Wirtschaftsinformatik in der Praxis

Wirtschaftsinformatik in der Praxis |

Praktikum bei der ProSiebenSat.1 Media SE im Projektmanagement (3/3)

Hallo zusammen,

nachdem ihr in den ersten beiden Blog-Einträgen etwas über das Unternehmen und meinen Aufgaben erfahren habt, möchte ich euch in diesem Beitrag etwas über die Sachen erzählen, die ich durch mein Praktikum 2014 bei der ProSiebenSat.1 Media AG (Seit 2015 ProSiebenSat.1 Media SE – P7S1) erleben durfte. Anschließend werde ich mein persönliches Fazit abgeben.

Zusätzlich zu meinen Praktikantentätigkeiten konnte ich viel durch die angebotenen Weiterbildungsmaßnahmen lernen und durch Firmenveranstaltungen erleben. Es gibt die klassischen Weiterbildungsveranstaltungen, die von Mitarbeiter für Mitarbeiter, sowie von externen Coaches veranstaltet werden. Das Weiterbildungsangebot war auch für mich zugänglich. Ich besuchte Workshops u.A. zum Thema Projektmanagement und Design Thinking. Zudem gibt es Vorträge zu relevanten Themen aus der Holding oder den Tochtergesellschaften. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir ein Tag, an dem externe Gäste eingeladen wurden, die ihre neuen Technologien vorstellten und wir diese ausprobieren konnten. An dem Tag erlebte ich erstmalig eine Achterbahnfahrt durch eine VR-Brille, konnte die Google Glass ausprobieren oder lernte eine 360°-Kamera kennen.

Zudem bietet der Konzern den Mitarbeitern Veranstaltungen zur bessere Vernetzung. Die Highlights sind das alljährliche Sommer-, Oktober- und Weihnachtsfest. Während meines Praktikums 2014 war gerade die WM in Brasilien. Hierzu organisierte P7S1 für ein 18 Uhr-Spiel ein Public Viewing mit der Band „Marquess“. Weiter findet alljährlich eine Veranstaltung für die Investoren statt, in der das Programm für das kommende Jahr vorgestellt wird. Die Generalprobe hierfür steht allen Mitarbeitern offen. In dem Jahr als ich diese besuchte traten u.A. Christoph Maria Herbst als Stromberg oder der Sieger von The Voice Kids auf. Für Praktikanten wurden Stammtische und Studioführungen organisiert. Auch stellt P7S1 einen eigenen Fitnessraum zur Verfügung, in dem regelmäßig Kurse wie bspw. Zumba oder Pilates angeboten werden.

Wie ihr wahrscheinlich schon durch meine Berichte merkt, habe ich mich bei P7S1 sehr wohl gefühlt und bin dankbar, dass ich diese Erfahrungen machen durfte. Meine Vorgesetzten und Kollegen waren jederzeit freundlich, hilfsbereit und haben sich von Anfang an die Zeit genommen um mir alles zu erklären und meine Fragen zu beantworten. Je länger ich in dem Unternehmen arbeitete, desto mehr Verantwortung wurde mir übertragen und desto mehr habe ich mich als voll- und eigenständiges Teammitglied gefühlt.

Alles in allem kann ich ein Praktikum bei P7S1 nur empfehlen. Noch heute denke ich gerne an die Zeit in München zurück.

Ich hoffe, ihr habt einen Eindruck über mein Praktikum bei P7S1 erhalten. Wenn ihr noch weitere Fragen habt, dürft ihr euch gerne bei mir melden.

Falls ihr jetzt Lust auf ein Praktikum oder euren Berufseinstieg bei P7S1 bekommen habt, findet ihr alle offenen Stellen unter www.prosiebensat1-jobs.com.

Viele Grüße,
Kathrin


Praktikum bei Volkswagen: Teil 3

Nach der Beschreibung von Abteilung und Aufgabenbereichen in Teil 1 und Teil 2 möchte ich nun meine Erfahrungen zusammenfassen.

