Wirtschaftsinformatik in der Praxis

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Technical Solution Specialist im Bereich Business Intelligence/ Data Warehousing (2/3) – Aufgaben und Tätigkeiten als Werkstudent

Hallo zusammen, 

willkommen zu meinem zweiten Blogeintrag, in dem ich über meine Aufgaben und Tätigkeiten als Werkstudent im Bereich Business Intelligence und Data Warehousing schreibe. Die Intention dieser Werkstudentenstelle ist es, durch die Arbeit an dem internen Enterprise Data Warehouses (EDW) sämtliche Aspekte zu dem Aufbau, der Entwicklung und der Wartung eines Data Warehouses in Kombination mit dem Data Vault 2.0 Ansatz kennen zu lernen, da dieses Wissen helfen soll, als Consultant nach dem Studium jene Aspekte auch im Rahmen von Kundenprojekten umzusetzen. 

In einem agilen und crossfunktionalen Team, bestehend aus 15 Mitgliedern, arbeitet man verschiedenste Aufgaben ab. Dabei ist eine beispielhafte Aufgabe die Anbindung neuer externer Datenquellen an das interne Data Warehouse, welches wiederum viele Teilaufgaben beinhaltet, da die Architektur eines EDW nicht trivial ist. Auch die Bereitstellung und Modellierung dieser Daten sind wichtige Aufgaben, die durch das Team bewältigt werden müssen, sodass die Daten auch einen Mehrwert haben.

Ebenfalls fallen Aspekte des agilen Projektmanagement als Aufgaben in meine Tätigkeit hinein. So wird mit Hilfe eines Kanban Boards der Fortschritt des Teams innerhalb eines Sprints dokumentiert und organisiert. Dabei bin ich für die Aufgaben, die mir zugeteilt wurden oder die ich mir genommen habe, selbständig verantwortlich. 

Neben den Aufgaben an sich kommt immer wieder die Frage auf, ob und wie ich meine Arbeit mit meinem Studium organisere: Grundsätzlich ist zu sagen, dass man als Werkstudent gesetzlich nur 20 Stunden pro Woche arbeiten darf. Bei Scalefree habe ich Gleitzeit und kann mir meine Stunden sehr flexibel einteilen. Natürlich gibt es Kernarbeitszeiten zu denen es sich empfiehlt zu arbeiten, da man dort in der Regel auch immer die Kollegen antrifft, um mögliche Fragen zu klären. Im Vordergrund stehen dennoch die Aufgaben und dass diese je nach Priorität auch erledigt werden. Demnach konnte ich meine Arbeitszeiten so einteilen, dass ich jede Vorlesung anhören konnte und auch in der Klausurenphase teilte ich meine Stunden so ein, dass keine Probleme entstanden. Man sollte dennoch für sich abwägen, ob eine Werkstudententätigkeit ein geeigneter Weg ist. Der finanzielle Aspekt spricht für sich, allerdings ist trotzdem ein hohes Maß an Disziplin und Zeitmanagement gefordert, da natürlich weniger Zeit für das Studium vorhanden ist. 

Gelerntes aus dem Wirtschaftsinformatik Studium konnte ich in vielen Bereichen anwenden, z.B. der Umgang mit SQL und generell Datenbanksprachen helfen mir bei meinen Aufgaben. Ebenfalls konnte ich durch Gruppenarbeiten in der Uni problemlos mit Office Anwendungen umgehen. Der wichtigste Aspekt, den ich durch das Studium gelernt habe ist jedoch der Ansatz zur Problemlösung technischer Themen und wie man Lösungsansätze am besten recherchiert. Ich möchte in Zukunft die Veranstaltung Data Warehousing und Data Mining besuchen, um mein theoretisches Wissen weiter zu festigen und zu vertiefen.

Im letzten Blogeintrag werde ich meine abschließende Meinung zu meinen Erfahrungen mitteilen.


Technical Solution Specialist im Bereich Business Intelligence/ Data Warehousing (1/3) – Unternehmensvorstellung

Hallo zusammen, 

mein Name ist Batuhan Cimen und ich studiere Wirtschaftsinformatik im Master (3. Fachsemester) an der TU Braunschweig. 

Ich möchte euch zeigen, wie es ist, als Werkstudent in einem Unternehmen zu arbeiten, welches vergleichsweise etwas kleiner ist, dennoch ständig wächst und gleichzeitig diesen Start-up “Flair” lebt. Dazu möchte ich euch berichten, wie ich die Arbeit und das Studium organisiere und vorallem, welche theoretischen Inhalte aus Veranstaltungen helfen, um Aufgaben in der Praxis lösen zu können.

