Wirtschaftsinformatik in der Praxis

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Praktikant Digital Health bei der apoBank (1/3)

Hallo @all,

zu Beginn meines Masters der Wirtschaftsinformatik habe ich mich für den Schwerpunkt „Medizin und Gesundheit“ entschieden. Um praktische Erfahrungen im Gesundheitswesen zu sammeln und digitale Anwendungsfelder im Gesundheitsmarkt kennenzulernen, entschied ich mich für ein freiwilliges Praktikum bei der Deutschen Apotheker- und Ärztebank in Düsseldorf.

Über die Bank: Mit ca. 460.000 Kunden und 116.000 Mitgliedern ist die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank) die größte genossenschaftliche Primärbank und die Nummer Eins unter den Finanzdienstleistern im Gesundheitswesen. Kunden sind die Angehörigen der Heilberufe, ihre Standesorganisationen und Berufsverbände, Einrichtungen der Gesundheitsversorgung und Unternehmen im Gesundheitsmarkt. Für sechse Monate war ich beim Aufbau des internen Kompetenzzentrums für Digital Health beteiligt. Anschließend wurde ich als Werkstudent übernommen und durfte an der Entwicklung eines datengetriebenen Geschäftsmodells für die digitale Praxisberatung im Bereich Business Development mitarbeiten.

Im nächsten Blog findet ihr die Aufgabenfelder, an denen ich während meines Praktikums und als Werkstudent mitgewirkt habe sowie mein abschließendes Fazit.


Praktikum bei der P3 Automotive GmbH – 3. Soziales

Hallo zusammen,

inhaltlich wird dieser Blogpost etwas kürzer, da ich vieles schon in den vorherigen Posts bereits aufgegriffen habe. Kulturell kann ich die P3 Automotive GmbH uneingeschränkt weiterempfehlen. Es werden regelmäßig Socials veranstaltet, bei denen man die Kolleginnen und Kollegen auch auf anderer Ebene kennenlernen kann. Weiterhin ist die Zusammenarbeit sehr harmonisch, auch wenn man ab und zu mal einen scherzhaft gemeinten Spruch kassiert. Als extrovertierte Persönlichkeit fällt es mir meist nicht schwer, mich in neue Personengruppen einzuleben, aber ich hatte hier auch im Vergleich zu vorherigen Praktika das Gefühl, dass es mir sogar noch einfacher gemacht wurde.

Neben den im ersten Post genannten Benefits zum Ausgleich zum stressigen Berateralltag, wird einem sehr viel Freiheit gegeben, sich selbst in der Arbeit zu verwirklichen. Beispielsweise dürfen die Beraterinnen und Berater eigene Themen bearbeiten, die sie spannend finden, wenn sie dafür einen Kunden finden. Für diese Findungsphase, dürfen die Beraterinnen und Berater auch für eine gewisse Zeit ohne Projekt bei einem Kunden sein, um die Zeit effizient für die Kundenakquise und Aneignung von Fähigkeiten zu nutzen.

Aus meiner persönlichen Sicht kommt die P3 Automotive GmbH als Arbeitgeber für mich zukünftig auf jeden Fall infrage. Ich zweifele zwar noch daran, ob der Bereich Automotive tatsächlich das richtige für mich ist, jedoch kann ich Unternehmensberatung grundsätzlich gerade nach dem Studium für mich als Berufsgruppe definitiv aufnehmen, gerade aufgrund der steilen Lernkurve, die man in dieser Branche zu Beginn hat.


Praktikum bei der P3 Automotive GmbH – 2. Praxis

Hallo zusammen,

die Differenz zwischen Theorie und Praxis war mir vor dem Praktikum bereits sehr bewusst, da ich mich in einer studentischen Initiative in diesem Bereich bereits engagiert habe. Dennoch möchte ich hier eine kurze Zusammenfassung geben, inwieweit die theoretische Ausbildung im Studium mir während meines Praktikums geholfen hat und wo mir Wissen oder Eigenschaften gefehlt haben.

