TU BRAUNSCHWEIG

Anschrift






Prof. Dr. Regina Toepfer

Institut für Germanistik
Abteilung: Linguistik und Mediävistik
Bienroder Weg 80
D-38106 Braunschweig

 







Kontakt:
Raum 122

Tel.: +49 531 391 8650
Fax: +49 531 391 8638


E-Mail: r.toepfer@tu-braunschweig.de

 







Informationen für Studierende

Sprechstunden

in der Vorlesungszeit: montags 15-16 Uhr. Bitte tragen Sie sich hierfür in die Liste vor Raum BI80.122 ein.

in der vorlesungsfreien Zeit: 07.08., 28.08. und 18.09.2017 von 15-16 Uhr. Bitte tragen Sie sich hierfür in die Liste vor Raum BI 80.122 ein. Weitere Termine nach Vereinbarung per Mail per Mail (r.toepfer@tu-braunschweig.de

Scheinformulare können im Sekretariat für Linguistik und Mediävistik abgegeben und dort auch unterschrieben abgeholt werden.


Funktionen

  • Koordinatorin des SPP 2130 "Übersetzungskulturen der Frühen Neuzeit"
  • Schriftführerin des Mediävistenverbands und Herausgeberin der Zeitschrift "Das Mittelalter" Perspektiven mediävistischer Forschung.
  • Beauftragte für den BA Germanistik der TU Braunschweig
  • Leiterin der Abteilung für Linguistik und Mediävistik
  • Mitglied des engeren Vorstands des Instituts für Germanistik
  • Mitglied des Fakultätsrats
  • Assoziierte Professorin im Graduiertenkolleg 'Theologie als Wissenschaft'

 

Forschung

Forschungsschwerpunkte

  • Antikenrezeption
  • Höfische Epik
  • Vormodernes Theater
  • Humanistische Übersetzungsliteratur
  • Formen des Tragischen
  • Narratologie
  • Gender Studies

 

Forschungsprojekte

  1. Übersetzungskulturen der Frühen Neuzeit (DFG-Schwerpunktprogramm 2130, Leitung mit Prof. Dr. Peter Burschel und Prof. Dr. Jörg Wesche). Nähere Informationen finden Sie hier.

  2. Kinderlosigkeit. Geschichte der Un/Fruchtbarkeit in Mittelalter und Früher Neuzeit (Buchprojekt, gefördert durch die VolkswagenStiftung als ‚Opus Magnum‘)

    Kinderlosigkeit ist ein sehr aktuelles, aber kein historisch neues Phänomen. Wie Unfruchtbarkeit im Mittelalter aus theologischer, medizinischer, kanonischer, ehedidaktischer und poetischer Perspektive verhandelt wurde, ist Gegenstand dieses Buchprojekts. In der erzählenden Literatur lassen sich verschiedene Narrative unterscheiden, die an die historischen Diskurse anknüpfen, aber deren Lösungsvorschläge auch teils verwerfen. Zwischen historischen und fiktionalen Entwürfen, volkssprachigen Erzählungen und gelehrten Traktaten, geistlichen und weltlichen Modellen lassen sich auffällige Differenzen sowie gender- und gattungsspezifische Charakteristika beobachten. Die geplante Monographie untersucht die Diskursivierung von Kinderlosigkeit im Mittelalter und verschafft den gegenwärtigen bevölkerungspolitischen Diskussionen so eine historische Basis.

  3. Humanistische Antikenübersetzung und frühneuzeitliche Poetik in Deutschland (1450-1620) (DFG-Projekt, Wissenschaftliches Netzwerk, Organisation mit Dr. Johannes Klaus Kipf). Nähere Informationen finden Sie hier.
  4. Mittelalter-App für Braunschweig. LiteraToUr in der Stadt (MAppBS) (Innovatives Lehrprojekt im Rahmen von teach4TU, gefördert vom BMBF, bearbeitet von Dr. des. Wiebke Ohlendorf). Nähere Informationen finden Sie hier.

  5. Heil und Heilung. Die Kultur der Selbstsorge in der Kunst und Literatur des Mittelalters (Interdisziplinäre Tagung am Internationalen Wissenschaftsforum in Heidelberg, 13.-15. Oktober 2016, Organisation mit Prof. Dr. Tobias Bulang). Nähere Informationen finden Sie hier.

