TU BRAUNSCHWEIG

Institute und Forschung

In der folgenden Grafik sehen Sie eine Übersicht der einzelnen Institute. Bitte beachten Sie, dass diese Darstellung die Forschungsbereiche darstellt. Eine Darstellung nach den größten Vertiefungsrichtungen (wichtig für alle Studierenden) finden Sie hier. In der Box rechts finden Sie alle Institute in alphabetischer Reihenfolge.


Einen Überblick der Forschungsschwerpunkte an der TU Braunschweig mit Vorstellung der Professorinnen und Professoren gibt der Forschungskatalog (engl.).

 

Kraftfahrzeugtechnik

Institut für Dynamik und Schwingungen

Institutsleiter: Prof. Dr.-Ing. G.-P. Ostermeyer

Link zum IDS

Die Forschungsarbeiten des IDS umfassen die Modellbildung, Simulation, Analyse, Messung, Experiment sowie die aktive und passive Beeinflussung komplexer dynamischer Systeme. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Untersuchung von Mechanismen zur Selbstorganisation und Selbstsynchronisation. Ein Fokus sind Grenzschichtphänomene in der Tribologie (technische Bremsen, Kupplungen, Lager). Weiterhin wird geforscht auf Themen der Fahrzeugtechnik (Schwingungen & Akustik), der Messtechnik (Tribometer & Schwingungsmesstechnik) und der Bohrstrang- und Reservoirdynamik (Komplexe Modelle / Echtzeitmodelle und -simulationen).

Die Lehrveranstaltungen haben das Ziel, Grundlagen und Anwendungen zur Beschreibung und Behandlung komplexer dynamischer Systeme zu vermitteln.

Institut für Fahrzeugtechnik

Institutsleiter: Prof. Dr.-Ing. F. Küçükay

Link zum IfF

Die Lehr- und Forschungsschwerpunkte des Instituts gliedern sich in die Bereiche: „Elektro- & Hybridantriebe / Requirement Engineering (3F) “, „Konventionelle Antriebe, Antriebe, Getriebe“, „Gesamtfahrzeug, Fahrwerk, Fahrdynamik, NVH“ sowie „Fahrerassistenzsysteme und automatisiertes Fahren“. Zur Bearbeitung dieser Forschungsgebiete verfügt das Institut über umfangreiche Versuchseinrichtungen, eigene Experimentalfahrzeuge und Labor-Ausstattung. Die intensiven Kontakte zu Industriepartnern, Zulieferern, technischen Dienstleistern und externen Forschungseinrichtungen, die umfangreichen Versuchseinrichtungen sowie die instituts- bzw. fachübergreifende interdisziplinäre Arbeitsmethodik helfen dabei, anspruchsvolle Probleme effizient und praxisnah zu lösen. Anschließend fließen die entsprechenden Forschungsergebnisse kontinuierlich in die Lehre ein und stellen damit stets einen modernen Lehrbetrieb sicher

Institut für mobile Maschinen und Nutzfahrzeuge

Institutsleiter: Prof. Dr. L. Frerichs

Link zum IMN

Das Institut für mobile Maschinen und Nutzfahrzeuge (IMN) wird seit Anfang 2012 von Prof. Dr. Ludger Frerichs geleitet. Die übergeordnete Zielsetzung ist es, die Grundlagen für die „Nächste Generation mobiler Systeme aus Prozess, Maschine und Verfahren“ schaffen. In diesem systemischen Wirkungsnetzwerk werden inhaltlich insbesondere Ansätze zur Steigerung der Effizienz und der intelligenten Vernetzung verfolgt. Die dazugehörigen Forschungs- und Lehrgebiete des Instituts lassen sich in die Felder Prozesstechnik in mobilen Maschinen, Mobilhydraulik, Antriebstechnik, Fahrzeuge und Systeme sowie Assistenz- und Robotersysteme einteilen. In den Lehrveranstaltungen wie auch in den Forschungsprojekten werden grundlagenorientierte und gleichermaßen praxisorientierte Fragestellungen behandelt. Die angewendeten Methoden reichen von der Modellierung und Simulation über das Labor bis zum Maschineneinsatz in Feldversuchen.

