Wirtschaftsinformatik in der Praxis

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Arbeiten als Werkstudent bei Kroschke sign-international GmbH Teil 1

Mein Name ist Luis de la Mora und ich würde gerne euch allen ein bisschen über meine Tätigkeit bei Kroschke sign-international GmbH als Werkstudent im Standort Braunschweig, erzählen. Außerdem werde ich allgemeine Informationen zum Unternehmen selbst und wieso es sich lohnt da zu arbeiten erwähnen. Aber zuerst, ein Einblick in wer ich bin und was ich mache:

Mein kompletter Name ist Luis Fernando de la Mora Rivera und ich bin in Mexiko City im Jahr 1992 geboren. Dadurch, dass meine Mutter und mein Vater beide Mexikaner sind, könnte man sagen ich bin 100 Prozent Mexikanisch. Also, wie kommt man als Mexikaner nach Deutschland? Dadurch, dass ich in meiner Jugend mehrmals Deutschland besucht habe (und ich mich hier sehr wohl gefühlt habe), entschied ich mich letztendlich in Braunschweig zu studieren.
Nach einem erfolgreich abgeschlossenen Wirtschaftsinformatik Bachelor Studium hab ich mich für ein weiterführendes Master Studium im Bereich Wirtschaftsinformatik, entschieden. Dazu habe ich mich für eine Stelle als Werkstudent in der Abteilung Data-Marketing bei Kroschke sign-international GmbH beworben und diese bekommen, wo ich seit 4 Monate tätig bin. Und somit kommen wir zu Kroschke!

Die meisten Leuten haben bestimmt was von Kroschke gehört, oder irgendwann das Logo gesehen was sich am Hauptgebäude im Standort Braunschweig neben der A2 befindet. Für die, die noch nie was über Kroschke gehört haben: Kroschke ist ein Unternhemen im B2B Bereich und fokussiert sich auf dem Verkauf und Einkaufsberatung von Kennzeichen, Sicherheitsprodukte und Arbeitsschutzprodukte. Das heutigen Sortiment umfasst über 20.000 Produkte unter dessen sich Schutzhandschuhe, Warnschilder, Gefahrstoffetiketten und viele andere befinden.

Aber wie hat Kroschke angefangen? Kroschke sign-international ist Teil der Kroschke Gruppe, die 1957 als kleine Prägestelle für Kfz. Schilder gegründet wurde. In 1969 trat der heutige Inhaber Klaus Kroschke in das Unternehmen ein und weiter ging es mit dem stetigen Wachstum der Gruppe mit Ausbau in Deutschland und Österreich, sowohl wie mit der Übernahme mehrerer Firmen. Heutzutage beschäftigt die Kroschke-Gruppe über 1.750 Mitarbeiter in Deutschland, Österreich und USA. Zur Kroschke Gruppe gehören: „Kroschke sign-international GmbH, Kroschke Ges.m.b.H., Labelident GmbH, Hein Industrieschilder GmbH, American Permalight INC. und sign point GmbH.“
Bei Kroschke können Kunden :“Individuelle Lösungen für individuelle Anwendungen“ finden, indem sie herstellerneutral Produkte auswählen und eine auf sich orientierte Beratung, Betreuung und Versorgung kriegen. Dadurch ist Kroschke sign-international GmbH (oder auch KSI) das marktbestimmende Unternehmen im deutschsprachigen Raum basiert auf die Bereiche Kennzeichnung/Arbeitssicherheit.

Nach diese Einführung in das Unternehmen werde ich euch in den nächsten Einträgen ein wenig über die Abteilung Data-Marketing , sowohl wie meine Tätigkeiten als Werkstudent erzählen. Außerdem werde  ich beschreiben wie ich die Kenntnisse die man im Wirtschaftsinformatik Studium erwirbt, im täglichen Arbeitsablauf einsetze.


Mein Praktikum im Investitionscontrolling bei der Volkswagen AG – Teil III

Wie im zweiten Teil dargestellt, sind die Aufgaben im Investitionscontrolling alles in allem wirklich vielfältig und abwechslungsreich.
Im letzten Teil meines Berichts werde ich daher nochmals kurz von meinen Erkenntnissen und Erfahrungen im Praktikum berichten und kurz darauf eingehen, inwieweit mir mein Wirtschaftsinformatikstudium dabei von Nutzen war.