  6. Verzeichnis der gedruckten deutschen Dramen des 16. Jahrhunderts (Repertorium, in Vorbereitung).

    Die Spiele und Dramen können als die produktivste und facettenreichste Textgattung der Frühen Neuzeit gelten. Da sie auf unterschiedlichen Vorlagen basieren und an zeitgenössischen Diskursen partizipieren, beinhalten sie Informationen, die für alle literarhistorischen und kulturwissenschaftlichen Disziplinen relevant sind. Dieses umfangreiche Quellenmaterial ist bislang nicht vollständig gesichtet, so dass ein Überblick über die einzelnen Dramen und verschiedenen Gattungstypen zu den dringenden Desideraten der Frühneuzeit-Forschung zählt. Das geplante Repertorium soll Grundlagenarbeit leisten und alle gedruckten deutschen Dramen des 16. Jahrhunderts systematisch erschließen.

 

Publikationen

Monographien

  • Höfische Tragik. Motivierungsformen des Unglücks in mittelalterlichen Erzählungen
    Berlin; Boston 2013 (Untersuchungen zur deutschen Literaturgeschichte 144)
    (510 S.).
  • Pädagogik, Polemik, Paränese. Zur deutschen Rezeption des Basilius Magnus im Humanismus und in der Reformationszeit. Tübingen 2007 (Frühe Neuzeit 123)
    (666 S.).
  • (als Regina Götz:) Der geschlechtliche Mensch – ein Ebenbild Gottes. Die Auslegung von Gen 1,27 durch die wichtigsten griechischen Kirchenväter. Frankfurt 2003 (Fuldaer Hochschulschriften 42). (152 S.)

Herausgeberschaften

  • mit T. Terrahe; J. Wolf (Hgg.): Christa Bertelsmeier-Kierst: Buchkultur und Überlieferung im kulturellen Kontext. Berlin 2017 (Philologische Studien und Quellen 262) (363 S.).
  • mit K. Kipf; J. Robert (Hgg.): Humanistische Antikenübersetzung und frühneuzeitliche Poetik in Deutschland (1450-1620). Berlin; Boston 2017 (Frühe Neuzeit 211). (584S.).
  • mit G. Radke-Uhlmann (Hgg.): Tragik vor der Moderne. Literaturwissenschaftliche Analyse. Heidelberg 2015 (Studien zur Literatur und Erkenntnis 6). (354 S.).
  • mit R. Seidel (Hgg.): Frankfurt im Schnittpunkt der Diskurse. Strategien und Institutionen literarischer Kommunikation im späten Mittelalter und in der frühen Neuzeit. Frankfurt 2010 (Zeitsprünge 14) (418 S.).
  • mit C. Emmelius; F. Freise; R. v. Mallinckrodt; P. Paschinger; C. Sittig (Hgg.): Offen und Verborgen. Vorstellungen und Praktiken des Öffentlichen und Privaten in Mittelalter und Früher Neuzeit. Göttingen 2004. (288 S.)

App

  • Konzeption und Regie mit S. Dreyfürst: Frankfurt im Mittelalter. Auf den Spuren des Passionsspiels von 1492 – Ein historischer Stadtrundgang zum Herunterladen. Kostenlos verfügbar in allen gängigen App-Stores. April 2014.

