Wirtschaftsinformatik in der Praxis

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Hiwi beim Institut für Marketing (1/3)

Moin allesamt,

mein Name ist Dimitrij Steinke, ich studiere Wirtschaftsinformatik im Master und bin vorraussichtlich dieses Semester (WS21/22) damit durch. Mit meinen Blockeinträgen will ich euch etwas über meine Zeit (02/2018-09/2019) beim Institut für Marketing erzählen, was ich dort als EDV-Hiwi getrieben habe und ob ich den Job empfehlen würde.

Zum „Unternehmen“ aka dem Institut für Marketing

Das Institut für Marketing wurde in seiner jetzigen Formen 1992 von Prof. Dr. Dr. h.c. Fritz gegründet und wird seitdem auch von ihm geführt. Zusätzlich zu Prof. Fritz und seiner Sekretärin sind fünf Doktoranden und drei Hiwis am Institut beschäftigt.

Das Institut beschäftigt sich mit drei großen Themengebieten: Lehre, Forschung und Praxis. Die zentralen Lehrveranstaltungen sollten den meisten Winfos bekannt sein und benötigen daher keine weitere Vorstellung.

Die Forschung ist praxisorientiert und empirisch ausgerichtet. Die Forschungsschwerpunkte sind u.a. Marktorientierte Unternehmensführung und Unternehmenserfolg, E-Marketing, E-Commerce und Mobile Marketing, Marktforschung, Nachhaltigkeit, Multi-Channel Marketing, Konsumentenverhalten. Des Weiteren betreibt das Institut verschiedene Forschungskooperationen mit nationalen und internationalen Universitäten wie beispielsweise der St. Petersburg State University of Economics, University of Rhode Island oder Universität Wien. Außerdem kooperiert das Institut mit verschiedenen Unternehmen aus der Wirtschaft und berät diese in verschiedenen Marktforschungsprojekten.

Im nächsten Eintrag werde ich euch von meinen Tätigkeiten erzählen.


Hiwi beim Institut für Marketing (2/3)

Moin zusammen,

willkommen zu meinem zweiten Blogeintrag über meine Tätigkeit beim Institut für Marketing als EDV-Hiwi. In diesem Eintrag werde ich mehr auf meine Tätigkeiten eingehen.

Als EDV-Hiwi war ich dem DV-Koordinator des Instituts unterstellt und habe ihn bei allerlei an Aufgaben unterstützt, die mit EDV zu tun hatten. Das reichte von alten Festplatten vernichten bis hin zu einem neuen Fileserver besorgen und einrichten.

Diesen Eintrag würde ich gerne in zwei Aufgabengebiete einteilen: einerseits die Standardaufgaben und andererseits solche, die eher einmaliger Natur waren, aber dafür umso spannender.

Zu den Standardaufgaben gehörten die Pflege und Wartung der Webseite, Auf- und Abbau von Vorlesungen, First-, Second- und Third-Level-Support für allerlei von Problem, die entstehen konnten, Anlageninventur, Unterstützung beim Beschaffungsmanagement. Zusätzlich habe ich mich um die Instandhaltung vorhandenen elektronischen Geräten gekümmert. Und wenn es mal nichts zu tun gab habe ich die Mitarbeiter bei der Lehre und Forschung unterstützt, dies umfasste Recherche über ein bestimmtes Thema oder das Einscannen von Paper oder Bücher. Außerdem hat man die Mitarbeiter bei Klausuraufsichten unterstützt.

Kommen wir zu den etwas spannenderen Aufgaben. Als EDV-Hiwi war ich für die „Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel“ zuständig. Wunderschönes Behördendeutsch heißt im Klartext eigentlich nur, dass man alle zwei Jahre jedes Gerät im Institut überprüfen muss, ob es irgendwelche Fehler aufweist und ausgemustert oder ersetzt werden soll. Dazu gibt es von der Uni auch eine entsprechende Schulung. Zusätzlich wurden in der Zeit wo ich beim Institut gearbeitet habe alle Rechner der Mitarbeiter erneuert. Dadurch konnte ich Einblick in den Prozess der Beschaffung in einer öffentlichen Einrichtung gewinnen und eigenständig neue Computer für die jeweiligen Mitarbeiter bestellen sowie mit den nötigen Programmen einrichten, damit diese einen möglichst fehlerfreien Wechsel haben konnten. Kurz bevor ich aufgehört habe wurde das CMS der Uni auf TYPO3 umgestellt und alle Institute mussten ihre Webseite umstellen.

