Wirtschaftsinformatik in der Praxis

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Praktikum bei der IAV

Hallo liebe*r Leser*in,

im Folgenden werde ich dir mein Praktikum bei der IAV vorstellen. Bevor ich aber zum eigentlichen Praktikum komme, ein paar Informationen über mich und meinen Weg an der Uni. Mein Name ist Alexander und ich studiere Wirtschaftsinformatik im Master. Derzeitig bereite ich meine Masterarbeit vor und stehe somit kurz vor dem Abschluss meines Studiums. Nach dem Bachelor überlegte ich mir, dass ich vor meinem Abschluss noch gerne ein Praktikum absolvieren würde, um Erfahrung im Unternehmen zu sammeln. Das vierte Mastersemester bot sich hierfür perfekt an.

Das Unternehmen:

Die IAV GmbH Ingenieurgesellschaft Auto und Verkehr ist ein weltweit agierendes Unternehmen in der Domäne der Engineering Dienstleistungen. Dabei bietet das Unternehmen Lösungen im Bereich der Elektronik-, Antriebsstrang- und Fahrzeugentwicklung an. Es unterstützt den Kunden auch bei den aktuellsten Themen wie automatisiertes Fahren, E-Mobilität und Car Connectivity. Das Unternehmen hat mehr als 8000 Mitarbeiter und generiert einen Umsatz von über 1 Milliarde Euro im Jahr. Zu den Kunden gehören unter anderem Audi, Bentley, BMW, Claas und natürlich VW. Die Zentrale des Unternehmens befindet sich in Berlin, jedoch ist die größte Niederlassung in Gifhorn.

Das Bewerbungsverfahren:

Das Bewerbungsverfahren unterscheidet sich nicht weiter von anderen Verfahren, die ich bei der Suche nach einem Praktikum durchlebt habe. Der größte Unterschied lag in der Antwortzeit. Vom Abschicken der Bewerbung bis zum Vorstellungsgespräch vergingen 7 Wochen, mit langen Phasen ohne eine Rückmeldung. Nach dem Vorstellungsgespräch ging es aber dann zügig und ich konnte 2 Wochen später bereits mit dem Praktikum beginnen. Das Vorstellungsgespräch war sehr angenehm. Es wurden keine „typischen“ Bewerbungsfragen gestellt, sondern mir wurde direkt meine Aufgabe vorgestellt. Was genau mir geholfen hat die Stelle zu bekommen, lässt sich natürlich nur schwer sagen, aber da ich zu meinem Hiwi Job beim Institut für Wirtschaftsinformatik – Abteilung Decision Support befragt wurde, denke ich, hat mir diese Erfahrung sehr geholfen. Ich kann dir also nur ans Herz legen, möglichst früh im Studium einen Job bei einem Institut zu finden, dass dich interessiert.

Interessant an dieser Stelle ist auch, dass ich mir den Ort, an dem ich das Praktikum absolvieren wollte, aussuchen konnte. Mir ist aber nicht bekannt, ob dies dem Regelfall entspricht oder ob es an der deutschlandweiten Verteilung des Teams lag.

Eine weitere wichtige Information für die Planung eines Praktikums bei der IAV ist, dass freiwillige Praktika nur bis zu einer Länge von maximal 3 Monaten zugelassen werden. Möchte man ein längeres Praktikum absolvieren, muss es sich um ein Pflichtpraktikum nach der Studienordnung handeln.

Meine Aufgaben:

Am ersten Tag wurde ich von meinem Buddy in Gifhorn empfangen. Ein Buddy wird jedem neuen Mitarbeiter zugeordnet und hilft dabei, sich im Unternehmen zurecht zu finden. Der Buddy stammt dabei aus demselben Team wie man selbst. Nachdem ich einen Arbeitsausweis und Laptop erhalten hatte, beschäftigte ich mich den Rest des Tages damit, Lizenzen zu beantragen und den Laptop einzurichten.

Während der Wartezeiten beim Installieren, absolvierte ich verschiedene Schulungen, welche abgeschlossen werden müssen. Diverse Themen wie Arbeitssicherheit, Datenschutz und Verhalten in Notfällen wurden behandelt und das Wissen in Form von Tests überprüft. Die Schulungen mussten zum Teil während des Praktikums erneut abgelegt werden, wenn es Änderungen gab oder neue Schulungen verfügbar waren.

