Wirtschaftsinformatik in der Praxis

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Junior Consultant bei T-Systems International GmbH (I)

Hallo zusammen,

kurz eine Zusammenfassung zu meiner Person. Ich habe Dual bei der Deutschen Telekom AG meinen Bachelor in Wirtschaftsinformatik an der Hochschule für Telekommunikation in Leipzig erworben, anschließend habe ich angefangen als Junior Consultant im Bereich IoT für das Tochterunternehmen T-System International GmbH zu arbeiten. Nach einem Jahr Vollzeit arbeiten entschloss ich mich jedoch noch einmal für den Schritt des Studiums und studiere aktuell im Master Wirtschaftsinformatik an der TU-Braunschweig.

In meinen Blogeinträgen möchte ich euch meine Arbeit als Junior Consultant etwas näherbringen, von meinen Erlebnissen in einem der größten Telekommunikationsunternehmen der Welt berichten und allgemein meine Erfahrungen etwas mit euch teilen.

Wie bin ich an den Job als Junior Consultant gekommen? Während meines Dualen Studiums bei der Deutschen Telekom AG habe ich bereits einen Teil meiner Praxiszeit innerhalb des Tochterunternehmen T-Systems verbracht. Als mein Studium sich dann zum Ende neigte, habe ich von meinem damaligen Chef ein Jobangebot als Entwickler bekommen. Dieses kam für mich allerdings nicht in Frage, weil ich zwar Grundlegende Informatikkenntnisse besitze, ich mittel und langfristig mich allerdings nicht in der Rolle des Entwicklers gesehen habe. Glücklicherweise hatte auch mein damaliges Praxisprojekt Interesse an mir und bat mir daher den Job des Junior Consultant im Bereich IoT an. Im Nachhinein kann ich sagen, dass die Vielzahl von Projekten und damit auch Kontakten die ich während meines Studiums geknüpft habe, mir immer wieder weiterhelfen um meine persönlichen Ziele zu erreichen und auch, wenn ich selbst dieses Wort schon selbst nicht mehr hören kann „Networken“ in unserer heutigen Zeit wichtiger ist denn je zuvor.


Praktikum und Semesterjob bei der PDV-Systeme GmbH III

Im dritten Blogeintrag möchte ich einen Beispielarbeitstag bei der PDV-Systeme GmbH vorstellen:

Mein Arbeitstag startet um 09.00 Uhr, denn man kann kommen und gehen wann man will. Am Ende des Monats muss man seine Zeiten geschafft haben, wenn man in einem Monat Überstunden abbauen will ist das kein Problem. Nachdem ich angekommen bin und mir morgens in der Gemeinschaftsküche einen Kaffee geholt habe, bei den frisch zubereiteten Snacks der Haushaltshilfen zugelangt habe, begrüße ich auf dem Weg zum Büro den ein oder anderen Kollegen. Nachdem die morgendliche Runde des Teams vorbei ist stürzen sich alle Kollegen in den alltäglichen Wahnsinn. Meistens arbeitet man seine Aufgaben ab und oft rufen zwischendurch Kunden an, die Hilfe benötigen. Im Team kann man sich oft Hilfe bei dem ein oder anderen Kollegen holen, wenn die Aufgabe unlösbar erscheint. Mittags fahren die Kollegen zusammen in umliegende Restaurants und verbringen die Mittagszeit zusammen. Nach ein paar Stunden geht der erfolgreiche Arbeitstag langsam dem Ende entgegen und alle Kollegen läuten nach und nach den Feierabend ein. Ein Arbeitstag bei der PDV-Systeme GmbH kann auch als Dienstreise bei Kunden enden, oder in einer netten Besprechung mit den Kollegen. Um 17.30 mache ich mich auch langsam auf den Weg nach Hause.


Praktikum und Semesterjob bei der PDV-Systeme GmbH II

Im zweiten Blogeintrag möchte ich euch ein bisschen über ein Beispielprojekt erzählen, das ich bei der PDV-Systeme GmbH in Goslar umgesetzt habe:

Das Ziel meines Projektes ist der Aufbau und die Implementierung einer Systemüberwachung in einer heterogenen IT-Infrastruktur mittels der Software Nagios. Das Überwachungssystem soll für eine Vielzahl auf unterschiedlicher Hard- und Software basierender Server eingerichtet werden. Auch künftig sollen vorhandene sowie neue Server mit einer zentralen Oberfläche überwacht werden. Es soll u.a. für eine bessere Übersichtlichkeit der eingesetzten IT-Systeme (wie z.B. Netzwerkkomponenten, Server, Dienste etc.) gesorgt werden und zusätzlich die Meldung und Erkennung von Fehlern bei Ausfall solcher Komponenten via E-Mail und SMS-Kurzmitteilung ermöglicht werden. Meine Aufgabe ist die Installation und Konfiguration der Systemüberwachung. Das Projekt beinhaltet, die eingesetzte IT-Infrastruktur übersichtlich und bildlich darzustellen und diese mit dem Status der einzelnen Komponenten zu verknüpfen. Die aufzunehmenden Messdaten sind graphisch darzustellen.

