Wirtschaftsinformatik in der Praxis

Wirtschaftsinformatik in der Praxis |

Data Science in der Allianz (1/3)

Hallo zusammen,

mein Name ist Markus und ich möchte euch in meinem dreiteiligen Blogeintrag mein Praktikum bei der Allianz Deutschland AG im Bereich Data Science vorstellen.

Ich studiere seit Oktober 2015 Wirtschaftsinformatik an der TU Braunschweig und bin mittlerweile im Master. Da ich während des Studiums durch den Besuch von Vorlesungen und Seminaren im Bereich Data Science ein Interesse für dieses Thema entwickelt habe, habe ich mir vorgenommen ein Praktikum in diesem Bereich zu absolvieren, um die Anwendung von KI und Machine Learning Modellen in der Praxis kennenzulernen.

Die Ausschreibung für das Praktikum bei der Allianz habe ich online auf dem Stellenportal des Unternehmens gefunden und mich direkt darauf beworben. Die Allianz Deutschland AG mit Sitz in München ist Teil des Allianz Konzerns und für das deutsche Versicherungsgeschäft verantwortlich. Das Hauptgeschäft unterteilt sich dabei in die Sparten Leben-, Kranken- und Sachversicherung. Ich war während meines Praktikums Teil eines jungen, erst 2019 gegründeten Teams, welches sich mit dem Einsatz von KI zur effizienteren Bearbeitung von Versicherungsfällen im Bereich der Sachversicherungen beschäftigt.

In den weiteren Blogeinträgen werde ich euch näher von meiner Arbeit im Team berichten und anschließend ein Fazit zu meinem Praktikum geben.


Arbeiten bei der Volkswagen Financial Services AG (3/3)

Hallo zusammen,

 

willkommen zurück zur dreiteiligen Blogreihe über meine Tätigkeiten in der VW FS AG. In diesem dritten Teil werde ich eine persönliche Bewertung zu meiner Tätigkeit abgeben und die Eignung für Wirtschaftsinformatiker darstellen.

 

Wie erwähnt arbeite ich als Information Security Officer. Für diese Tätigkeit ist es dabei zentral

sich für IT-Sicherheit und ein allgemein dynamisches Umfeld zu interessieren, welches von konstanter Veränderung geprägt ist. Gleichzeitig ist es aber ebenfalls wichtig, sich mit den internen Gegebenheiten und Prozessen der VWFS vertraut zu machen, da die Definition von Regelungen und Anforderungen nur so sinnvoll durchzuführen ist. Zudem fordert die Tätigkeit ein ausgeprägtes Verständnis der im Unternehmen verwendeten Technologien und Architekturen, ohne welche sicherheitsrelevante Regelungen nie den eigentlichen Effekt erbringen würden und Auswirkungen dieser nicht eingeschätzt werden könnten. Grundlagen im Zusammenhang mit Hardware und Betriebssysteme, Programmierkenntnisse, Netzwerkgrundlagen und -architekturen sind essentielle Grundlagen, auf welchen das Wissen für die Verteidigung gegen böswillige Angreifer erst aufbaut. Speziell aber dieses Wissen, wie IT-Systeme gebrochen und geschützt werden können, gab den auslösenden Impuls für die Orientierung hin zur Informationssicherheit.

 

Weiterhin ist es mit Hinblick auf die IT-Sicherheit zentral, gängige Verteidigungsmethoden und Standards (bspw. ISO 27001, MaRISK, etc.) im Detail zu kennen, um für einen angemessene Schutz der Unternehmenswerte sorgen und das Informationssicherheitsmanagementsystem der VW FS AG optimieren zu können.