Ab dem dritten Tag begann ich dann mit meiner eigentlichen Aufgabe, der Unterstützung bei der Programmierung eines Simulationsframeworks. Das gesamte Framework war in Python geschrieben. Da ich die Sprache bereits während des Studiums gelernt hatte, fiel der Einstieg sehr leicht. Jeden Tag für die nächsten 2 Wochen beschäftigte ich mich damit, Bugs zu fixen. So bekam ich jeden Tag ein oder mehrere Tickets zugeordnet und löste die beschriebenen Probleme. War ein Bug gefixt, meldete ich dies meinem Buddy, welcher es überprüfte und dann zum Projekt hinzufügte. Ziel des Bugfixen war es, das Framework besser kennenzulernen, sodass ich nach den zwei Wochen an meinem eigenen Projekt arbeiten konnte.

Mein eigenes Projekt umfasste die Realisierung eines Tools zur automatischen Datenverarbeitung und Simulation. Zunächst musste ich das Tool planen und Aufgabenpakete schreiben. Für die Organisation wurde ein Kanban Board genutzt, welches aufgrund der verhältnismäßig wenigen Pakete sehr übersichtlich war. Anschließend begann ich mit der Realisierung. Die Realisierung umfasste neben dem Programmieren auch das Dokumentieren des Aufbaus des Tools. Hierfür benutzte ich eine Software der IAV. Jede Woche stellte ich meinen derzeitigen Stand dem Team vor und bekam Feedback. Im Laufe der Zeit kamen auf diesem Weg neue Anforderungen hinzu, die ich in der Dokumentation festhielt und anschließend realisierte. Nachdem das Tool fertiggestellt wurde, begann ich damit die Tests zu schreiben.

Zum Abschluss führte ich dem Team das Tool vor und beendete die Dokumentation.

Fazit:

Insgesamt hat mir das Praktikum sehr gut gefallen. Zwar wollte ich gerne sechs Monate arbeiten, aber auch die drei Monate haben mir viele neue Erfahrungen beschert. Meine Betreuer und das gesamte Team haben sich immer die Zeit genommen mir Sachverhalte zu erklären und mich bei allen Problemen unterstützt.

Aufgrund der derzeitigen Corona Situation war ich die meiste Zeit im Homeoffice (bis auf die ersten zwei Wochen). Vorteil daran ist natürlich, dass ich nicht immer bis nach Gifhorn fahren musste, sondern innerhalb von Sekunden am Arbeitsplatz war. Der offensichtliche Nachteil ist, dass ich nicht viel Zeit mit den Kollegen verbracht habe, sondern nur bei Fragen oder offiziellen Terminen mit ihnen in Kontakt stand. Der typische „Flurfunk“ fiel vollkommen weg. Ab und zu gab es nach der Arbeit treffen bei Discord bei denen „Among us“ oder „Team Fortress“ gespielt wurden, doch auch dieses Angebot ersetzte nicht den persönlichen Kontakt. Home Office gilt natürlich nur während Corona und wenn du dein Praktikum nach der Pandemie machst, wird wohl wieder alles normal laufen.

Zu den Aufgaben lässt sich sagen, dass ich viel gelernt habe und besonders meine Python Kenntnisse verfeinern konnte. Zudem war es sehr hilfreich ein eigenes Projekt zu organisieren. Statt nur einen Teil eines solchen Prozesses kennen zu lernen, habe ich auf diese Weise jeden einzelnen Schritt selbstständig geplant und durchgearbeitet.

Falls man seine Abschlussarbeit im Unternehmen schreiben möchte, kann ich ein Praktikum auch empfehlen. Meine Betreuer boten mir an, ein Thema mit mir zusammen zu entwickeln. Auf diese Weise kann man Einfluss auf sein Thema nehmen und es auf Bereiche ausrichten die einen besonders interessieren.

Viel Erfolg bei deiner Praktikumssuche!