Dazu möchte ich auf die Projekte, welche ich im ersten Post bereits angeschnitten habe, näher eingehen. Im ersten Projekt war es die Aufgabe unseres Projektteams, ein Event für den Volkswagen-Konzernvorstand zu planen, in dem die Connected Vehicle Services in diesem Bereich führender Automobile aus Sicht der Nutzerfreundlichkeit und des Nutzererlebnisses betrachtet werden sollen. Diese Services werden als solche beschrieben, wenn sie über die im Auto integrierte Nutzerschnittstelle oder andere externe elektronische Devices genutzt werden können. Hierbei konnte ich auf die Theorie aus den Bachelorvorlesungen des wi2-Instituts (Nutzerfreundlichkeit, Personas, User Journeys) und der Software-Engineering-Vorlesungen (Testplanung, Testdurchführung) zurückgreifen. Die jedoch zentrale Kompetenz eines Unternehmensberaters, die Fähigkeit Probleme zu lösen, habe ich eher in meiner Initiativentätigkeit gewonnen und während des Praktikums definitiv weiter vertiefen können.

Im zweiten Projekt, wo es um die Unterstützung des Enrollmentprozesses für digitale und vernetzte Fahrzeuge ging, war unsere Unterstützung primär bei der Auswertung von Daten und anschließenden Evaluation von Förder-Maßnahmen angefragt. Die größte Herausforderung dabei, war die Wünsche der Kundin hinsichtlich der genutzten Tools zu berücksichtigen. Da die Kundin gerne mit den MS Office Produkten arbeiten wollte, waren Programmierkenntnisse in VBA notwendig, um die Daten auszuwerten und ein funktionierendes Auswertungstool übergeben zu können. Meine Programmierkenntnisse, welche ich während des Studiums erworben habe, waren dabei von Vorteil. Auch wenn ich während meines Studiums keine Erfahrungen mit VBA gesammelt habe, konnte ich aufgrund der Parallelen den Code gut nachvollziehen und schnell selbst einige Passagen manuell anpassen oder neu aufsetzen. In diesem Projekt hat mir vor allem sehr spezifisches Wissen zum Automobil gefehlt, welches ich jedoch durch Gespräche mit meinen Kollegen schnell erlangen konnte.

Wie in der vorherigen Beschreibung zu sehen ist, war Technologie ein zentraler Bestandteil der Projekte. Auch wenn wir Technologie primär zur Kommunikation und Dokumentation verwendet haben, war der Bereich, in dem der Kunde beraten wurde, die Herausforderungen rund um technologische Neuentwicklungen und ihre Einführung.

In vielen Unternehmen werden Office 365-Lösungen für die Sicherung von Dokumentation verwendet. Sich damit im Studium schon zu beschäftigen, macht aus meiner Sicht absolut Sinn, weil dies eins der wenigen Sachen ist, die vorausgesetzt werden.


Praktikum bei der P3 Automotive GmbH – 1. Organisation

Hallo zusammen,

gegen Ende meines Bachelorstudiums der Wirtschaftsinformatik hatte ich etwas Zeit und wollte ein Praktikum in einer Unternehmensberatung machen. Aufgrund persönlicher Kontakte, welche mir nur Positives berichtet hatten, habe ich mich bei der P3 Automotive GmbH in Wolfsburg beworben.

Die P3 Automotive GmbH ist eine Unternehmensberatungsgesellschaft und eine von drei Tochtergesellschaften der P3 Group. Mit den beiden anderen Tochtergesellschaften der P3 Digital Services und der P3 Security Consulting ist die P3 Automotive GmbH in interdisziplinären Teams branchenübergreifend aktiv und berät Kundinnen und Kunden in den Bereichen Strategie und Technologie und stellt Ingenieursdienstleistungen zur Verfügung.

Ich hatte das Glück mit dem Standort Wolfsburg an einem der modernsten und größten Standorte des Unternehmens mein Praktikum zu absolvieren, wobei die Kundinnen und Kunden am Standort größtenteils aus dem Volkswagenkonzern stammen. Als Praktikant der P3 Group ist es üblich, nach einer kurzen Führung und der Vorstellung einiger Kollegen, ab Tag 1 in ein Projekt beim Kunden eingearbeitet zu werden und dieses mitzugestalten.