Aufsätze

  1. Veranschaulichungspoetik in der frühneuhochdeutschen Ovid-Rezeption. Philomelas Metamorphosen bei Wickram, Spreng und Posthius. In: R. Toepfer; J. K. Kipf; J. Robert (Hgg.): Humanistische Antikenüber­setzung und frühneuzeitliche Poetik in Deutschland (1450-1620). Berlin; Boston 2017 (Frühe Neuzeit 211), S. 383-407.
  2. (mit J. K. Kipf u. J. Robert): Einleitung: Humanistische Antikenübersetzung und frühneuzeitliche Poetik in Deutschland (1450-1620). In: In: R. Toepfer; J. K. Kipf; J. Robert (Hgg.): Humanistische Antikenüber­setzung und frühneuzeitliche Poetik in Deutschland (1450-1620). Berlin; Boston 2017 (Frühe Neuzeit 211), S. 1-24.
  3. Sympathie und Tragik. Rezeptionslenkung im Hildebrandslied. In: F. M. Dimpel; H. R. Velten (Hgg.): Techniken der Sympathiesteuerung in Erzähltexten der Vormoderne. Potentiale und Probleme. Heidelberg 2016 (Studien zur historischen Poetik 23), S. 31-48.
  4. Tragödientheorie und Narratologie. Die anonyme mittelhochdeutsche Versnovelle Hero und Leander. In: Mythos No. 4 (2016), S. 187-201.
  5. Vom marginalisierten Heiligen zum hegemonialen Hausvater. Josephs Männlichkeit im Hessischen und in Heinrich Knausts Weihnachtsspiel. In: European Medieval Drama 17 (2013) [Erschienen 2016], S. 43-68.
  6. Theater und Text in der Frühen Neuzeit. Impulse des überlieferungsgeschichtlichen Konzepts für die Dramenforschung. In: D. Klein in Verbindung mit H. Brunner; F. Löser (Hg.): Überlieferungsgeschichte transdisziplinär. Neue Perspektiven auf ein germanistisches Forschungsparadigma. Wiesbaden 2016 (Wissensliteratur im Mittelalter 52), S. 337-352.
  7. (gemeinsam mit S. Dreyfürst): Schreibdidaktik in der Germanistik. Ein mediävistis­tisches Lehrprojekt der Goethe-Universität Frankfurt. In: Wirkendes Wort 66 (2016), S. 161-172.
  8. ‚So voll Zorns / daß alle vernunfft vom ihm schied’. Handlungsmotivation und Tragikkonzept in der ‚Melusine’ des Thüring von Ringoltingen. In: R. Toepfer; G. Radke-Uhlmann (Hgg.): Tragik vor der Moderne. Literaturwissenschaftliche Analyse. Heidelberg 2015 (Studien zur Literatur und Erkenntnis 6), S. 286-315.
  9. (gemeinsam mit G. Radke-Uhlmann): Einleitung. Tragik vor der Moderne. In: dies. (Hgg.): Tragik vor der Moderne. Literaturwissenschaftliche Analyse. Heidelberg 2015 (Studien zur Literatur und Erkenntnis 6), S. 3-26.
  10. Antike Historiographie im deutschen Südwesten. Das Übersetzungswerk Hieronymus Boners. In: F. Fuchs; G. Litz (Hgg.): Humanismus im deutschen Südwesten. Wiesbaden 2015 (Pirckheimer Jahrbuch 29), S. 37-60.
  11. Mediävistik für das 21. Jahrhundert. Die App ‚Frankfurt im Mittelalter. Auf den Spuren des Passionsspiels von 1492‘ aus fachwissenschaftlicher Perspektive. In: ZfdA 144 (2015), S. 274-280.
  12. Vom Liebesverbot zum Leseverbot. Die deutsche Rezeption von Pyramus und Thisbe in Mittelalter und Früher Neuzeit. In: Jahrbuch für Internationale Germanistik / Reihe A 120 (2015), S. 211-234.
  13. Der Eheteufel auf der Hochzeit zu Cana. Paul Rebhuns dramatisierte Geschlechterordnung. In: Literaturwissenschaftliches Jahrbuch 56 (2015), S. 137-159.
  14. Fiktivität und Faktizität im neulateinischen Drama. Das Karlsbild in Nicodemus Frischlins ‚Hildegardis Magna‘. In: D. Klein; F. Fuchs (Hgg.): Karlsbilder in Kunst, Literatur und Wissenschaft. Würzburg 2015 (Rezeptionskulturen in Literatur- und Mediengeschichte 1), S. 191-210.