Die vielen Schnittstellen zu anderen Unternehmensbereichen und auch die Tatsache, dass ich insgesamt vergleichsweise wenig “typische” Praktikantenaufgaben zugewiesen bekam, dafür aber frühzeitig relativ verantwortungsvolle und spannende Aufgaben, wie das Sperren von beantragten Investitionsmitteln übernehmen durfte (wobei man sich dabei nicht immer viele Freunde macht), sorgten dafür, dass wenig Langeweile aufkam und viele abwechslungsreiche Aufgaben auf mich warteten.

Positiv hervorheben möchte ich an dieser Stelle auch die Unternehmenskultur und das Verhalten des Teams einem Neuen (also mir) gegenüber. So wurde ich von Anfang an bestens in das Team integriert, war (auf Wunsch meines Chefs) mit allen von Anfang an per Du und alle standen mir bei Fragen oder Problemen oder wenn es mal wieder schnell gehen musste jederzeit freundlich und mit Rat und Tat zur Seite. Auch durfte ich neben den wöchentlichen Inforunden an der Informationsveranstaltung meines Fachbereichs teilnehmen, im Rahmen derer näher auf aktuelle strategische Entscheidungen eingegangen wird und (teilweise) bislang unveröffentlichte Fahrzeugkonzepte präsentiert wurden.

Abschließend kann ich also festhalten, dass sich für mich die Wahl meines Studiengangs auch nach Absolvieren des Praktikums einmal mehr als richtig erwiesen hat.
Die Generalistenfunktion, die man als Wirtschaftsinformatiker innehat, erweist sich für mich auch in der Praxis als äußerst nutzenstiftend, gerade auch wenn es darum geht, das “große Ganze” zu betrachten und so vielleicht ein weniger weiter über den Tellerrand zu schauen, als dies ein Spezialist zu tun in der Lage ist.

Im Verlauf meines Praktikums habe ich mit Volkswagen also nicht nur ein Unternehmen kennengelernt, das mich schon seit Kindheitstagen nahezu täglich begleitet und daher auch emotional anspricht, sondern eben auch einen ausgezeichneten Arbeitgeber.

Ich hoffe euch mit meinen Blogeinträgen einen kleinen Einblick in die Tätigkeiten und das Zusammenspiel des Investitionscontrollings und der Wirtschaftsinformatik gegeben zu haben. Solltet ihr weitere Fragen, Anmerkungen etc. haben, so wendet euch einfach an mich oder hinterlast einen Kommentar.


Mein Praktikum im Investitionscontrolling bei der Volkswagen AG – Teil II

Nachdem ich im ersten Teil näher auf die Strukturen, Aufgaben und Systeme des Investitionscontrolling der Marke VW Pkw eingegangen bin, möchte ich nun von meinen Tätigkeiten dort berichten.

Grundsätzliches Ziel meines Praktikums war es, einen Einblick in ein SAP-spezifisches Optimierungsprojekt zu erlangen und die operative Arbeit des Investitionscontrollings im Unternehmen näher kennenzulernen.
Einen Teil meiner Aufgaben umfassten daher Systemtests, in denen es Systembestandteile zu testen und zu dokumentieren galt. Zunächst fanden hierzu regelmäßige Projekt-Meetings mit beteiligten Instanzen (d.h. Projektmanagern, Entwicklern etc.) statt, in denen die vom System abzubildenden Prozesse, bzw. deren derzeitiger Entwicklungsstand, geklärt wurden.
Die fertigen Funktionalitäten wurden dann hinsichtlich ihrer Funktionalität und Validität getestet und das Vorgehen dabei dokumentiert.

Nachdem mehrere Tests erfolgreich durchgeführt wurden, d.h. das System oder einzelne -funktionalitäten bereit zum Rollout war, wurden Prozessdiagramme erstellt, die einen jeweiligen Geschäftsprozess vollständig abbildeten.
Da dies aber für unerfahrene User noch auf zu abstrakter Ebene geschieht, war es im Anschluss daran notwendig, ausgehend von diesen Diagrammen, Schulungsunterlagen für die weltweiten System Rollouts zu erstellen. Gefragt sind hierbei also vor allem Modellierungs- und Office-Skills.