Insgesamt kann ich sagen, dass sich das Praktikum wirklich gelohnt hat und ich nicht nur mein Wissen anwenden konnte, sondern auch vieles dazugelernt habe. Darüber hinaus bin ich mir auch wieder ein bisschen klare darüber geworden, was mir thematisch gefällt und was ich mir für meinen zukünftigen Job wünsche. Gerade im Vergleich zu anderen Erfahrungen, hat mir bei diesem Praktikum besonders gefallen, dass ich sehr selbstständig arbeiten konnte, einen guten Überblick über den Gesamtprozess hatte und die Zusammenarbeit im Team sehr gut funktioniert hat.

Mit jeder praktischen Erfahrung wird man ein kleines bisschen selbstsicherer und kann praktische Problemstellungen, die im Studium ja nur theoretisch diskutiert werden deutlich besser nachvollziehen. Auch wenn sie Semesterferien nicht allzu lang erscheinen, kann ich sagen, dass man ein Praktikum auch gut zwischen den Semestern schaffen kann. Da die Wirtschaftsinformatik, was das berufliche Aufgabengebiet angeht, sehr vielfältig ist, kann ich nur empfehlen im Rahmen eines Praktikums, einer Werkstudententätigkeit oder ähnlichem die eigenen Stärken, Schwächen und Interessen besser kennenzulernen.

Sonja


Praktikum bei Volkswagen: Teil 2

Nach der Einordnung und kurzen Vorstellung der Abteilung Konzern-Entwicklung in Teil 1 möchte ich nun meine Aufgaben etwas genauer beschreiben.

Da ich im Bachelor dual studiert habe und somit schon einige Zeit in einem Unternehmen gearbeitet habe, war ich zunächst etwas skeptisch, ob ich in einem so kurzen Praktikum tatsächlich eigenständig mitarbeiten darf, oder letztendlich doch nur Zuarbeiten erledige. Zum Glück haben sich diese Bedenken bald zerstreut, da ich von Anfang an eine eigene Aufgabe bekommen habe, die ich in Zusammenarbeit mit meinem Betreuer sehr selbstständig bearbeiten durfte.

Bei Volkswagen existiert eine komplexe Landschaft aus IT-Systemen, die unterschiedlichste Informationen enthalten und untereinander austauschen. Die möglichst schnelle Abbildung von getroffener Entscheidungen in allen relevanten Systemen stellt in einigen Bereichen eine große Herausforderung dar. Ich habe während meines Praktikums vor allem an der Umsetzung von Regelungen zum Know-how-Schutz gearbeitet. Einige Bauteile oder Softwarebestandteile sind besonders schützenswert (z.B. weil sie aufwändig in der Entwicklung sind) und dürfen deshalb nicht jedem zur Verfügung gestellt werden. Da die bestehenden Systeme zur Abbildung der Schutzbedürftigkeit noch nicht ausreichend integriert sind, ist die Sicherstellung des Schutzes mit hohem manuellem Arbeitsaufwand verbunden.

Zum Zeitpunkt meines Praktikums hatte das gesamte Projekt zur Integration der betreffenden Systeme gerade angefangen. Ich habe mich daher unter anderem mit der Beschreibung der Informationsflüsse, der Definition von Prozessabläufen und Analyse von Anforderungen an das neue System beschäftigt. Darüber hinaus habe ich eine Datenbank und ein Anwenderinterface zur Reduktion des manuellen Arbeitsaufwands während der Übergangszeit erarbeitet und programmiert.

Insgesamt hatte ich also sehr unterschiedliche Aufgaben und konnte mein über die Jahre angesammeltes Wissen auch tatsächlich gut einbringen.

Sonja


Praktikum bei Volkswagen: Teil 1

Ich habe als Teil meines Masterstudiums der Wirtschaftsinformatik ein zweimonatiges Praktikum bei der Volkswagen AG gemacht. Durch die Nähe zu Braunschweig bietet sich dort ein Praktikum – auch, oder sogar gerade bei einem kurzen Zeitraum – sehr gut an.

Da ich wusste, dass ich in meinem Studium noch gerne ein Praktikum in den Semesterferien unterbringen wollte, habe ich auf verschiedenen Unternehmensseiten nach Ausschreibungen gesucht, die zu meinen thematischen Schwerpunkten bzw. Interessen passen. Als in einer Ausschreibung als Aufgabenbereiche u.a. Prozessoptimierung, Datenbanken und Unterstützung internationaler Projekte angegeben waren und der Zeitraum gepasst hat, habe ich mich dann beworben.

