Wirtschaftsinformatik in der Praxis

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Werkstudententätigkeit bei der fme AG – Teil 3 von 3

In diesem letzten Blogeintrag möchte ich euch noch etwas zum Abteilungswechsel und meinen persönlichen Erfahrungen und Eindrücken bei der fme AG berichten.

Durch eine Umstrukturierung der Organisationsstruktur, ist mein Team zu einer eigenständigen Abteilung geworden. Der Schwerpunkt dieser liegt nun auf Microsoft 365: Insbesondere werden sich auf Lösungen für SharePoint online, Teams und Viva von Microsoft konzentriert. Hier wird bei der Einführung und auch der effektiven und effizienten Nutzung der Dienste in einer Organisation durch Beratungs- und Technologiedienstleistungen unterstützt. Diese Veränderung hat mir die Möglichkeit geboten, mich mit neuen Tools und Technologien auseinanderzusetzen und dabei weitere Kenntnisse und Fähigkeiten zu erwerben.

Im Allgemeinen bin ich als Werkstudentin bei der fme AG immer wieder mit Themen abseits des Studiums in Berührung gekommen, welche eine eigenständige Einarbeitung meinerseits forderten. Somit war es mir zum einen möglich, Einblick in verschiedene Bereiche zu bekommen und meine Kenntnisse und Fähigkeiten entsprechend auszubauen. Zum anderen konnte ich durch das selbständige Arbeiten ebenfalls Fähigkeiten wie Zeitmanagement und Selbstorganisation weiterentwickeln.

Die mir vom Unternehmen gebotene Flexibilität ist ein großer Vorteil meiner Tätigkeit dort, um den Anforderungen des Studiums weiterhin gerecht bleiben zu können. So lässt sich das Arbeiten mit Vorlesungen, Klausuren und anderen Verpflichtungen optimal koordinieren.  Arbeiten tue ich sehr viel im Home Office und kann meine Arbeitszeiten flexibel selbst bestimmen. Auch die Kommunikation und Zusammenarbeit im Home Office funktioniert sehr gut.

Neben der Arbeit im Home Office, gibt es ebenfalls die Möglichkeit in Braunschweig im Büro vor Ort zu arbeiten. Außerdem gibt es regelmäßige On-site Termine mit dem gesamten Team. Diese bieten dann die Gelegenheit, dass man sich mit dem möglichst vollständigen Team persönlich im Büro trifft. Dazu finden neben diesen On-site Tagen von Zeit zu Zeit auch immer wieder Teamevents statt. Hierfür werden die verschiedensten Aktivitäten von Floß fahren auf der Oker bis Bogenschießen im Harz organisiert, welches immer wieder schöne Veranstaltungen sind.

Damit schließe ich meinen Beitrag und hoffe, dass ihr einen Eindruck von meiner Tätigkeit als Werkstudentin bei der fme AG gewinnen konntet.

Viele Grüße

Franziska


Werkstudententätigkeit bei der fme AG – Teil 2 von 3

In diesem Blogeintrag möchte ich euch einen Ausschnitt meiner Tätigkeiten bei der fme AG vorstellen.

Angefangen habe ich in einer Abteilung, die sich mit dem Thema Enterprise Content Management befasst. Meine erste Aufgabe war auch gleich das Aufsetzten eines Servers für eine Testumgebung mit Documentum. Documentum ist eine Content-Management-Plattform von OpenText, die Unternehmen mit Funktionen wie Dokumentenspeicherung und Versionskontrolle zu einer effizienten Verwaltung des Dokumentenlebenszyklus verhilft. Das Aufsetzen des Servers in Linux habe ich sehr selbständig erledigen dürfen, wobei bei Notwendigkeit immer jemand erreichbar war und sich die Zeit genommen hat mir zu helfen. Denn zuvor hatte ich tatsächlich noch nicht so wirklich Berührungspunkte mit Linux gehabt und erst recht nicht mit Documentum. Mit der Zeit kamen immer mal wieder entsprechende Aufgaben hinzu, wie das Aufsetzen, Updaten und Migrieren von weiteren Testumgebungen, wobei jede ihre eigenen Herausforderungen mit sich gebracht hat. Tatsächlich hat mir das, was ich während meines Studiums gelernt habe, an der einen oder anderen Stelle ein wenig geholfen und ich konnte meinen Umgang mit Linux-Betriebssystemen super weiterentwickeln. Außerdem hatte ich die Möglichkeit, ein eigenes kleines Programm in Java zu schreiben, was darauf abzielte die Arbeit mit den Testumgebungen zu erleichtern. Dazu musste ich zugegeben meine Java-Kenntnisse etwas auffrischen, denn seit Programmieren 1 und 2 hatte ich mit Java nicht wirklich viel was gemacht. Umso schöner war es zu sehen, dass am Ende alles so funktionierte wie es sein sollte.