 

Zum Unternehmen

Scalefree International GmbH ist eine Beratungsfirma mit Sitz in Hannover die Schulungen und vor allem Beratung in Big Data mit Fokus auf  Data Vault 2.0 anbietet (dazu später mehr). Der heutige CEO, Michael Olschimke hat die die Firma 2016 mit Dan Linstedt unter dem Namen Olschimke Beratungsgesellschaft mbH gegründet. Die Umbenennung zu Scalefree International GmbH folgte 2019 und das Unternehmen zählt mittlerweile 36 Mitarbeiter (Stand 12/21).

 

In meinem nächsten Blogeintrag werde ich über meine Tätigkeiten und Aufgaben berichten.


Cloud Architect bei der Volkswagen Financial Services AG (3/3)

Hi zusammen,

In meinem dritten Blogbeitrag möchte ich euch meine Erfahrungen in meiner Rolle als Cloud Architect bei der VW FS AG berichten und ein abschließendes Fazit ziehen.

Das Arbeiten in der IT-Architektur ist meiner Meinung nach sehr interessant, da man einen umfangreichen Einblick in die verschiedenen Technologien und IT-Systeme eines Unternehmens erhält. Zusätzlich steht man im engen Austausch mit Kollegen aus verschiedenen IT-Bereichen, um die Entwürfe der Architekturdesigns abzustimmen. Gleichzeitig steht man vor der Herausforderung sich täglich mit einer Vielzahl von Systemen und Technologien auseinanderzusetzen und sich in kurzer Zeit ein grundlegendes Verständnis über die Funktionsweise dieser anzueignen.

Das Besondere an der IT-Architektur ist zudem, dass man in verschiedenen Detailtiefen arbeiten kann bzw. muss: Bei manchen Themen ist es z. B. notwendig, die Vorteile und die Nachteile einer IT-Architektur gegenüber dem Fachbereich, die weniger IT-affin sind, verständlich vorzustellen und gemeinsam abzuwägen, welche Lösung für den Fachbereich optimal ist. Bei anderen Themen wiederum kann es nötig sein, mit Kollegen aus anderen IT-Bereichen des Unternehmens über bestimmte Technologien zu diskutieren und gemeinsam die beste Lösungsoption zu erarbeiten. Hierbei lernt man die Perspektive zu wechseln, damit man die geplante IT-Architektur auf verschiedenen Verständnis- und Detailebenen diskutieren kann und so zu einem Ergebnis kommt, dass von allen Beteiligten akzeptiert werden kann.

Als IT-Architekt im Cloud-Umfeld arbeitet man zudem in einem sehr abwechslungsreichen und sich schnell weiterentwickelndem Berufsfeld. Die Cloud Service Provider veröffentlichen regelmäßig neue Services und Technologien, die das Potential von Verbesserungen oder Erweiterungen von bestehenden IT-Systemen bieten. Mir gefällt an diesem Umfeld besonders, dass man sich oftmals in neue Konzepte und Technologien einarbeiten muss und gemeinsam mit Kollegen versucht, die bestehenden IT-Systeme des Unternehmens zu erweitern oder zu verändern, um die flexiblen Möglichkeiten des Cloud Computing optimal einzubinden.

Insgesamt macht mir die Arbeit als Cloud Architect viel Spaß und ich konnte bereits viele Aspekte des Wirtschaftsinformatik-Studiums im Berufsumfeld nutzen oder auf Kenntnisse zurückgreifen, die ich während des Studiums erlernt habe.

Ich hoffe, dass ich euch meine Tätigkeit als Cloud Architect ein wenig näherbringen konnte und vielleicht sogar euer Interesse dafür wecken konnte.

Viele Grüße
Arne


Cloud Architect bei der Volkswagen Financial Services AG (2/3)

Hi zusammen,

Ich möchte euch in meinem zweiten Blogeintrag einen kurzen Einblick in meine Aufgaben als Cloud Architect geben. Dafür gehe ich zunächst auf die Begriffe „Architektur“ und „Cloud“ ein und beschreibe anschließend meine konkreten Aufgaben in diesem Themenfeld.