Das Projekt haben ich zuerst bei der PDV-Systeme GmbH in Goslar umgesetzt und nach und nach Kunden mit diesem System ausgestattet


Praktikum und Semesterjob bei der PDV-Systeme GmbH I

Das Unternehmen

Im ersten Blogeintrag möchte ich euch das Unternehmen PDV-Systeme GmbH vorstellen.

Im Jahr 2007 habe ich meine Ausbildung bei der PDV-Systeme GmbH in Goslar begonnen und seitdem bin ich dem Unternehmen treu geblieben. Wann immer ich Zeit hatte, konnte ich dort arbeiten und dadurch meinen Lebensunterhalt angenehmer gestalten.

Die PDV-Systeme GmbH ist ein mittelständiges Unternehmen mit Hauptsitz in Goslar und Zweigstelle in Dachau (München), zwei Geschäftsführern, 22 Kundenberatern (Vertriebler), 29 IT Technikern, 7 Personen in der Verwaltung, fünf in der Logistik und drei für den Hausdienst. Zusammen mit den 15 Auszubildenden zählt die PDV-Systeme GmbH 83 Mitarbeiter. Das Unternehmen wurde 1980 gegründet, ist seitdem deutlich gewachsen und steht mit einem Umsatz von 14 Millionen Euro im Jahr solide da. Der Umsatz wird durch drei Teilbereiche generiert. Der erste und größte Teil (60%) ist der Bereich „IT-Lösungen“, der sich auf Integration und Verkauf von Hardware (Server/Storage, Backup/Recovery, Netzwerke, Security, Virtualisierung, Cloud) fokussiert. Der zweite Teil, „Projekt- und Integrationsleistungen“ (20%), bezieht sich auf größere Projekte, in denen PDV-Systeme das Projektmanagement übernimmt und Mitarbeiter der Projektumsetzung arbeiten. Der dritte Teil, „Managed Services“, bietet dem Kunden Verträge an, um die IT im Unternehmen planbarer, risikoärmer und günstiger zu gestalten.


Werkstudent Vertrieb & Marketing bei etamax Space (III)

Hallo erneut,

in diesem letzten Blogeintrag möchte ich ein Fazit bgzl. meiner Werkstudententätigkeit bei etamax Space ziehen.

Insgesamt lässt sich sagen, dass meine Arbeit bei etamax Space sehr positiv zu meiner Entwicklung beigetragen hat. Ich konnte in der Uni gelernte Skills in meine Arbeit einbringen und diese sogar noch erweitern. Besonders gut gefallen hat mir, dass ich die Programmierung für mich entdecken konnte. Hier haben mir vor Allem die Module Programmieren 1 und 2 sehr zum Verständnis geholfen. Ebenso erscheint die Veranstaltung Software Engineering als sehr sinnvoll. Die Chance in einem IT-nahen Beruf zu landen ist für Wirtschaftsinformatiker sehr groß. Hinzukommen Skills im Bereich Datenbanken. Im wirschaftlichen Bereich sind es vor Allem die Module des Instituts der Organisation und Führung sowie Marketing. Mit dem Erlernten fällt es einfacher, Unternehmensstrukturen zu durschauen und verstehen.

Zum Unternehmen etamax selbst lässt sich sagen, dass ich meine Arbeit hier sehr genieße. Die Einarbeitung erfolgt auf einem sehr freundlichen und verständnisvollen Weg. Allgemein ist die Arbeitsatmosphäre stets gut. Dies ist vor Allem durch die sehr flache Hierarchie bedingt. Firmenevents sind relativ häufig und fördern den Teamgeist. Insgesamt kann ich ein Praktikum oder aber eine Werkstudententätigkeit bei etamax space wärmstens empfehlen.