Ein weiteres Tätigkeitsfeld, mit dem ich in Kontakt gekommen bin, ist die Webseitenarchivierung. Anfangs kam mir das erstmal etwas trocken vor, jedoch änderte sich das, als ich tiefer in die Thematik einstieg. Ich habe mit einigen Tools herumexperimentiert und diese somit ein wenig ausgetestet. Die Auswahl dieser basierte auch auf den Ergebnissen von Studierenden eines anderen Bachelor-Teamprojekts. Dazu habe ich auch selbst Webseiten zum Archivieren crawlen können. Diese habe ich versucht mit verschiedenen Replay-Tools anschließend wiederzugeben. Hier bringen insbesondere dynamische Webseiten einige Herausforderungen mit sich, wie sich gezeigt hat.

Durch einen Abteilungswechsel, zu dem ich im letzten Blogeintrag nochmal was sagen werde, änderte sich das Tätigkeitsfeld etwas. Die erste Aufgabe die ich hier erhielt war eine deutlich kreativere: Zusammen mit einem Kollegen habe ich zwei kurze Videos für die fme‘s Microsoft 365 Stories erstellen dürfen. Hier werden Tipps und Tricks gezeigt, die die tägliche Arbeit mit Microsoft 365 erleichtern können. Dazu hat mich der Kollege in eine für mich wieder neue Thematik eingeführt: Microsoft Power Automate und Microsoft Power Apps. Durch die kleinen erstellten Anwendungen für die Videos, habe ich erste Einblicke in die vielfältigen Möglichkeiten der Microsoft 365-Produkte erhalten. Microsoft Power App und Microsoft Power Automate können genutzt werden, um verschiedenste Geschäftsprozesse zu automatisieren und die Produktivität im Unternehmen zu steigern. So habe ich anschließend eben auch die Möglichkeit bekommen, mit der Implementierung einer Microsoft Power App zu beginnen, welche zukünftig auch im Unternehmen eingesetzt werden soll.

Im letzten Blogeintrag werde ich noch etwas zu meinen persönlichen Erfahrungen bei der fme AG schreiben.


Werkstudententätigkeit bei der fme AG – Teil 1 von 3

Hallo zusammen,

In diesem ersten von insgesamt drei Blogeinträgen möchte ich euch meine Tätigkeit bei der fme AG hier in Braunschweig vorstellen. Dazu möchte ich euch im ersten Beitrag zunächst mit dem Unternehmen bekanntmachen und anschließend über meine Aufgaben und persönlichen Erfahrungen berichten.

Zuvor jedoch kurz etwas zu meiner Person und wie ich zur fme AG gekommen bin: Ich habe bereits meinen Bachelor in Wirtschaftsinformatik an der TU Braunschweig absolviert und befinde mich mittlerweile im Masterstudium. Damals habe ich das im Bachelor notwendige Teamprojekt am Institut für Wirtschaftsinformatik – Abteilung Decision Support belegt. Dies findet in Kooperation mit Praxispartnern statt und einer dieser Praxispartner ist die fme AG. So habe ich im Rahmen des Teamprojektes ein kleineres Projekt bei der fme AG bearbeitet und kam so zum ersten Mal in Berührung mit dem Unternehmen. Einige Zeit nach dem Teamprojekt wurde ich von einer Mitarbeiterin, die das Teamprojekt mit uns bearbeitet hat, auf eine frei gewordene Werkstudentenstelle aufmerksam gemacht und bin somit zur fme AG gekommen.