 

Im nächsten Blogeintrag gehe ich drauf ein, welche Fähigkeiten ihr mitbringen solltet, welche Uni Vls euch dabei unterstützen und gebe ein kleines Fazit zu meiner Zeit beim Institut für Marketing.


Hiwi beim Institut für Marketing (3/3)

Moin zusammen,

 

willkommen zu meinem dritten und letzten Blogeintrag über meine Tätigkeit als EDV-Hiwi beim Institut für Marketing.

Der wichtigste Skill den ich haben müsst ist: Traut euch zu fragen, falls ihr etwas nicht wisst. Das gilt nicht nur für das Institut, sondern auch im Allgemeinen. Keiner wird euch fertigmachen oder euch deswegen schaden wollen. Der zweitwichtigste Skill ist das Richtige googeln von Problemen. Als ich beim Institut angefangen habe, hatte ich, bis auf den Informatikkurs aus der 10. Klasse, keine Ahnung von HTML, CSS oder JS. Dank Google und Learning-by-Doing konnte ich mir genug Wissen aneignen, um die alte Institutsseite auf das neue CMS umzuziehen und nun als Werkstudent in der Webentwicklung/E-Commrece zu arbeiten. Vorlesungen, die mir dabei geholfen haben, auch wenn sie eher weniger was mit Webentwicklung zu tun hatten, waren Programmieren I und II. Wer außerdem Bock hat, sich mit Webentwicklung zu beschäftigen, dem empfehle ich die VL „Webbasierte Systeme“ bei Prof. Dr. Rüdiger Kapitza. Sie richtet sich zwar überwiegend an Masterstudierende, aber auch Studierende im Bachelor können die VL belegen.

Das Arbeiten am Institut hat sehr viel Spaß gemacht. Die Mitarbeiter und Kollegen waren immer freundlich, hilfsbereit und verständnisvoll, falls man kurzfristig freihaben wollte. Wie auch schon weiter unten geschrieben wurde, wenn man an einem Institut arbeitet, ist es leicht seinen Job mit dem Studium zu vereinbaren. Die Mitarbeiter waren selbst Studenten, im besten Fall auch selbst Hiwis, und wissen wie stressig das Studium sein kann. Jedem der ein bisschen Technikaffin ist und Lust hat ein etwas Praxiserfahrung neben dem Studium in einem entspannten Job zu sammeln, dem würde ich den Job als EDV-Hiwi an einem Institut der TU empfehlen.

Leider geht Prof. Fritz 2022 in Rente und ich weiß nicht, was mit dem Institut geschehen wird. Dennoch ist es bei vielen Instituten ähnlich, was die Tätigkeit als EDV-Hiwi angeht.

 

Ich hoffe, ich konnte euch einen guten Einblick in meine Zeit beim Institut für Marketing geben und euch die Tätigkeit als EDV-Hiwi näherbringen. Also wenn ihr einen entspannten und Studium bevorzugenden Nebenjob haben wollt ist, das genau die Tätigkeit die ihr suchen wollt.

 

Beste Grüße

Dimitrij


Studentische Hilfskraft bei der VW Group IT Services (3/3)

Hallo zusammen und willkommen zu meinem dritten Blogeintrag. In diesem werden ich euch mein Fazit zu meiner Tätigkeit im Bereich Technologies und Project Management mitteilen.

Zusammenfassend kann ich meine Tätigkeit und die VWGIS nur weiterempfehlen. Es ist ein relativ junges Unternehmen was im Vergleich zu VW weitestgehend mit relativ flacher Hierarchie auskommt. Mir wurde schnell Verantwortung übertragen nach einer kurzen Einarbeitungsphase. Seine Stunden kann man relativ flexibel planen und ich arbeite fast ausschließlich ausm Home Office, wofür man eine sehr ordentliche Ausstattung bekommt. Ich lerne bereits jetzt eine Menge zum Projekt Management, was mich für die Berufswelt gut vorbereitet.