Während meines Praktikums habe ich in der Konzern-Entwicklungssteuerung gearbeitet. Da es sich hierbei um eine Konzernabteilung handelt, geht es also nicht um Themen der Marke VW, sondern vor allem um die Koordination von konzernübergreifenden Prozessen. Im gesamten Konzern arbeiten nämlich über 40.000 Entwickler an verschiedenen Standorten in unterschiedlichen Ländern an den zukünftigen Produkten der Marken des Volkswagen Konzerns. Die Konzern-Entwicklungssteuerung ist unter anderem dafür zuständig, das Management mit Informationen zu den einzelnen Entwicklungsstandorten zu versorgen und Schlüsseltechnologien zu identifizieren. Besonders an dieser Abteilung ist außerdem, dass sie recht viel Kontakt zu den chinesischen Joint Ventures hat, und auch in diese Richtung Prozesse und Richtlinien abstimmt. Dadurch ergibt sich ein sehr breites Aufgabengebiet mit unterschiedlichen Herausforderungen.

Was meine Aufgaben im Praktikum waren, beschreibe ich im zweiten Teil.

Sonja


Praktikum bei der ProSiebenSat.1 Media SE im Projektmanagement (2/3)

Hallo zusammen,

nachdem ich das Unternehmen und mich im ersten Beitrag vorgestellt habe, werde ich euch in diesem Eintrag etwas über meine Aufgaben bei der ProSiebenSat.1 Media AG (Seit 2015 ProSiebenSat.1 Media SE – P7S1) erzählen. Wie ich im ersten Bericht bereits schrieb, werde ich das Unternehmen so beschreiben, wie ich es 2014 kennen lernte.

Während meines Praktikums in der Abteilung des „Project Management Office“ hatte ich zwei unabhängige Aufgabenbereiche. Einerseits bekam ich Aufgaben zur Unterstützung des Project Management Office (PMO) und andererseits unterstützte ich einen Projektleiter bei der Steuerung und Planung eines konkreten Projektes.

Das PMO war eine unabhängige Instanz, die über alle Geschäftsbereiche des CIO hinweg Projektinformationen zusammentrug und Vorgaben von Richtlinie an die Projekte stellte. Im Rahmen meines Praktikums habe ich das PMO bei der Durchführung des monatlichen und wöchentlichen Projekt-Reportings unterstützt. Hierbei erhielt ich im entsprechenden Zeitintervall von den Projektleitern den aktuellen Status ihrer Projekte und bereitete dies Informationen entsprechend auf. Weiter unterstützte ich bei dem Aufbau der Wissensdatenbank und erstellte ein Konzept für die Lieferantenbewertung, dessen Ziel das Erfassen der Erfahrungen mit externen Dienstleistern ist.

Neben den Aufgaben für das PMO wurde ich als Unterstützung des Projektleiters bei der Steuerung Planung des Projektes „Smart Production – Editorial Collaboration“ eingesetzt. In dem Projekt wurde das bisherige Redaktionssystem für die Redaktionen taff. und Galileo von einem neuen System abgelöst und ein neuer Prozess für die Beitragserstellung etabliert. Das neue System erfasst die Beiträge von der Idee bis zur Ausstrahlung (s.u.).

Je länger ich in dem Projekt arbeitete und je mehr ich über das Projekt erfuhr, desto spannender, anspruchsvoller und eigenständiger wurden auch meine Aufgaben in dem Projekt. Zu meinen Hauptaufgaben gehörten

  • das Nachhalten des Projektstatus in Teilprojekten,
  • die Durchführung regelmäßiger Meilensteintrendanalysen,
  • die Vor- und Nachbereitung von Teammeetings, Präsentationen und Workshops,
  • die Ermittlung des Schulungsbedarfs und Erstellung von Schulungsunterlagen,
  • die Anforderungsanalyse für den Druckreport,
  • die Kommunikation mit dem Hersteller und
  • das Management von Fehlertickets,
  • sowie die Aufbereitung des Fehlertrackings für die Projektleitung.

Neben den genannten Aufgaben hatte ich durch das Projekt die Möglichkeit an dem Imagefilm für das neue System mitzuwirken und konnte eine Live-Ausstrahlung von Galileo hinter der Kamera als auch aus der Regie verfolgen. Den Imagefilm könnt ihr euch hier oder auch auf der Homepage von der ProSiebenSat.1 Produktion ansehen.