Institut für Konstruktionstechnik

Institutsleiter: Prof. Dr.-Ing. T. Vietor

Link zum IK

Von der Idee zum Produkt - dieser Anspruch ist Grundlage und Zielsetzung unserer Forschung und Lehre. Die Schwerpunkte Konstruktionsmethodik, Vibroakustik, Fahrzeugkonzepte, Rechnerunterstütztes Entwickeln und Maschinenelemente und ihre inhaltliche Verknüpfung bilden die Basis für unsere erfolgreiche Forschung die Vorgehensweisen, Methoden und rechnerunterstützte Hilfsmittel für die Entwicklung innovativer Produkte hervorbringt. Unsere Lehre zielt auf eine praxisorientierte Ausbildung ab, die sich an fachlichen und überfachlichen Herausforderungen des zukünftigen Berufslebens orientiert und die individuelle Entwicklung der Studierenden fördert. Das IK ist Mitglied im Niedersächsischen Forschungszentrum Fahrzeugtechnik (NFF) und Niedersächsischen Forschungszentrum für Luftfahrt (NFL).

Institut für Verbrennungskraftmaschinen

Institutsleiter: Prof. Dr. Eilts

Link zum IVB

Die Forschungsschwerpunkte des Instituts für Verbrennungskraftmaschinen (ivb) sind die Entwicklung von Brennverfahren mit konventionellen und alternativen Kraftstoffen, von Auflade-Systemen, der Abgasnachbehandlung und die Optimierung des Ladungswechsels. Weiterhin werden sowohl Motor-Fahrzeug-Gesamtsysteme zur Optimierung des thermischen Fahrzeugmanagements, als auch Betriebsstrategien für Hybridfahrzeuge mit dem Ziel der Emissions- und Verbrauchssenkung untersucht. Dazu wird Forschung zu Zylinderdruck-basiertem Motormanagement, Abgasrückführung, der Hochaufladung von Fahrzeugmotoren und zur Brennverfahrensoptimierung an DI-Otto- und Dieselmotoren durchgeführt. Mit verschiedenen Forschungsprojekten werden alle Teile des Entwicklungsablaufs in der Motorenentwicklung von der Konzeptionierung über Simulation und Konstruktion bis zum Versuch am Institut für Verbrennungskraftmaschinen abgedeckt. Die Lehrtätigkeit des ivb umfasst insgesamt elf Vorlesungsmodule. Davon handeln vier Basis-Vorlesungsmodule von den Grundlagen, dem Arbeitsprozess, der Verbrennung und Emission und der Konstruktion der Verbrennungskraftmaschine. Sieben Vorlesungsmodule behandeln stärker spezialisierte Themen und werden auch durch Gastdozenten gehalten.
Das ivb ist Mitglied des Niedersächsischen Forschungszentrums Fahrzeugtechnik (NFF).

Institut für Verkehrssicherheit und Automatisierungstechnik

Institutsleiter: Prof. Dr.-Ing. E. Schnieder

Link zum iVA

Das Institut verfolgt das Ziel, durch wissenschaftliche Forschung und akademische Lehre einen Beitrag zur Verkehrssicherheit zu leisten. Dieser Anspruch steht in Einklang mit den europäischen Zielsetzungen im Weißbuch der EU/Automobilindustrie und den Absichten vieler in diesem Bereich tätiger Institutionen wie European Road Federation(ERF), European Railway Research Advisory Council (ERRAC), der Verkehrssicherheitsinitiative der Europäischen Union (e-Safety) und der Deutschen Automobilindustrie (VDA). Wir wollen diese komplexe Materie in zusammenhängender Weise grundlegend angehen und verstehen Verkehr daher als vernetztes System kooperierender Elemente/Prozesse. Aus diesem Ansatz ergibt sich die Strukturierung unserer Forschung in vier Schwerpunkten: In anwendungsorientierter Hinsicht die konkreten Gegenstandsbereiche Fahrzeuge und Verkehr unter Konzentration auf Sicherheit als Systemeigenschaft und -ziel sowie Automatisierungstechnik als Mittel zur Zweckerreichung, die auf den theoretischen und abstrakten Grundlagenbereichen Systemik und Kooperative Systeme, aufbauen.