Die VWGIS sucht immer wieder neue und junge Mitarbeiter die im Umfeld eines der größten Unternehmen der Welt arbeiten möchten und Aufstiegsmöglichkeiten sowie Weiterbildungen sind hier definitiv gegeben.


Studentische Hilfskraft bei der VW Group IT Services (2/3)

Hallo zusammen,

willkommen meinem zweiten Blogeintrag, in dem ich über meine Tätigkeit als studentische Hilfskraft im Bereich Technologies and Project Management berichte. Dabei versteht man unter den Technologies bestimmte Software Projekte die einen besonders großen Umfang haben. Das Project Management besteht innerhalb der Abteilung hauptsächlich aus Projektleitern, die dafür zuständig sind neue Projekte in sog. Transitionsphasen zu begleiten und anzuleiten.
Meine Tätigkeiten ähneln dabei sehr die eines Projekt Koordinator. Ich unterstütze vor allem den Abteilungsleiter bei Aufgaben in der Projekt Governance, Controlling und Finanzen. Nach nun einem halben Jahr übernehme ich sogar schon selbstverantwortlich Aufgaben wie das Reporting der Projektleiter, bei dem diese mir wöchentlich von ihren Projekten berichten und wir gemeinsam einschätzen ob ein Projekt gefährdet ist und womöglich „management attention“ benötigt.

Neben diesen Tätigkeiten erfülle ich auch klassische Assistenz Aufgaben wie das organisieren von Workshops oder Protokollierung von Meetings der oberen Managementebene.

Allgemein wurde mir sehr schnell Verantwortung übertragen und ich konnte in kürzester Zeit die wirtschaftlichen Flüsse der Abteilung und des Unternehmens nachvollziehen. Zusätzlich durfte ich mich weiterbilden und an Schulungen teilnehmen. Somit bin ich nun zertifizierter Automotive Spice Assessor (wer mehr darüber erfahren möchte, kann es einfach googeln), was mich auch in meiner zukünftigen sehr weiterhelfen kann.

Gelerntes aus dem Wirtschaftsinformatik Studium konnte ich ebenfalls in vielen Bereichen anwenden, z.B. bei der Modellierung in ARIS, welche in BPMN stattfand. Auch das Umgehen mit den meisten Office Anwendungen kannte ich bereits aus diversen Gruppenarbeiten an der Uni.

Im letzten Blogeintrag werden ich euch mein Fazit zu meinen Erfahrungen mitteilen.


Studentische Hilfskraft bei der VW Group IT Services (1/3)

Hallo zusammen,

Mein Name ist Paul Lühring und ich studiere Wirtschaftsinformatik im Master. Im Folgenden möchte ich euch etwas über meine Studententätigkeit bei der VW Group IT Services (VWGIS) im Bereich Technologies und Project Management erzählen. Dabei teile ich euch meine Aufgaben und Erfahrungen aus den vergangenen Monaten mit.

Zum Unternehmen:

Die VWGIS existiert erst seit Anfang 2017 und ging unter anderem aus der damaligen AutoVision GmbH hervor. Mittlerweile zählt das Unternehmen über 700 Mitarbeiter aufgeteilt in den 3 Standorten Wolfsburg, Braunschweig und Zwickau.

Die VWGIS ist eine Tochter des Volkswagen Konzerns und unterstützt als vollwertige DevOps Company die IT im Volkswagen Konzern entlang der gesamten digitalen Wertschöpfungskette.

Das Unternehmen wurde ins Leben gerufen um die unternehmens- und wettbewerbskritischen Zukunftstechnologien der Volkswagen IT zu unterstützen.

Für die Entwicklung von Software wurde zudem ein internationaler Standort in Pune, Indien (VW IT Services) aufgebaut. Mit diesem Standort arbeiten wir in den Projekten sehr eng zusammen.

Im nächsten Blogeintrag werde ich etwas zu meiner Tätigkeit dort berichten.


Praktikum im Bereich Logistik- und SCM bei der Salzgitter Flachstahl GmbH (3/3)

Willkommen zu meinem dritten und letzten Blog. In den vorherigen zwei Blogs habe ich zunächst die SZFG vorgestellt und im Anschluss bin ich auf meine Tätigkeiten eingegangen. In diesem Blogeintrag werde ich ein Fazit ziehen und eine Empfehlung aussprechen.