So durfte ich eine Beraterin auf ihren beiden Projekten (eins im Bereich der User Experience für Connected Vehicle Services und eins bei Unterstützung des Enrollments für digitale und vernetzte Fahrzeuge) begleiten und wurde auch von den anderen Projektmitgliedern ziemlich schnell als vollwertiges Mitglied des Teams akzeptiert. Die Beraterin diente mir dabei eher als 1:1-Ansprechpartnerin bei Fragen und Problemen, als dass sie mir Top-Down Aufgaben delegiert hat. Die Aufgabenverteilung innerhalb des Projektteams war relativ frei, sodass man sich nach kurzer Rücksprache, die Themen die man aktuell für das Projekt am wichtigsten hielt, genommen und bearbeitet hat, ohne dabei wichtige Deadlines aus den Augen zu verlieren.

Die Berater und Projektteams der P3 Automotive GmbH arbeiten auch über das Projekt hinaus sehr autonom. Dabei zählen die Mehrwerterbringung innerhalb des Projektes genauso zu den Aufgaben, wie die Positionierung beim Kunden mit weiteren Themen, welche im Anschluss noch angegangen werden können. Somit bleiben die Entscheidungswege innerhalb der P3 sehr kurz, sodass beispielsweise bei neuen Angeboten, die für Kunden verfasst werden, die Geschäftsführung im Idealfall lediglich die Unterschrift unter diese setzen muss. Darüber hinaus hat jeder Berater kleinere interne Verantwortlichkeiten, wie das Organisieren von Socials, Austauschen oder Weiterbildungen, sodass extrem wenig Mitarbeiter nicht auf Projekten besetzt oder mit Kunden im direkten Kontakt sind.

Auch die Arbeitsweise in der P3 Group ist sehr nahe der lockeren und austauschfördernden Unternehmenskultur. Neben kurzen Kicker- und Tischtennisrunden, liegen Nerv-Guns im Büro verteilt, die für den nötigen Ausgleich zum stressigen Berateralltag dienen. So wird den Beratern, welche ab und zu 50 oder mehr Wochenstunden leisten, die Arbeitszeit sehr angenehm gestaltet. Tief in der Kultur verankert ist darüber hinaus der Austausch. Anstatt sich in den Weiten des Internets nach Lösungen für Probleme zu begeben, wird man dazu angeregt, andere Berater zu fragen, sodass man spätestens nach einigen Vermittlungen bei einem Experten auf dem Gebiet landet, der die Frage beantworten kann.


Praktikum in der IT des Volkswagen Konzerns [Teil 3/3]

Ein persönliches Fazit:

Ich muss sagen, dass ich mit dem Praktikum persönlich nicht hundertprozentig zufrieden bin. Das liegt allerdings an mir selbst und eventuell auch der begrenzten Zeit, die mir wöchentlich neben dem Studium zum Arbeiten zur Verfügung stand. Ich bin nämlich unzufrieden mit meinem Arbeitsergebnis. Zwar habe ich viele Dinge erledigt, aber im Endeffekt habe ich die Aufgabe für mich persönlich nicht ausreichend vorangebracht.
Das Arbeitsklima ist aus meiner Sicht in der IT anders als in meinen vorherigen Abteilungen. Das „Du“ dominiert in der Kommunikation mit Kollegen, aber auch mit Chefs bereits beim ersten Gespräch. Dies habe ich persönlich als sehr angenehm wahrgenommen. Es war stets ein freundlicher Umgangston vorhanden, auch wenn die meisten Kollegen von dem Thema DSGVO eher genervt waren, da es für sie Mehraufwand bedeutete und man sich mit rechtlichen Themen und Anforderungen auseinandersetzen musste.
Dennoch muss ich auch sagen, dass ich persönlich sehr froh bin, diese und nicht eine andere Aufgabe bekommen zu haben. Es traf nämlich genau den Aspekt, den ich am Wirtschaftsingenieur, aber auch am Wirtschaftsinformatiker so schätze. Man kann gut als eine Art Schnittstelle fungieren. Und das nicht nur für kommunikative Aufgaben, sondern auch im Wissens-Bereich. So musste man natürlich wissen, wie man mit anderen Personen kommuniziert. Aber auch die verschiedenen Aspekte aus der Informatik zu verstehen und gleichzeitig Gesetze interpretieren und anderen vermitteln können, sind wichtige Bestandteile für diese Aufgabe. Solche Aufgaben, bei denen sich viele Themenfelder schneiden, sind aus meiner Sicht wie gemacht für einen Wirtschaftsingenieur oder Wirtschaftsinformatiker.