 

 

Luft- und Raumfahrttechnik

Institut für Flugantriebe und Strömungsmaschinen

Institutsleiter: Prof. Dr.-Ing. J. Friedrichs

Link zum IFAS

Das Institut für Flugantriebe und Strömungsmaschinen (IFAS) beschäftigt sich schwerpunkmäßig mit dem Triebwerk als Gesamtsystem. Als zwei wesentliche Schwerpunkte lassen sich dabei einerseits die Fokussierung auf den Betrieb sowie die Reparatur und Überholung unter wirtschaftlichen und technologischen Aspekten und andererseits die Fragestellung nach dem Grundkonzept zukünftiger Antriebs- und Fantechnologien definieren. Neben der grundlegenden Einführung in die thermodynamischen Kreisprozesse und in den Aufbau der einzelnen Triebwerksmodule wird in den Lehrveranstaltungen auch der Aspekt des Betriebes und der Wartung von Triebwerken sowie die Ausrichtung auf betriebliche Aspekte der Fluggesellschaften vermittelt.

Institut für Flugführung

Institutsleiter: Prof. Dr.-Ing. P. Hecker

Link zum IFF

Das Institut beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der Flugversuchs- und Meßtechnik, Flugmeteorologie, Ortung und Navigation, Mensch- Maschine Problematik, Flugsimulation sowie der Flugregelung. Das Spektrum reicht dabei von Untersuchungen zur Energieübertragung zwischen Wind und Segelflugzeug bis hin zur grundlagenorientierten Forschung auf dem Gebiet der Flugführungsprobleme bei Überschallflugzeugen.

Institut für Flugzeugbau und Leichtbau

Institutsleiter: Prof. Dr.-Ing. P. Horst

Link zum IFL

Die Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich Flugzeugbau bei der Optimierung der Auslegungsparameter von Flugzeugen (vom Kleinflugzeug bis zum Hyperschallflugzeug) sowie der Ermittlung von Lastkollektiven durch Messung, Auswertung und Extremwertextrapolation. Auf dem Gebiet Leichtbau werden vor allem Untersuchungen durchgeführt zum statischen und dynamischen Festigkeitsverhalten von Flugkonstruktionen , zum geometrisch und physikalisch nichtlinearen Verhalten von Strukturen mit Hilfe der Methode der Finiten Elemente, zu Betriebsfestigkeitsproblemen von Faserverbundwerkstoffen und Flugzeugstrukturen und zum Einfluß von Umweltbedingungen auf die mechanischen Eigenschaften von Faserverbundwerkstoffen (FVW). Neu hinzugekommen ist auf diesem Gebiet die Entwicklung thermomechanischer Berechnungsmodelle für faserverstärkte hochtemperaturbelastete Werkstoffe und die Simulation von gekoppelten aerothermodynamisch-thermomechanischen Problemen bei der Analyse von Hyperschallfluggeräten.

Professur für Festkörpermechanik

(am Institut für Flugzeugbau und Leichtbau)
Prof. Dr.-Ing. Markus Böl

Die zentralen Forschungsfelder der Professur für Festkörpermechanik sind zum einen die Entwicklung von Multiskalenmehrfeldmodellen und zum anderen die zur Validierung dieser Modelle notwendigen Experimente. Im Bereich der Modellierung werden Materialgesetze zur Beschreibung unterschiedlichsten Materialien, von bioabbaubaren Polymeren über Biofilme bis hin zu aktiven und passiven biologischen Geweben, entwickelt. Eine Besonderheit stellt hier die Biomechanik dar. Hier werden skalenübergreifende Modelle entwickelt, die sich von der Zell- über die Gewebe- bis hin zur Organebene erstrecken. Neben den numerischen Arbeiten sind experimentelle Untersuchungen, besonders im Bereich der Biomechanik von besonderer Bedeutung. Hier werden neben klassischen passiven, mechanischen Untersuchungen auch aktive elektro-chemo-mechanische Experimente an unterschiedlichsten Geweben und biologischen Systemen auf diversen Größenskalen durchgeführt. Durch das Zusammenbringen von Numerik und experimenteller Expertise ist es im Sinne des bionischen Gedankens möglich Erkenntnisgewinne aus der Natur in die Technik zu transferieren.