Die fme AG wurde 1995 gegründet und beschäftigt mittlerweile über 300 Mitarbeiter an ihren Standorten in Deutschland und den ihrer Tochtergesellschaften in den USA und Rumänien. Sie bietet sowohl eigene Produkte als auch Dienstleistungen an und hat Kunden aus 30 verschiedenen Ländern. Insbesondere richtet sie sich an die Branchen Life Science, industrielle Fertigung und Financial Services. Mit unterstützenden Dienstleistungen im Bereich des Business Consulting, Technology Services und Managed Services wird Kunden durch das Potenzial der digitalen Transformation ermöglicht ihre Geschäftsprozesse zu optimieren und neue Geschäftsmodelle zu erschließen und sich somit Wettbewerbsvorteile zu verschaffen.

Das Kerngeschäfte der fme AG ist seit über 20 Jahren das Enterprise Content Management und somit haben sich eigene Produkte in diesem Bereich entwickelt, um die tägliche Administration zu verbessern und Projektzeiten zu verkürzen. In der Abteilung in der ich anfangs tätig war, stand neben Content-Migration auch das Enterprise Content Management im Mittelpunkt.

Über meine Tätigkeiten und weiteren Erfahrungen könnt ihr in den nächsten Blogeinträgen lesen.


Werkstudierendentätigkeit bei IAV 3/3

So, nun sind wir bei meinem letzten Beitrag zu meiner Werkstudierendentätigkeit bei IAV angelangt. Hier möchte ich ein Fazit allgemein zum Arbeiten neben dem Studium sowie IAV als Arbeitgeber ziehen.

Grundsätzlich kann ich es nur jedem empfehlen, neben dem Studium zu arbeiten. Ob es nun unbedingt 20 Stunden in der Woche oder lieber etwas weniger sein soll, ist dabei jedem selbst überlassen. Es bietet allerdings die Möglichkeit bereits im Studium auszutesten, welche Tätigkeiten einem Spaß machen. In der Uni ist meist alles sehr theoretisch und man kann sich schlecht vorstellen, wie die Theorie in der Praxis umgesetzt und angewandt wird. Somit ist es vorteilhaft, wenn man in unterschiedliche Tätigkeiten reinschnuppern kann, um herauszufinden, was einem Spaß macht. Dies vereinfacht die Jobsuche nach dem Studium ungemein. Außerdem kann man Kontakte knüpfen, was den Start ins Berufsleben  zusätzlich vereinfachen kann.

Ein toller Ort um Erfahrungen zu sammeln ist bei IAV 🙂 Es bereitet mir unglaublich viel Spaß dort zu arbeiten. Die Kollegen sind alle sehr nett und hilfsbereit. Außerdem sind die Aufgaben sehr vielfältig. Was mir besonders gefällt ist, dass man immer mitreden kann, auf welche Tätigkeiten man Lust hat. Auch ein Wechsel innerhalb des Fachbereichs oder auch fachbereichsübergreifend ist eigentlich immer möglich. Grundsätzlich ist das Mindset bei IAV, dass Studierende die Zukunft sind und frische, neue Ideen in das Unternehmen bringen. Das merkt man unter anderem auch daran, dass Studierende voll integriert sind in das Unternehmen. Studierende werden überall mit einbezogen und nicht anders behandelt, als Festangestellte. Es stehen einem alle Möglichkeiten offen, sich zu verwirklichen, weiterzubilden und auch weiterzuentwickeln.

Solltet ihr Interesse an einer Studistelle haben, lasst euch nicht von etwaigen Anforderungen abschrecken. Es ist nicht wichtig, bereits fundierte Programmierkenntnisse o.ä. zu besitzen, wichtig ist, dass man Interesse und Motivation mitbringt, sich in neue Technologien und Programmiersprachen einzuarbeiten.

Alles in allem kann ich Arbeiten neben Studium nur empfehlen und IAV ist ein toller Arbeitgeber, um Erfahrungen zu sammeln.


Werkstudierendentätigkeit bei IAV 2/3

Willkommen beim zweiten Teil meiner Werkstudierendentätigkeit bei IAV. In diesem Beitrag werde ich meine Tätigkeiten beschreiben.

Ich bin im Automatisierungsvorhaben eingesetzt. Mein Team besteht aus insgesamt vier Mitarbeitenden; drei Festangestellte und ich als Studierende und wir sind abteilungsübergreifend angeordnet. Unterstützt werden wir durch zwei Automatisierungsteams in den Abteilungen. Das Automatisierungsvorhaben ist aus dem Fachkräftemangel entstanden. Ziel ist es, möglichst viel von der Arbeitskraft freizusetzen, die in repetitiven und automatisierbaren Tätigkeiten steckt. So können die Mitarbeitenden mit möglichst sinnstiftenden Aufgaben betraut werden und Arbeitskraft sehr effektiv eingesetzt werden. Themen erstrecken sich über den gesamten Fachbereich Fahrwerk hinweg und werden in dem Ticketsystem Jira gesammelt. Das Automatisierungsvorhaben ist in Anlehnung an Scrum aufgebaut. Allerdings dauern die Sprints drei Monate, dabei wird sich an den Quartalen orientiert. Meine Aufgabe ist es unter anderem, das Ticket-Board im Blick zu behalten, insbesondere bezogen auf das geplante Enddatum. Sollte ein geplanter Termin nicht eingehalten werden können, ist dies wichtig zu dokumentieren, da ich ein mit dem Board verbundenes Gantt-Diagramm gebaut habe, auf das meine Chefs schauen. Dieses muss immer aktuell sein, da die Chefs auf Grundlage des Gantt-Diagramms Entscheidungen bzgl. der Projekte treffen, also z.B. ob eine Zeitverzögerung in Kauf genommen werden kann. Sollte dies nicht der Fall sein, müssen mehr Mitarbeiter in das Projekt gesteckt werden.

Meine weiteren Aufgaben bestehen darin, in einigen Projekten in der Softwareentwicklung zu unterstützen. In den meisten Automatisierungsvorhaben wird mit Python gearbeitet. Grundsätzlich steht es mir frei, in welchen Themen ich unterstützen will. Sollte ich ein Thema interessant finden, allerdings keinerlei Kenntnisse in dem Gebiet haben, kann ich mich während meiner Arbeitszeit in dem Gebiet weiterbilden. Dafür stehen mir interne und externe Schulungen zur Verfügung sowie Zugang zu Lernplattformen wie Coursera und Udemy.

Grundsätzlich sind meine Aufgaben sehr vielfältig und abwechslungsreich und machen echt viel Spaß.

Im letzten Beitrag ziehe ich ein Fazit zu meiner Werkstudierendentätigkeit.


Werkstudierendentätigkeit bei IAV 1/3

Moin zusammen,

willkommen beim ersten meiner drei Einträge. In diesem Beitrag erzähle ich euch etwas über das Unternehmen IAV GmbH. Im nächsten Beitrag geht es um meine Tätigkeit und im letzten Beitrag ziehe ich ein Fazit zum Arbeiten neben dem Studium sowie zum Arbeitgeber IAV.

Kurz etwas zu mir: Ich studiere im Master Wirtschaftsinformatik und arbeite neben dem Studium 20 Stunden in der Woche bei IAV in Gifhorn als Werkstudentin.

IAV ist ein Premiumingenieursdienstleister mit ca. 7800 Mitarbeitern. In Deutschland ist IAV mit 15 Standorten vertreten, aber auch weltweit z.B. in den USA, China oder Polen zu finden. Da Volkswagen der größte Gesellschafter ist, stammt der Großteil der Projekte aus der Automobilbranche. Ursprünglich ist IAV aus der Technischen Universität Berlin heraus entstanden und pflegt auch heute noch stark den Kontakt zu dieser sowie weiteren Universitäten.

