Die erste Phase unserer Datenerhebung ist erfolgreich abgeschlossen. Bis zum 21. Januar 2026 konnten wir insgesamt 1.541 Teilnehmer:innen gewinnen, was uns eine fundierte Datenbasis für die weitere Analyse bietet.
Besonders wertvoll ist dabei die breite Fächerung der Teilnehmenden: Das Spektrum reicht von der klassisch juristisch-normativen Arbeit und der Polizeiarbeit bis hin zu Verwaltungs-, Administrativ- und IT-Tätigkeiten. Durch Rückmeldungen aus allen 16 Bundesländern ist es uns möglich, ein umfassendes Bild über den Status quo der KI-Nutzung in der deutschen Justizlandschaft zu zeichnen.
Die Auswertung der Daten gibt uns bereits jetzt spannende Aufschlüsse darüber:
Nutzungsverhalten: Welche KI-Systeme bereits punktuell eingesetzt werden und in welcher Form sie den Arbeitsalltag unterstützen.
Erwartungshaltung: Welche Potenziale die Akteure in der Technologie sehen, aber auch, wo klare Grenzen für den Einsatz gezogen werden.
Vorbehalte: Ein differenzierter Blick auf die Ängste und strukturellen Hürden, die einer breiteren Akzeptanz derzeit noch entgegenstehen.
Um die identifizierten Haltungen und Erwartungen besser zu verstehen, sind wir vor Kurzem in die qualitative Vertiefung gestartet. Die gezielten Expert:innen-Interviews haben bereits begonnen und werden fortlaufend in mehreren Gruppen durchgeführt.
Stück für Stück hinterfragen wir so die gewonnenen Erkenntnisse und arbeiten detailliert heraus, wie praxistaugliche Lösungen für das Justizsystem der Zukunft aussehen müssen.
Wir bedanken uns herzlich bei allen bisherigen und zukünftigen Teilnehmenden für die Unterstützung und die wertvollen Einblicke.