Wirtschaftsinformatik in der Praxis

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Mein Job bei Volkswagen Financial Services – Teil 1

Hallo,

mein Name ist Alexander und ich möchte euch heute und in den kommenden Posts von meinem Job bei der Volkswagen Financial Services AG berichten. Meinen Einstieg in der VWFS AG hatte ich bereits 2011 in Form eines dualen Studiums zum Bachelor of Science in Wirtschaftsinformatik. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Bachelors entschied ich für mich, das ich mein Wissen gerne noch vertiefen möchte und nahm das Masterstudium an der TU auf. Gleichzeitig wollte ich aber erste richtige Erfahrungen im Beruf machen und wechselte in eine Teilzeitstelle mit 20 Stunden in der Woche.

Dort bin ich nun im Bereich IT Operations tätig, genauer in der Abteilung Infrastructure. Diese sorgt mit ihren vielen Unterabteilungen für die Bereitstellung grundlegender IT Infrastrukturen ohne den der Betrieb einer typischen Unternehmens IT gar nicht möglich wäre. Unteranderem umfasst dies die Bereitstellung von Netzwerk intern sowie nach extern, Servern und deren Betriebssysteme sowie von Speicher wie Festplatten und Bandlaufwerken. Selbstverständlich gehört auch der Betrieb der Rechenzentren selber dazu. In meiner Funktion bin ich unter anderem verantwortlich für die Rechenzentren unsere internationalen Tochtergesellschaften. Was genau ich dort mache erzähle ich euch beim nächsten mal.

Bis dahin


Meine Ausbildung als Fachinformatiker – Teil 3: Meine Erfahrungen

Innerhalb meiner Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration konnte ich einen Einblick in den beruflichen Alltag erhalten und praktische Erfahrungen sammeln, welche sich im Verlauf meines Studiums als wertvolle Grundlage herausstellen sollten.

Der Austritt aus dem schulischen Alltag gewährte mir nicht nur die Möglichkeit einer besseren Orientierung, sondern förderte auch meine persönliche Entwicklung. Dabei ist besonders das Konzept der zielorientierten Ausbildung hervorzuheben. Der starke Fokus des Betriebes auf den Ausbildungsprozess und das überwiegend eigenverantwortliche Handeln erhöhte den Lerneffekt, gleichzeitig bot die kontinuierliche Aufsicht und Unterstützung der Ausbilder die Gewissheit, dass Gelernte auch korrekt umzusetzen.

Diese Kombination aus vertiefender Ausbildungstätigkeit und praktischen Einblicken war eine sehr abwechslungsreiche aber auch lehrreiche Erfahrung, welche mir die Erlangung breiter Kenntnisse ermöglichte. So erhielt ich nicht nur Einblicke in die technischen Grundlagen und ihre Anwendung im beruflichen Alltag, sondern durfte auch grundlegende Prozesse der Projektorganisation und durch die Absolvierung von Schulungen Einblicke in didaktische Grundlagen gewinnen. Insbesondere die kaufmännische Orientierung der Ausbildung und das breite Tätigkeitsfeld boten mir fachliche Einblicke und ein breites Grundlagenwissen, welches ich im Verlauf meines Studiums in vielerlei Hinsicht einbringen konnte und auch beruflich neben dem Studium weiter verfolge.

An dieser Stelle möchte ich meine kleine Serie zur Ausbildung zum Fachinformatiker beenden. Ich hoffe ich konnte euch einen kurzen Überblick geben und möchte jedem empfehlen einmal einen Einblick in die Arbeitswelt zu erhalten. Sei es in Form einer Ausbildung, Praktika oder studentischer Tätigkeiten, die gewonnenen Erfahrungen und Eindrücke bringen einen nicht nur persönlich voran und erleichtern den Einstieg ins Studium, sondern helfen auch das Gelernte unter einem neuen Blickwinkel zu betrachten.

Viele Grüße

Marco


Meine Ausbildung als Fachinformatiker – Teil 2: Die Tätigkeiten

Nachdem ich im vorangegangenen Teil auf den Betrieb und das Konzept meiner Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration eingegangen bin, möchte ich im Folgenden genauer auf die Aufgaben eingehen.