 

Für diese Eigenschaften hat mich das Studium der Wirtschaftsinformatik ideal vorbereitet. Der gleichzeitige Einblick in wirtschaftliche Zusammenhänge und informationstechnische Grundlagen hat hier den Grundstein für meine Arbeit in der Informationssicherheit gelegt. Indem man versteht, wie sich technische und wirtschaftliche Anforderungen und Notwendigkeiten beeinflussen, wird es Studenten ermöglicht über den Tellerrand hinauszuschauen und ein breites Spektrum der Informatik, wie auch der Wirtschaftswissenschaften kennenzulernen. Besonders mit Hinblick auf den breiten Rahmen der informatikbezogenen Kenntnisse, die im Studium der Wirtschaftsinformatik vermittelt werden, hat mich das Studium gut auf meine jetzige Tätigkeit vorbereitet. Indem es mir möglich war, verschiedenste Bereiche in meinem dualen Studium auszuprobieren und die in der Theorie vermittelte Praxis direkt anzuwenden, war für mich schnell klar, dass ich mit dem Bereich der Informationssicherheit den richtigen Bereich gefunden habe.

 

Besonders im Hinblick auf das Arbeitsklima ist die VW FS AG und damit meine Tätigkeit herauszuheben. Der persönliche Umgang wird gefördert und das „Du“ gehört zum guten Ton. Gleichzeitig kann man jede Frage ohne Probleme stellen, besonders als junger Kollege ist das sehr hilfreich. Zudem achten Vorgesetzte stets darauf Enabler für ihre Teammitglieder zu sein, die organisatorische Hierarchie ist kaum zu spüren.

 

Besonders im Hinblick auf die aktuelle Corona-Situation ist auch die Arbeit im Homeoffice als sehr positiv zu bewerten. Ohne große Probleme wurde es durch die die Kollegen im IT-Betrieb ermöglicht fast sämtliche Tätigkeiten in das Homeoffice zu verlagern. Die bereits vorab erfolgte Ausstattung der Mitarbeiter mit Dienstgeräten (Smartphones, Laptops,…) half dabei ungemein.

 

Insgesamt ist die Arbeit in der VW FS AG als sehr angenehm zu beschreiben. Zwar kann die Kombination aus täglicher Arbeit und Vorlesungen in der Universität zuweilen auch sehr stressig werden, so hat die Kombination aus Theorie und dazu passender Praxis doch meinen Einstieg in den Beruf ungemein vereinfacht.

 

Meine Empfehlung für euch ist es aber vor allem eure Kommunikationsfähigkeiten zu schärfen. Als Schnittstelle zwischen IT und Wirtschaft müsst ihr die technischen Anforderungen und Besonderheiten verständlich vermitteln und auch Nicht-ITlern erklären können. Solltet ihr die Möglichkeit haben, empfehle ich euch eindringlich keine Möglichkeit zum Präsentieren auszulassen und verschiedensten Kommunikationsmethoden auszuprobieren. Unabhängig vom Bereich, in dem ihr arbeiten werden ist es essentiell im Team zu kommunizieren, zu organisieren, Planungen aufzustellen und Kontakte aufzubauen. Versucht euch hier auszuprobieren und für euch funktionierende Methoden zu finden, sie werden euch die Praxis und das Darstellen eurer Ideen enorm vereinfachen.

 

Insgesamt bin ich mit meiner Stelle extrem zufrieden. Ich kann meinem Interesse an IT-Sicherheit/Informationssicherheit auf einem professionellen Level nachgehen, meine im Studium erlernten Fähigkeiten stetig weiterentwickeln und einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit des Unternehmens leisten.

 

Ich hoffe dieser sehr komprimierte Einblick konnte euch helfen und bei euren zukünftigen Entscheidungen unterstützen.


Arbeiten bei der Volkswagen Financial Services AG (2/3)

Hallo zusammen,

 

wie erwähnt, soll es in diesem Artikel um meine eigentliche Tätigkeit in der Informationssicherheit der VW FS gehen.

 

Im Zuge meiner Übernahme wurde ich als Systemanalytiker eingestellt, übe jedoch die Tätigkeiten eines Information Security Officers aus. Wie der Name vermuten lässt, kümmere ich mich dabei in meiner täglichen Arbeit mit meinen Kollegen um die Informationssicherheit der VW FS AG. Im Rahmen dieser Tätigkeit sorge ich dabei, neben der Überprüfung der Einhaltung von Informationssicherheitsanforderungen in internen Projekten, für die Pflege des internen Informationssicherheitsmanagementsystems (ISMS) auf Basis der ISO 27001 und der fortlaufenden Zertifizierung dieses Systems.

 

Innerhalb der VW FS AG werden IT-Systeme und Applikationen als solche zumeist durch Projekte erweitert oder verändert, bzw. ausgetauscht, sollte es zu veränderten Anforderungen oder Neuerungen kommen. Um innerhalb dieser Projekte der Informationssicherheit Rechnung zu tragen, wurden verschiedene grundlegende Anforderungen definiert, welche durch die Projekte im Rahmen ihrer Tätigkeiten umgesetzt werden müssen. Um die Projekte hierbei zu unterstützen, und Informationssicherheit direkt von Anfang an in die Änderungstätigkeiten einfließen zu lassen, stehe ich mit den Kollegen im Kontakt, um Fragen zu beantworten oder Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Anpassungen dieser Anforderungen im Hinblick auf das generell dynamische Angriffsumfeld von Finanzdienstleistern, müssen dabei konsequent durchgeführt werden, um die Maßnahmen effektiv zu definieren.

 

Wie bereits erwähnt gehört es zu meinen Tätigkeiten, bei der Zertifizierung des VW FS AG internen ISMS zu unterstützen. Um einen globalen Ansatz bei der Sicherstellung von Informationssicherheit zu verfolgen, hat die VW FS AG, wie viele andere große Unternehmen, ein Informationssicherheitsmanagementsystem implementiert, welches auf Basis der ISO 27001 gestaltet wurde. Dieses System hilft einem Unternehmen dabei, Informationssicherheit dauerhaft zu steuern, zu implementieren und fortlaufend zu verbessern. Dafür umfasst es Verfahren, Regelungen und Werkzeuge, die der Informationssicherheit dienen. Besonders im Wettbewerb mit anderen Dienstleistern, ist eine Zertifizierung dieses Systems mittlerweile ein wichtiger Baustein, um bei Kunden Vertrauen in die interne Informationssicherheit herzustellen. Um eine solche Zertifizierung zu erreichen, müssen die internen Regelungen und Verfahren im regelmäßigen Rhythmus von externen Prüfgesellschaften überprüft und kontrolliert werden. In dieser Tätigkeit unterstütze ich ebenfalls, wie auch bei der generellen Definition von Richtlinien und Regeln, die sich auf die Informationssicherheit beziehen. Neben weiteren Tätigkeiten in diesem Zusammenhang, stehen meine Kollegen und ich dem Unternehmen mit Rat und Tat zur Seite, sollten in der täglichen Arbeit Fragen in Bezug auf IT-Security oder die Informationssicherheit aufkommen.

 

Im Hinblick auf die Zusammenarbeit, kann ich von durchgehend positiven Erlebnissen berichten. Bei Fragen versucht jeder Kollege weiterzuhelfen wodurch sich die Mitarbeiter als Teil eines großen Teams fühlen. Dieses Gefühl wird durch das herzliche Miteinander, auch über die Abteilungsgrenzen hinweg, noch verstärkt.

 

Zwar konnte ich euch damit nur einen sehr kleinen Einblick in meine tägliche Arbeit geben, ich hoffe jedoch ihr könnt nachvollziehen, wie vielseitig die Tätigkeiten eines Information Security Officers sein können. Besonders im Hinblick auf die extreme Dynamik der IT-Sicherheit bzw. der Informationssicherheit als Oberbegriff, macht jeden Tag unterschiedlich. Ihr lernt jeden Tag dazu und erweitert eure Fähigkeiten in einem extrem breiten Spektrum der IT.

 

Mehr zu meinem persönlichen Fazit und der Eignung der Tätigkeit für Wirtschaftsinformatiker gibt es im nächsten Artikel.


Arbeiten bei der Volkswagen Financial Services AG (1/3)

Hallo zusammen,

 

im Rahmen dieses dreiteiligen Blogs möchte ich euch einen Einblick in meine Arbeit in der Informationssicherheit der Volkswagen Financial Services AG geben. Dabei werde ich zunächst die VW FS AG als Unternehmen vorstellen, um meine Tätigkeit dann einzuordnen und im Anschluss auf meine persönliche Bewertung hinsichtlich der Tätigkeit, wie auch der Eignung für Wirtschaftsinformatiker einzugehen.