 

Ich denke ihr habt jetzt einen Überblick über die vielfältigen Aufgaben bekommen, die mir während meiner Zeit anvertraut wurden. Wie euch wahrscheinlich aufgefallen ist, wurde ich als Praktikant bei P7S1 als vollständiges Teammitglied integriert und konnte dadurch eine Menge über das Projektmanagement als auch das Unternehmen lernen.

Im dritten und letzten Teil werde ich euch über das berichten, was ich sonst noch durch das Praktikum erleben durfte und mein persönliches Fazit abgeben.

Viele Grüße,
Kathrin


Praktikum bei der ProSiebenSat.1 Media SE im Projektmanagement (1/3)

Hallo zusammen,

ich studiere seit 2015 Wirtschaftsinformatik im Master an der TU Braunschweig. Zuvor habe ich meinen Bachelor an der WWU in Münster abgeschlossen und ein Praktikum (4 Monate) mit anschließender Werksstudententätigkeit (2 Monate) in der Abteilung Project Management Office (PMO) bei der ProSiebenSat.1 Media AG (Seit 2015 ProSiebenSat.1 Media SE – P7S1) absolviert. Meine Tätigkeiten als Praktikant und als Werksstudent haben sich nicht unterschieden.

In den folgenden Berichten möchte ich euch an meinen Erfahrungen teilhaben lassen, die ich während meiner Tätigkeit in dem Unternehmen sammeln konnte.

Zunächst werde ich die Kerngeschäftsfelder des Unternehmens, sowie das PMO kurz vorstellen. Hierbei werde ich das Unternehmen so vorstellen, wie ich es 2014 kennen lernte. Somit werde ich die Änderungen der letzten Jahre nicht berücksichtigen.

Im zweiten Teil werde ich meine Aufgaben während des Praktikums beschreiben. Diese gliederten sich in zwei Bereiche. In dem ersten Bereich wurde ich als Unterstützung für das PMO eingesetzt. Der zweite Bereich umfasst meine Unterstützung des Projektleiters bei der Steuerung und Planung des Projektes „Smart Production – Editorial Collaboration“.

Das Unternehmen fördert aktiv die Vernetzung und Weiterbildung der Mitarbeiter, sodass ich euch im dritten und letzten Teil einen Einblick geben möchte, was ich über das Praktikum hinaus in dem Unternehmen erlebt habe. Abschließend werde ich ein kurzes Fazit abgeben.

Das Unternehmen

Die P7S1 ist ein europäischer Medienkonzern mit Hauptsitz in München-Unterföhring. Es beschäftigt im Jahr 2014 rund 3.300 Mitarbeiter und ist in drei Kerngeschäftsfelder aktiv.

  1. Broadcasting German-Speaking – umfasst die klassischen TV-Aktivitäten im deutschsprachigen Raum. Das Unternehmen betreibt insgesamt 15 TV-Sender in Deutschland, Österreich und Schweiz.
  2. Digital und Adjacent – umfasst alle Aktivitäten rund um den Online-Bereich. Hierzu gehört auch das Video-On-Demand-Portal maxdome.
  3. Production & Global Sales – umfasst alle internationalen Programmproduktions- und Vertriebsgeschäfte

Das PMO war in der Holding angesiedelt. Es berichtete direkt dem Chief Information Officer (CIO), dieser ist wiederum dem Vorstand Finance unterstellt. Das PMO war eine unabhängige Instanz, die über alle Geschäftsbereiche des CIO hinweg Projektinformationen zusammentrug und Vorgaben von Richtlinie an die Projekte stellte. Im Fokus der Abteilung standen Enterprise Technologieprojekte, Broadcast spezifische Technologien und Software-Entwicklungen, sowie ihre Integration in die bestehende Systemlandschaft. Das PMO wurde vor etwa zwei Jahren dezentralisiert. Die zentrale Projektmanagement-Abteilung wurde aufgelöst und es wurden neue Projektmanagement-Teams in der ProSiebenSat.1 Application und in der ProSiebenSat.1 Produktion gebildet.