  15. (gemeinsam mit S. Dreyfürst): Neue Medien in der Mediävistik. Die App ‚Frankfurt im Mittelalter. Auf den Spuren des Passionsspiels von 1492‘ – eine Projektvorstellung. 10.02.2015. http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=20163
  16. Erzählen vom Untergang und Beten für den Erfolg. Zur Kategorie der Stimme im Nibelungenlied und im Buch des Dede Korkut. In: S. Hartmann; K. M. Abdullayev (Hgg.): Das Nibelungenlied und das Buch des Dede Korkut. Literaturwissenschaftliche Analysen des zweiten interkulturellen Symposiums in Mainz, Deutschland, 2011. Baku; Frankfurt a.M. 2015, S. 74-89.
  17. Herodes und sein Narr. Karnevaleske Elemente in den Johannesspielen von Johannes Aal (1545), Daniel Walther (1558) und Johannes Sanders (1588) In: Jahrbuch der Oswald von Wolkenstein-Gesellschaft 20 (2014/2015), S. 421-436.
  18. Die Frauen von Bechelaren. Stand, Herkunft und Geschlecht im Nibelungenlied sowie in Thea von Harbous Nibelungenbuch und in Fritz Langs Film Die Nibelungen. In: N. Bedeković; A. Kraß; A. Lembke (Hgg.): Durchkreuzte Helden. Das „Nibelungenlied“ und Fritz Langs Film „Die Nibelungen“ im Licht der Intersektionalitätsforschung. Bielefeld 2014, S. 211-238.
  19. Gewalt im reformatorischen Bibeldrama. Zur Tragedia / von Stephano dem heiligen marterer von Michael Sachs (1565). In: C. Dietl; C. Schanze; G. Ehrstine (Hgg.): Power and Violence in Medieval and Early Modern Theater. Göttingen 2014, S. 215-237.
  20.  „Am Horizont der Dichtkunst, Brunehild“. Zu Goethes Rezeption des Nibelungenlieds.  In: F. Fürbeth; B. Zegowitz (Hgg.): Vorausdeutungen und Rückblicke. Goethe und Goethe-Rezeption zwischen Klassik und Moderne. Heidelberg 2013 (Frankfurter Beiträge zur Germanistik 53), S. 165-184.
  21. Sehen und gesehen werden. Die Blickregie im Minnesang Heinrichs von Morungen. In: M. Kern (Hg.): Imaginative Theatralität. Szenische Verfahren und kulturelle Potenziale in mittelalterlicher Dichtung, Kunst und Historiographie. Heidelberg 2013 (Interdisziplinäre Beiträge zu Mittelalter und Früher Neuzeit ), S. 53-79.
  22. Biblische Tragödie. Die Enthauptung Johannes des Täufers in den Dramen Johannes Aals, Hans Sachs’ und Simon Gerengels. In: M. Eikelmann; U. Friedrich (Hgg.): Praktiken europäischer Traditionsbildung im Mittelalter. Wissen – Literatur – Mythos. Berlin 2013, S. 161-184.
  23. Oswald von Wolkenstein und sein Sprecher-Ich. Poetisches Spiel mit autobiographischen Elementen in den Liedern Kl 3, 33 und 39. In: Jahrbuch der Oswald von Wolkenstein-Gesellschaft 19 (2012/2013), S. 225-240.
  24. Spielregeln für das Überleben. Dietrich von Bern im Nibelungenlied und in der Nibelungenklage. In: Zeitschrift für deutsches Altertum 141 (2012), S. 310-334.
  25. Kritische Erasmus-Rezeption. Heinrich von Eppendorfs deutsche Übersetzung der ‘Apophthegmata’ und das ‘Pariser Reformationsspiel’ von 1524. In: C. Galle; T. Sarx (Hgg.): Erasmus-Rezeption im 16. Jahrhundert. Frankfurt a.M. u.a. 2012 (Kulturgeschichtliche Beiträge zum Mittelalter und zur frühen Neuzeit 5), S. 109-132.
  26. „Feci novum!“ Zur Poetik von Thomas Naogeorgs Hamanus-Tragödie und ihrer deutschen Übersetzung von Johannes Chryseus. In: J.-D. Müller; U. Pfisterer u.a. (Hgg.): Aemulatio. Kulturen des Wettstreits in Text und Bild (1450-1620). Berlin; New York 2011 (Pluralisierung & Autorität 27), S. 449-485.