 

Die VW FS AG ist eine hundertprozentige Tochter der Volkswagen AG und hat ihren Hauptsitz in Braunschweig. Mit knapp 11.000 Mitarbeitern, davon allein ca. 5800 in Deutschland ist die VW FS AG einer der größten Arbeitgeber der Region. International ist die VW FS AG dabei in 48 Märkten aktiv, darunter die USA, Mexiko, China, Südafrika, Australien, etc. Die Volkswagen Financial Services AG ist dabei der hauseigene Finanzdienstleister des Volkswagen-Konzerns. Im Rahmen ihrer Tätigkeiten bündelt Sie die Finanzierung, Versicherung und das Leasing der Fahrzeuge der Konzernmarken (VW, Skoda, Seat, Porsche, Audi, etc.) und bietet verschiedenste innovative Services rund um das Thema Mobilität an (Parking Services, Tankkarten, Gebrauchtwagenbörse, etc.).

 

Besonders im Hinblick des wachsenden Dienstleistungsangebots des Unternehmens ist die Digitalisierung eine, wenn nicht sogar die entscheidende Herausforderung, welche durch die VW FS AG bestritten werden muss. Konkret äußert sich dies auch in dem in den letzten Jahren stark gewachsenen IT-Bereich der VW FS AG, der VW FS Digital Solutions GmbH, welche den zentralen IT-Dienstleister der Volkswagen Finanzdienstleistungen darstellt. Unterstrichen wird der wachsende Stellenwert zusätzlich durch das immer breiter werdende Angebot an IT-orientierten Ausbildungsberufen in der VW FS AG: so stieg die Anzahl möglicher IT-Ausbildungen und dualer Studiengänge im Bereich IT von 2 auf 5, während die Anzahl der traditionellen kaufmännischen Ausbildungen reduziert wurde und sich ebenfalls in Richtung der IT entwickelt (Digital Marketing, E-Commerce).

 

Im Rahmen dieser Entwicklung habe ich selbst ein duales Studium der Wirtschaftsinformatik (B. Sc.) in der VW FS AG von 2017 bis 2020 absolviert und arbeite nun seit Beginn meines Masterstudiums an der TU Braunschweig im Wintersemester 2020 in Teilzeit bei der VW FS AG. Seit meiner Übernahme arbeite ich im Bereich der Informationssicherheit (Information Security & IT Governance).

 

Wie mein Arbeitsalltag dabei aussieht und welche Themen dabei für mich wichtig sind, beschreibe ich im nächsten Artikel.


Selbstständigkeit Mobile Computer Helfer Braunschweig GbR (3)

In diesem und letzten Abschnitt werden meine Aufgabengebiete konkretisiert und zum Schluss meine Erfahrungen in einem kurzen Fazit beschrieben.

In Teil 2 wurden bereits die wichtigsten Aufgaben der GbR beschrieben. Folgende habe ich während der Zeit nach Gründung von MCH eingenommen und hauptsächlich übernommen, wenn auch alle anderen Aufgaben immer gemeinschaftlich beschlossen und erarbeitet wurden:

  1. Dokumente:
    Ich war hauptsächlich für die Ausarbeitung rechtlicher Dokumente, wie Verträgen, Rechnungen und AGB’s zuständig. Dies war immer dann der Fall, wenn keine, ebenfalls von mir ausgearbeiteten Standardverträge verwendet werden konnten, weil spezifische Leistungen festgehalten wurden. Dies war meist im B2B Umfeld der Fall. Unter anderem war dies z.B. ein Softwareerstellungsvertrag.
  2. Marketing:
    Das Marketing wurde zumeist gemeinsam beschlossen, dennoch wurden einige Teile von mir ausgearbeitet. Darunter fiel zum Beispiel der Erstellung von Flyern und Visitenkarten.
  3. Finanzverwaltung und Steuerliche Belange:
    Die Finanzverwaltung wurde hauptsächlich von mir durchgeführt. Darunter fielen Aufgaben wie eine EÜR für das Finanzamt (1x jährlich), Gewinnverteilungen unter den Gesellschaftern, sowie die Koordination von Zahlungen der Kunden (Buchführung).