Praktikum in der IT des Volkswagen Konzerns [Teil 2/3]

Was habe ich denn nun genau gemacht? Meine Darstellung im ersten Text war hier sehr schwammig und Datenschutz ist ein großes Themenfeld. Letztlich sollte ich eine unterstützende und fördernde Funktion einnehmen, dass die im Volkswagen Konzern verwendeten Systeme den DSGVO nach konform gestaltet oder überarbeitet werden.
Ich hatte z.B. die Aufgabe präsent zu sein und das Bewusstsein und die Notwendigkeit der Umsetzung zu kommunizieren. Nicht jedem Systemverantwortlichen sind gesetzliche Bedingungen und Anforderungen in allen Tiefen bekannt und wird auch häufiger als unnötige Belastung wahrgenommen. Zudem verantworten einzelne Mitarbeiter mehrere Projekte gleichzeitig oder es gibt sogar mehrere Systemzuständige. Also stand auch im Vordergrund aktiv nach Systemen zu suchen, in denen noch keine Maßnahmen dokumentiert wurden und andere Kollegen zu sensibilisieren und konkrete Umsetzungen voranzutreiben.
Für das suchen nach Umsetzungsbedarfen musste ich mich intensiv mit den Systemen und einem internen DSGVO-Tracking-Tool auseinandersetzen. Anhand dieses Dashboards werden zudem Auswertungen erstellt, mit welchen an den Vorstand berichtet wird. So müssen die Systemverantwortlichen ihre Aktivitäten hinsichtlich der DSGVO auf dem Dashboard dokumentieren, welche sich in 3 wesentliche Phasen gliedern:
– Die Analyse des Systems und Definition von Anforderungen
– Die Konzeption von Maßnahmen
– Die Umsetzung der Maßnahmen
Für die Abarbeitung dieser Phasen fungierte ich als Ansprechpartner, aber auch als Vermittler. So unterstützte ich die Kollegen nach bestem Ermessen, wenn Fragen oder Unklarheiten aufkommen und vermittelte notfalls an entsprechende Experten.
Meine erste größere Aufgabe war es die Daten des Tracking-Tools aufzubereiten. Zum einen ließ sich die zeitliche Entwicklung nicht überwachen und zum anderen war es etwas unübersichtlich, wer für welches Projekt zuständig ist. Die Überarbeitung funktionierte gut über einen Excel-Export. Die Liste musste um einige Spalten erweitert werden. Um unsere neue Liste automatisch Aktualisieren zu können erstellte ich einen VBA-Makro. Hierbei half mir insbesondere das Wissen über Sortier-Algorithmen aus der AuD-Vorlesung, um eine zeitliche Effizienz zu gewährleisten. Zudem erstellte ich einen Mail-Verteiler, durch den alle von uns betroffenen IT-Abteilung schnell über DSGVO-relevante Informationen versorgt werden können und stellte regelmäßig die wichtigsten Änderungen für diesen zusammen.