HiWi Job am Institut für Fahrzeugtechnik Teil 3

Moin,

an dieser Stelle folgt der dritte Teil meines Blogeintrages über meinen Hiwi Job am Institut für Fahrzeugtechnik. In diesem Eintrag schreibe ich ein bisschen was über die zeitliche Einordnung des Hiwi Jobs und fasse meine Meinung zu der Tätigkeit zusammen.

Meine Verträge an dem Institut gingen immer über drei Monate und betrugen 20 oder 30 Stunden pro Monat. In den Klausurenphasen habe ich mir eine Auszeit von dem Hiwi Job genommen, um mich voll auf die Klausuren konzentrieren zu können. So zog sich das erste Projekt ca. über ein ¾ Jahr, bis die Nachricht kam, dass an der Stelle erstmal nicht mehr weitergearbeitet werden soll, da die Prioritäten auf anderen Projekten lagen. Daraufhin folgte die zweite App an der ich ca. 3 Monate, also ungefähr 90 Stunden gearbeitet habe.

Insgesamt fand ich die Arbeit an dem Institut für Fahrzeugtechnik echt interessant und würde einen Hiwi Job dort jedem weiter empfehlen. Neben dem ersten Einblick in die Arbeitswelt und den ersten praktischen Programmiererfahrungen lernt man auch viel aus einem Bereich dazu, den man im Studium nicht unbedingt behandelt. Also falls jemand auf der Suche nach einem Hiwi Job im Informatik Bereich ist, sollte auch mal außerhalb der Informatik Institute nach Stellenangeboten schauen. Die Betreuung und das Arbeitsklima am IFF waren sehr angenehm. Zwar konnten die Betreuer bei Software Fragen natürlich nicht weiterhelfen, aber der Großteil der Lösungen zu meinen Problemen wurde eh in irgendwelchen Forumsbeiträgen bereits beantwortet. Die fachliche Betreuung in dem Maschinenbau Bereich war dagegen optimal. Die Fragen zum Thema Fahrzeugtechnik wurden immer ausführlich erklärt.
Wenn man mal keine Zeit hatte sich mit den Hiwi Aufgaben zu beschäftigen, weil man noch Unikram zu tun hatte, waren die WiMis sehr verständnisvoll.
Durch die vielen Programmieraufgaben habe ich in dem Hiwi Job viel dazu gelernt und einiges an Softwarekenntnissen durch die praktische Anwendung vertieft.

Zum Abschluss kann man nur noch sagen, dass ein Nebenjob im IT Bereich auch gut auf dem Lebenslauf aussieht und einen gut auf den ersten richtigen Job vorbereitet. Außerdem bekommt man nach einiger Zeit auch ein Arbeitszeugnis, welches ebenfalls gut beim Arbeitgeber ankommt.

Das wars auch schon von mir.
Ich wünsche allen Lesern noch viel Erfolg im Studium und im häufig dazugehörigen Nebenjob 😉

Grüße
Mirko Laube


HiWi Job am Institut für Fahrzeugtechnik Teil 2

Moin,

hier folgt die Fortsetzung meines Blogeintrages über einen Hiwi Job am Institut für Fahrzeugtechnik, in der ich ein wenig über die Tätigkeit an sich schreiben werde.

Einen Monat nach meiner Vertragsunterschrift habe ich mit der Arbeit angefangen. Meine Aufgabe war es, eine App zu entwickeln, mit der ein Fahrzyklus eines Fahrzeugs simuliert werden sollte. Das heißt es gab einen Datensatz mit Informationen zu Geschwindigkeit und Beschleunigung zu jeder Sekunde über einen ca. 20 minütigen Zeitraum, zu dem alle Fahrdaten eines Autos berechnet werden sollten. Dazu habe ich eine Eingabe-Oberfläche erstellt, in der man bestimmte Fahrzeugparameter, wie z.B. Gewicht, Raddurchmesser, Motorleistung, Motortyp usw. ändern konnte. Mit den Fahrdaten und den Fahrzeugparametern wurde bei Ausführung der Simulation der Energieverbrauch für die Fahrt berechnet. Außerdem werden für jede Sekunde der Energieverbrauch, Drehmoment auf den Rädern, Luftwiderstand und viele weitere Daten ermittelt und mehrere Diagramme erstellt.
Ziel der App ist es, dass sich Studenten für verschiedene Motortypen und weitere Fahrzeugparameter den Energieverbrauch und andere interessante Daten darstellen lassen können. So kann man mehrere Motortypen vergleichen und sich besser vorstellen, welche Parameter welchen Einfluss auf den Verbrauch eines Fahrzeugs haben.