Wie bereits erwähnt, lag das primäre Ziel des Betriebes in der Ausbildung von Nachwuchskräften, wodurch primär kundenbezogene Tätigkeiten in den Hintergrund rückten. Eine selbstständige und eigenverantwortliche Arbeit stand dagegen im Zentrum des Arbeitsalltags, wobei wir in einer Gruppe von neun Auszubildenden des gleichen Lehrjahres unter Aufsicht eines Ausbilders arbeiteten.

Der Fokus des ersten Lehrjahres lag im Wesentlichen in der Erlangung des technischen Grundlagenwissens, welches beispielsweise durch die Analyse und Lösung auftretender technischer Fehler im Betrieb oder der angeschlossenen Kaserne zu lösen waren. Hierdurch lernte man einerseits das systematische Lösen von Problemstellungen, aber auch den Kontakt mit Auftraggebern zu pflegen und je nach Größe der Problemstellung im Team zu arbeiten. Auf diese einleitende Phase folgte ein Abschnitt, in dem auch die kaufmännischen Aspekte des Berufs angesprochen wurden. Hier wurden Projekte innerhalb des Betriebs aber auch durch externe Auftraggeber wie Schulen durch die Auszubildenden geplant und durchgeführt. Beispielsweise wurde für die Einrichtung von Computerräumen der gesamte Prozess von der Analyse der Anforderungen, über die Planung der Bedarfe und die Ressourcenbeschaffung, bis zur abschließenden Inbetriebnahme der Infrastruktur selbstständig durch uns Auszubildende durchgeführt, wobei die Ausbilder selbstverständlich eine überwachende Funktion einnahmen und mit Rat und Tat behilflich waren.

Wie bereits erwähnt, wurde ich im zweiten Lehrjahr innerhalb der Kreisverwaltung für die Betreuung der kreisangehörigen Schulen eingesetzt. Unser Team bestand aus zwei Ausbildern sowie vier Auszubildenden. Auch hier durfte ich mich verstärkt mit der Wartung von Hard- und Softwarekomponenten, der Installation neuer oder der Migration bestehender Serversysteme auseinandersetzen. Innerhalb verschiedener Projekte waren wir Auszubildenden aber auch mit der Implementierung von Netzwerkinfrastruktur betraut. So machte es die zunehmende Verbreitung kabelloser Geräte nötig, eine flächendeckende WLAN-Infrastruktur innerhalb der Schulen zu installieren. Unter anderem rundeten die Implementierung von Kassensystemen zur Abrechnung des täglichen Kantinenessens über Handkarten oder die Einführung interaktiver Whiteboards meine Tätigkeit ab. Das dritte Lehrjahr fand dann wiederum im eigenen Betrieb statt. Neben dem Anfertigen einer Abschlussarbeit wurden dabei die gewonnenen Kenntnisse eingesetzt, um beispielsweise grundlegende Schulungen für Mitarbeiter externer Firmen durchzuführen.

Abschließend möchte ich im dritten Teil erläutern, wie meine Erfahrungen mit diesen Tätigkeiten waren und wie diese mir insbesondere im nachfolgenden Studium von Nutzen waren.


Meine Ausbildung als Fachinformatiker – Teil 1: Die Ausbildung

Im Vorfeld meines Studiums der Wirtschaftsinformatik entschied ich mich zur Durchführung einer dreijährigen Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration bei der Bundeswehr.

Die Bundeswehr als einer der größten Arbeitgeber Deutschlands unterhält innerhalb des zivilberuflichen Sektors 32 spezifisch ausgerichtete Einrichtungen, sogenannte Ausbildungswerkstätten, welche sich ausschließlich dem Ziel der beruflichen Ausbildung verschrieben haben. Diese zielorientierte Ausrichtung brachte dabei einige Besonderheiten mit sich, welche ich im Folgenden erläutern möchte.

Wie in anderen Betrieben auch fand die Ausbildung in einem dualen System statt. Dies bedeutet, dass parallel zur praxisbezogenen Tätigkeit im Betrieb selbst eine schulische Ausbildung innerhalb der Berufsschule durchgeführt wurde. Diese widmete sich der Vertiefung technischer Grundlagen, wie Programmierkenntnissen und der netzwerktechnischer Aspekte, aber auch betriebswirtschaftlicher Kenntnisse, wie dem Rechnungswesen und Controlling, um nur einige zu nennen.