  27. Das Leiden Christi in Farbe. Zur Funktion der Bühnenanweisungen im ‚Donaueschinger Passionsspiel’. In: I. Bennewitz; A. Schindler (Hgg.): Farbe im Mittelalter. Materialität – Medialität – Semantik. Berlin 2011, S. 767-780.
  28. (gemeinsam mit R. Seidel): Einleitung. Frankfurt im Schnittpunkt der Diskurse.
    In: Zeitsprünge 14 (2010), S. 1-20.
  29. Frühneuzeitliche Wende auf der Frankfurter Bühne? Das ‚Frankfurter Passionsspiel‘ und Paul Rebhuns ‚Susanna’ zwischen Theater und Kult. In: Zeitsprünge 14 (2010),
    S. 137-161.
  30. Enterbung und Gotteskindschaft. Zur Problematik der Handlungsmotivierung im ‚Willehalm‘ Wolframs von Eschenbach. In: Zeitschrift für deutsche Philologie 129 (2010), S. 63-81.
  31. Poesie statt Historiographie. Die Rehabilitierung Homers in der deutschen Literatur des 16. Jahrhunderts. In: Text + Kritik Sonderband VIII/10: „Homer und die deutsche Literatur“ (2010), S. 79-89.
  32. Predigtrezeption aus historisch-mediologischer Perspektive. Deutsche Übersetzungen griechischer Kirchenväter im Buchdruck des 16. Jahrhunderts. In: R. Wetzel; F. Flückiger (Hgg.): Die Predigt im Mittelalter zwischen Mündlichkeit, Bildlichkeit und Schriftlichkeit. Zürich 2010 (Medienwandel – Medienwechsel – Medienwissen 13), S. 37-65.
  33. Implizite Performativität. Zum medialen Status des Donaueschinger Passionsspiels.
    In: Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur 131 (2009), S. 106-132.
  34. ‚inn vnserer sprach von new gleich erst geboren’. Deutsche Homer-Rezeption und frühneuzeitliche Poetologie. In: Euphorion 103 (2009), S. 103-130.
  35. Die Passion Christi als tragisches Spiel. Plädoyer für einen poetologischen Tragikbegriff in der Mediävistik. In: Th. Anz; H. Kaulen (Hgg.): Literatur als Spiel. Evolutionsbiologische, ästhetische und pädagogische Aspekte. Berlin; New York 2009 (spectrum Literaturwissenschaft 22), S. 159-175.
  36. Mäzenatentum in Zeiten des Medienwechsels. Kaiser Maximilian I. als Widmungsadressat humanistischer Werke. In: Jahrbuch der Oswald von Wolkenstein-Gesellschaft 17 (2008/2009), S. 79-92.
  37. Humanistische Lektüre an der Universität Leipzig. Zur Funktionalisierung von Basilius Magnus’ Ad adolescentes in der Auseinandersetzung um die studia humanitatis.
    In: E. Bünz; F. Fuchs (Hgg.): Der Humanismus an der Universität Leipzig. Wiesbaden 2008 (Pirckheimer Jahrbuch 23), S. 105-127.
  38. Konfessionelle Übertragungen. Zur volkssprachlichen Rezeption des Kirchenvaters Basilius Magnus im 16. Jahrhundert. In: K. von Greyerz; Th. Kaufmann; A. Schubert (Hgg.): Frühneuzeitliche Konfessionskulturen. Gütersloh 2008 (Schriften des Vereins für Reformationsgeschichte 207), S. 119-136.
  39. ‚Mit fleiß zů Teütsch tranßferiert’. Schaidenreissers ‚Odyssea’ im Kontext der humanistischen Homer-Rezeption. In: B. Bußmann; A. Hausmann u.a. (Hgg.): Übertragungen. Formen und Konzepte von Reproduktion in Mittelalter und Früher Neuzeit. Berlin; New York 2005 (Trends in Medieval Philology 5), S. 329-348.
  40. Von der öffentlichen Vorlesung zur Privatlektüre. Der Wandel des humanistischen Bestsellers ‚Ad adolescentes’ des Basilius Magnus in Verwendung und Verfügbarkeit. In: C. Emmelius; F. Freise u.a. (Hgg.): Offen und Verborgen. Vorstellungen und Praktiken des Öffentlichen und Privaten in Mittelalter und Früher Neuzeit. Göttingen 2004, S. 269-285.