Ich arbeite im Fachbereich Fahrwerk. Das bedeutet, dass sich alle Kollegen um Themen rund um die Bremse, Achse, Räder und Reifen, sowie die Lenkung kümmern. Dabei fallen aber auch Themen wie Funktionale Sicherheit, Data Science und Cyber Security an. Am Bereich Fahrwerk ist cool, dass dies ein Thema ist, das immer aktuell bleiben wird. Selbst mit voranschreitender Digitalisierung und dem Fortschritt beim autonomen Fahren sowie der Elektromobilität wird das Fahrwerk immer Bestandteil des Fahrzeugentwicklungsprozesses bleiben.

Seit der Pandemie hat auch IAV eine Homeoffice-Regelung, die für feste Mitarbeiter wie für Studendierende gilt. 20% der Arbeitszeit müssen vor Ort im Büro abgeleistet werden, 80% können von zuhause aus gearbeitet werden. Dies bedeutet, dass ich lediglich einen Tag in der Woche nach Gifhorn pendeln muss. Da ich in Braunschweig wohne, kommt mir diese Regelung sehr entgegen, um Studium und Arbeit unter einen Hut zu bekommen. IAV befindet sich direkt am Bahnhof in Gifhorn und ist somit sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.

Im nächsten Eintrag werde ich euch mehr über meine Tätigkeit erzählen.


Werkstudentin im IT-Projektmanagement Organisation/ Koordination bei der VWFS Digital Solutions GmbH (Teil 3)

Hallo zusammen,

nach dem ich im letzten Blogeintrag ein wenig genauer auf meine Aufgaben innerhalb der Abteilung IT & Project Management eingegangen bin, möchte ich zu guter Letzt gerne ein kurzes persönliches Fazit zu meiner Werkstudententätigkeit ziehen.

Wie ich bereits angedeutet habe, forderte meine überorganisationale Tätigkeit, in der ich häufig als Schnittstelle zwischen Abteilungsleiter und unterschiedlichen Interessensgruppen fungierte, ein hohes Maß an Koordinations- und Kommunikationsaufwand. Zurückblickend konnte ich dadurch sehr viel lernen und wichtige Praxiserfahrung mitnehmen sowie vor allem auch tiefe und für mich sehr wertvolle Einblicke in die koordinativen Abläufe einer Organisation und die Verantwortungen sowie Aufgaben einer Führungskraft erlangen.

Ich kann eine Werkstudententätigkeit also nur empfehlen, um schon während des Studiums wertvolle praktische Erfahrungen sammeln zu können und dieses Wissen mit theoretischem Wissen aus dem Studium zu verknüpfen. Des Weiteren hat man dadurch auch die Möglichkeit unterschiedlichste Tätigkeitsfelder kennenzulernen und herauszufinden, was einem – dann tatsächlich auch in der Praxis – liegt und Spaß macht!

Ich freue mich, wenn Euch meine Blogeinträge gefallen haben und ich hoffe, ich konnte Euch das Unternehmen, für welches ich gearbeitet habe und meine Tätigkeit dort als Werkstudentin ein wenig näherbringen!

Viele Grüße und noch viel Erfolg im Studium 😊,

Daria


Werkstudentin im IT-Projektmanagement Organisation/ Koordination bei der VWFS Digital Solutions GmbH (Teil 2)

Hallo zusammen,

nach dem ich im ersten Blogeintrag ein wenig auf das Unternehmen und die Abteilung IT & Project Management eingegangen bin, möchte ich Euch nun etwas zu meinem Tätigkeitsbereich und meinen Aufgaben erzählen.

Wie bereits zuvor erwähnt, ist die Abteilung IT & Project Management für die Bereitstellung von IT-Projektleitern für Projekte und Programme innerhalb der VWFS Gruppe zuständig. Als Assistenz des Abteilungsleiters war ich während meiner Zeit dort für den organisatorisch/koordinativen Part innerhalb meiner Abteilung zuständig.