Das Thema fand ich sehr interessant und durch mein Wirtschafsingenieurwesen Maschinenbau Studium hatte ich bereits ein wenig Vorwissen, um dieses Projekt angehen zu können. Trotzdem hat es eine Weile und mehrere Gespräche mit den Wissenschaftlichen Mitarbeitern gedauert, bis man alle Rechnungen verstanden hat, die für die Simulation nötig waren. Zusätzlich hatte ich noch Unterstützung von einem Elektrotechnik Studenten, der an den Rechnungen für die App gearbeitet hat. Meine Hauptaufgabe war es nämlich, die Rechnungen der WiMis aus Matlab auf Android Studio (Java) zu übertragen. Dazu muss man erstmal verstanden haben, wie Matlab aufgebaut ist und wie die Befehle in Matlab geschrieben werden. Außerdem musste das Konstrukt der App erstellt werden. Das war mir allerdings größtenteils aus vorherigen Projekten bekannt.

Die zweite große Aufgabe, die ich von meinen Betreuern bekommen habe, bestand darin eine App zu entwickeln, die sich mit einem Arduino verbinden kann, welcher an einem Versuchsfahrzeug im Institut angeschlossen ist. Dieser Arduino sollte Daten vom CAN BUS im Auto auslesen und per Bluetooth an das Smartphone oder Tablet senden. Die Herausforderung bestand darin, ein Skript für den Arduino zu schreiben, womit der CAN BUS vernünftig ausgelesen wird. Außerdem musste eine stabile Bluetooth Verbindung erstellt werden, die von der App aus gestartet und gestoppt werden kann.

Diese App diente dazu, während einer Testfahrt direkt die aufgezeichneten Daten darzustellen. Dadurch wurde es für die WiMis einfacher die Testdaten zu jeder Zeit im Blick zu haben. Zum Beispiel habe ich die Raddrehzahl jedes einzelnen Rades übermittelt und in der App mit farbigen Flächen dargestellt.
Die Aufgabe fand ich besonders interessant, da ich noch nie zuvor mit einem Arduino oder Raspberry Pi gearbeitet habe und somit beim Hiwi Job viel dazu gelernt habe. Das hat auch ein wenig mein Interesse für die Elektrotechnik gesteigert. An dem Projekt hab ich aber nicht mehr lange gearbeitet, da ich mir den Sommer über frei nehmen wollte und zusätzlich die Hiwi Jobs, die nicht absolut notwendig waren, wegen Corona eingestellt wurden.


HiWi Job am Institut für Fahrzeugtechnik Teil 1

Moin,

ich würde euch heute gerne meine Tätigkeit als Hiwi am Institut für Fahrzeugtechnik vorstellen. Zuerst aber ein paar Informationen über mich.
Ich bin Mirko Laube, 25 Jahre alt und studiere Wirtschaftsinformatik im Master. Zurzeit schreibe ich meine Masterarbeit und muss noch 1-2 Studienleistungen absolvieren, um alle Credits zu bekommen. Vor meinem Masterstudium der Wirtschaftsinformatik habe ich Wirtschaftsingenieurwesen Maschinenbau ebenfalls an der TU Braunschweig studiert. Durch ein Praktikum zwischen Bachelor und Master bin ich ein wenig der Software Entwicklung verfallen und habe mich daraufhin für Wirtschaftsinformatik im Master eingeschrieben. Zu dem Wechsel gehörten natürlich ein paar Anforderungen, in Form von Bachelor-Informatik Prüfungen, die ich erfüllen musste.
Nun aber zu meinem Hiwi Job.
Das Institut für Fahrzeugtechnik war mir bereits aus dem Bachelorstudium und von einem vorherigen Hiwi Job bekannt. Im Maschinenbau Bereich ist das Institut eines der größeren Institute und bietet somit auch viele Stellen für Studenten an. Auf der Webseite des Instituts findet man ein Stellenportal mit etlichen Stellenangeboten (zumindest war das vor 1-2 Jahren noch so). Eines dieser Stellenangebote vor zwei Jahren war ein Hiwi Job, bei dem ein Student mit Android Studio Kenntnissen gesucht wurde. Da ich in den Monaten zuvor in meiner Freizeit viel mit Android Studio eigene Projekte programmiert hatte, hatte ich bereits etwas Erfahrung mit der Programmiersprache. Nachdem ich mich beworben habe, kam relativ bald eine Nachricht von dem wissenschaftlichen Mitarbeiter mit einer Einladung zu einem Gespräch. In dem Gespräch wurde relativ schnell klar, dass Studenten mit Informatik Kenntnissen recht dringend gebraucht werden und ich quasi der einzige Bewerber war.
Also stand dem Hiwi Vertrag nichts mehr im Wege…