Rezensionen

  1. Baldzuhn, Michael; Putzo, Christine: Mehrsprachigkeit im Mittelalter. Kulturelle, literarische, sprachliche und didaktische Konstellationen in europäischer Perspektive. Mit Fallstudien zu den ‹Disticha Catonis›. Berlin; New York 2011. In: Mittellateinisches Jahrbuch 49 (2014), S. 143-148.
  2. Aurnhammer, Achim; Schiewer, Hans-Jochen (Hgg.): Die deutsche Griselda. Transformationen einer literarischen Figuration vom Boccaccio bis zur Moderne. Berlin; New York 2010 (Frühe Neuzeit 146). In: Zeitschrift für deutsches Altertum 142 (2013), S. 509-514.
  3. Dimpel, Friedrich Michael: Die Zofe im Fokus. Perspektivierung und Sympathiesteuerung durch Nebenfiguren vom Typus der Confidente in der höfischen Epik des hohen Mittelalters. Berlin 2011 (Philologische Studien und Quellen 232). In: Zeitschrift für deutsche Philologie 132 (2013), S. 132-137.
  4. Haferland, Harald; Meyer, Matthias (Hgg.): Historische Narratologie. Mediävistische Perspektiven. Berlin; New York 2010 (Trends in Medieval Philology 19). In: Zeitschrift für deutsche Philologie 132 (2013), S. 145-150.
  5. Glei, Reinhold F.; Kaminski, Nicola; Lebsanft, Franz (Hgg.): Boethius Christianus? Transformationen der Consolatio Philosophiae in Mittelalter und Früher Neuzeit. Berlin; New York 2010. In: Zeitschrift für deutsches Altertum 141 (2012), S. 500-504.
  6. Meier, Christel; Ramakers, Bart; Beyer, Hartmut (Hgg.): Akteure und Aktionen. Figuren und Handlungstypen im Drama der Frühen Neuzeit. Münster 2008 (Symbolische Kommunikation und gesellschaftliche Wertesysteme – Schriftenreihe des SFB 496 – Bd. 23). In: Mittellateinisches Jahrbuch 46 (2011), S. 445-451.
  7. Bernuth, Ruth von: Wunder, Spott und Prophetie. Natürliche Narrheit in den ‚Historien von Claus Narren‘. Tübingen 2009 (Frühe Neuzeit 133). In: Germanistik 51 (2010), S. 260.
  8. Washof, Wolfram: Die Bibel auf der Bühne. Exempelfiguren und protestantische Theologie im lateinischen und deutschen Bibeldrama der Reformationszeit. Münster 2007 (Symbolische Kommunikation und gesellschaftliche Wertesysteme / Schriftenreihe des Sonderforschungsbereichs 496 / 14). In: Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur 132 (2010), S. 148-152.
  9. Auge, Oliver; Dietl, Cora (Hgg.): Universitas. Die mittelalterliche und frühneuzeitliche Universität im Schnittpunkt wissenschaftlicher Disziplinen. Georg Wieland zum 70. Geburtstag. Tübingen; Basel 2007. In: Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur 131 (2009), S. 546-549.
  10. Keller, Andreas: Frühe Neuzeit. Das rhetorische Zeitalter. Akademie Studienbücher Literaturwissenschaft. Berlin 2008, 231 S., 15 Abb. In: H-Soz-u-Kult, 18.06.2009, http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2009-2-205

Lexikon- und Handbuchartikel

  • Unfruchtbarkeit/Kinderlosigkeit in der höfischen Gesellschaft: Deutungen und Wertungen der mittelalterlichen Literatur. In: Dis/ability History der Vormoderne. Ein Handbuch, hgg. v. C. Nolte; B. Frohne; U. Halle; S. Kerth. Affalterbach 2017, S. 228f.
  • Schaidenreisser (Minervius), Simon. In: Frühe Neuzeit in Deutschland 1520-1620. Literaturwissen­schaft­liches Verfasserlexikon, hgg. v. W. Kühlmann; J.-D. Müller;
    M. Schilling; J.A. Steiger; F. Vollhardt, Bd. 5 (2016), Sp. 460-467.
  • Rebhun (-huhn, Perdix), Paul. In: Frühe Neuzeit in Deutschland 1520-1620. Literaturwissen­schaft­liches Verfasserlexikon, hgg. v. W. Kühlmann; J.-D. Müller;
    M. Schilling; J.A. Steiger; F. Vollhardt, Bd. 5 (2016), Sp. 219-227.
  • Literatur und auditive Medien. In: H. Drügh; S. Komfort-Hein u.a. (Hgg.): Germanistik. Sprachwissenschaft – Literaturwissenschaft – Schlüsselkompetenzen. Stuttgart; Weimar 2012, S. 197-203.
  • Heinrich von Eppendorf. In: Frühe Neuzeit in Deutschland 1520-1620. Literaturwissenschaftliches Verfasserlexikon, hgg. v. W. Kühlmann; J.-D. Müller; M. Schilling; J.A. Steiger; F. Vollhardt, Bd. 2 (2012), S. 228-234.
  • Hieronymus Boner. In: Frühe Neuzeit in Deutschland 1520-1620. Literaturwissenschaftliches Verfasserlexikon, hgg. v. W. Kühlmann; J.-D. Müller; M. Schilling; J.A. Steiger; F. Vollhardt, Bd. 1 (2011), Sp. 336-341.