Wie bereits erwähnt ist auch das Verfassen von Stellungnahmen zu geplanten Investitionsvorhaben von zentraler Bedeutung.
Dies umfasst neben der finalen und schriftlichen Ausarbeitung einer Stellungnahme zunächst die genaue Analyse sämtlicher, zu einem Investitionsvorhaben vorliegender Unterlagen sowie die gezielte Kommunikation mit den verantwortlichen Controllern und/oder Investoren.
Sollte sich im Verlauf dieses Prüfungsverfahrens herausstellen, dass nach Ansicht des Investitionscontrollings unnötigerweise zu viele Mittel beantragt wurden, so ist dies entsprechend gegenüber den Verantwortlichen zu kommunizieren und anschließend, etwa durch Sperrung von Mitteln, im System zu erfassen.

Daneben gehörten auch vorbereitende Maßnahmen für Investitionsgremien oder einzelne Entscheidungsträger zu meinen routinemäßigen Aufgaben, ebenso wie das Auswerten diverser Protokolle und das Erstellen von Berichten.


Mein Praktikum im Investitionscontrolling bei der Volkswagen AG – Teil I

Im ersten Teil meines Praktikumsberichts möchte ich zunächst ein paar einleitende Worte über das Controlling und Rechnungswesen im Allgemeinen, als auch das Investitionscontrolling der Marke Volkswagen im Speziellen, verlieren.

Der Bereich des Controllling der Marke VW Pkw untergliedert sich grob in die finanzielle Gesamtplanung (einschließlich Ergebnisplanung und- Reporting) sowie die Investitionen & Anlagenrechnung, Verbundgeschäfte, das Controlling unterstützender Prozesse und das Controlling der Qualitätssicherung.

Der Unternehmensbereich, in dem ich mein halbjähriges Praktikum absolvierte, war der Bereich “Investitionen & Anlagenrechnung”. Als “Investitionen” wird hierbei “[…] die Anlage finanzieller Mittel (Kapital) in materielle und immaterielle Objekte [verstanden], die einen Nutzen für die Zielerreichung des Unternehmens haben.”

Ausgehend von dieser vorherrschenden Definition kommt es folglich zu einem sicheren Mittelabfluss in der Gegegenwart bei einem gleichzeitig risikobehafteten Mittelrückfluss in der Zukunft. Es gilt also Investitionsvorhaben hinsichtlich Wirtschaftlichkeit, Finanzierung, Angemessenheit, Alternativen, Notwendigkeit und Strategiekonformität zu beurteilen und die von den Investoren beantragten Mittel unter Umständen nur restriktiv freizugeben.

Um dem Management also zu einer transparenten Entscheidungsfindung zu verhelfen, sind die dazu notwendigen Informationen bereitzustellen. Dies geschieht innerhalb des Investitionscontrollings durch das Verfassen von Stellungnahmen und die Vor- und Aufbereitung von Entscheidungsvorlagen für die Investitionsentscheidungsträger/-gremien.

Das Investitionscontrolling selbst untergliedert sich dabei nochmals in die Aufgabenbereiche der Planung und Bewilligung sowie auch der systemseitigen Abwicklung von Investitionsvorhaben.

Die SAP-Lösung mit der im Investitionsmamangement gearbeitet wird nennt sich “PROFIS” (PROzesse, PROjekte und PROdukte Finanz) und dient der Steuerung sämtlicher operativer Investitionsvorhaben, d.h. der gesamte Planungs- und Genehmigungsprozeß von Investitionsvorhaben wird mit Hilfe dieses System abgedeckt.

Im Rechnungswesen und Controlling kommen dabei insgesamt fünf verschiedene PROFIS Module zum Einsatz:

– SAP PROFIS CO-OM (Gemeinkosten-Controlling)

– SAP PROFIS FI-AA (Anlagenbuchhaltung)

– SAP PROFIS FI-AR (Debitorenbuchhaltung)

– SAP PROFIS FI-GL (Hauptbuch)

– SAP PROFIS IM (Investitionsmanagement)

Im zweiten Teil berichte ich ausgehend von den genannten Strukturen, Aufgaben und Systemen des Investitionscontrolling der Marke VW Pkw ein wenig mehr von meinen Tätigkeiten dort.