Einer meiner Aufgaben umfasste zum Beispiel das monatliche Erstellen und Weiterentwickeln des Portfolio-Reportings. Das bedeutet, ich habe zu Anfang jedes Monats notwendige projektspezifische Daten und Kennzahlen der Projekte und Programme, indessen unsere IT-Projektleiter involviert waren, des Vormonats aus verschiedenen Datenbanken entnommen und in unserem abteilungsinternen SharePoint aktualisiert. Die Daten wurden dann weiter in Excel überführt und mithilfe von PowerPoint für die darauffolgende Präsentation anschaulich aufbereitet. Das Ziel dieses monatlichen Prozesses ist dabei das formalisierte Festhalten des Projektfortschritts und der Projekt(zwischen)ergebnisse.

Weitere Aufgaben von mir waren das Strukturieren und Begleiten des Onboarding-Prozesses für neue IT-Projektleiter, die Mitarbeit in einer Initiative zur Steigerung der Effizienz in Projekten, das Strukturieren des internen Projektportfolio Managements, die Unterstützung in strategischen Themenstellungen der Organisationseinheit, die Pflege des Intranet-Auftritts der Abteilung sowie die Optimierung der internen Kommunikation/Kooperation.

So beispielsweise fand während meiner Zeit das Aufsetzen neuer IT-Rahmenverträge mit externen Dienstleistungsfirmen statt, weil noch bestehende Kontrakte auslaufen sollten. Ich konnte bei der Gestaltung dieser neuen Rahmenverträge, die uns als Auftraggeber einen zukünftig flexibleren Handlungsspielraum erlauben sollten, kreativ mitwirken und koordinierte alle Angelegenheiten rund um die auslaufenden Kontrakte.

Wie aus meinen Aufgaben hervorgehend, stand ich während meiner gesamten Tätigkeit immer im sehr engen Austausch mit dem Abteilungsleiter. Für den Regelaustausch hatten wir jeweils immer einen festen Termin einmal pro Woche eingeplant, indessen ich berichtet habe, was ich die Woche alles erledigt habe und wir gemeinsam besprochen haben, welche aktuellen Themenstellungen mit welcher Priorität als nächstes von mir zu bearbeiten sind.

Welche Erfahrungen ich rückblickend aus dem Ganzen für mich mitnehmen konnte, erfahrt ihr im letzten Blogbeitrag von mir, in welchem ich dann ein persönliches Fazit meiner Tätigkeit bei der VWFS Digital Solutions GmbH ziehe!

Bis zum nächsten Mal,

Daria


Werkstudentin im IT-Projektmanagement Organisation/ Koordination bei der VWFS Digital Solutions GmbH (Teil 1)

Hallo zusammen,

mein Name ist Daria und ich studiere im Master Wirtschaftsinformatik. Vor ca. einem Jahr war ich für 6 Monate als Werkstudentin im Bereich IT-Projektmanagement bei der VWFS Digital Solutions GmbH tätig und habe dort den organisatorisch/koordinativen Part innerhalb meiner Abteilung übernommen. Meine Werkstudententätigkeit umfasste 20 Stunden pro Woche und ich konnte mir auf Grundlage verschiedener Arbeitszeitmodelle eines aussuchen, welches am besten mit meinem Studium harmoniert hat.

Nach dem ich Euch in diesem Beitrag zunächst allgemein etwas über das Unternehmen und die Abteilung, für die ich arbeiten durfte, erzähle, werde ich im zweiten Teil konkret auf einen Teil meiner Aufgaben und Tätigkeiten dort eingehen. Abschließend möchte ich im dritten Beitrag mein persönliches Fazit zu der Werkstudententätigkeit ziehen.

Die Volkswagen Financial Services Digital Solutions GmbH wurde im Jahr 2017 im Zuge der Restrukturierung der Volkswagen Finanzdienstleistungen gegründet und entwickelt als Gemeinschaftsunternehmen der Volkswagen Financial Services AG und der Volkswagen Bank GmbH verschiedene Dienstleistungen in den Bereichen IT, Kunden- und Abwicklungsservices sowie Dokumentenmanagementservices und stellt diese ihren Muttergesellschaften zur Verfügung.