Ich hoffe ihr habt jetzt einen kurzen Überblick über das bekommen, was euch in den nächsten Berichten erwartet, was die Kerngeschäftsfelder von P7S1 sind und wo das PMO im Unternehmen angesiedelt war.

Viele Grüße,
Kathrin


Selbstständige Tätigkeit im Bereich Webdesign (3/3)

Nachdem ich euch im 1. und 2. Teil einen Einblick in meine Tätigkeit neben dem Studium gegeben habe, möchte ich mit den zwei folgenden Kernfragen ein abschließendes Resümee geben.

Welche Möglichkeiten und Vorteile bringt eine solche Art der Tätigkeit mit sich?

Ich persönlich kann jedem Studenten nur empfehlen etwas auszuprobieren, wozu man im Zweifel nach dem Studium nicht mehr die Möglichkeit hat. Was den Preis einer erstellen Webseite angeht, bewegten wir uns je nach Aufwand im Bereich von 300€ bis zu 1500€. Mit diesen Summen ist zwar kein regelmäßig hohes Einkommen gesichert, allerdings war jeder Geldeingang ein sehr gutes Erfolgsgefühl und hat bei der einen oder anderen Investition gut mitgeholfen.

Viel wichtiger ist, dass man eine solche Erfahrung in seinem Lebenslauf mit gutem Gewissen einbringen kann. Hinsichtlich kommender Bewerbungsgespräche ist dieser Schritt der Selbstständigkeit ein definitiver Pluspunkt bei einem potenziellen Arbeitgeber. Es sind nicht nur die organisatorischen Fähigkeiten die hiermit gewachsen, sondern auch soziale Kernkompetenzen, die im späteren Arbeitsleben absolut erforderlich sind, um sich und sein Produkt einer breiten Masse von Persönlichkeiten zu verkaufen. Außerdem verlangt das Geschäft mit Internetmedien eine andauernde Eigenentwicklung in diesem Bereich, um auf dem aktuellsten Stand der neusten Webtechnologien zu bleiben und bietet somit eine starke Weiterbildung des Lernmanagements.

Was hat das Ganze mit Wirtschaftsinformatik zu tun?

HTML, CSS und PHP sind vielleicht nicht die Sprachen die man als Wirtschaftsinformatiker beherrschen muss. Doch auch hier handelt es sich um Software, welche eine gewisse Qualität verlangt, die nach einer strikten Vorgehensweise erstellt werden muss und welche es erfordert, entlang der Kundenwünsche entwickelt zu werden. Meiner Meinung nach unterscheidet sich dieses Vorgehen im reinen Ablauf nicht sonderlich von der Tätigkeit als Wirtschaftsinformatiker, wenn man sich im Bereich der Softwareentwicklung bewegt. Es wird eine Möglichkeit zur Umsetzung von Kundenwünschen bzgl. ihrer Webseite und somit eine Kommunikationsschnittstelle zwischen dem Auftraggeber und dessen Kunden erstellt, welche in diesem Fall auch zeitgleich Anwender der von uns erstellen Webseite sind. Diese Tatsache hat in vielen Füllen erfordert, dass auch eine Analyse der potenziellen Anforderungen der Drittanwender (aus unserer Sicht) zusätzlich zu denen unserer direkten Auftraggeber analysiert werden mussten. Die Arbeit hat mir persönlich sehr viel Spaß gemacht aber auch aufgezeigt, wie komplex eine jede Produktentwicklung werden kann, sobald mehrere Interessensgruppen beteiligt sind. Oft müssen dadurch auch Entscheidungen begründet werden die dazu führen, dass spezielle Wünsche nicht umsetzbar sind, um andere einzuhalten.

Solltet ihr Interesse an einer solchen Selbstständigkeit haben, könnt ihr mich gerne jederzeit kontaktieren. Ich würde mich freuen die eine oder andere Frage zu beantworten und euch somit einen Schritt näher in Richtung Selbstverwirklichung zu bringen.


Selbstständige Tätigkeit im Bereich Webdesign (2/3)

Nach der Einleitung im ersten Teil, möchte ich hier über die Randbedingungen, Gefahren und generellen Anforderungen berichten, die mit dieser Tätigkeit einhergehen.

