TITAN Workshops

1. TITAN-Workshop in Ladenburg

Gruppenfoto Ladenburger Kolleg

Am 7. und 8. Oktober 2025 kamen die Forschenden des TITAN-Konsortiums auf Einladung der Daimler und Benz Stiftung in Ladenburg zusammen, um die fächerübergreifende Zusammenarbeit zwischen Rechtswissenschaft, Psychologie, Informatik und Ökonomie zu intensivieren. Im Fokus des ersten Workshops stand die Identifizierung konkreter Anwendungsszenarien für KI-Systeme im Justizsektor.

Ein zentrales Ergebnis ist die Konzeption einer großangelegten Umfrage zur Ermittlung von Akzeptabilitätsbedingungen innerhalb verschiedener Gerichtsbarkeiten, die im November 2025 veröffentlicht wird (mehr zur Umfrage finden Sie hier). Hochkarätige Impulse – unter anderem zu informationstechnischen Qualitätskriterien sowie zur richterlichen Entscheidungsfindung und den spezifischen Herausforderungen des US-amerikanischen Rechts im Vergleich zu globalen Datenströmen – schärften das gemeinsame Zielbild und konkretisierten so den Weg zu einer Umsetzung. 

Weitere Informationen zum 1. TITAN-Workshop sind hier zu finden. 

2. Projekttreffen in München: Titan-Konsortium vertieft Zusammenarbeit in München

Projekttreffen München

Nach dem intensiven Austausch in Ladenburg markiert der Januar 2026 den nächsten wichtigen Meilenstein für das TITAN-Konsortium: Am 30. Januar kamen die Projektpartner:innen in München zu ihrem zweiten Treffen zusammen. Den thematischen Rahmen bildete die unmittelbar zuvor besuchte AI@Law Conference am 29. Januar, die dem Team am Vortag weitere frische Impulse aus der internationalen Fachwelt lieferte.

Weitere Eindrücke von der AI@Law Conference.


Von der Theorie in die Umsetzung

In München wurde deutlich, wie sehr die interdisziplinäre Arbeit seit dem Projektstart zusammengewachsen ist. Im Zentrum standen die Fortschritte der einzelnen Arbeitspakte, die nun konkrete Formen annehmen: 

  • Benchmark for German Law (BenGer): Mit dem demnächst anstehenden ersten großen Benchathon geht die Vision einer kooperativen, freien und holistischen Benchmark für das deutsche Recht und angrenzende juristische Bereiche nun in die tatsächliche Umsetzung über. 
  • Die Planung der anstehenden Expert:innen-Interviews wurde konkretisiert. Unser Ziel ist es, die Perspektiven derer einzufangen, die später im Justizalltag mit diesen Systemen arbeiten sollen.
  • Ladenburg 2026: Basierend auf den bisherigen Ergebnissen haben wir bereits an der Agenda für den nächsten großen Workshop in Ladenburg entworfen, um die inhaltliche Tiefe weiter zu forcieren.

Ein gemeinsames Zielbild

Das Treffen in München hat gezeigt: Der Weg zu einer sinnvollen KI-Unterstützung im Justizsektor führt nur über den direkten Dialog zwischen Informatik, Psychologie, Ökonomie und Rechtswissenschaft. Die Mischung aus den Konferenzeindrücken und der internen Arbeit an den Paketen hilft uns dabei, die hohen Anforderungen an Qualität fest im Blick zu behalten.

Wir freuen uns darauf, diese Dynamik in den nächsten Monaten mitzunehmen.