Entgegen herkömmlicher Unternehmen lag das übergeordnete Ziel meines Betriebes ausschließlich in der erfolgreichen Durchführung der Ausbildung in verschiedenen Berufszweigen. Zwar wurden kundenseitige Aufträge durchgeführt, der übliche Arbeitsalltag unterschied sich jedoch dahingehend, dass das übliche „Tagesgeschäft“ in den Hintergrund rückte. Für die eigene Ausbildung stand damit ein erhöhtes Maß an Zeit zur Verfügung, welche in die Durchführung spezifischer Projekte oder die persönliche Weiterentwicklung investiert wurde.

Um vertiefende Einblicke in die Praxis und einen Blick über den Tellerrand zu erhalten, fand eine Kooperation mit regionalen Verbundpartnern statt. In diesem Rahmen wurde das zweite Lehrjahr zum gegenseitigen Austausch von Auszubildenden genutzt. Ich absolvierte dieses innerhalb der EDV-Abteilung der Kreisverwaltung, wo ich schwerpunktmäßig die Aufgabe der IT-Betreuung kreisangehöriger Schulen übernehmen durfte.

Durch diese Aufteilung der Ausbildung in zwei getrennte Abschnitte, wurde ich mit vielfältigen Aufgaben konfrontiert, die ich im zweiten Teil genauer erläutern möchte.


Meine Werkstudententätigkeit in der Konzern-IT von Volkswagen (Teil 3)

In meinem letzten Eintrag möchte ich gerne auf meine persönlichen Eindrücke und Erfahrungen eingehen.

Während meiner bisherigen Zeit bei K-SIOI/51 konnte ich auf viele Grundlagen des Studiums zurückgreifen. Natürlich ist es nur ein Bruchteil dessen, was für die Arbeit eigentlich notwendig wäre. Trotzdem ist es ein gutes Gefühl, von bestimmten Sachen schon mal gehört oder sie im Studium zumindest in der Theorie behandelt zu haben.

K-SIOI/51 besteht derzeit aus einem kleinen Team. Aus diesem Grund ist die gegenseitige Unterstützung unter uns Kollegen Gang und Gebe. Man legt großen Wert auf eine angenehme und lockere Atmosphäre, in der die Zusammenarbeit umso mehr Spaß macht. Besonders motivierend ist es, dass mir seit Beginn meiner Werkstudententätigkeit ein hohes Maß an Eigenverantwortung übertragen wurde. Dies empfinde ich als eine wichtige Voraussetzung, um mit einer hohen Motivation und Leistungsbereitschaft an die Aufgaben heranzugehen.

Als Werkstudent oder Praktikant kann man auch sehr gut von internen Schulungen profitieren, die ich jedem immer empfehlen würde. Es kann nie schaden, bestehende Kenntnisse weiter zu vertiefen oder auch mal Einblicke in neue Themenbereiche zu gewinnen. Die Seminare können einem besonders beim Einstieg in die Arbeitswelt helfen und die tägliche Arbeit erleichtern.

Ich von meiner Seite kann nur sagen, dass mich bisher jeder Tag in der Abteilung auf meinem Spezialgebiet bereichert hat, und möchte jedem Studenten ans Herz legen, ein Praktikum oder eine Tätigkeit als Werkstudent in Betracht zu ziehen. Ihr werdet damit nicht nur neue Erfahrungen sammeln und eure Horizonte erweitern, durch die Praxis könntet ihr euch eine bedeutende Basis für das zukünftige Berufsleben schaffen.

Bei Fragen könnt ihr mich gerne kontaktieren oder die Blogeinträge kommentieren.

Viele Grüße
Nenad


Meine Tätigkeit bei der Volkswagen Financial Services – Teil 3

Hallo zusammen!

Dies ist bereits der dritte und somit letzte Teil meiner kleinen Blogserie. Aus diesem Grund möchte ich in diesem Beitrag kurz darauf eingehen, welche Erfahrungen mir die Arbeit neben dem Studium gebracht haben.