Fazit:

Ich blicke auf vier sehr lehrreiche Jahre zurück und bereue nicht im geringsten meine Entscheidung schon während des Studiums eine eigene kleine Firma betrieben zu haben. Die praktische Anwendung meines erlernten Wissens hat mir sehr viele Erfahrungen und vor allem Spaß gebracht. Neben der Selbstständigkeit habe ich zudem meine MA begleitend in einem Unternehmen geschrieben und würde dies jedem empfehlen, um in die Arbeitswelt hineinzuschauen und zu erkennen, was einem persönlich wirklich Spaß macht. Die praktische Arbeit war, bzw. ist daher ein elementarer Bestandteil meines Studiums.


Selbstständigkeit Mobile Computer Helfer Braunschweig GbR (2)

Dieser Teil beschreibt die Aufgaben, welche sowohl vor, als auch nach der Gründung der GbR entstanden:

  1. Anmeldung eines Gewerbes und Gründung
    Vor Gründung der GbR musste zunächst eine Gewerbeanmeldung vorgenommen werden. Dabei musste vor allem die Art des Gewerbes und angebotenen Leistungen festgelegt werden. In diesem Zuge wurden zudem Ziele und eine strategische Planung erstellt.
  2. Ausarbeitung von rechtlichen Dokumenten (z.B AGB)
    Zunächst musste ein Gesellschaftsvertrag erstellt werden, welcher verschiedene elementare Teile und Absprachen der Gesellschaft regelt, wie zum Beispiel die Anteils- und Stimmverteilung. Im weiteren Verlauf sowie fortführend mussten Rechnungsvorlagen, und andere vertraglich, rechtliche Dokumente erstellt werden. Darunter beispielsweise Kundenverträge und die oben angedeuteten AGB’s.
  3. Marketing:
    Bevor Kunden generiert werden können, sollte eine Marketingstrategie festgelegt werden. Diese fiel in unserem Fall, im Vergleich zu größeren Unternehmen natürlich entsprechend klein aus. Dennoch wurden Konzepte und Ideen entwickelt, um neue (und auch erstmalig) Kunden zu generieren. Beispielsweise wurden Flyer, Visitenkarten und eine Website erstellt und beworben.
  4. Praktische Arbeit:
    Diese bestand neben internen Regelungen und Abläufen darin, Kundenanfragen zu bearbeiten und die aufkommenden Probleme dieser zu lösen. Darunter fielen beispielsweise Computerreparaturen, Webseitenerstellung, Beratungen und Datenrettungen.
  5. Weitere Dinge:
    1. Finanzverwaltung
    2. Steuerliche Belange
    3. Qualitätssicherung und Kundenzufriedenheit

Die hier beschriebenen Aufgaben wurden meist unter den Gesellschaftern aufgeteilt. Schwerpunkte aber jeweils untereinander abgesprochen und zugeteilt. Meine Schwerpunkte werden in Teil 3 genauer beschrieben.


Selbstständigkeit Mobile Computer Helfer Braunschweig GbR (1)

Ich bin Malte und beschreibe hiermit meine praktische Arbeit während meines Studiums der Wirtschaftsinformatik. Dabei werden drei Teile entstehen, welche folgende Schwerpunkte umfassen:

  1. Gründung und Motivation der Selbstständigkeit während des Studium, sowie die Beschreibung der Geschäftsidee.
  2. Beschreibung der Anfallenden Aufgaben und mit ihnen verbundenen Tätigkeiten anhand von kleinen Beispielen.
  3. Meine Aufgaben und Tätigkeiten mit einem abschließenden Fazit.