Das Studium der Wirtschaftsinformatik war und ist für mich die richtige Wahl. Sie bietet mannigfaltige Möglichkeiten für den späteren Arbeitsmarkt und ermöglicht so einen leichten Einstieg in fast alle Branchen. Auch wenn vor Allem informatische Module manchmal überflüssig oder schwer erscheinen, so lohnt es sich hier doch die Zähne zusammen zu beißen und sich reinzuhängen. In der Arbeitswelt sind solche Skills sehr viel wert und erleichtern die Einarbeitung erheblich.

Ich hoffe mein kleiner Einblick in meine Tätigkeiten war interessant und anregend.

 

Viele Grüße und gutes Gelingen im weiteren Studienverlauf.

Jonas

 

 


Werkstudent Vertrieb & Marketing bei etamax Space (II)

Hi zusammen,

in folgendem Beitrag möchte ich euch etwas über meine Tatigkeiten bei der etamax Space GmbH erzählen.

Meine Aufgaben lassen sich in zwei wesentliche Bereiche einteilen: Vertrieb & Marketing. Auf diese beiden möchte ich im folgenden etwas genauer eingehen.

Vertrieb: Der Vertrieb lebt vor Allem von der Akquise neuer Kunden bzw. Aufträge. Gemeint ist sowohl Kaltakquise – also das einfache ansprechen möglicher Kunden – als auch das besuchen von Messen, auf denen man sich als Unternehmen vorstellen kann. Dementsprechend hielt ich mich mit meinem Chef relativ häufig auf Messen auf, um neue Kontakte zu knüpfen. Ein weiteres wichtiges Werkzeug stellt auch die Erstellung des Auftragsbestands dar. Dieser gibt Auskunft darüber wie groß das Volumen der zur Zeit bearbeiteten Aufträge pro Monat ist. Außerdem lassen sich so wichtige Informationen für die Zukunft isolieren. Hinzukommen regelmäßige Markt- und Konkurrenzanalysen um den eigenen Stand des Unternehmens feststellen zu können. In vielen Betrieben wird eine Software zur Verarbeitung von Kunden- und Auftragsdaten verwendet. Diese Software wird in diesem Kontext CRM-System genannt. Bei etamax wird das CRM Dynamics von Microsoft verwendet. Meine Aufgabe war es hier dieses System mittels JavaScript und SQL zu pflegen bzw. zu programmieren und zu gestalten. Ein gut gepflegtes CRM ermöglicht einen korrekten Ausweis des Auftragsbestandes.

Marketing: Im Bereich des Marketing ging es vor Allem um die Pflege der damaligen Homepage. Dafür wurde ich in HTML und WordPress angelernt. Das größte Projekt hierbei war die Implementierung einer neuen Homepage. Hierfür musste ich eine Querschnittsfunktion einnehmen, die zwischen allen relevanten Unternehmensbereichen vermittelt. Der zukünftige Inhalt musste detailliert geplant und mit den Verantwortlichen abgestimmt werden. Hinzukommen natürlich gestalterische Aufgaben. Selbst nach der vollendeten Implementierung und Live-Schaltung der neuen Seite, benötigt sie weiterhin Pflege. Ebenso die Übersetzung für eine englische Seite musste vorangetrieben werden. Dies gelang durch den regen Austausch mit Übersetzungsagenturen und dem Hoster. Die Homepage gehört zu den Evergreens meiner Aufgaben, da es dort immer Anpassungen zu machen gibt oder neue Inhalte implementiert werden müssen.

Im nächsten und letzten Blogeintrag möchte ich ein Fazit meiner Werkstudententätigkeit bei etamax Space ziehen.

Viele Grüße

Jonas


Werkstudent Vertrieb & Marketing bei etamax Space (I)

Hallo zusammen,

ich studiere aktuell Wirtschaftsinformatik im 4. Mastersemester und werde nächstes Semester meine Masterarbeit beginnen. In den folgenden Blogeinträgen, möchte ich euch etwas über meine Werkstudententätigkeit bei der etamax Space GmbH erzählen.

etamax Space wurde 1997 gegründet und bediente lediglich die Raumfahrtbranche. Bis heute sind noch weitere wie Eisenbahn- und Verkehrstechnik, Automotive und Luftfahrt dazugekommen. Seit 2017 ist die etamax eine Tocherfirma der FEV Europe GmbH, welche gleichzeitig eine der größten Automobilzulieferer Europas ist. etamax Space hat seinen Hauptsitz in Braunschweig am Flughafen im Lilienthalhaus. Eine weitere Niederlassung befindet sich in Darmstadt. Außerdem gibt es zwei weitere Büros in Bremen und Zittau.

etamax Space erwirtschaftete im Jahr 2019 einen Umsatz in Höhe von 7 Millionen Euro und beschäftigt 73 Mitarbeiter; davon 60 feste und 13 externe oder freiberufliche Mitarbeiter.