Wichtig für eine selbstständige Tätigkeit ist die Anmeldung eines Kleingewerbes beim ortsansässigen Gewerbeamt. Hierzu müsst ihr mit lediglich einer kleinen Summe von rund 25€ (abhängig von der Stadt) rechnen. Ferner kann ein Geschäftskonto bei der Bank eröffnet werden, auf dem sämtliche Einnahmen fließen oder von dem Ausgaben getätigt werden können. Als letzte Instanz fehlt dann noch eine jährliche Steuererklärung, welche je nach Umfang der Tätigkeit, eher als aufwandslos zu betrachten ist. Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind kann es mit der Werbung seiner eigenen Dienstleistung losgehen. In unserem Fall genügten Visitenkarten und ein ausdauernder Mut zum direkten Ansprechen von Ladenbesitzern oder selbstständigen Freiberuflern. Auf diese Weise fanden ungefähr fünf Kunden den Weg zu uns. Auch durch die Weiterempfehlung von Dritten konnten wir weitere fünf Kunden gewinnen. Das klingt erstmal nicht allzu viel, war allerdings, in Anbetracht des noch laufenden Studiums, ein verhältnismäßig großer Kundenstamm.

Im Grunde genommen stand folgender Wunsch jedes Kunden ganz oben auf der Wunschliste: Eine passende und einzigartige Webseite mit dem gewissen Extra. Unser Motto war es alle Aufträge anzunehmen, auch wenn die einen oder anderen Wünsche technisch schwer umsetzbar waren. Dies betrachteten wir dann als besondere Herausforderungen. Generell waren alle Anforderungen umsetzbar, es stand nur die Frage im Raum, wie groß der zeitliche Rahmen zu setzen sei. An manchen Stellen sollte dabei unbedingt Vorsichtig geboten sein. Insbesondere bei dem Schritt die Anforderungen zu definieren und die Abgabe- sowie Abnahmebedingungen zu vereinbaren. Es sollten deutlich definierte Meilensteine ausgemacht werden, an denen sehr detailliert festgehaltene Fortschritte, mit bspw. Rechnungen, anerkannt werden. Dadurch könnt ihr den Fortschritt der Webseite stetig im Auge behalten und der Kunde kann die endgültige Abnahme nicht mit neuen Ideen herauszögern. Die Frage nach der Dauer und dem Termin der Abgabe war insofern schwierig zu beantworten, da wir von Anfang an sicher waren, dass unser Studium immer am höchsten priorisiert sein sollte. Zwar waren Klausuren und Projektarbeiten terminlich gut kalkulierbar, dennoch geriet man hin und wieder in einen zeitlichen Engpass. Diese Besonderheit sollte man als Student stets im Hinterkopf behalten, weshalb wir unseren Workload auf lediglich einen Auftrag gleichzeitig beschränkten. Eine weitere sehr wichtige Eigenschaft eines solchen Unternehmens ist die Einhaltung von rechtlichen Rahmenbedingungen. Gerade die Nutzung von Medien wie Fotos, Videos oder Sounds, sollte aus urheberrechtlicher Sicht gründlich geprüft werden. Außerdem ist es sehr wichtig eine Datenschutzerklärung und ein Impressum ordnungsgemäß in jede Webseite einzubinden, um sich vor Abmahnungen zu schützen.

Das soll es hiermit für den zweiten Teil gewesen sein. Im nächsten Teil möchte ich euch etwas über meine persönlichen Erfahrungen und die damit verbundenen Möglichkeiten mitteilen.


Selbstständige Tätigkeit im Bereich Webdesign (1/3)

Derzeit befinde ich mich im 3. Fachsemester des Masterstudienprogramms Wirtschaftsinformatik an der TU Braunschweig, nachdem ich Anfang 2016 den Bachelor Logistik- und Informationsmanagement an der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften abgeschlossen habe. Der informatische Schwerpunkt meines damaligen Studiums lag vornehmlich in der Programmsprache C, welcher lediglich von zwei weiteren Nebenfächern in der Webprogrammierung ergänzt wurde. Aufgrund dessen fing ich an mir weitere Kenntnisse in HTML anzueignen und meine erste eigene Webseite zu erstellen.