Aufgrund meiner Tätigkeiten hatte ich einen hervorragenden Überblick über die Geschehnisse im Unternehmen und konnte nachvollziehen, wie Abteilungen miteinander verflochten sind und untereinander interagieren. Außerdem wurden mir Informations- und Materialflüsse innerhalb einer Lieferkette erneut deutlich gemacht. Zu sehen, wie das theoretische Wissen, welches ich mir während meines Studiums aneignen konnte, tatsächlich in der Praxis umgesetzt wird, war eine immense Bereicherung. Diese Erfahrungen stufe ich als eine große Hilfe für meinen weiteren Berufsweg ein.

Außerdem hat die Tatsache, dass ich von Beginn an Verantwortung für das Berichtwesen tragen musste, sehr bei meinem persönlichen Wachstum geholfen. Ich hatte stets das Gefühl, dass meine Arbeit von Bedeutung war und mir dementsprechend viel Vertrauen entgegen gebracht wird. Zusätzlich hatte ich durch die enge Zusammenarbeit mit erfahrenen Kollegen und Kolleginnen stets eine oder mehrere kompetente Ansprechperson/en zur Verfügung. Dies war einer von vielen Gründen, warum ich mich zu jedem Zeitpunkt gut betreut und gefördert gefühlt habe.

Zusammenfassend kann ich jedem mit Interesse für Logistik und SCM ein Praktikum bei der Salzgitter Flachstahl GmbH nur wärmstens weiterempfehlen.


Praktikum im Bereich Logistik- und SCM bei der Salzgitter Flachstahl GmbH (2/3)

Hallo zusammen,

im letzten Blogeintrag habe ich euch die SZFG vorgestellt. In diesem Eintrag werde ich genauer auf meine Tätigkeiten eingehen.

Wie bereits erwähnt, war ich in der Logistik- und SCM Abteilung tätig. Für die Abteilungsleiter war es von besonderer Relevanz, wichtige Kennzahlen vom vergangenen Tag in einem kompakten und übersichtlichem Bericht zu erhalten. Das Pflegen des täglichen Berichtwesens war meine Hauptaufgabe. Ich war dafür verantwortlich, Kennzahlen herzuleiten, in einem Bericht zusammenzufassen und im Anschluss an die zugehörigen Instanzen weiter zu vermitteln. Für das Erstellen der Berichte waren Excel und VBA Kenntnisse besonders hilfreich. Ich musste aber auch mit Fachsoftware arbeiten.

Im Falle von Ungereimtheiten bezüglich der Kennzahlen war ich u.a. ebenfalls die Ansprechperson. In diesen Fällen musste ich nachvollziehen, an welcher Stelle der Berichterstellung der Fehler auftritt. Diese Fehler kamen entweder im Excel-Sheet oder im VBA Skript auf und mussten dementsprechend manuell behoben werden.

Außerdem habe ich an täglichen Frühbesprechungen der Abteilungsleiter teilgenommen und war für die Protokollführung zuständig.

Im folgenden und letzten Blog werde ich euch mein persönliches Fazit vorstellen.


Praktikum im Bereich Logistik- und SCM bei der Salzgitter Flachstahl GmbH (1/3)

Hallo zusammen,

mein Name ist Osman Muratoglu. Im April 2021 habe ich mein Logistik- und Informationsmanagement Studium an der Ostfalia abgeschlossen. Zur Zeit bin ich Masterstudent der Wirtschaftsinformatik. Während meines Bachelorstudiums habe ich ein Praktikum bei der Salzgitter Flachstahl GmbH (nachfolgend: SZFG) im Bereich Logistik- und SCM absolviert. Zunächst werde ich euch das Unternehmen näher vorstellen.

Die SZFG ist Nachfolgerin der 1936 gegründeten Reichswerke Hermann Göring und damit eines der ältesten Unternehmen der Salzgitter AG (deutscher Stahlkonzern). Sie ist in der Stahl- und Technologiebranche angesiedelt. Mit jährlich über 4,3 Mio. Tonnen produziertem Rohstahl, ist die SZFG eine der drei größten Stahlhersteller Deutschlands.