Die Abteilung IT & Project Management, für die ich arbeiten durfte, unterstützt die Gesellschaften der VWFS Gruppe durch die Bereitstellung kompetenter IT-Projektleiter, welche in den unterschiedlichsten strategischen Projekten und Programmen zum Einsatz kommen.

Welche Aufgaben ich innerhalb meiner Abteilung übernommen habe, erfahrt ihr im zweiten Blogeintrag!

Bis zum nächsten Mal,

Daria


Projektmanagement bei der SZDS GmbH / Salzgitter AG Teil 3/3

Hallo Leute,

In diesem Abschnitt stelle ich mein letztes Projekt vor: die Evaluation der Projektmanagement Software. Dabei beschreibe ich, warum wir überhaupt eine PM-Software einsetzen und was die Motivation für dieses Projekt war. Im Detail erläutere ich wie ich vorgegangen bin und stelle ein Fazit der Auswertung bereit.

Die Evaluierung von Projektmanagement-Software ist ein wichtiger Schritt bei der Auswahl des richtigen Tools, das den individuellen Anforderungen eines Unternehmens gerecht wird. Es gibt eine Vielzahl von Projektmanagement-Software auf dem Markt und es ist wichtig, eine gründliche Bewertung durchzuführen, um die beste Option zu finden. Hierbei spielen verschiedene Faktoren eine Rolle, wie z.B. Funktionalität, Benutzerfreundlichkeit, Skalierbarkeit, Integration mit anderen Systemen, Kosten und Support.

Aber was ist eine PM-Software genau? Eine Projektmanagement-Software (im folgenden PM-Software) bietet eine zentrale Plattform, um alle relevanten Informationen und Dokumente eines Projekts an einem Ort zu sammeln. Dadurch wird eine klare und strukturierte Organisation ermöglicht. Die Software erleichtert die Zuweisung von Aufgaben an einzelne Teammitglieder. Projektmanager können Aufgaben erstellen, priorisieren und den Verantwortlichen zuweisen. Eine wichtige Funktion der Projektmanagement-Software ist die Möglichkeit, zeitliche Abhängigkeiten zwischen verschiedenen Aufgaben zu definieren und zu visualisieren. Dies ermöglicht es, den kritischen Pfad und Engpässe im Projekt zu identifizieren. Die Software ermöglicht es, die aufgewendete Zeit für die einzelnen Aufgaben im Projekt zu erfassen. Dies ermöglicht eine genaue Überwachung des Arbeitsaufwands und hilft bei der Ressourcenplanung und -verwaltung.

Warum habe ich das jetzt genau gemacht? Dafür gibt es mehrere Gründe: Mitarbeiter sind unzufrieden mit dem aktuell verwendeten Projektmanagement-Programm. Moderne Projektmanagement-Tools bieten Funktionen wie das Markieren von Mitarbeitern, das Erfassen von Kommentaren und die Integration von Kommunikationstools. Das Fehlen solcher Funktionen kann die Zusammenarbeit und den Informationsfluss behindern. Ein überladenes oder schlecht gestaltetes User Interface erschwert die Navigation und Nutzung des Programms. Mitarbeiter haben Schwierigkeiten, die benötigten Funktionen zu finden und effizient zu arbeiten. Das aktuelle Programm wirkt stark überladen. Ein überladenes Programm mit unnötigen Funktionen kann zu Verwirrung führen und die Benutzerfreundlichkeit beeinträchtigen. Mitarbeiter möchten eine einfache und intuitive Software, die ihnen bei der Arbeit unterstützt und nicht überfordert. Daher war meine Motivation hinter dem Projekt eine neue, bessere Software zu finden und zu bewerten, damit die aktuelle Software abgelöst werden kann.