Werkstudent bei der skbs.digital (3)

Hallo zusammen,

 

im dritten und damit letzten Blogpost zu meiner Werkstudententätigkeit bei der skbs.digital  möchte ich ein paar abschließende Worte finden.

 

Zum Schluss

Ich habe durch meine Arbeit als Werkstudent/ Projekt Assistent meine ersten Erfahrungen im Bereich Projektmanagement sammeln dürfen. Gleichzeitig habe ich sowohl die positiven als auch die negativen Seiten dieses Berufs erfahren und kann für mich sagen, dass ich mir eine Tätigkeit in diesem Berufsfeld in Zukunft sehr gut vorstellen kann.

 

Abschließend bleibt zu sagen, dass der Beginn der Werkstudententätigkeit die richtige Entscheidung war, um die ersten Schritte in der Berufswelt zu machen. Ich konnte durch die Arbeit selbst, neben Erfahrungen auch neues Wissen dazugewinnen und ein Netzwerk aus Kollegen bilden, auf das ich in meiner zukünftigen Karriere immer zurückgreifen kann. Gleichzeitig konnte ich Einblicke in spannende Projekte gewinnen und meine Ideen dazu beisteuern. Wenn sich euch also gerade die Frage stellt, ob ihr neben dem Studium eine Werkstudentenstelle beginnen wollte, dann kann ich euch dies aus meinen Erfahrungen wärmstens empfehlen. Es wird euren Berufseinstieg mit großer Sicherheit erleichtern.

 

Solltest du Fragen haben, dann melde dich gerne bei mir.


Werkstudent bei der skbs.digital (2)

Hallo allerseits,

 

nachdem es in meinem letzten Blogpost darum ging, wer ich bin, was die skbs.digital ist und wie ich zu der Werkstudentenstelle gekommen bin, möchte ich heute von den Aufgaben und der Arbeit berichten.

 

Welche Aufgaben hatte ich?

Als ich am 01.04.2019 zur skbs.digital kam, war ich der erste Werkstudent und dementsprechend vage war mein Aufgabenbereich definiert. Es hat einige Monate gedauert, ehe ich mich an das komplette Team gewöhnt hatte und umgekehrt. Nach der Eingewöhnungsphase wurde ich einer Senior-Projektmanagerin zugeordnet und sollte ihr beim Projektmanagement assistieren. Ich hatte damit eine Art Mentorin an die Seite gestellt bekommen, von der ich meine ersten Erfahrungen im Projektmanagement erfahren durfte. Gleichzeitig war ich keineswegs nur der Handlanger, der leidglich Aufgaben ausgeführt hat. Ich wurde aktiv in die Planung mit einbezogen und meine Meinung und Ideen fanden Berücksichtigung. Konkret ging es in den Projekten um die Auswahl von Softwarelösungen, die im Städtischen Klinikum Braunschweig eingeführt werden sollten. Darüber hinaus habe ich viel Zeit mit Recherchearbeit verbracht, häufig habe ich mich über Softwareproduktlösungen informiert und die Informationen in einer Übersicht zusammengetragen.

Im Laufe der Zeit übernahm ich immer mehr Routineaufgaben, vor allem im Support für eine Softwareplattform im Klinikum Braunschweig. Beim Aufgabenbereich des assistierenden Projektmanagements liegt der Schwerpunkt mittlerweile auf der Entwicklung und Einführung von digitalen Services, die die klinikinterne Plattform verbessern.