Es gibt meiner Meinung nach zwei große, positive Aspekte. Zum einen knüpft man gute Kontakte die nach dem Studium Gold wert sein können. Kontakte müssen nicht unbedingt genutzt  werden, um in dem Unternehmen einzusteigen in dem Sie geknüpft wurden, Sie können auch als Referenz dienen. Die Welt der Entwickler, die das BCA noch zu 100% beherrschen ist mittlerweile sehr klein geworden und jemanden aus diesem kleinen Kreis zu kennen ist ein großer Vorteil. Der zweite wichtige Aspekt ist die Arbeitserfahrung an sich. Man kann bereits während des Studiums die genauen Arbeitsabläufe, das Unternehmens- und das Abteilungsklima, den Arbeitsgegenstand und viele weitere Dinge direkt miterleben, die einem vom Hörensagen fremd und teils unmöglich scheinen. Ich habe für mich mitgenommen, dass diese Erfahrungen und das in dieser Zeit Gelernte, unbezahlbar sind, viele Chancen ermöglichen und es lohnenswert machen neben dem Studium zu arbeiten. Ich habe auch gelernt, dass ich belastbarer bin als ich eigentlich dachte, denn zweifellos ist der Wechsel zwischen Arbeit und Studium nicht immer leicht und erfordert einiges an Engagement und Willenskraft.

Insgesamt ist also festzuhalten, dass es sich auf alle Fälle lohnt, bereits während des Studiums Kontakte zu einem potenziellen späteren Arbeitgeber aufzubauen, tiefe Einblicke in das Arbeitsleben zu erlangen und somit noch während des Studiums entscheiden zu können, ob die angestrebte Berufsgruppe wirklich etwas für einen ist. Außerdem macht sich eine Werksstudententätigkeit auch immer gut im Lebenslauf.

Sollte ich also euer Interesse geweckt haben, folgt einfach diesem Link und seht nach ob ihr etwas für euch passendes findet ;).

Viele Grüße
Benjamin

PS: Für Rückfragen stehe ich stets zur Verfügung, also einfach kommentieren oder mich anderweitig ansprechen.


Meine Werkstudententätigkeit in der Konzern-IT von Volkswagen (Teil 2)

Nachdem ich im ersten Teil die Abteilung vorgestellt habe, in der ich als Werkstudent arbeite, möchte ich nun über das „Daily Business“ und meine konkreten Aufgaben innerhalb der Abteilung berichten.

Der Arbeitsalltag von K-SIOI/51 besteht aus der Überwachung und Steuerung des laufenden IT-Infrastruktur Betriebs, zu dem auch der Vblock gehört. Was ist nun ein „Vblock“? Ein Vblock ist eine konvergente Cloud-Infrastrukturplattform, welche aus Komponenten des Joint Ventures VCE (VMware, Cisco & EMC) besteht. Um es einfacher auszudrücken – der Vblock ist ein kleines Rechenzentrum out-of-the-box, was auch optisch gesehen (siehe Abbildung) der Beschreibung sehr nahe kommt.

Unsere Kunden können dank dieser Infrastruktur-Lösung virtuelle Server über die Private Cloud nutzen. Eine meiner Hauptaufgaben besteht darin, die Kunden eben mit solchen Servern zu versorgen. Diese Arbeit ist oft mit weiteren Nebentätigkeiten gekoppelt, was die Aufgabe sehr interessant und abwechslungsreich macht.

Neben dem Umgang mit bestimmten Virtualisierungstools gehört z.B. auch die Einführung von Automationsprozessen zu meinen ToDo‘s. Durch Automatismen können Server über verschiedene Skripte auf „Knopfdruck“ erstellt und vorkonfiguriert werden. Bei dieser Arbeit kann man auf viele Grundlagen aus dem Bachelor- oder Masterstudium zurückgreifen, sei es beim Programmieren der Skripte oder bei der Arbeit mit Betriebssystemen.

Zusätzlich steht die Aufnahme, Bewertung und Empfehlung neuer Technologien für den Regelbetrieb bei uns im Mittelpunkt. Methoden und Werkzeuge eines Anforderungs- und Projektmanagement sind an dieser Stelle sehr willkommen.

Ich hoffe, dass ich euch einen kleinen Einblick in meinen Arbeitsalltag geben konnte. Im letzten Teil meines Dreiteilers möchte ich meine bisher gewonnenen Erfahrungen mit euch teilen.