Bevor ich mit der Auswertung einer neuen Software starten kann, habe ich das aktuelle Programm analysiert und eine Liste aller Funktionen aufgelistet. Diese Funktionen habe ich als Vergleich für das neue Programm genutzt. Aufgeteilt habe ich nach technischen Funktionen, funktionale Anforderungen und nicht-funktionale Anforderungen. Der nächste Schritt war es dann die Anforderungen der Stakeholder zu erheben, also derjenigen Personen, die mit der PM-Software arbeiten werden. Dazu habe ich qualitative Interviews mit den relevanten Stakeholdern geführt. Durch diese Interviews können die Bedürfnisse und Anforderungen der einzelnen Projektbeteiligten besser verstanden werden. Die Stakeholder können Projektmanager, Teammitglieder, Führungskräfte und andere wichtige Personen sein, die von der Projektmanagement-Software betroffen sind. Die Interviews sollten gezielt Fragen zur aktuellen Arbeitsweise, den Herausforderungen und den gewünschten Verbesserungen stellen, um ein umfassendes Bild der Anforderungen zu erhalten.

Die erhobenen Anforderungen der Stakeholder bilden die Grundlage für die Evaluierung und Bewertung der Projektmanagement-Software. Es ist wichtig, die Bedürfnisse der einzelnen Stakeholder zu berücksichtigen, da sie unterschiedliche Perspektiven und Anforderungen haben können. Einige Stakeholder legen möglicherweise Wert auf eine benutzerfreundliche Oberfläche, während andere eine starke Integration mit anderen Systemen bevorzugen. Durch die Priorisierung der Anforderungen können die wichtigsten Kriterien für die Auswahl der Software identifiziert werden.

Die Antworten der Interviews habe ich später ausgewertet und grafisch dargestellt, was die Übersichtlichkeit über die Anforderungen erleichtert. Später habe ich die Anforderungen mit weiteren Kriterien ergänzt. Dazu gehören K.O Kriterien wie eine ISO 27001 Zertifizierung, regelmäßige Backups der Daten und Datenspeicherung in der EU oder in Deutschland. Alle diese Anforderungen wurden dann auf einer Skala von 1-5 gewichtet und mit einer Note von 1-5 für die potenzielle neue PM-Software bewertet.

Als nächstes stand eine Marktanalyse nach PM-Software auf dem Plan. Insgesamt habe ich mir fünf unterschiedliche PM-Software ausgesucht und anhand meiner Anforderungen mit einer Note von 1-5 bewertet, je nachdem wie gut oder schlecht das Programm die Anforderungen erfüllen kann. Dabei kamen recht unterschiedliche Ergebnisse raus. Das beste Programm hat eine Note von 2,04 bekommen und das schlechteste ein Ergebnis von 3,17.

Und wie geht’s jetzt weiter? Jetzt muss die alte PM-Software mit einer neuen, besseren Software ersetzt werden. Die Software mit der besten Note soll zukünftig bei der SZDS GmbH eingesetzt werden. Der Austausch der PM-Software erfordert die Unterstützung und Zustimmung der Geschäftsführung. Es ist wichtig, ihnen die Vorteile und Mehrwerte einer modernen Softwarelösung zu vermitteln. Der Austausch der PM-Software ist ein umfangreiches Vorhaben, das Zeit und Ressourcen erfordert. Ein Austausch kann durchaus mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Vorhandene Projekte müssen abgeschlossen werden, die neue Software muss in der Firma eingeführt und Mitarbeiter geschult werden. Die Mitarbeiter spielen eine entscheidende Rolle bei der erfolgreichen Einführung einer neuen PM-Software. Es ist möglich, dass einige Mitarbeiter an die alte Software gewöhnt sind und nicht bereit sind, sie zu ersetzen. Daher müssen diese frühzeitig in den Entscheidungsprozess einbezogen werden und ihnen die Vorteile und Verbesserungen der neuen Software aufzuzeigen.

Insgesamt ist das Projektmanagement ein wesentlicher Bestandteil des Erfolgs eines Unternehmens. Durch eine gründliche Evaluierung von Projektmanagement-Software, die Durchführung qualitativer Interviews und die Erhebung der Anforderungen der Stakeholder können Unternehmen die richtige Softwarelösung finden, um ihre Projekte besser zu organisieren.

Schöne Grüße

Philip