Die Gesellschaft „Mobile Computer Helfer“, im folgenden MCH genannt, wurde 2017 von einem Kommilitonen sowie gutem Freund und mir gegründet. Unser Ziel war es vor allem, Erfahrungen in praktischer Arbeit zu sammeln und gleichzeitig eine eigene Geschäftsidee zu verwirklichen. Somit wollten wir das gelernte Wissen aus dem Studium praktisch anwenden und gleichzeitig einen Ausgleich zum Studium schaffen. Zudem waren monetäre Anreize ebenfalls eine Motivation für uns. Dabei sollte sich vor allem das Thema „IT- Administration im privaten Umfeld“ umgesetzt werden. Die Idee beinhaltete zum einen die Reparatur von Hardware (beispielsweise privater Laptops) und Hilfestellungen zur Benutzung von Software, zum anderen sollten ebenfalls kleine Softwarelösungen angeboten werden, wie zum Beispiel das Erstellen von Websites für Kunden. Zu einem späteren Zeitpunkt wurden kleinere Unternehmen zur Kundengruppe hinzugefügt, da von uns festgestellt wurde, dass die angebotenen Leistungen denen des privaten Umfeldes stark ähnelten. Die Gesellschaft besteht bereits seit ca. 4 Jahren und wir haben in der Zwischenzeit einen weiteren Gesellschafter aufgenommen.


Werkstudent bei der jSERVICE GmbH (3/3)

TEIL III

Zuletzt möchte ich noch ein Fazit zu der Tätigkeit als Werkstudent bei der jSERVICE GmbH machen.

Ich kann zweifelslos sagen, dass es die richtige Entscheidung war dort anzufangen. Nicht nur weil ich viel gelernt und gesehen habe, was, im Vergleich zu Fachfremden Nebenjobs, super auf dem Lebenslauf kommt. Mir hat auch die Arbeit dort viel Spaß gemacht, die Kollegen waren alle so freundlich wie ich es mir auch im nächsten Job wünschen würde und ich bei fragen habe ich stets Unterstützung bekommen.

Aber natürlich gab es auch mal die eine oder andere Monotone Aufgabe, wie beispielsweise SIM-Karten in Listen eintragen, Papierakten ordnen oder unzählige Festplatten auszutauschen die ich eher nicht vermissen werde. Ebenso gehörte das Smartphone öffnen und auseinanderbauen mit anschließend neuer Folie aufs Display kleben definitiv eher zu meinen weniger gemochten Aufgaben.

Somit bin ich mir nicht sicher, ob ich langfristig im Bereich der IT-Administration arbeiten könnte, nicht zuletzt, da Meiner Meinung nach, je nach Unternehmen, dort die Aufstiegsmöglichkeiten eher gering ausfallen und man bei größeren Problemen, wie beispielsweise einen Totalausfall der Server doch schnell und unter Stress handeln muss und ggf. sehr viel auf dem Spiel steht. Die Aufgaben sind zwar teilweise Abwechslungsreich aber der Kern der Aufgaben ist manchmal doch zu monoton gestaltet…

Ich wünsche euch für eure Zukunft alles erdenklich Gute.

Vladi


Werkstudent bei der jSERVICE GmbH (2/3)

TEIL II

Die ersten Wochen habe ich primär nur über die Schulter des dort fest angestellten IT-Administrators geschaut und gelernt, wie und was er dort genau macht. Sofern ich mich noch richtig erinnere, war eine meiner ersten Aufgaben das Erstellen von Benutzerkontos (für die Anmeldung auf dem Server, bei Microsoft Office beziehungsweise dem Mailanbieter) für die neuen Mitarbeiter und gleichzeitig das Vorbereiten der Hardware für diese. Die bestand dann i.d.R. aus einem Notebook, welches ebenfalls noch aufbereitet werden musste, sofern es von einem anderen Mitarbeiter zurückgegeben wurde, einem Smartphone und den Schlüsseln für das Gebäude.

Dies war dann auch über das Jahr hinweg meine feste Aufgabe. Alte benutzte Laptops entgegennehmen, falls noch nicht vorhanden, in diese eine SSD einbauen und anschließend einmal komplett das Betriebssystem neu draufmachen mit allen notwendigen Updates und Programmen wie Office. Nachdem Hard- und Software seitig dann alles fertig war, habe ich die Festplatte anschließend noch mit BitLocker verschlüsselt, sodass im Falle eines Verlierens des Notebooks Firmeninterne Daten nicht nach außen kommen können.