Institut für Raumfahrtsysteme

Institutsleiter: Prof. Dr.-Ing. Enrico Stoll

Link zum Institut

Das Institut für Raumfahrtsysteme (Namen des Inst. bis 07/2015: Institut für Luft- und Raumfahrtsysteme) beschäftigt sich mit der Raumfahrt- und Satellitentechnik. Die Arbeitsschwerpunkte der Raumfahrt umfassen dabei die exakte Berechnung von Satellitenbahnen unter Berücksichtigung aller Störkräfte, Voraussage der Bahn und des Wiedereintritts von Kleinsatelliten sowie die Simulation der Entstehung und Verteilung von Weltraummüll (Space Debris) einschließlich der Ermittlung der Objektdichte von Satelliten, Raketenoberstufen und Trümmerteilen im erdnahen Weltraum. Die Arbeitsgruppe Satellitentechnik und Satellitenbetrieb befasst sich mit der Entwicklung und Verifikation von Technologien, mit der Weltraummüll-Objekte aus dem Orbit entfernt werden können. Das Institut forscht dabei insbesondere auf dem Gebiet der Nutzung biologisch-inspirierter Materialien (sog. Gecko-Materialien) für Active Debris Removal (ADR).

Institut für Strömungsmechanik

Institutsleiter: Prof. Dr.-Ing. R. Radespiel

Link zum ISM

Die Forschungsschwerpunkte des Instituts für Strömungsmechanik liegen in der Aerodynamik der Flugzeuge, der Messung und Beeinflussung von Strömungen, der skalenauflösenden Simulationen aeroakustischer Quellen, der Mehrphasenströmungen und Vereisung sowie der Modellierung und Regelung von Strömungen. Das Spektrum reicht von Grundlagenforschung zur Modellbildung für Turbulenz, Transition und Mehrphasenströmung an Flugzeugen bis hin zu Anwendungen der Aerodynamik für zukünftige Flugzeug- und Fahrzeugkonfigurationen. Hier liegt ein Schwerpunkt auf aktiven Methoden der Strömungskontrolle. Die Forschungsarbeiten umfassen Theorie, Experimente und numerische Simulationen. In der Lehre liegen die Schwerpunkte auf den Gebieten Strömungsmechanik, Aerodynamik und Aeroakustik, wobei die Studierenden in die aktuelle Forschung eingebunden werden.

Institut für Werkstoffe

Institutsleiter: Prof. Dr. J. Rösler

Link zum IfW

Das Institut für Werkstoffe verfolgt explorative Ansätze zur Entwicklung neuer Werkstoffe.  Im Bereich der Hochtemperaturanwendungen werden zum einen Nickel-Legierungen optimiert, zum anderen aber auch neue Legierungskonzepte entwickelt, um die Energieeffizienz von Turbinen in Zukunft weiter steigern zu können.  Auch Schutzschichten werden für Anwendungen im Turbinenbereich und für Raketenbrennkammern erforscht. Titanlegierungen werden optimiert, um ihre Bearbeitbarkeit und Kosteneffizienz zu verbessern. Nanoporöse Metallmembranen sind ein neuartiges Werkstoffkonzept mit einem breiten funktionalen Spektrum. Die eingesetzten Methoden reichen von der Computersimulation über die Werkstoffsynthese bis hin zu mechanischen Eigenschaftsprüfung.  Das Lehrangebot umfasst Grundlagenvorlesungen zur Materialwissenschaft, anwendungsorientierte Themen sowie Vorlesungen zu einzelnen Werkstoffgruppen.