Zu den hauptsächlichen Dienstleistungen der etamax gehören:

  • Funktionale Sicherheit
  • Verifizierung und Validierung sicherheitskritischer Software
  • Design und Entwicklung von Softwaretools
  • Risikoanalysen für Satelliten und Raumfahrzeuge
  • Durchführung von Tests und Sicherheitsanalysen
  • und einiges mehr…

Meine Einsatzfelder als Wirtschaftsinformatiker sind vor Allem im Bereich Vertrieb und Marketing angesiedelt. Diese haben allerdings dennoch einen recht hohen Anteil an informatischem Inhalt.

Zu meinen genauen Aufgaben detailliert mehr in meinem nächsten Eintrag.

Viele grüße

Jonas

 

Weitere Infos zum Unternehmen: www.etamax.de/

 

 


Praktikum bei TPro in Irland (Teil 3)

Im Dritten und damit im letzten Teil dieser Serie von Blogeinträgen möchte ich kurz mein Fazit über das Praktikum geben.

 

Fazit:

Ich kann euch eine Zeit im Ausland nur empfehlen, und das vor allem aus zwei Gründen:

  • Neue (berufliche) Kontakte, an die man in Deutschland nie kommen würde. Networking ist einer der wichtigsten Punkte um später erfolgreich im Job zu werden, damit kann nie zu früh angefangen werden.
  • In einem anderen Land arbeiten gibt einem einen sehr tiefen Einblick in die Kultur eines Landes. Dieser Einblick ist für Außenstehende sehr schwierig, wenn nicht gar unmöglich nachzuarbeiten. Ich habe jedenfalls viel über Irland und die dortige Unternehmenskultur gelernt und bin der Meinung nun besser mit ausländischen Teams zusammen arbeiten zu können. Außerdem kann ich nun die Vor- und Nachteile ob ich später in Deutschland oder im Ausland arbeiten will, besser einschätzen.

 

Natürlich hat sich das Praktikum auch fachlich gelohnt. Ich habe sehr viel über die Arbeit mit Linux, Python und vor allem mit Machine Learning gelernt. Meinem Englisch werden die drei Monate auch nicht geschadet haben.

 

Vielen Dank fürs Lesen, wenn ihr noch irgendwelche Fragen habt, dann schreibt mir gerne eine Email unter d.jaekel@tu-braunschweig.de.


Praktikum bei TPro in Irland (Teil 2)

Im zweiten Teil möchte ich nun auf meine Tätigkeiten in der Firma eingehen.

 

Über das Unternehmen ist eigentlich nicht viel zu sagen. TPro ist ein kleinerer IT Dienstleister mit ca. 50 Mitarbeitern und stellt Software für Krankhäuser her und supportet diese. Die Software besteht aus einem eigenem ERP System zur Speicherung von Kundendaten mit diversen Extrafunktionen.

Ich habe in meiner Zeit bei TPro vor allem an der Entwicklung einer solchen Extrafunktion, einer Spracherkennung, mitgearbeitet. Mit Hilfe dieser haben Doktoren die Möglichkeit ihre Aufzeichnungen automatisch in Text umwandeln zu lassen.
Diese Spracherkennung ist eine Eigenentwicklung von TPro und kommt im Gegensatz zu herkömmlichen Alternativen mit medizinischer Fachsprache klar.

 

Entwicklungsumgebung:

Meinen Arbeitsalltag habe ich größtenteils mit Python und diversen Python Librarys verbracht, besonders aber mit den Librarys „spaCy“ und „sklearn“.

SpaCy dient dem Natural Language Processing, also unter anderem der Konvertierung des gesprochenen Worts in Text. Dazu benutzt spaCy ein Wörterbuch, welches von TPro selbst angefertigt wird.
Das Problem ist: Wenn das Wörterbuch zu groß ist, wird das Programm sehr langsam. Deswegen ist die Optimierung von solchen Lernalgorithmen schwerer als sie zuerst aussieht. Die zentrale Frage ist: Welche Wörter müssen im Wörterbuch stehen um das bestmöglichste Ergebnis zu bekommen.