Den Begriff „Architekt“ kennt man bereits aus anderen Branchen. Architekten befassen sich im Allgemeinen mit der Planung, der Zusammensetzung und dem Zusammenspiel von verschiedenen Komponenten. Übertragen auf die IT bedeutet dies, dass die Zusammensetzung und die Zusammenhänge von IT-Komponenten wie z. B. Technologien, Servern und Datenbanken geplant werden. Damit soll sichergestellt werden, dass eine strukturierte Planung vorliegt, bevor ein neues System aufgebaut oder ein bestehendes System verändert wird. Diese Planung wird meist in Visio-, PowerPoint- und Excel-Dateien festgehalten und für andere Abteilungen zur Verfügung gestellt.

„Cloud“ bezeichnet im Allgemeinen Cloud Computing-Lösungen, die von Public Cloud Service Providern wie z. B. Amazon Web Services (AWS), Microsoft Azure oder der Google Cloud Platform (GCP) angeboten werden. Diese ermöglichen es IT-Infrastruktur schnell und nach Bedarf zu nutzen, ohne dafür selbst IT-Infrastruktur in einem Rechenzentrum aufbauen zu müssen. Dies bringt einige Vorteile mit sich, wie z. B. das Testen von Prototypen ohne größeres Kostenrisiko, eine bessere Skalierbarkeit und geringere Aufwände bei der Beschaffung und Wartung von Hardware, da dies vollständig im Rechenzentrum des Cloud Service Providers geschieht. Dies ist einerseits für kleinere Unternehmen oder Start-Ups interessant, da sie kein eigenes Rechenzentrum betreiben müssen, um ihre Produkte oder Services anbieten zu können. Andererseits ist dies aber auch für größere Unternehmen interessant, da durch die Nutzung von Cloud Computing-Lösungen die Kapazitäten des eigenen Rechenzentrums schnell und nach Bedarf erweitern werden können, falls dies benötigt wird.

Als Cloud Architect gehört es zu meinen Aufgaben zusammen mit meinen Kollegen Architekturdesigns für IT-Systeme zu erstellen. Dies kann sowohl IT-Systeme im Rechenzentrum der VW FS AG betreffen als auch IT-Systeme in der Cloud, die mit IT-Systemen im Rechenzentrum der VW FS AG verbunden sind.

Konkret muss dafür zunächst ermittelt werden, welche Anforderungen an die Architektur eines IT-Systems bestehen. Dies stimmt man meistens gemeinsam mit Kollegen in Meetings oder Workshops ab. Darauf aufbauend werden erste Entwürfe für die Architekturdesigns der Systeme erstellt. Bei der Entwicklung der Architektur müssen neben diesen Anforderungen auch Vorgaben des Unternehmens bzw. der IT-Sicherheit beachtet werden. Nach mehreren Abstimmungsprozessen entsteht somit ein finaler Entwurf für die IT-Architektur eines Systems. Anknüpfend an diesen Planungsprozess kann das IT-System nun durch Kollegen aus anderen Abteilungen implementiert und in Betrieb genommen werden.

In meinem nächsten und letzten Blogbeitrag werde ich über meine Erfahrungen in dieser Rolle berichten und ein abschließendes Fazit über die Arbeit bei der VW FS AG ziehen.


Cloud Architect bei der Volkswagen Financial Services AG (1/3)

Hi zusammen,

Mein Name ist Arne, ich studiere derzeit Wirtschaftsinformatik im Master und arbeite neben meinem Studium bei der Volkswagen Financial Services AG (VW FS AG) als Cloud Architect. Momentan bin ich dort in einem Teilzeitarbeitsverhältnis angestellt. Somit ist es mir möglich, die Arbeit im Unternehmen mit meinem Studium an der TU Braunschweig zu kombinieren.

Bevor ich in den nächsten Blogbeiträgen detaillierter auf meine Aufgaben und meine Erfahrungen als Cloud Architect eingehe, möchte ich kurz die VW FS AG als Arbeitgeber vorstellen:

Die Volkswagen Financial Services AG (VW FS AG) mit Sitz in Braunschweig ist eine Tochtergesellschaft der Volkswagen AG (VW AG). Sie unterstützt den Volkswagen Konzern, indem sie an die Wertschöpfungskette des Unternehmens anknüpft und somit eine absatzfördernde und -sichernde Funktion übernimmt. Die VW FS AG ist ein global agierendes Finanzdienstleistungsunternehmen und bietet ihren Kunden gemeinsam mit ihrer Schwestergesellschaft Volkswagen Bank GmbH Dienstleistungsangebote in den Bereichen Bank, Leasing, Versicherung, Mobilität und Payment an.

Um einen erfolgreichen operativen Geschäftsbetrieb aufrecht zu erhalten, benötigt die VW FS AG die Unterstützung einer leistungsfähigen IT-Organisation, abgebildet durch die VW FS Digital Solutions. Die VW FS Digital Solutions erbringt für die VW FS AG und die Volkswagen Bank GmbH IT-Dienstleistungen, aber auch Dienste wie Kunden- und Abwicklungsservices.

Nachdem ich euch nun ein generelles Bild über die VW FS AG vermittelt habe, werde ich im nächsten Blogbeitrag auf meine Aufgaben als Cloud Architect eingehen.


HiWi in einem 5G-Forschungsprojekt am PLRI (3/3)

Hallo allerseits,

willkommen zum 3. Blogeintrag zum Thema HiWi in einem Forschungsprojekt am PLRI, bei dem es um unsere Erfahrungen mit den verschiedenen Technologien, die wir benutzen, gehen sollen. Außerdem möchten wir euch ein paar der weiteren Aufgaben in dem Projekt näherbringen.

Der eigentliche Kern in dem EKG-Westen Teil ist die Übertragung von Daten mit 5G. Dafür müssen wir den gesamten Datenfluss von der Weste über das Mobiltelefon, über das Funknetz, bis zu unserem Server sicherstellen. Die EKG-Weste haben wir von einer Firma eingekauft, jedoch mussten wir, wie eingangs erwähnt, unsere eigene App programmieren. Um die Daten von der EKG-Weste zu bekommen, mussten wir daher das Software Development Kit (SDK) der Firma, welche die Westen entwickelt hat, mit in unsere App einbinden. Dieses SDK gibt uns dann die Funktionen, mit welchen wir auf die Weste und ihre Daten zugreifen können. Diese Daten verschicken wir dann über ein leichtgewichtiges Protokoll namens MQTT. So ähnlich wie HTTP(S) benutzt wird, um Webseiten zu übertragen, benutzen wir MQTT um strukturierte Daten zu übertragen. Damit diese noch sicher übertragen werden, haben wir außerdem noch Verschlüsselung und Authentifizierung über Transport Layer Security (TLS) implementiert. Das ist die gleiche Technologie, von der das „S“ (Secure) in HTTPS stammt. Daher war das eine super Gelegenheit, um sich mit dieser wichtigen Technologie auseinanderzusetzen und zu verstehen, wie sie wirklich funktioniert. Abschließend mussten wir einen Server in Python programmieren, welcher die über MQTT verschickten Daten empfängt, aber auch noch einen weiteren Webserver, über welchen Zertifikate verteilt werden können, welche eine wichtige Rolle bei TLS spielen. Insgesamt haben wir also von Appentwicklung zu Webtechnologien einen großen Querschnitt durch viele heutzutage relevanten Technologien gemacht.

Aber kommen wir nochmal von den ganzen Programmierthemen weg – wie in dem ersten Blogpost erwähnt, gibt es nicht wenig Stakeholder in dem Projekt. Daher ist Öffentlichkeitsarbeit auch sehr wichtig. Deswegen haben wir am 06.10.2021 an einem Kongress teilgenommen, bei dem die verschiedenen Projekte des 5G Reallabors, aber auch viele andere Firmen zusammengekommen sind, um sich über neuartige Technologien auszutauschen. Dort haben wir dann unsere EKG-Westen Lösung vorgestellt und uns mit anderen Teams und Firmen vernetzt.

Was kann man also insgesamt über diese Beschäftigung sagen? Als HiWis in einem techniknahem Forschungsprojekt konnten wir mit vielen relevanten Technologien in den Kontakt kommen. Wer einen abwechslungsreichen Arbeitstag haben möchte, kann auf jeden Fall einen Job in einem Forschungsprojekt in Betracht ziehen.


HiWi in einem 5G-Forschungsprojekt am PLRI (2/3)

Hallo allerseits,

willkommen zum 2. Blogeintrag zum Thema HiWi in einem Forschungsprojekt am PLRI, welcher sich mit dem Auswerten der Software beschäftigt.

Bei dem 5G Projekt steht im Mittelpunkt, inwieweit eine praktische Umsetzung der Anwendungsfälle realistisch ist und wie gut die Umsetzung erfolgen kann.

Für den Anwendungsfall der Elektrokardiogramm-Weste ist zum einen wichtig, dass Daten zuverlässig von einem Smartphone an einen Server übertragen werden können. Zusätzlich sollte diese Übertragung möglichst schnell realisiert werden.