Praktikum in der IT des Volkswagen Konzerns [Teil 1/3]

Was kann man sich überhaupt unter einer „Konzern-IT“ vorstellen? Letztlich sollen Effizienzen zwischen den verschiedenen Marken des Volkswagen Konzerns ausgenutzt werden. Umgangssprachlich: „Macht nicht alle dieselbe Arbeit 14 Mal, sondern bitte nur einmal standardisiert für alle.“. Weitere Kostensenkungen werden hierdurch z.B. durch Mengenrabatte für Softwarelizenzen möglich. In eigentlich allen Bereichen von Organisationen wird heutzutage Software eingesetzt. Auch der Volkswagen Konzern und seine Marken sind hier keine Ausnahmen. Deswegen ist die Konzern-IT ein relativ großer Bereich und ist nach den Abteilungsschwerpunkten gegliedert (z.B. nach Technik-, Rechts- und Businessorientierung)
Meine zukünftige Abteilung ist im Bereich „Business“ angesiedelt und kümmert sich unter anderem um das Programm-Management für die Bereiche Produktion und Logistik. Zudem werden größere Projekte in diesen Bereichen in bestimmten Fällen begleitet und dadurch konzernweit koordiniert.
Als meine primäre Arbeitsaufgabe sollte ich dabei unterstützen die DSGVO-bezogenen Aktivitäten in unseren zwei Bereichen zu intensivieren. Daneben gab es zudem weitere kleinere Aufgaben, die spontan eingesteuert wurden. Zu Beginn des Praktikums war es entsprechend wichtig, dass ich mich in die DSGVO und das BDSG einarbeite. Hier habe ich persönlich sehr davon profitiert im Bachelor einige Rechtsvorlesungen (wie z.B.: Arbeitsschutz oder Patentrecht) besucht zu haben. Darüber hinaus wurde ich zu einem wöchentlichen Treffen der Konzernlogistik eingeladen, um die Vorgehensweise der Konzernlogistik im Hinblick auf DSGVO-Maßnahmen verfolgen zu können.
Vorteilhaft ist es die internen Abläufe hinsichtlich IuK-Beschaffung oder Zugängen grundsätzlich zu kennen. Auch die vielen internen Abkürzungen können eine gewisse Einarbeitungsphase notwendig machen – aber gilt dieselbe Prämisse wie im Studium: „Einfach fragen, wenn man etwas nicht versteht.“
Meine Abteilung hat ihren Sitz in der so genannten IT-City. Dies ist ein hochmoderner Bürokomplex, welcher von Volkswagen gebaut wurde, um die Attraktivität für IT-Mitarbeiter zu steigern. Dies ist aus meiner Sicht sehr gelungen. So ist das gesamte Gebäude automatisch klimatisiert, besitzt eine vollständig automatisierte Beleuchtung, in die auch die Jalousien eingebunden sind. Auch Duschen sind vorhanden, um den Mitarbeitern das Joggen während einer Pause zu ermöglichen. Neben zwei modernen Kaffeebars und einer Kantine stehen jedem Trakt mehrere Kaffeeküchen und genügend Besprechungsräume und -ecken zur Verfügung, die auch den Austausch unter den Kollegen fördern. Aus ergonomischen Gründen ist jeder Arbeitsplatz mit einem höhenverstellbaren Tisch ausgestattet, sodass man auch im Stehen arbeiten kann.


Werkstudent bei der Deutsche Bahn AG (Teil III)

Hallo zusammen,

In diesem letzten Blogeintrag ziehe ich ein Fazit zu meiner Werkstudententätigkeit bei der DB AG.

Zusammenfassend betrachtet bietet die Eisenbahnbranche reichhaltige und attraktive Möglichkeiten für Arbeit, variierende Tätigkeiten sowie vielfältige Karrieremöglichkeiten. Einen Einblick in Arbeitswelt der DB Vertrieb zu bekommen, war für mich sehr interessant, da ich ein ausführliches Bild von den Tätigkeiten bekommen habe, das Außenstehenden in dieser Form nicht gewährt ist. Dies war zugleich eine sehr gute praktische Erfahrung.

Struktur, Zuverlässigkeit, Flexibilität, Organisationstalent und ständige Motivation wurden jeden Tag erwartet,  damit ich lernen konnte, ein adäquates Zeitmanagement anzuwenden, das in erster Linie wichtig ist, um die Prioritäten von Aufgaben einschätzen zu können.

Für mich persönlich war diese Werkstudententätigkeit eine große Bereicherung, welche mir dabei geholfen hat, mich weiterzuentwickeln und mich auf meine Zukunft vorzubereiten. Mir wurde beigebracht, wie wichtig es ist, aufgeschlossen, respektvoll und hilfsbereit gegenüber den Menschen – im Speziellen hier den Kunden – zu sein.