Bereiche bei ISR

In diesem dritten Blogeintrag geht es um eure potenzielle Tätigkeit bei ISR. Als klassischer Werksstudent ist man gar nicht oder nur zu Anfang im Application Management tätig. Es ist hilfreich, um Software, Menschen und Prozesse im Unternehmen kennenzulernen. Ihr könnt danach oder gleich zu Anfang in die verschiedenen Bereiche gehen. Seit 2016 sind die ISR Abteilungen als Services aufgestellt, damit verknüpft sind bestimmte Tätigkeiten bzw. Aufgabenfelder. Ich möchte euch die vielen Services mit ihren Zielen einmal kurz vorstellen:

  • Business Planning: Die richtige Ware in ausreichender Menge zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort.
  • Case Management: Content Management (revisionssichere Ablage von Dokumenten) und Process Management (Einführung von gesteuerten Organisationsprozessen)
  • Project Management: Unterstützung von Projekten durch Methoden, Standards und Werkzeuge.
  • Process Management: Analyse und Optimierung von Geschäftsprozessen.
  • Cognitive Computing: Content Analytics (Analysieren verstehen von Inhalten) und Cognitive Computing (lernen und geeignet reagieren) zur Unterstützung von Mitarbeitern und Prozessen.
  • Service Operations: Support & Betrieb für ISR Produkte, ISR Lösungen und ausgewählte IBM Produkte.
  • Application Management: Support, Betrieb und die Umsetzung definierter Arbeitspakete für IBM- und SAP BI-Systeme.
  • Input Management: Einheitliche Analyse des Posteingangs.
  • Big Data Analytics: Einführung ganzheitlicher Big Data Lösung.
  • Products Development: Entwickeln von Eigenprodukten, die im Projektgeschäft zu fachlichen Kundenlösungen zusammengeführt werden.
  • System Integration: Korrekte Installation und Konfiguration von Software beim Kunden.
  • IBM Analytics: Architektur und Konzeption von BI-Systemen im IBM Umfeld.
  • Information Integration: Zusammenführen von Daten aus verschiedenen Datenquellen in eine gemeinsame einheitliche Datenstruktur.
  • SAP Analytics Ziel: Aufbau und Weiterentwicklung von SAP basierten Reportingarchitekturen.

Ich hoffe, meine Blogeinträge haben euch einen kleinen Einblick in die ISR und dem Zusammenspiel zwischen Uni und Arbeit gewährt. Solltet ihr Interesse an einem Job im Studium mit darauffolgender Festanstellung oder nach dem Studium haben, könnt ihr euch mit Fragen oder gleich eurer Bewerbung an bewerbung@isr.de wenden.


Was ich bei ISR mache

Womit beschäftige ich mich den ganzen Tag bei der ISR, außer Kaffee zu trinken? Fangen wir, auch wenn es etwas den Rahmen sprengt, am Anfang an. Mein Start bei ISR war in 2008 als Auszubildender im Bereich Datendanksupport bzw. hauptsächlich ging es um die Datenbanksoftware „Informix“. Wir betreuten ungefähr ein Dutzend interne sowie externe Systeme. In der Zeit sammelte ich das Wissen über Datenbanken für die späteren Veranstaltungen relationale Datenbanken 1/2 und das SQL Praktikum in der Uni. Natürlich unterscheiden sich Theorie und Praxis, von relationaler Algebra hatte ich vorher noch nie etwas gehört, SQL konnte ich hingegen durch die tägliche Anwendung im Schlaf. Das Wissen aus der Uni ist trotzdem eine Bereicherung, ganz konkret konnte ich mir beispielsweise im Bereich Abfrageoptimierung und Indices detailliertes Wissen aneignen. Wir waren nicht nur für die Problemlösung im Fehlerfall zuständig, sondern haben täglich ein Blick auf die Systeme geworfen. Das Tool „ISR eSafetyManager“ sammelt dabei verschiedenste Messwerte beim Kunden, sendet sie zu uns und wir werten sie aus. So können Probleme angegangen werden, bevor sie sich negativ auswirken und Aussagen über das Wachstum und die Entwicklung treffen. Anfangs habe ich nur die Wartung übernommen, dann habe ich das Produkt selbst erweitert und schlussendlich vollständig neu entwickelt. Seit mehreren Jahren bin ich Hauptverantwortlicher für die Betreuung und Weiterentwicklung. Im Moment frischen wir die Varianten für MySQL sowie DB2 auf und für die Zukunft habe ich auch noch ein paar Ideen in der Schublade.

