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Phosphat aus Deponien und Altablagerungen

Der landwirtschaftliche Phosphorverbrauch als Düngemittel in der Bundesrepublik beträgt derzeit etwa 125.000 Mg P. Nach dem geplanten Ausstieg aus der bodenbezogenen Klärschlammverordnung können hiervon mittelfristig rund zwei Drittel durch Phosphorrückgewinnung im Rahmen der Abwasserreinigung gedeckt werden. In diesem Zusammenhang hat sich das Projekt mit der Frage beschäftigt, inwiefern die Gewinnung von Phosphor durch Landfill-Mining einen zusätzlichen Beitrag zur Minimierung der verbleibenden Versorgungslücke leisten kann.

Hierzu wurden die Phosphorpotenziale verschiedener Deponieformen erhoben und 6 unterschiedliche Deponate auf Phosphorgehalt und Eignung zur Phosphorrückgewinnung untersucht. Auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse wurden verschiedene Ansätze zur Phosphorrückgewinnung aus Deponien und Altablagerungen entwickelt und ökologisch wie auch ökonomisch bilanziert. Hierdurch konnten Möglichkeiten und Grenzen des Landfill-Minings zur Phosphorgewinnung aufgezeigt und Handlungsempfehlungen abgeleitet werden.

Der Endbericht zu dem Vorhaben findet sich online auf den Seiten des auftraggebenden Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen und ist unter folgender Adresse abrufbar: