TU BRAUNSCHWEIG

Bewerben Sie sich jetzt online für den Studiengang Pharmazie - hier klicken...

(Immatrikulation ist zum Sommer- und Wintersemester möglich!)


 

Informationen für Studieninteressierte

Die Pharmazie befasst sich mit allen Aspekten von Arzneimitteln, von der Herstellung und Analyse über die korrekte Lagerung bis zur Abgabe und dem richtigen Gebrauch des fertigen Arzneimittels. Sie verbindet die Naturwissenschaften mit einem Heilberuf.

Der Studiengang Pharmazie ist in Deutschland an 22 Universitäten vertreten. Über Besonderheiten des Standortes Braunschweig informieren wir Sie hier.

Werden Sie Expertin oder Experte für Arzneimittel!

Wann hilft ein Arzneimittel und wann schadet es? Diese Frage sachkompetent im Interesse von Patientinnen und Patienten zu beantworten, lernen Sie im Laufe des Pharmaziestudiums, das Ihnen ein stabiles Fundament für die zukünftige berufliche Tätigkeit als Pharmazeutin oder Pharmazeut schafft.

Wer Pharmazie studiert, lernt die Reaktion zwischen Arzneistoffen und Organismus ebenso kennen wie die optimale Darreichungsform, um die bestmögliche Wirkung eines Medikaments bei geringsten Nebenwirkungen zu erzielen. Trotz gleicher Wirkstoffe und gleicher Einnahmedosis kann beispielsweise allein die unterschiedliche Zubereitung (ob als Tablette oder Kapsel) Einfluss auf die therapeutische Wirksamkeit eines Arzneimittels ausüben.

Darüber hinaus steht die pharmazeutische Qualität von Arzneimitteln im Blickpunkt des Pharmaziestudiums. Als Pharmazeut wendet man ein breites Spektrum analytischer Methoden an, um bespielsweise die Identität, die Reinheit und den Wirkstoffgehalt eines Arzneimittels bestimmen zu können. Die Qualitätskontrolle ist wichtig, u.a. um Arzneimittelfälschungen zu erkennen.

Alle diese Inhalte bietet das Pharmaziestudium

Wenn Sie ein vielseitiges naturwissenschaftliches Studium suchen, sind Sie in der Pharmazie gut aufgehoben. Das Fächerspektrum ist u.a. mit Chemie, Biologie, Pharmakologie (Arzneimittelkunde) und Klinischer Pharmazie (patientenbezogene Arzneimitteltherapie) sehr breit gefächert. Neben den naturwissenschaftlichen Kenntnissen benötigt man außerdem verfahrenstechnisches Wissen für die Herstellung und Prüfung von Arzneimitteln. Bei der Abgabe von Arzneimitteln müssen zudem rechtliche Vorschriften beachtet werden.

Einen großen Anteil am Pharmaziestudium haben die Laborpraktika: Insgesamt verbringt man über die Hälfte des Studiums mit praktischen Übungen. Ein durchstrukturierter Studienplan sorgt dafür, dass Sie Ihren Abschluss so früh wie möglich erreichen können.

In drei Etappen zum Ziel

Die Ausbildung ist in drei Abschnitte gegliedert: Auf das viersemestrige Grundstudium und die achtwöchige Famulatur folgt der Erste Abschnitt der Pharmazeutischen Prüfung. Nach dem ebenfalls viersemestrigen Hauptstudium schließt man mit dem Zweiten Abschnitt der Pharmazeutischen Prüfung das Hochschulstudium ab. Nach der anschließenden einjährigen praktischen Ausbildung und dem begleitenden Unterricht von 4 Wochen wird der Dritte Abschnitt der Pharmazeutischen Prüfung absolviert, dessen Bestehen Voraussetzung für die Erteilung der Approbation als Apotheker/in ist.

Ist das Pharmaziestudium etwas für mich?