 

Werdegang

seit 01.01.2016
Universitätsprofessorin für Germanistische Mediävistik am Institut für Germanistik der Technischen Universität Braunschweig (W2) 

WS 2015/2016
Vertretung der W2-Professur für Germanistische Mediävistik an der TU Braunschweig

2015
Heisenberg-Stipendiatin an der Humboldt-Universität zu Berlin

2014-2015
Vertretung einer W3-Professur für Ältere deutsche Philologie und Gastprofessorin am SFB 933 ‚Materiale Textkulturen‘ der Universität Heidelberg

2013
Gastdozentur an der Universität Bern

2012-2013
Vertretung einer W3-Professur für Ältere deutsche Literaturwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin

2011-2014
Mitbegründerin und Organisatorin des aus Drittmitteln geförderten Frankfurter Studentinnen-Netzwerks Germanistik, gemeinsam mit Dr. Stephanie Dreyfürst und Dr. Kirsten Wechsel

2010-2011
Vertretung einer W3-Professur für Ältere deutsche Literaturwissenschaft im europäischen Kontext an der Goethe-Universität Frankfurt

2011-2014
Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Deutsche Literatur des Mittelalters an der Goethe-Universität Frankfurt

2011
Habilitation im Fach Germanistik unter besonderer Berücksichtigung der Älteren deutschen Literaturwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt

2009-2010
Erwerb des Hochschuldidaktischen Zertifikats der Goethe-Universität Frankfurt

März 2007
Gastdozentin an der humanistischen Fakultät der Universität Tromsø, Norwegen

2005-2010
Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Deutsche Literatur des Mittelalters der Goethe-Universität Frankfurt

2005
Promotion in Deutscher Philologie (Ältere deutsche Sprache und Literatur) an der Georg-August-Universität Göttingen (summa cum laude)

2004-2005
Lehrbeauftragte am Seminar für Deutsche Philologie der Georg-August-Universität Göttingen

2001-2004
Stipendiatin der International Max Planck Research School „Werte und Wertewandel in Mittelalter und Neuzeit“ in Göttingen; Promotionsstudium „Mittelalter und Früheneuzeitstudien“ an den Universitäten Göttingen und Basel

2001
Wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Deutsche Philologie des Mittelalters der Philipps-Universität Marburg, Mitarbeit bei der Vorbereitung des DFG-Projekts „Marburger Repertorium zur Übersetzungsliteratur im deutschen Frühhumanismus“
(nähere Informationen vgl.: http://www.mrfh.de/projekt)

1994-2001
Studium der Germanistik, Theologie und Griechischen Philologie in Marburg
(Erstes Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien)

 

Stipendien und Auszeichnungen

2017
Aufnahme in die Förderinitiative ‚Opus Magnum‘ durch die VolkswagenStiftung

2015
von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) benannt und ausgewählt für AcademiaNet

2014
Bewilligung eines Heisenberg-Stipendiums durch die DFG

2014
Forschungsstipendium an der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel
(nicht angetreten wegen einer Gastprofessur an der Universität Heidelberg)

2013
Nominierung für den 1822-Universitätspreis für exzellente Lehre an der Goethe-Universität Frankfurt

2010-2011
Aufnahme in das Förderprogramm ‚Proprofessur‘ der fünf hessischen Universitäten für hochqualifizierte Wissenschaftlerinnen

2001-2004
Georg-Christoph-Lichtenberg-Stipendium im Rahmen der Exzellenzförderung des Landes Niedersachsen

 

Mitgliedschaften

  • AcademiaNet
  • Deutscher Germanistenverband
  • Mediävistenverband
  • Oswald von Wolkenstein-Gesellschaft
  • Pirckheimer-Gesellschaft
  • Société Internationale pour l’Étude du Théâtre Médiéval
  • Wolfram von Eschenbach-Gesellschaft

 


  aktualisiert am 19.09.2017
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