Um diese Anforderungen zu überprüfen, haben wir eine Art Feldexperiment durchgeführt. Notwendig dafür waren zum einen ein 5G-fähiges Smartphone, eine Elektrokardiogramm-Weste, Software für das Smartphone, welche Daten der Weste aufzeichnet und versendet, ein Server mit zugehöriger Software, welcher die aufgezeichneten Daten empfängt und ein 5G-Mobilfunknetz.

Nachdem die notwendigen Komponenten beschafft und die Software für Smartphone und Server implementiert wurden, mussten wir das Experiment durchführen. Dazu haben wir uns an einem Freitagmorgen getroffen und verschiedenste Tests durchgeführt. Dafür mussten Daten aufgezeichnet und versendet werden. Da es jedoch noch kein flächendeckendes 5G-Netz gibt, haben wir alle unsere Materialien zusammengepackt und einen Ausflug zu einem 5G-fähigem Funkturm im Umfeld von Braunschweig gemacht, damit wir dort ein Feldexperiment durchführen können. Man verbringt also nicht nur die ganze Zeit vor einem Bildschirm und programmiert durchgehend Software.

Um ein repräsentatives Ergebnis zu erhalten, mussten diese Tests unter unterschiedlichen Situationen mit mehreren Probanden durchgeführt werden. So wurden die Tests unter anderem mit 3G, 4G und 5G Verbindungen und verschiedene Serverkonfigurationen mit unterschiedlichen Qualitätsstufen getestet. Anschließend mussten die Ergebnisse noch evaluiert werden. Dazu haben wir uns unter anderem die Latenz genauer angeschaut und überprüft, ob und welche Auswirkung die 5G Technologie haben kann. Da diese Ergebnisse nicht nur für das Projekt, sondern auch für die Allgemeinheit von Interesse sind, haben wir uns entschlossen diese in einem Paper zu veröffentlichen, welches heute auf diversen Seiten erhältlich ist.

In dem nächsten Beitrag bringen wir euch noch ein paar Technologien, die wir benutzen, näher und zeigen euch noch einmal, dass die Arbeit in einem Forschungsprojekt deutlich vielseitiger ist, als reine Arbeit vor einem PC.


HiWi in einem 5G-Forschungsprojekt am PLRI (1/3)

Hallo allerseits,

wir sind Arne und Valentin, Wirtschaftsinformatikstudenten im Master und derzeit studentische Hilfskräfte am PLRI der TU Braunschweig und der Medizinischen Hochschule Hannover. In den folgenden drei kurzen Blogeinträgen wollen wir euch näher bringen, was es heißt an der Universität zu arbeiten, welche Aufgaben auf euch zu kommen und welche weiteren Möglichkeiten dadurch entstehen können.

Das PLRI der TU Braunschweig lehrt im Bereich der medizinischen Informatik und führt dazu ebenso unterschiedlichste Projekte durch, bei denen man auch als HiWi mitwirken kann. Wir arbeiten zurzeit am 5GLabBraWo, ein Projekt welches sich mit der 5G Technologie in der Region um Braunschweig beschäftigt. Dabei gilt es verschiedene Anwendungsfälle zu entwickeln, diese zu implementieren und zu evaluieren. Natürlich steht dabei der medizinische Aspekt bei uns im Vordergrund. Wir untersuchen zum Einen die Nutzung von tragbaren Elektrokardiogramm-Westen und wie diese durch die 5G Technologie praktisch einsetzbar gemacht werden können. Daneben soll auch untersucht werden, inwiefern 5G bei dem Einsatz von Magnetresonanztomographie-Trucks (MRT) auf dem ländlichen Gebiet helfen kann.

Als Teil des Projektteams übernehmen wir viele verschiedene Aufgaben. Der Großteil der Aufgaben beschäftigt sich mit der Softwareentwicklung. Dabei geht es sowohl um die Erstellung eines Softwareentwurfs, als auch die darauf aufbauende Implementierung und Evaluierung der Software. Da ein Projekt häufig sehr vielschichtig ist, ist auch die Software dementsprechend komplex. Neben Server-Komponenten, die mittels Python implementiert werden, wird auch an einer Android-Applikation mit Kotlin gearbeitet.

Doch auch Dokumentationsaufgaben gehören von Zeit zu Zeit dazu. So müssen Präsentationen und Dokumente vorbereitet werden, um die Auftraggeber über den aktuellen Stand zu informieren.