 

 

Energie- und Verfahrenstechnik

Institut für Bioverfahrenstechnik

Institutsleiterin: Prof. Dr.-Ing. A. Spieß

Link zum IBVT

Bioverfahrenstechnik ist eine Schlüsseltechnologie für die wissensbasierte Bioökonomie. Sie ermöglicht die nachhaltige Herstellung von biologischen und chemischen Produkten sowie von pharmazeutischen Wirkstoffen. Das Institut für Bioverfahrenstechnik (ibvt) trägt mit Vorlesungen, Übungen und Praktika zum Lehrangebot der Fakultät für Maschinenbau und als Brückeninstitut auch zum Lehrangebot der Fakultät für Lebenswissenschaften bei. Die Forschung des ibvt nutzt und entwickelt Bioreaktoren, klassische und systembiotechnologische Messtechniken sowie Modellierungsmethoden, um durch modellgestützte experimentelle Analyse maßgeschneiderte Biokatalysatoren und nachhaltige Bioprozesse rational zu entwickeln.

Institut für Chemische und Thermische Verfahrenstechnik

Institutsleiter: Prof. Dr.-Ing. S. Scholl

Link zum ICTV

Am ICTV werden grundlagen- und anwendungsbezogene Problemstellungen in den Forschungsgebieten Nachhaltige Produktionstechnologien, Innovative Apparate und Anlagenkonzepte, Fouling und Reinigung, sowie Pharmazeutische und biotechnologische Prozesse bearbeitet. Basierend auf experimentellen Untersuchungen werden mechanistische Modelle entwickelt und in Simulationen umgesetzt. Die Betrachtungen umfassen Reaktion und Stofftrennung, insbesondere für thermisch und mechanisch sensible Stoffsysteme, von grundlegenden Mechanismen über die Konzeption von Produktionsverfahren bis zu Design und Bewertung optimaler Apparate. In der Lehre bietet das ICTV grundlagen- und anwendungsbezogene Veranstaltungen auf dem Gebiet der Fluid- sowie chemischen und thermischen Verfahrenstechnik an.

Institut für Partikeltechnik

Institutsleiter: Prof. Dr.-Ing A. Kwade

Link zum IPat

Die Herstellung von Partikeln, deren Funktionalisierung und Konditionierung und deren anschließende Verarbeitung zu Produkten sind Gegenstand der zahlreichen Lehrveranstaltungen des Instituts für Partikeltechnik. Das Angebot reicht von Grundlagenvorlesungen im Bereich Mechanische Verfahrenstechnik, Anlagenbau und Chemie bis hin zu vertiefenden und anwendungsnahen Vorlesungen im Bereich der Formulierungstechnik, der Batterietechnik, der Pharmaverfahrenstechnik und der Nanotechnologie. Aber auch übergreifende Themen wie das Qualitätsmanagement, das Projektmanagement und Hygienic Design werden in den Vorlesungen behandelt.

Institut für Thermodynamik

Institutsleiter: Prof. Dr.-Ing. J. Köhler

Link zum IFT

Die Arbeiten am IfT gliedern sich in drei wesentliche Forschungsgebiete: Der Bereich Thermophysikalische Stoffdaten konzentriert sich auf molekulare Simulationen mit dem Ziel Phasenverhalten und Transporteigenschaften von reinen Fluiden und Mischungen vorherzusagen und das Verständnis für die Prozesse auf molekularer Ebene zu vertiefen. Der Forschungsbereich Wärme- und Stoffübertragung untersucht Strömung und Wärmeübertragung in komplexen 3D-Geometrien. In dem Bereich Energiesysteme stehen Kälteanlagen und Wärmepumpen, das Thermomanagement energetischer Systeme sowie die Wärmerückgewinnung im Fokus. Weiterhin wird die energieoptimale Regelung der Systeme untersucht. Das IfT besitzt einen kalorimetrischen Prüfstand zur Untersuchung von Kältekreisläufen sowie Prüfstände für Komponentenmessungen.