Im Jahre 2019 hatte die SZFG einen Gesamtabsatz von 3,5 Mio. Tonnen und eine Mitarbeiteranzahl von 5.666 Mitarbeitern. Die Fertigprodukte der SZFG sind aufgerollte Stahlbleche, die durchschnittlich über 20 Tonnen wiegen. Diese werden im eigenen integrierten Hüttenwerk hergestellt und stellen besonders aufgrund ihres hohen Gewichtes eine logistische Herausforderung für den Kundenversand dar. Sämtliche logistischen Ströme außerhalb der Produktionsbetriebe werden bei der SZFG durch die Abteilung Logistik und SCM gesteuert. Diese umfassen die Versorgung des Werkes mit Rohstoffen (Eisenerz, Kohle, Koks, etc.), die Umlagerungen von Halbfertigmaterial zwischen den Werksteilen sowie den Versand an Kunden.

Im nächsten Blogeintrag gehe ich näher auf meine Tätigkeiten bei der SZFG ein.


Hiwi im Lizenzmanagement des GITZ (3/3)

Nachdem ich euch in den vorherigen Beiträgen etwas über das GITZ, die Einordnung meiner Stelle sowie den typischen Tätigkeitsfeldern erzählt habe, möchte ich mich im abschließenden dritten Blockbeitrag gerne mit der Verknüpfung von Studium und Arbeit beschäftigen.

 

Wie im zweiten Blockbeitrag bereits erwähnt, fließen in meine Tätigkeit sowohl betriebswirtschaftliche als auch IT-Kenntnisse mit ein. Die nötigen Grundvoraussetzungen werden einem dabei durch verschiedene Vorlesungen mitgegeben. Beispielhaft ist hier die Einführung in die Wirtschaftsinformatik zu nennen, welche einem die notwendigen grundlegenden IuK-Techniken vermittelt hat. Aber auch Wissen aus den Bereichen Programmierung und Datenbanken habe ich als sehr hilfreich empfunden. Eine Erfahrung, die über das Studium hinaus geht und welche ich jedem empfehlen möchte, ist der direkte Kundenkontakt. Da man als Wirtschaftsinformatiker einen anderen Blick auf IT-Probleme hat als Studierende oder Mitarbeiter aus anderen Fachrichtungen, kann man eine Menge im Hinblick auf Kommunikationsfähigkeit und Sensibilisierung lernen. Dabei tragen eben diese unterschiedlichen Blickwinkel der Fachrichtungen dazu bei, über den Tellerrand hinaus zu blicken und sich besser in die Sichtweise anderer hinein zu versetzen.

 

Zwar können diese Unterschiede für anfängliche Schwierigkeiten sorgen, doch durch die ständige Möglichkeit, Hilfe von fest angestellten Kollegen zu erhalten, habe ich mich in meiner gesamten Zeit im GITZ bisher noch nie überfordert gefühlt. Die ständig abwechselnden Tätigkeiten und aufkommenden Fragestellungen helfen einem vielmehr, flexibler zu agieren.

 

Abschließend möchte ich noch auf die Frage zu sprechen kommen, warum ich mich für eine Hiwi-Tätigkeit und gegen eine Werksstudentenstelle entschieden habe. Ausschlaggeben dafür war für mich allem voran die Vereinbarkeit mit dem Studium bei trotzdem gleichen Möglichkeiten Einblicke in die Praxis zu erhalten. Von Kommilitonen habe ich bereits während meines Bachelorstudiums an der TU mitbekommen, dass eine Werksstudententätigkeit eine enorme zeitliche Belastung sein kann, welche Einbußen im Studium nach sich zieht. Für mich habe ich in dieser Tätigkeit hingegen keine Einschränkungen hinnehmen müssen. So lässt sich während einer Klausurenphase beispielsweise problemlos die Uni in den Vordergrund stellen und eingesparte Stunden können anschließend nachgearbeitet werden. Dabei spielt auch die ausgeweitete Möglichkeit der mobilen Arbeit eine wichtige Rolle.

 

Alles in allem habe ich für mich mit der Hiwi-Stelle im Lizenzmanagement des GITZ eine ideale Möglichkeit gefunden um Einblicke in die Praxis zu erhalten und trotzdem das Studium gut mit der Arbeit vereinbar zu machen. Deshalb bin ich mittlerweile bereits seit 8 Monaten im Bereich Lizenzmanagement tätig und werde dies aller Voraussicht nach noch bis zum Ende meines Masterstudiums weiterführen.