 

Wie habe ich die Arbeit empfunden?

Bei meiner Arbeit bei der skbs.digital war ich stets Mitglied eines jungen und dynamischen Teams. Dazu haben wöchentliche Meetings mit dem gesamten Team sowie gemeinsame Unternehmungen beigetragen. Die starren Hierarchien, die klassischerweise in einem Krankenhaus aufzufinden sind, sind bei der skbs.digital nicht vorhanden. Gleichzeitig besteht ein enger Kontakt zum Städtischen Klinikum Braunschweig, man führt Befragungen in den Klinken durch, führt Telefonate mit den Mitarbeitern und versucht Probleme nachzuvollziehen und zu lösen. Gleichzeitig stößt eine Abteilung, die auf „Veränderung“ fokussiert ist, gerade in einem hierarchisch geordneten und konservativen Großunternehmen nicht immer auf Wohlwollen. Natürlich sind solche Situationen für einen selbst unbefriedigend, gleichzeitig ist das Verhalten menschlich und daraus gilt es zu lernen.


Werkstudent bei der skbs.digital (1)

Hallo zusammen,

 

In diesem Blogbeitrag soll es um mich und meine Werkstudentenstelle bei der skbs.digital GmbH gehen.

 

Wer bin ich?

Ich bin Jan. Im Spätsommer 2016 habe mein Bachelorstudium mit Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik an der TU Braunschweig begonnen. Relativ früh im Studium habe ich mir das Ziel gesetzt, in einem höheren Semester neben dem Studium praktische Berufserfahrungen zu sammeln, wo ich das Gelernte anwenden kann. Mittlerweile studiere ich im Master Wirtschaftsinformatik und arbeite seit anderthalb Jahren bei der skbs.digital als Werkstudent

 

Was ist die skbs.digital?

Die skbs.digital ist ein Spin-Off des Städtischen Klinikums Braunschweig (SKBS) und somit 100%ige Tochtergesellschaft. Sie wurde am 01. Juli 2018 gegründet und hat zum Zeitpunkt meiner Einstellung am 01. April 2019 sechs Mitarbeiter umfasst. Sie befasst sich mit der Digitalisierung der Medizin und der medizinischen Versorgung primär im Auftrag des Mutterkonzerns, zunehmend aber auch darüber hinaus. Zu den konkreten Aufgabenfeldern zählen die Beratung von Einrichtungen rund um das Gesundheitswesen, die Entwicklung von Versorgungskonzepten und Geschäftsmodellen sowie das Management von Projekten, die in den Bereich der Digitalisierung fallen.

 

Wie bin ich zur skbs.digital gekommen?

Im 5. Semester meines Bachelorstudiums habe ich an einem Teamprojekt am Peter L. Reichertz Instituts, dem Institut für medizinische Informatik an der TU, teilgenommen. Der Projektinhalt wurde praxisnah von der skbs.digtal vorgeben. Es ging um die Auswahl einer Spracherkennungssoftware für die ärztliche Dokumentation. Dazu mussten wir Interviews mit den Ärzten in den einzelnen Fachabteilungen führen und ihre Wünsche dokumentieren und derzeitigen Prozesse visualisieren. Dabei konnten wir auch die skbs.digital und ihre Arbeitsweise direkt erfahren, da wir stets in Kontakt mit den Mitarbeitern standen. Durch dieses Projekt konnte ich mir einen positiven ersten Eindruck verschaffen und hatte mich dazu entschlossen, mich bei der skbs.digital auf eine Werkstudentenstelle zu bewerben.


Werkstudent beim Fraunhofer Institut IST (3/3)

Nun zum Abschluss ein kleines Fazit zu meiner Arbeit beim Fraunhofer Institut in der Abteilung INPLAS, sowohl zu meinen Tätigkeiten als auch zum Arbeitgeber selbst.

Das Fraunhofer Institut IST ist in meinen Augen ein wirklich sehr guter Arbeitgeber. Es wird sich sehr gut um einen gekümmert, die Mitarbeiter sind alle sehr freundlich, die Arbeitszeiten kann man sich selber gut zusammenstellen und die Bezahlung ist auch mehr als fair. Ich kann das Fraunhofer also ruhigen Gewissens weiterempfehlen.