Neben dieser Tätigkeit haben wir 2011 begonnen, dass interne Datawarehouse von ISR auf den neuesten Stand zu bringen. Ich war für die Installation und Konfiguration der Datenbank sowie des ETL Tools „IBM DataStage“ zuständig. In Folge auch für die Migration der bestehenden ETL Jobs und bis heute für die Betreuung der ETL Strecken und der Datenbank. Für alle, die in diesem Absatz bisher nichts verstanden haben: Es werden einfach Daten aus verschiedensten Quellsystemen extrahiert und aufbereitet, um darauf Auswertungen zu machen. In der Uni habt ihr in den Veranstaltungen Business Intelligence im Bachelor und Datawarehouse im Master mit dem Thema zu tun. Auch hier zeigt sich eine konkrete Verzahnung von Theorie und Praxis.

Es handelt sich nicht um ein spezielles Aufgabengebiet von mir, aber ich möchte trotzdem das Projektmanagement erwähnen. Die meisten denken dabei an das Leiten von großen Projekten, aber ihr könnt in dem Bereich auch als Einzelperson, als Projektmitglied oder für die Teamarbeit viele Erkenntnisse gewinnen. Veranstaltungen, wie das Teamprojekt, medizinische Informatik oder das SEP helfen euch dabei, erste Erfahrungen in einem Projekt zu sammeln. Die in dem Zusammenhang vermittelten Methoden lassen sich auch bei der täglichen Arbeit, im Studium oder ganz konkret für Prüfungen anwenden, um unter anderem die Organisation und Kommunikation zu verbessern und die Produktivität zu steigern.


ISR Allgemein

Ich bin Wilhelm und seit nunmehr acht Jahren bei der ISR Information Products AG tätig. Die ersten drei Jahre waren eine Ausbildung zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung im Bereich Datenbanksupport. Danach folgte eine halbjährige Überbrückungsphase zum Studium und anschließend drei Jahre Bachelorstudium. Aktuell bin ich im Masterstudium weiterhin dort beschäftigt. In der gesamten Zeit haben sich meine Aufgaben gewandelt, doch dazu später mehr. Ich habe viel über das Unternehmen gelernt und möchte euch daran teilhaben lassen. In Zukunft, also nach dem Studium, werde ich voraussichtlich weiter bei der ISR beschäftigt sein.

ISR ist ein mittelständisches Unternehmen mit 150 Mitarbeitern und Standorten in ganz Deutschland. Hauptstandorte sind Braunschweig und Münster, kleinere wären Hamburg, Köln und München. Kunden gibt es in allen Branchen und geografisch hauptsächlich aus Deutschland, teilweise aber auch international. Die Einsatzgebiete sind breit gefächert und drehen sich vorrangig um die Themen papierloses Büro, Dokumentenverarbeitung, Projektmanagement und Datawarehouse mit IBM Cognos und SAP.

Ich selbst bin aktuell in der Abteilung „ISR Application Management“ beschäftigt, dort geht es um den Support und Betrieb von internen sowie externen Softwarelösungen. Auf meinen Arbeitsalltag werde ich im zweiten Blogeintrag eingehen. Da es sich dabei um eine Sonderrolle handelt und nicht den Weg des typischen Studenten bei ISR aufzeigt, stelle ich euch im dritten Blogeintrag den klassischen Weg in die verschiedenen Consulting- oder Projektmanagement Abteilungen vor.