Anfang 2014, mitten im 3. Semester meines Bachelors, schloss ich mich mit zwei weiteren Kommilitonen zu einer Gemeinschaft zusammen, um individuelle Webseiten nach Kundenwünschen zu entwickeln. Schon in absehbarer Zeit hatten wir unseren ersten Kunden gewonnen, welcher auch heute noch stolz auf seine eigene Homepage ist. Rückblickend wirkt diese für mich wie ein historisches Relikt aus längst vergangener Anfängerzeit, denn ein besonderes Feature (Tool) fehlte bis dato noch in unserem Werkzeugkasten: Ein stabil funktionierendes und anpassbares CMS (Content-Management-System) für den Weiterverkauf an unsere Kunden. Nach kurzer Recherche stoßen wir auf Joomla, WordPress und Typo3. Alle drei boten vielseitige Funktionen, jedoch erfüllte WordPress all unseren Anforderungen, weshalb wir bis zum Ende noch damit arbeiteten. Wir stürzten uns auf die Anwendung und konnten schon bald damit werben, eine CMS basierte Webseite erstellen zu können. Die Kooperation mit meinen zwei Kommilitonen bestand bis zum Juli 2017. Wir haben grundsätzlich Geschäftsinhaber, welche das Interesse an einer eigenen Webpräsenz hatten, betreut und bereits bestehende Kunden mit Support unterstützt.

Für den ersten Teil soll diese Einleitung genügen. Im nächsten Teil möchte ich euch von den Randbedingungen, Gefahren und generellen Anforderungen erzählen, die mit dieser Tätigkeit einhergehen können.

In dem dritten Teil werde ich die beiden Fragen „welche Möglichkeiten und Vorteile bringt eine solche Art der Tätigkeit mit sich?“ und „was hat das Ganze mit Wirtschaftsinformatik zu tun?“ beantworten.


Hiwi-Tätigkeit am Institut für Germanistik Teil 3

Nachdem ich euch in den letzten beiden Blogeinträgen etwas über das Institut und meine Tätigkeit erzählt habe, möchte ich euch im letzten Blogeintrag von meinen persönlichen Erfahrungen und Eindrücken während des Hiwi-Jobs berichten.

Die Atmosphäre im Institut war stets kollegial und freundlich, was die Arbeit sehr erleichtert hat. Als neuer Mitarbeiter wurde man schnell aufgenommen und man fühlte sich damit als Teil des Teams. Man hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass man aufgrund seines „Status“ nicht richtig ernstgenommen wurde, sondern dass die Ideen und Vorschläge, die man hatte und machte, auch angenommen wurden. Bei Fragen und Problemen habe ich viel Kooperation und Hilfsbereitschaft erfahren, sodass ich das Arbeiten immer als angenehm empfunden habe. Neben den Gesprächen über IT-Belange blieb immer noch Zeit, um über andere Sachen zu sprechen und zu diskutieren, was ich als sehr wertvoll und bereichernd fand, da man hier andere und neue Sichtweisen mitbekam. Zur guten Atmosphäre haben auch Weihnachtsfeiern oder Sommerfeste beigetragen, bei denen man sich ungezwungen unterhalten und die Mitarbeiter von einer anderen Seite kennenlernen konnte.

Durch den Hiwi-Job habe ich viele soziale Erfahrungen sammeln und damit meine sozialen Kompetenzen verbessern können, welche mir das reine Studium nicht hätten geben können. Die Arbeit am Institut zwang mich eigenständig zu arbeiten und mich in neue Themen einzuarbeiten, was mir persönlich viel gebracht und mein theoretisches Wissen um praktisches erweitert hat. Ich lernte daraus auch, dass es für Probleme kein festes Schema gibt, das man zur Lösung anwenden kann, sondern manchmal selbst erst Schemata entwickeln muss. Eine gute Erfahrung war für mich auch, dass ich fachfremden Personen IT-Sachverhalte einfach und verständlich erklären musste.

Abschließend kann ich jedem nur empfehlen sich neben dem Studium einen Nebenjob zu suchen, um zum einen sein theoretisches Wissen durch praktisches Wissen zu ergänzen und zum anderen um seine sozialen Kompetenzen zu erweitern. Für mich war dafür der Job als studentische Hilfskraft gut geeignet, auch weil man sich die Arbeitszeit frei einteilen und dadurch Rücksicht auf Klausurenphasen oder Ähnliches genommen werden konnte.