Viele Grüße und bis dahin
Nenad


Meine Werkstudententätigkeit in der Konzern-IT von Volkswagen (Teil 1)

Da die Konzern IT in einem vorigen Eintrag bereits vorgestellt wurde, möchte ich auf die Organisationseinheit K-SIOI eingehen, in der ich seit September 2014 als Werkstudent tätig bin. Besonders nach dem Einstieg erscheint es alles andere als einfach, sich in einem solch großen Konzern zurechtzufinden. Das ist zum einen der besonderen Organisationsstruktur und zum anderen den vielen Abkürzungen geschuldet. Aus diesem Grund möchte in meinem ersten Beitrag grob skizzieren, wo die Abteilung organisatorisch angesiedelt ist.

Hinter dem Kürzel K-SIOI verbirgt sich die Bezeichnung IT-Operational Services & Infrastructure Technologies, die dem Hauptbereich IT Services und Betrieb zuzuordnen ist. Das Ziel von K-SIOI ist die Gewährleistung eines störungsfreien und flexiblen IT-Betriebs, welche Voraussetzung für eine konstante Verfügbarkeit von kritischen Anwendungen und einem reibungslosen Geschäftsbetrieb ist.

Unterhalb von K-SIOI werden sechs Abteilungen organisiert, darunter auch K-SIOI/5. Der Aufgabenschwerpunkt von K-SIOI/5 liegt in der IT Infrastruktur. Genauer gesagt, beschäftigt sich K-SIOI/5 mit der Auswahl, dem Aufbau und Betrieb von standardisierten Infrastructure-as-a-Service (IaaS) Lösungen. Die Abteilung setzt sich wiederum aus weiteren Unterabteilungen zusammen, zu der auch Infrastructure Solutions (K-SIOI/51) gehört, in der ich seit knapp zwei Jahren als studentische Hilfskraft eingesetzt werde.

K-SIOI/51 ist für den Aufbau von Server-Infrastrukturen und deren Übergabe an den IT-Betrieb zuständig. Zu den laufenden Projekten, die auf diesen Infrastrukturen laufen, gehören u.a. das Konzern Produktdatenmanagement (K-PDM) oder der Vblock. Im Rahmen meiner werkstudentischen Tätigkeit habe ich mich besonders mit dem Betrieb des Vblocks und einer auf dem Vblock laufenden Cloud-Lösung vertraut machen können. Was genau unter dem Stichwort Vblock zu verstehen ist und wie meine Arbeit damit aussieht, erfahrt ihr im zweiten Teil meines Berichts.

Viele Grüße und bis dahin
Nenad


Meine Tätigkeit bei der Volkswagen Financial Services – Teil 2

Hallo,

wie in meinem ersten Teil angekündigt, möchte ich euch in meinem zweiten Teil einen Einblick in meinen Arbeitsbereich und meine Aufgaben bei der VWFS geben.

Dazu möchte ich euch erst einmal meine Unterabteilung erzählen. Nach dem erfolgreichen Abschuss meines dualen Bachelorstudiums wurde ich in die Unterabteilung IH-IABP übernommen. Die Unterabteilung gliedert sich in die Abteilung Applications I ein und ist somit direkt der Holding Volkswagen Financial Services unterstellt. Das BP im Kürzel steht für „Banking Platform“ und lässt sich vor allem dann nachvollziehen, wenn man sich das Produktportfolio der Unterabteilung ansieht. Dieses beinhaltet beispielsweise die Anwendungen SAP BCA, ADD und TMB.

Das BCA ist das Kontoführungssystem für Privat- und Firmenkunden, in welchem alle Konten verwaltet und die eigentliche Kontoführung stattfindet. Der ADD wandelt Zahlungsverkehrsdateien aus den SEPA-Formaten in das proprietäre BCA Format um und der TMB stellt den Kunden elektronische Kontoauszüge bereit. Alle dieser Systeme basieren auf der Programmiersprache ABAP welche von der SAP entwickelt wurde.