Institut für Energie- und Systemverfahrenstechnik

Institutsleiterin: Prof. Dr.-Ing. U. Krewer

Link zum InES

Am Institut für Energie- und Systemverfahrenstechnik gestalten wir mit unserer Forschung und Entwicklung aktiv zukünftige Wege der Energiewandlung und –speicherung. Unsere langjährige Erfahrung umfasst insbesondere die Modellierung und Analyse komplexer Systeme, wie Brennstoffzellen, Batterien, Energiespeichersysteme und Kraftwerke. Seit kurzem haben wir auch pharmazeutische Produktionsprozesse im Portfolio. Schwerpunkte unserer Forschung sind modell-basierte Analysen und Optimierungen sowie experimentelle und besonders dynamische Untersuchungen. In allen Bereichen bauen wir auf die Unterstützung von Studierenden, denen wir das nötige Wissen in unseren Lehrveranstaltungen vermitteln. Das Institut ist Mitglied der Battery LabFactory Braunschweig und des Zentrum für Pharmaverfahrenstechnik.

 

 

Produktions- und Systemtechnik

Institut für Adaptronik und Funktionsintegration

Link zum IAF

Institutsleiter: Prof. Dr.-Ing. M. Sinapius

Das Institut für Adaptronik und Funktionsintegration (iAF) lehrt und forscht auf dem Gebiet der Adaptronik und des Funktionsleichtbaus. Die Zielfelder der Adaptronik sind vor allem die Schwingungsreduktion, die Lärmminderung, die Formkontrolle und die strukturintegrierte Bauteilüberwachung. Die Forschung am iAF befasst sich u.a. mit der Schwingungsisolation von Funktionseinheiten, der aktiven Beeinflussung der Eigenschaften adaptiver Maschinenelemente und Faserverbundmaterialien, mit selbstentfaltbaren Weltraumstrukturen , mit der adaptiven und selbstregulierenden Faserverbundfertigung, mit Verfahren zur Enteisung von Tragflügeln und mit der integrierten sensorgestützten Bauteilüberwachung. Das iAF steht in enger Kooperation mit dem DLR-Institut für Faserverbundleichtbau und Adaptronik.

Institut für Fabrikbetriebslehre und Unternehmensforschung

Institutsleiter: Prof. Dr.-Ing. U. Dombrowski

Link zum IFU

Der thematische Fokus des Instituts für Fabrikbetriebslehre und Unternehmensforschung (IFU) liegt auf dem Advanced Industrial Management. Aktivitäten in Lehre, Forschung und Praxis beziehen sich auf die Bereiche „Fabrikplanung und Arbeitswissenschaft“, „Ganzheitliche Produktionssysteme“ und „After Sales Service“. Das IFU betreibt anwendungsorientierte Forschung unter Einbindung von Industriebetrieben. Bei der Durchführung von Projekten wird auf permanente und enge Kooperation mit der Industrie Wert gelegt. Die hier erlangten, neusten Erkenntnisse werden in die wissenschaftliche Ausbildung der Studierenden transferiert. Es ist darüber hinaus unser Anliegen, die praktische Relevanz und den Nutzen unserer Lehrveranstaltungen durch die Einbindung von Praxisbeiträgen sicherzustellen.

Institut für Füge- und Schweißtechnik

Institutsleiter: Prof. Dr.-Ing. K. Dilger

Link zum IFS

Die Herstellung innovativer Produkte mit neuen Werkstoffen wird erst durch die richtige Fügetechnik möglich. Die Schwerpunkte des Instituts für Füge- und Schweißtechnik in Forschung und Lehre liegen somit in den Bereichen des hybriden Leichtbaus, der Produktionstechnik, der Elektromobilität sowie in den klassischen Fügetechniken (Strahl-)Schweißen, Kleben und der mechanischen Fügetechnik. Hierzu werden nicht nur Vorlesungen und Labore angeboten, sondern auch aktuelle Forschungsfragen, wie beispielsweise im Rahmen der Open Hybrid Labfactoy oder der Battery LabFactory bearbeitet. Weiterhin werden die langjährigen Forschungsaktivitäten im Bereich der Fügetechnologien für Bauteile aus Aluminium-Druckguss im 2014 gegründeten Leichtmetallzentrum Soltau gebündelt.