Zu meinen Tätigkeiten muss ich sagen, dass ich manchmal gerne mehr in Richtung Webentwicklung gemacht hätte, um in den Bereich noch mehr zu lernen. Allerdings wurde mir auch schon beim Einstellungsgespräch gesagt, dass es keine richtig anspruchsvollen Aufgaben werden und es ist auch schwierig einen HiWi auf 450€ Basis in komplexe Tätigkeiten mit einzubinden. Alles in allem waren meine Aufgaben aber vollkommen in Ordnung und haben Spaß gemacht.

Ich hoffe das ich euch damit einen kleinen Einblick in meinen HiWi Job ermöglichen konnte.


Werkstudent beim Fraunhofer Institut IST (2/3)

Eingestellt wurde ich vor allem, um bei der Webentwicklung zu helfen. Allerdings sind das relativ simple Aufgaben gewesen, wodurch sich meine Tätigkeiten nicht nur darauf beschränken. Ich wurde sehr gut empfangen, als ich dort angefangen habe zu arbeiten und die Arbeitsatmosphäre ist wirklich angenehm und freundlich.

Ich kümmere mich um verschiedene Webseiten von Projekten die von Mitarbeitern aus unserer Abteilung betrieben werde. Vor allem geht es dabei um das Einfügen oder Verändern von Inhalten oder ähnliches. Auch das Aufbauen einer solchen Projektseite kann mal anstehen. Des Weiteren wird eine Lernplattform auf Moodle Basis betrieben, die ich pflegen und updaten muss.

Eine weitere größere Aufgabe ist die Access Datenbank für unsere Abteilung. Dort müssen oftmals Daten wie neue Kontakte oder Teilnehmer einer Konferenz eingepflegt werden, aber auch der allgemeine Aufbau (z.B. Attribute hinzufügen, Werte verändern) gehört zu meinen Tätigkeiten.

Neben diesen Aufgaben erledige ich noch viele allgemeine Büroaufgaben. Dazu zählen z.B. bearbeiten von Powerpoint Präsentationen, Newsletter erstellen, Sachen digitalisieren und viele weitere Dinge, wenn es um IT geht. Auch bei Konferenzen werde ich häufig mit eingebunden (in der Corona Zeit natürlich nicht) um bei allgemeinen organisatorischen Dingen zu helfen.


Werkstudent beim Fraunhofer Institut IST (1/3)

Hallo,

mein Name ist um Patrick und ich bin gerade im vierten Semester Wirtschaftsinformatik Master an der TU Braunschweig. Nebenbei arbeite ich seit eineinhalb Jahren bei dem Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST in Braunschweig als Webentwickler. Zuständig bin ich dort in der Abteilung INPLAS, die ein Zusammenschluss von Industrie und Forschung ist. Im Folgenden werde ich erstmal etwas über das Fraunhofer Institut und INPLAS, dann über meine Tätigkeiten berichten und zum Schluss ein kleines Resümee ziehen.

Die Fraunhofer Gesellschaft beschäftigt ca. 28.000 Menschen und ist damit die größte Organisation für angewandte Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen in Europa. Betrieben werden dabei derzeit über 80 Forschungseinrichtung an über 40 Standorten in Deutschland. Dazu zählen Forschungen von Additive Produktionstechnologien bis hin zu Zuverlässigkeit und Mikrointegration. Zu den Forschungen des Instituts für Schicht- und Oberflächentechnologie zählen z.B. Präzisionsoptische Beschichtungen und Smarte Oberflächen. Mit diesen Themen hatte ich allerdings in meiner Abteilung wenig zu tun.

Ich bin in der Abteilung INPLAS (Industrielle Plasma-Oberflächentechnik e. V.) eingesetzt, welche das Ziel hat die Anwendung und Weiterentwicklung der industriellen Plasma-Oberflächentechnik zu fördern durch den Zusammenschluss von Industrie und Forschung in Vereinsform. Unter anderem durch zum Beispiel Bündelung der verschiedenen Aktivitäten in den Bereichen Anwendung und Forschung oder gemeinsame PR- und Marketingaktivitäten.