Außerdem habe ich noch viel mit sklearn gearbeitet. Sklearn wird zum Machine Learning benutzt und mit ihr ist es möglich eine KI auf bestimmt Muster zu trainieren und damit neue Daten nach diesen Mustern einzuordnen. Bei TPro wurde eine solche KI benutzt um dynamisch zwischen verschiedenen Spracherkennungen zu wechseln, je nach Thema des letzten Satzes.

 

Arbeitsalltag:

TPro benutzt das SCRUM Arbeitsmodell. Morgen hatte ich immer ein kurzes Meeting wo wir unseren letzten Tag beschrieben haben und uns über die nächsten Schritte unterhalten haben. Das war immer sehr nützlich, da man jeden Tag Input zu neuen Entwicklungen und Problemen bekommt.

Danach hat sich mein Tag größtenteils vor dem Rechner abgespielt, wo ich an der Verbesserung der Spracherkennung gearbeitet habe. Ansonsten war ich teilweise auch noch in anderen Bereichen oder in der Außenarbeit beim Kunden tätig.

 

In dem nächsten Blogeintrag werde ich mein Fazit über das Praktikum geben.


Praktikum bei TPro in Irland (Teil 1)

Moin zusammen,

mein Name ist Daniel, ich bin 22 Jahre alt und ich habe zum Oktober 2019 meinen Master in Wirtschaftsinformatik angefangen. Vor dem Anfang des Studiums habe ich drei Monate in Irland verbracht und dort ein Praktikum bei TPro gemacht. TPro ist eine kleine IT Firma mit ca. 50 Mitarbeitern, welche IT Lösungen für Krankenhäuser entwickelt.

In dieser dreiteiligen Serie werde ich zuerst auf meinen Bewerbungsprozess und auf das Land eingehen, dann auf meine Tätigkeiten bei TPro und abschließend mein auf Fazit und meine Tipps an euch Leser, solltet ihr auch eine solche Erfahrung in Erwägung ziehen.
Ich möchte diese Blogeinträgen außerdem vor allem den Auslandsaufenthalt fokussieren, denn von Arbeitsberichten aus Deutschland gibt es ja schon eine große Menge.

 

Die Bewerbung:

Da ich nach dem Abschluss meines Bachelors im April noch ein paar Monate Freizeit hatte bis ich mein weiterführendes Studium im Oktober beginnen konnte, beschloss ich mich für drei Monate ins englischsprachige Ausland zu begeben. Letzten Endes ist es Irland geworden.

Meine Reise wurde von einer Organisation teil-organisiert die mir bei sowohl der Job-, als auch der Wohnungssuche geholfen hat. Das hat mir einige Arbeit abgenommen, weil ich so direkt an Firmenkontakte gekommen bin. Am Ende hatte ich ein paar Telefoninterviews und dann hatte ich meine Stelle. Alles also eigentlich ziemlich unspektakulär.

 

Die Arbeit in einem anderen Land:

Arbeiten in Dublin / Irland war ein größerer Kulturschock als wie ich zuvor angenommen hatte. Natürlich grenzt sich meine Erfahrung aber nur auf ein Unternehmen und auf das, was ich von Freuden dort gehört habe. Deshalb solltet ihr meine Beschreibungen natürlich mit einem gesunden Maß an Vorsicht genießen.

Dublin hat aktuell ein riesen Wohnungsproblem, welches für viele Probleme sorgt. Die meisten Menschen in Dublin leben in WGs, denn durch die hohen Preise finden viele keine Wohnungen was auch für viele Obdachlos auf der Straße sorgt. Das sorgt auch dafür, dass die meisten Büros, die ich gesehen habe, sehr vollgestopft und renovierungsbedürftig waren. Für die Iren war das aber absolut normal und die hat das auch nicht merklich gestört.

Die Arbeitsatmosphäre ist deutlich entspannter als in Deutschland. Es wird sehr kumpelhaft miteinander umgegangen und die Menschen wirken generell deutlich offener. Außerdem geben die Iren gefühlt ihr ganzes Gehalt für Bier aus. Mich wundert es, dass die Deutschen von so vielen mit Bierkrügen in der Hand beschreiben werden, wenn doch eigentlich die Iren diesen Namen viel mehr verdienen.

Für mich war es definitiv eine größere Umstellung als ich zuvor erwartet hätte. Auch wenn Irland geografisch nahe ist, ist die Kultur schon sehr unterschiedlich und ich vermute umso weiter man weg geht, umso größere werden die Unterschiede.

 

In dem nächsten Blogeintrag gehe ich auf meine Tätigkeiten bei TPro ein.