Institut für Mikrotechnik

Institutsleiter: Prof. Dr. A. Dietzel

Link zum IMT

Das Institut für Mikrotechnik (IMT) ermöglicht mit einem 300 m² großen Reinraum sowie Labor- und Büroräumen seinem Team und Studierenden R&D-Arbeiten an zahlreichen Anlagen und mit diversen Fertigungsverfahren. Lab-on-Chip Systeme für Medizin, Pharmazie und Biologie sowie Sensoren für Luftfahrt und taktile Mikrotaster z.B. für die Koordinatenmesstechnik werden entwickelt. Die 2014 erbaute Femtosekunden-Laseranlage gestattet neue Ansätze in der Mikrostrukturierung und –fertigung. Einen weiteren Schwerpunkt bildet der Aufbau von innovativen Mikrosystemen auf flexiblen Substraten. Das IMT bietet Vorlesungen, Übungen und Fachlabore, letztere häufig geblockt am Semesterende, sowie studentische Arbeiten in Mikrosystemtechnik, Mechatronik, Aktorik, Sensorik, Mikroprozessortechnik und Elektronik.

Institut für Oberflächentechnik

Institutsleiter: Prof. Dr. rer.nat. G. Bräuer

Link zum IOT

- Chemische Gasphasenabscheidung (CVD) - Physikalische Gasphasenabscheidung (PVD) - Atmosphärendruck - Plasmaverfahren - Plasmadiffusion - PACVD - Analytik und Prüfung in der Oberflächentechnik

Institut für Produktionsmesstechnik

Institutsleiter: Prof. Dr.-Ing. R. Tutsch

Link zum IPROM

Das Institut für Produktionsmesstechnik (IPROM) vereint Lehre und Forschung auf dem Gebiet der Messtechnik. Der Schwerpunkt liegt auf der Erfassung geometrischer Größen. Anwendungsfelder finden sich in allen Phasen des Produktentstehungsprozesses, von Entwicklung und Konstruktion bis zum Einsatz in automatisierten Produktionsanlagen. Im Fokus stehen optische Messverfahren, entweder allein oder in Kombination mit anderen Messtechniken in Multisensoranordnungen. Innerhalb einer ganzheitlichen Betrachtung der industriellen Fertigung erfolgt die Einbindung der Messtechnik in das Qualitätsmanagement. Neben dem normalen Lehrangebot ist das IPROM insbesondere für die Koordination und Beratung innerhalb des Masterstudiengangs „Messtechnik und Analytik“ verantwortlich.
(Stand: 03/2015)

Institut für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik

Institutsleiter: Prof. Dr.-Ing. K. Dröder, Prof. Dr.-Ing. C. Herrmann

Link zum IWF

Das Institut für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik (IWF) verfügt über umfassende Expertise in den Bereichen Fertigungstechnologien und Prozessautomatisierung sowie Nachhaltige Produktion und Life Cycle Engineering. Exemplarische Forschungsschwerpunkte sind u.a.: Auslegung, Optimierung von Fertigungsprozessen; Werkzeug- und Verfahrensentwicklung; Entwicklung neuartiger Maschinenkon-zepte; Simulation und Berechnung; Prozess- und Qualitätsüberwachung; Montage; Fertigungsautomatisierung; Handhabungs- und Greiftechnik; Fertigungsprozesse für hybride Leichtbaukomponenten; Bat-terieproduktion und Elektromobilität; Energie- und Ressourceneffiziente Fabrik; Digitale Fabrik; Indust-rie 4.0; Circular Economy; Ökobilanzierung; Life Cycle Costing. Die Bandbreite der Forschungs- und Entwicklungsprojekte reicht von der Grundlagenforschung über die industrielle Gemeinschaftsforschung auf nationaler und internationaler Ebene bis hin zu direkten In-dustriekooperationen. Die Verbreitung der Erkenntnisse in die Lehre erfolgt über Vorlesungen, die ge-zielte Einbindung studentischer Arbeiten in die Forschungsprojekte sowie innovative Lehr-Lern-Konzepte, wie z.B. Unternehmensplanspiele, Fallstudien, oder die Vermittlung von Methodenwissen in der Aus- und Weiterbildung in der Lernfabrik.

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  aktualisiert am 25.04.2017
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