Das kollegiale Verhältnis ist super, es herrscht ein lockerer Umgang untereinander. Im Unternehmen ist jeder mit jedem per du, vom Praktikanten bis zum obersten Chef: die Hierarchien sind allgemein flach gehalten. Eine Kleidervorschrift gibt es nicht, einzig beim Kunden sollte man natürlich ordentlich gekleidet auftreten. Den Kaffee gibt es gratis am Vollautomaten, Getränke wie Wasser und Cola stehen ebenfalls kostenfrei zur Verfügung. Zum Mittag sitzt man mit den Kollegen und Kolleginnen zusammen und hat Zugriff auf zwei Mikrowellen, Wasserkocher und einen von Mitarbeitern gemeinsam finanzierten Kontaktgrill. Mal einen Tag im Homeoffice ist ebenfalls problemlos möglich. Jedes Jahr im Dezember gibt es eine Betriebsversammlung mit leckerem Essen sowie eine Sommerveranstaltung pro Standort. Im März fand bisher immer eine Fortbildung in Österreich, bei der man das lokale Skigebiet unsicher machen oder als Wanderer die Berge erkunden kann, statt. Dies mag einzeln betrachtet, nach nicht viel klingen, fügt sich aber insgesamt zu einem sehr sozialen und mitarbeiterfreundlichen Gesamtbild zusammen.

Das war es vorerst, schaut bei meinem zweiten Eintrag rein, wenn ihr euch für meine genaue Tätigkeit interessiert.


Werkstudententätigkeit bei der fme AG – Teil 3: Bewertung meiner Tätigkeit

Nachdem ich den vorherigen Einträgen über das Unternehmen und meine Tätigkeiten berichtet habe, möchte ich in diesem abschließenden Teil nun zu einer Bewertung meiner Anstellung bei der fme AG kommen.

Als Erstes möchte ich anfügen, dass mir die Atmosphäre und die Firmenkultur außerordentlich gut gefällt. So ist beispielsweise die Unterstützung der Kollegen Gang und Gebe sofern Probleme oder Fragen auftreten. Diese Tatsache sowie die Möglichkeit an Schulungen teilzunehmen empfinde ich als enorm wertvoll für die Weiterentwicklung der eigenen Fähigkeiten.

Als zweiten Punkt möchte ich bemerken, dass die vermittelte Theorie aus der Universität zumindest teilweise nützlich ist, da sie eine geeignete Grundlage für die meisten Tätigkeiten geboten hat. Daher kann ich jedem Studierenden nur empfehlen sich bereits während des Studiums um praktische Erfahrungen zu bemühen, da das theoretische Wissen dadurch substantiell ergänzt wird. Ebenso gewinnt man auf diesem Wege einen Eindruck davon, ob das angestrebte Berufsfeld tatsächlich für einen geeignet ist.

Ich hoffe meine Eindrücke aus diesen Blogeinträgen waren hilfreich.

 

Viele Grüße

Timo

 

 


Blogeintrag 3: Praktikum in der Volkswagen Konzern-IT

Als Praktikant war ich vollwertiger Mitarbeiter des Teams und erhielt eigene Aufgaben direkt von den Teammitgliedern. Die Aufgaben bearbeitete ich meist selbstständig an meinem Arbeitsplatz. Regelmäßig gab es neben dem wöchentlichen Teammeeting auch Treffen mit einzelnen Teammitgliedern, um Zwischenergebnisse zu besprechen. Bei Fragen oder Problemen konnte ich auch zwischendurch immer das Team fragen. Hervorheben möchte ich noch das Arbeitsklima. Kooperation und Hilfsbereitschaft wurden im Team großgeschrieben. Außerdem blieb neben der Aufgabenerfüllung auch immer Zeit für einen Kaffee. Volkswagen präsentierte sich als internationales Unternehmen, an dem ich durch meinen Kontakt zu Mitarbeiten aus verschiedensten Ländern teilhaben durfte.

Durch das Praktikum habe ich interessante Einblicke in die Arbeitswelt bekommen und konnte meine bisherigen im Studium erworbene Erfahrungen erweitern.

Das Praktikum hat mich stark bereichert. Die Chance, für mehrere Monate in einem international agierenden Unternehmen wie Volkswagen arbeiten zu dürfen, bei dem ich als vollwertiger Mitarbeiter wichtige und interessante Aufgaben übernehmen durfte, habe ich mit großer Wertschätzung und Dankbarkeit aufgenommen. Ich habe gelernt, worauf es in einem guten Team bei der Aufgabenerfüllung  und deren Präsentation ankommt. Außerdem habe ich ein Gefühl dafür bekommen, wie Aufgaben schnell und effektiv bearbeitet werden können. EAM erschloss sich mir als wichtiges und nachhaltiges Thema mit Zukunftscharakter.