Aus dem Profil des Studiums ergeben sich folgende Anforderungen: Interesse an Naturwissenschaften, das sich schon in der Schule in akzeptablen Leistungen manifestiert hat, bietet Ihnen eine solide Basis. Hinzu kommen sollten manuelles Geschick, Sorgfalt und Genauigkeit - unabdingbare Anforderungen an die Laborarbeit, bei der Sie auch mit Gefahrstoffen, wie z.B. ätzenden und toxischen Substanzen, angemessen und sicher umgehen müssen.

Eine vor dem Studium abgeschlossene Ausbildung zum/zur PTA (Pharmazeutisch-technischer Assistent bzw. -Assistentin) legt ebenfalls eine gute Grundlage.

Nicht nur das Studium, auch der zukünftige Beruf sollte in die Überlegung, ob es die richtige Ausbildung ist, einbezogen werden. So brauchen Sie für eine Tätigkeit in der Apotheke Interesse an wirtschaftlichen und rechtlichen Themen ebenso wie Freude am Umgang mit kranken und ratsuchenden Menschen.

Ausblick: Was kommt nach dem Studium? - Oder: Nicht alle gehen in die Apotheke

Nicht alle Pharmazeutinnen und Pharmazeuten üben ihren Beruf später einmal in der Apotheke aus; aber doch die große Mehrzahl: über 85% gehen in öffentliche Apotheken („Offizin“). Auch Krankenhausapotheken sind als Arbeitsstelle begehrt. Hier spielt die eigenverantwortliche Arzneimittelherstellung eine große Rolle, es gibt viele individuelle Rezepturen; Infusionslösungen und Salben werden in großen Mengen zubereitet. Außerdem erfüllen Krankenhausapotheker wichtige Funktionen im Bereich des wirtschaftlichen Einsatzes von Arzneimitteln und in bei der Arzneimittelberatung, Ansprechpartner sind Ärzte und Krankenpfleger, also medizinische Fachleute, während in der „Offizin“ vor allem medizinische Laien beraten werden. Dank der breit gefächerten Ausbildung in einem vielseitigen naturwissenschaftlichen Fächerspektrum sind Pharmazeuten ideale Mittler, wenn es darum geht, mit Fachleuten unterschiedlicher Disziplinen zusammenzuarbeiten. Hinzu kommt ein gutes analytisches Gespür, was nicht nur für die reine Fachwissenschaft notwendig ist, sondern beispielsweise auch hilft, im Beratungsgespräch Probleme zu erkennen.

Für eine Karriere an der Hochschule, in Forschung und Lehre ist die Promotion unverzichtbar. Von Vorteil ist der Doktortitel, wenn man in Prüfinstitutionen oder in der pharmazeutischen Industrie tätig werden möchte. Letztere bietet Arbeitsplätze in den Bereichen Forschung, Entwicklung und Herstellung von Arzneimitteln. Auch an der Erstellung von Informationsmaterial für Medikamente und bei der Zulassung neuer Arzneimittel arbeiten Pharmazeutinnen und Pharmazeuten mit. In Krankenkassen werden sie für die Prüfung von Rezepten und Abrechnungen von Apotheken eingesetzt. Daneben gibt es weitere Berufsfelder, etwa in Ausbildung und Unterricht, in Wissenschaftsredaktionen oder Unternehmensberatungen.


Bewerben Sie sich jetzt online für den Studiengang Pharmazie - hier klicken...

(Zulassung jeweils zum Sommer- und zum Wintersemester)


 

TIPP

Unter dem folgenden Link der ABDA (Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände) gibt es weitere hilfreiche Informationen zum Pharmazie-Studium: www.studier-pharmazie.de

Zudem stellt der BPhD (Bundesverband der Pharmaziestudierenden in Deutschland e.V.) eine Reihe von Informationen zum Inhalt und Ablauf des Pharmaziestudiums zur Verfügung: www.bphd.de/studium/das-pharmaziestudium/


  last changed 24.05.2017
TU_Icon_E_Mail_1_17x17_RGB pagetop