Ich bin bei der VWFS als Systemanalytiker angestellt. Dementsprechend zählt es zu meinen Aufgaben, die vorhandenen Systeme und Programme zu analysieren, vor allem den ADD und den TMB, denn für diese beiden Systeme bin ich Applikationsverantwortlicher. Damit obliegt mir die Aufgabe, für die Stabilität, Funktionalität und Performanz zu sorgen. Zusätzlich zu dieser Aufgabe als Applikationsverantwortlicher, gehen in der Unterabteilung über das ganze Jahr verteilt neue Aufträge von den Fachbereichen ein. Diese müssen zunächst einmal priorisiert und evaluiert werden. Ist ein Auftrag angenommen und von einem Fachbereich tatsächlich bezahlt, so geht es an die Hauptaufgabe eines Systemanalytikers – die Konzeption. Auf Basis eines Fachkonzeptes, welches mal mehr und mal weniger ausführlich ausfällt, wird ein DV-Konzept, welches die Grundlage für die Arbeit der Entwickler ist, erstellt. Keine Entwicklung, und sei sie noch so klein, kann ohne ein zuvor qualitätsgesichertes Konzept und eine Abnahme produktiv gehen. Die eigentliche Entwicklung übernimmt in den allermeisten Fällen ein anderer Mitarbeiter. Meine Aufgabe ist es dann wiederrum die vorgenommenen Implementierungen zu testen und diesen Test ebenfalls zu dokumentieren.

Wie ihr schon lesen könnt, ohne Dokumentation geht nichts! Dies liegt zum einen daran, dass die VWFS eine Bank ist, zum anderen ermöglicht eine gute und gepflegte Dokumentation ein einfaches und schnelles Verständnis des Codes, des Moduls und letztlich auch der Applikation.

Ich hoffe es ist mir gelungen, euch einen kurzen Überblick über meine Aufgaben zu geben und zu verdeutlichen, dass man auch als Student unter bestimmten Voraussetzungen schon viel Verantwortung haben kann.

Viele Grüße
Benjamin


Mein Werkstudentenjob bei IBM (Teil 3)

Hallo – in meinem letzten Blogeintrag möchte ich euch noch einige Einblicke in die persönlichen Erfahrungen, die ich während meiner Zeit als Werkstudentin gemacht habe bzw. immernoch mache, geben.

Was habe ich in meiner Zeit bei IBM und speziell als Werkstudentin gelernt? In einem großen Unternehmen wie IBM können unglaublich schnell viele Kontakte geknüpft werden – das Schwierige dabei ist, diese Kontakte auch zu pflegen. Ich habe festgestellt, dass die Nutzung von Portalen wie LinkedIn oder Xing wirklich dabei helfen kann, langfristig Kontakte zu halten. Über meine Werkstudententätigkeit komme ich viel mit Verantwortlichen von Universitäten oder Stellenbörsen in Kontakt, die in der Zukunft sicher nochmal nützlich sein können.
Darüber hinaus habe ich erfahren, dass ein Team erfolgreich arbeiten kann, obwohl sich dieses Team noch nie gesehen und auch keine typischen Teambuilding-Maßnahmen durchlaufen hat. Besonders wichtig ist der effektive Einsatz entsprechender Technologien auf der einen, aber auch das Kommunikationsverhalten der einzelnen Mitglieder auf der anderen Seite. Die Technologien dürfen dem Team zudem nicht einfach vorgesetzt werden – es muss auch Zeit für die Einarbeitung in das Tool eingeplant werden. Natürlich müssen die Teammitglieder auch offen gegenüber neuer Arbeitsweisen sein, damit diese überhaupt genutzt werden.

In der Position als Student Agent habe ich außerdem gemerkt, wie erfrischend Ausschreibungstexte und/oder Bewerbungen sein können, die vom Standardformat abweichen. Grundlegende Informationen sollten immer enthalten sein, aber weitere kreative Bestandteile erregen bei den Verantwortlichen/den Bewerbern mehr Aufmerksamkeit als Standard-Phrasen.
Letzendlich habe ich auch erfahren, dass E-Recruiting nicht nur bedeutet, einen festen Ausschreibungstext zu kopieren und online in ein Textfeld einzufügen. Man muss sich überlegen, mit welchem Medium, welche Stelle beworben werden sollte, welche Kandidaten gesucht werden, wie sich diese Kandidaten am Besten ansprechen lassen und und und…

Wenn ihr mehr über IBM oder meinen Werkstudentenjob wissen möchtet, könnt ihr euch gerne bei mir melden. Ich hoffe, ihr habt einen kleinen, aber interessanten Einblick in meine Arbeit bekommen.

Liebe Grüße,
Antje