Außerdem habe ich die Erkenntnis gewonnen, dass man in einen Aufgabenbereich hineinwachsen kann, auch, wenn man zu Beginn nur eine grobe Vorstellung davon hat. Das Praktikum hat gezeigt, weshalb die verschiedenen Klausuren, Fächer und Projekte während des Studiums notwendig waren. Auch im Laufe eines Berufslebens wird man mit verschiedenen Aufgaben konfrontiert, in die man sich meistens immer wieder neu hineinarbeiten und -denken muss. Es gibt kein festes Schema, das man für alle Probleme anwenden kann, sondern man muss Aufgaben erkennen und Lösungen entwickeln.

Abschließend kann ich also sagen, dass ich jedem empfehlen kann, ein Praktikum während des Studiums zu absolvieren, um praktische Einblicke in Unternehmen und deren Tätigkeitsfelder zu bekommen. Damit besteht die Möglichkeit, Methoden und Fähigkeiten, die im Studium erworben wurden, anzuwenden und zu verbessern.


Blogeintrag 2: Praktikum in der Volkswagen Konzern-IT

Die Aufgabenvielfalt innerhalb der EAM-Abteilung reicht von der Arbeit mit Microsoft Office, speziell Excel und PowerPoint, mit der Aufbereitung von Informationen in Tabellen- oder Präsentationsform bis hin zur Konzeption von neuen Lösungsansätzen. Da die Aufgaben sehr speziell und an Volkswagen angepasst waren, war die direkte Anwendung von Wissen aus meinem Bachelorstudium kaum möglich. Vielmehr ist hier die Informations- und Methodenkompetenz entscheidend, die ich innerhalb meines Bachelorstudiums erlernt habe. Typischerweise ergeben sich bei der Bearbeitung von Aufgaben folgende Fragen:

  • Wie gehe ich insgesamt an eine Aufgabe heran?
  • Was ist der IST-Zustand?
  • Was ist der angestrebte SOLL-Zustand?
  • Was benötige ich, um den SOLL-Zustand zu erreichen?
  • Wie viel Zeit plane ich für die Aufgabe ein?

Angewendet bedeuten diese Fragen, dass man viele Emails schreibt und Telefonate führt, um Antworten für seine Aufgabe zu erhalten. Dann folgt die Aufbereitung dieser Informationen mit Microsoft Office und die anschließende Vorstellung der Arbeitsergebnisse sowie eine Diskussion über das weitere Vorgehen.

Konkret habe ich dabei vielfältige Aufgaben übernehmen dürfen. Auf Grundlage der eingepflegten IT-Applikationen in das EAM-Planungstool musste ich IT-Applikationen auf Vollständigkeit überprüfen und ggf. erweitern oder Informationen und Daten aus anderen Unterabteilungen einholen und in PowerPoint sowie in Excel aktualisieren. Außerdem war ich mit der Pflege von IT-Applikationen beschäftigt und musste dafür mit Mitarbeitern aus Mexiko, China, England und weiteren Ländern Telefon- und Email-Kontakt aufbauen. Weiterhin waren immer viele kleinere Aufgaben zu erledigen, die hier nicht alle aufgezählt werden können. Die einzelnen Aufgaben waren dabei kurz- oder langfristig abzuarbeiten. D.h., dass es Aufgaben gab, die mir morgens übertragen wurden, wenn ich in die Abteilung kam und die abends bearbeitet sein mussten. Es gab aber auch Aufgaben, die über mehrere Wochen bearbeitet wurden. Aus diesem Grund ist Zeitmanagement eine Grundvoraussetzung, um alle Aufgaben planmäßig zu schaffen.

Einmal die Woche gab es ein Teammeeting, bei dem Arbeitsfortschritte vorgestellt und besprochen wurden. Außerdem wurden hier auch neue Aufgaben diskutiert und verteilt.

Im letzten Blogeintrag werde ich über meine persönlichen Erfahrungen berichten.