Einen sehr positiven Eindruck hat mir die familiäre Atmosphäre hinterlassen. Ich wurde sehr schnell als ein gleichwertiges und äquivalentes Mitglied des Teams aufgefasst.


Werkstudent bei der Deutsche Bahn AG (Teil II)

Hallo zusammen,

im zweiten Blogeintrag werde ich euch über meine Aufgaben während meiner Werkstudententätigkeit berichten.

DB Vertrieb ist mit ca. 300 Mio. verkauften Fahrkarten pro Jahr der führende Vertriebsdienstleiter für den öffentlichen Personenverkehr in Deutschland. DB Vertrieb verantwortet mit rund 6000 Mitarbeitern die Reiseinformation, Kundenberatung und den Fahrkartenverkauf für den Personenverkehr des DB-Konzerns und weiterer Verkehrsunternehmen. Die wesentlichen Vertriebswege des Unternehmens stellen OnlineMobile (bahn.de), Reisezentren, Automaten, Agenturen, ABoCenter und CallCenter dar.

Am Anfang meiner Werkstudententätigkeit war ich im Reisezentrum als Fachmann für den Verkauf / die Beratung im Bereich des Ticketingsystems sowie die fachliche Unterstützung in den komplexen Tarifstrukturen tätig. Des Weiteren gab ich Service und Hilfestellung bei technischen Störungen (1st Level Support) im Bereich der Automaten. Es fielen Generell die Server von den Automaten aus. Diese mussten aufbereitet und wieder neu aufgesetzt werden. Im Laufe meiner Zeit, in der Deutsche Bahn AG, wurde ein starker Wert auf die Digitalisierung und digitale Transformation gelegt. Deswegen war es unter anderem das Ziel die Kunden auf die DB Apps und den DB Navigator zu weisen. Anfangs gab es konkrete Hilfestellungen seitens der Mitarbeiter bzw. von mir, um die komplexe Darstellung und Funktionsweise für die ältere Generation einfacher zu Gestalten. Im Reisezentrum war es besonders wichtig und einer meiner wichtigen Aufgaben, die Kunden zu begeistern und auch Beanstandungen eine auf die Kundenbedürfnisse zugeschnittene Lösung zu finden. Es war nicht immer einfach unter stressigen Bedingungen bzw. unter Zeitdruck die Kunden zufrieden darzustellen.

Durch die vielen Technischen Störungen und Zugausfällen war es bzw. ist es für die Kunden (vor allem älteren Kunden) nicht einfach, sich Problemlos zu orientieren. Deswegen sollte die Digitale-Hilfestellung das Leben eines Kunden vereinfachen.

Im nächsten und letzten Beitrag möchte ich euch dann abschließend ein kleines Fazit über meine Werkstudentenätigkeit bei der Deutsche Bahn AG geben.


Werkstudent bei der Deutsche Bahn AG (Teil I)

Hallo zusammen,

ich bin Ersoy Aytekin, studiere Wirtschaftsinformatik (Master) an der TU Braunschweig. Mein Bachelorstudium habe ich an der Hochschule Hannover (Wirtschaftsinformatik) absolviert.

Ich möchte in den folgenden Blogeinträgen zu meiner Werkstudententätigkeit bei der Deutsche Bahn AG berichten.

Die Deutsche Bahn AG wurde 1994 als eine Aktiengesellschaft gegründet. Sie ist ein bundeseigener Eisenbahnkonzern. Die DB unterteilt sich in folgende drei Unternehmensbereiche Personenverkehr, Transport & Logistik und Infrastruktur.

Während meiner Tätigkeit war ich im Bereich der Personenverkehr eingesetzt. Der Personenverkehr unterteilt sich in 4 Bereiche auf.

DB Fernverkehr; DB Regio; DB Vertrieb und DB Connect.

Ich war im Bereich von DB Vertrieb zugeordnet.

Im nächsten Blogeintrag berichte ich über meine Aufgaben im Werkstudententätigkeit