sie zwei Jahre Berufserfahrung genau so viel wert sind wie ein Master-Abschluss – diese Aussage sollte man aber mit Vorsicht genießen, da das bei anderen Arbeitgebern wieder völlig anders aussehen kann. Ich habe mich dennoch für den Master-Abschluss entschieden, da ich mich sonst für meine Verhältnisse zu sehr an den einen Arbeitgeber gebunden hätte.

 

In der heutigen Zeit ist der Arbeitsmarkt durch Corona bedingt eher etwas schwieriger als noch vor einem Jahr – das mag für unsere Branche nicht zu 100 % gelten, es lässt sich aber dennoch beobachten. Hier hilft eine Werkstudententätigkeit auch, da die Chancen einer weiterführenden Beschäftigung nach dem Studium sehr gut sind und man dadurch nicht in die Situation kommt, sich nach dem Abschluss erstmal eine Stelle suchen zu müssen – und aus einem Job heraus eine neue Stelle zu suchen ist deutlich einfacher und angenehmer als ohne Beschäftigung 😉

 

Zu guter Letzt bleibt noch das Argument der Vergütung – ich denke jeder kann ein paar zusätzliche Scheine im Portemonnaie gebrauchen und die Bezahlung für Werkstudenten ist nicht schlecht – erst recht nicht nach dem Bachelor.

 

Ich hoffe, ihr konntet aus meinem Bericht ein paar Informationen gewinnen und wünsche allein schöne Weihnachtsferien und viel Erfolg in der kommenden Klausurenphase.