Lost in Antarctica

Serious Game zum Erlernen der Informationskompetenz

Fähigkeiten im Umgang mit Informationen sind heutzutage eine Schlüsselkompetenz für den Erfolg im Studium und späteren Berufsalltag. Obwohl Informationskompetenz demnach allgemein Wertschätzung erfährt, ist die Vermittlung entsprechender Fähigkeiten mit Herausforderungen verbunden, zum Beispiel mangelnde Motivation beim Lernen durch fehlende Notenvergabe und dadurch ausbleibender Lernerfolg. Vor diesem Hintergrund sind neue Wege der Informationskompetenzvermittlung notwendig. Die Integration von Spielelementen bietet eine Möglichkeit Lernende zu motivieren und Lernerfolg positiv zu beeinflussen.

Lost in Antarctica ist ein point-and-click Browserspiel zum Erlernen der Informationskompetenz. Fähigkeiten wie Recherchieren, Zitieren oder wissenschaftliches Schreiben werden spielerisch eingebettet in einer fiktiven Forschungsexpedition am Südpol in zwölf Leveln erlernt und praktisch angewendet. Durch einen Schneesturm stürzt das Flugzeug des Forschungsteams ab, so dass fortan neben der wissenschaftlichen Tätigkeit auch die Reparatur des Flugzeugs bewerkstelligt werden muss.

In jedem Level wird ein anderes Themengebiet der Informationskompetenz erlernt, wobei jedes Level nahezu identisch aufgebaut ist. Neben der narrativen Einbindung erfolgt eine Wissensvermittlung in Form von Videos oder Präsentationen und eine Wissensanwendung in verschiedenen Aufgaben. Die Aufgabentypen sind dabei vielfältig: Single-/Multiple-Choice-Fragen, Ja-/Nein-Fragen, Kreuzworträtsel, Markierungs-, Zuordnungs-, Reihenfolgeaufgaben, Freitexte, Lückentexte und kooperative bzw. kollaborative Aufgaben.

Für jedes abgeschlossene Level erhalten Lernende als Belohnung ein Bauteil für die Flugzeugreparatur. Ein Level gilt als erfolgreich abgeschlossen, wenn mindestens 200 von möglichen 300 Punkten erspielt sind. Zusätzlich erreichte Punkte können auf einem virtuellen Marktplatz gegen Minispiele zur Unterhaltung (z.B. Pnake in Anlehnung an den Spieleklassiker Snake) eingetauscht werden.

Dieses Projekt wurde im Rahmen des Hochschulverbunds Niedersächsische Technische Hochschule (NTH) gefördert.

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