Ebenso war eine große Aufgabe das Vorbereiten von Smartphones. Sofern ein altes zurückgegeben wurde, wurde dieses einmal neu Aufbereitet (Werkseinstellungen, alle nötigen Apps etc. drauf sowie die SIM Karte wechseln), sodass es einem (neuen) Mitarbeiter gegeben werden konnte. Dadurch das die jSERVICE GmbH ein Dienstleister für VW war und die Mitarbeiter auch durchaus im Werk unterwegs waren, waren Smartphones mit einer Kamera verboten. Somit hatte ich ebenfalls die Aufgabe die Handys zu öffnen (war noch einfach, da es alte Microsoft Smartphones waren) und die Kamera auszubauen und anschließend die Stelle mit einem grellen Aufkleber zu versehen, sodass es deutlich sichtbar war, dass diese Ausgebaut wurde. Kurz bevor ich aufgehört habe, wurden die Smartphones auf Android umgestellt und dementsprechend angefangen neue Modelle zu besorgen. Dort ging der Ausbau leider nicht mehr so einfach, da diese ja neuerdings alle hinten verklebt sind. Dadurch ist auch so die eine oder andere Rückseite beim Ausbau gebrochen und gesplittert.

Eine andere, etwas ungewöhnliche Aufgabe war der „Umzug“ von einem Gebäude ins andere. Da bei dem einen Standort das Gebäude abgerissen wurde, um einen neuen, größeren und zentralen Standort zu errichten, musste das Inventar natürlich auf andere Standorte verteilt werden. Dazu wurde beispielsweise ein Gebäude ganz in der Nähe gemietet, in welchem dann die ganze Netzwerktechnik mehr oder weniger neu aufgesetzt werden musste, da VW auch dort seine eigenen Sicherheitsbestimmungen hat und der Internetprovider, zumindest im Falle von Wolfsburg, die WOBCOM sein muss. Und so war ich auch damit beschäftigt, die IT am neuen Standort aufzubauen, die ganze Hardware am Arbeitsplatz so herzurichten, dass die Mitarbeiter nur noch ihr Laptop in die Dockingstation packen mussten.


Werkstudent bei der jSERVICE GmbH (1/3)

TEIL I

Hallo Zusammen,

mein Name ist Vladi, ich habe im Wintersemester 2015 angefangen Wirtschaftsinformatik zu studieren und habe im Jahr 2019 bei der jSERVICE GmbH als Werkstudent in der IT-Administration gearbeitet. Derzeit befinde ich mich in meinem 4. Mastersemester und es geht langsam dem Ende hin zu.

Aber erst einmal erzähle ich euch kurz was über die jSERVICE GmbH. Diese wurde im März 2001 gegründet und hat ihren Hauptsitz Wolfsburg, aber auch Standorte u.a. in Leipzig, Berlin und Braunschweig. Die Firma ist insbesondere ein Dienstleister für Volkswagen, unterstützt aber beispielsweise auch die Sparkasse. Das Unternehmen hatte zu meiner Zeit etwa 150 Mitarbeiter, welche zum Teil auf die Unterfirmen von jSERVICE aufgeteilt worden.

Ich bin ganz klassisch in das Unternehmen durch eine Bewerbung gekommen. Dort habe ich dann im Backoffice in einem der zwei sich naheliegenden Standorte als Unterstützung für die IT-Administration angefangen. Die Aufgaben waren dabei ziemlich breit gefächert und beinhalteten alles Mögliche was man sich unter IT-Administration vorstellen könnte. Sei es etwas am Server zu machen, neue Hardware auszusuchen, Hardware zu bearbeiten oder auch an der Decke beziehungsweise Fußboden LAN-Kabel zu verlegen. Es hatte sich auch ziemlich schnell gezeigt, dass wöchentlich neue interessante und Abwechslungsreiche Aufgaben auf mich zu kam.

Auf diese Aufgaben werde ich im zweiten Blogpost genauer eingehen.