Warum dieses Projekt so interessant ist, ist der Fakt, dass es eine Schnittstelle von vielen Stakeholdern darstellt. So sind in diesem Projekt neben dem PLRI z. B. das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen (IIS), das Institut für Automation und Kommunikation (ifak), die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB), aber auch das Institut für Nachrichtentechnik (IfN) involviert. Gleichzeitig gibt es aber auch private Firmen die involviert sind, wie z. B. die WOBCOM und die Engineering ITS, mit denen zusammen eine sichere Datenplattform für die verschiedenen Projekte des Reallabors realisiert werden.

Die folgenden Beiträge sollen euch unsere Aufgaben noch ein wenig näherbringen.


Product Enabler bei der Volkswagen Financial Services AG (1/3)

Moin zusammen,

mein Name ist Philipp und ich bin im Wintersemester 21/22 in das Masterstudium Wirtschaftsinformatik gestartet. Im Juli 2021 habe ich mein Bachelor der Wirtschaftsinformatik erfolgreich abgeschlossen. Neben dem Studium arbeite ich als “Product Enabler” bei der Volkswagen Financial Services AG, die in den letzten Blogeinträgen schon einige Male ausführlich vorgestellt wurde. Daher verweise ich an dieser Stelle einfach auf die letzten drei Einträge und gebe nur eine kleine Zusammenfassung.

Unternehmensprofil der Volkswagen Financial Services AG (VW FS):

Beschreibung von Torben Achilles: Meine Tätigkeit bei der Volkswagen Financial Services AG (1/3)

Beschreibung von Lukas Sestendrup: Arbeiten bei der Volkswagen Financial Services AG (1/3)

Beschreibung von Felix Pletke: Arbeiten bei Volkswagen Financial Services (Teil I)

Zusammenfassend:
Die Volkswagen Financial Services (VW FS) werden durch mehrere Töchter der Volkswagen AG gebildet. Hierzu gehören insbesondere die Volkswagen Bank GmbH & die Volkswagen Financial Services AG mit Hauptsitz in Braunschweig. Die Hauptaufgabe der VW FS ist die Absatzförderung der Konzernmarken durch Finanzprodukte (Kredite & Fahrzeugleasing), sowie das Entwickeln und Betreiben digitaler Angebote, um das Interesse der Kunden langfristig zu binden.

In meinem nächsten Blogeintrag erzähle ich euch von meinen täglichen Aufgaben.


Product Enabler bei der Volkswagen Financial Services AG (2/3)

Willkommen zu Blogeintrag #2,

in diesem Beitrag möchte ich euch zunächst unsere Abteilung vorstellen und einen Überblick über meine Tätigkeiten geben.

Derzeit arbeite ich zusammen mit vier weiteren Kollegen im Team X. Unsere Aufgabe innerhalb des Unternehmens ist es neue Technologien zu untersuchen, Ideen zu fördern und diese vom ersten Gedanken bis zur Pilotierung zu begleiten. Außerdem unterstützen wir bei der Optimierung von Prozessen und versuchen „die Dinge“ aus verschieden Perspektiven zu betrachten.

Kommen wir nun zu meinen Tätigkeiten. Diese lassen sich am besten durch einen Mix aus: Brainstorming, Entwicklung und Meetings beschreiben. Brainstorming ist fester Bestandteil meiner Arbeitswoche, sei es beim Finden von möglichen Lösungen, wie sich eine Funktion am besten programmieren lässt oder bei der Weiterentwicklung von Ideen – Brainstorming und der dazugehörige Austausch gehören einfach dazu.

Der zweite wichtige Teil ist die Entwicklung. Entwicklung ist hier zweideutig zu sehen, zum einen geht es darum Projekte voranzutreiben, sie also zu “entwickeln”. Hierbei unterstütze ich besonders als technischer Ansprechpartner. Die zweite Deutung ist die Entwicklung im sinne der Programmierung. Je nach Projekt schwankt der Anteil aus Projektarbeit und Softwareentwicklung. So kann es sein, dass ich bei einem Projekt keine Zeile programmiere und beim nächsten Projekt 80 % meiner Zeit für die Softwareentwicklung nutze. Dazu gesellen sich Meetings und Workshops. Die meisten Meetings haben den Zweck, sich über den aktuellen Stand auszutauschen oder den weiteren Projektablauf zu planen. Workshops werden nach Bedarf geplant, um spezifische Informationen zu einem Thema zu erarbeiten oder weiterzugeben.

Im letzten Beitrag möchte ich noch einmal ein wenig auf das Thema: “Design Thinking” eingehen, mit dem wir insbesondere neue & kreative Ideen suchen und abschließend ein kleines Fazit ziehen.