Aktuelles

Female Excellence Award für Prof. Dr. Sarah Rachut

Für Ihre Dissertation "Grundrechtsverwirklichung in digitalen Kontexten" erhielt Prof. Dr. Sarah Rachut kürzlich die Auszeichnung "Female Excellence Award - Ethics of Digitization" des KIT (Karlsruher Institut für Technologie) und der Deutschen Telekom. Der Preis würdigt Arbeiten, die sich mit den komplexen Herausforderungen des KI-Einsatzes im Bildungskontext auseinandersetzen und aufzeigen, wie Künstliche Intelligenz verantwortungsbewusst eingesetzt werden kann. In Ihre Laudatio betonte Claudia Nemat, wie wichtig es sei, sich aus unterschiedlichen Perspektiven und Disziplinen mit diesen Fragestellungen beschäftigen.

 

Nachruf Prof. Dr. Eckart Koch

Die Technische Universität Braunschweig trauert um Prof. Dr. Eckart Koch der am 15. Dezember 2025 im Alter von 87 Jahren verstorben ist.

Mit Prof. Dr. Eckart Koch verliert die Rechtswissenschaft eine herausragende Persönlichkeit, einen engagierten Hochschullehrer

und einen geschätzten Vermittler zwischen Wissenschaft, Praxis und interdisziplinärem Denken.

Autonome Traktoren im Straßenverkehr – rechtliche Voraussetzungen und Zulassung in Deutschland

Begegnen wir bald autonomen Traktoren im Straßenverkehr? Autonome Fahrzeuge sind längst nicht mehr nur auf unseren Straßen unterwegs – auch in der Landwirtschaft kommen sie bereits zum Einsatz. Doch was passiert, wenn ein Traktor nicht nur auf dem Feld, sondern auch im öffentlichen Straßenraum selbstständig fährt? In diesem Video erklärt Cosima Mücke die rechtlichen Grundlagen für den Einsatz von autonomen Traktoren.

 

Max Weitemeier - Praxis-Leitfaden: Open-Source-Lizenzen: Informationen für Start-ups & KMU

In diesem Praxis-Leitfaden untersucht der Autor die rechtlichen Rahmenbedingungen beim Einsatz von Open-Source-Software als wesentlicher Bestandteil digitaler Systeme für das automatisierte und autonome Fahren.

Mücke/Paschke - KI-Einsatz durch Handelsvertreter – Vom Assistenzsystem zum autonomen Akteur?!

Cosima Mücke und Prof. Dr. Anne Paschke untersuchen in ihrem im Januar erschienenen Aufsatz (ZVertriebsR 2026, S. 4 – 12) die rechtlichen Implikationen der Integration von KI-Systemen, insbesondere autonomer KI-Agenten, in die Vertriebstätigkeit von Handelsvertretern.

„KI & Verantwortung: Technik und Recht“: Prof. Dr. Anne Paschke setzt Maßstäbe auf der AI@Law Conference München 2026

Im Zentrum der renommierten AI@Law Conference, die am 29. Januar 2026 in München stattfand, stand ein hochkarätig besetztes Panel zur Zukunft der automatisierten Justiz. Gemeinsam mit Prof. Dr. Matthias Grabmair (TUM) und Dr. Robert Mahari (Stanford University) präsentierte Frau Prof. Dr. Anne Paschke zentrale Thesen zum Verhältnis von Technik und Recht.

TITAN-Konsortium: Impulse der AI@Law Conference fließen in interdisziplinäre Projektarbeit ein

Das TITAN-Konsortium nutzte die Impulse der AI@Law Conference Ende Januar 2026 in München als Katalysator für die weitere Ausgestaltung einer rechtssicheren KI-Integration. Im Rahmen eines anschließenden Workshops vertieften die Expert:innen aus Rechtswissenschaft, Informatik, Psychologie und Betriebswirtschaftslehre die Synergien zwischen Forschung und den spezifischen Anforderungen der deutschen Justizpraxis.

Sachverständigenanhörung zu Daten-Governance-Gesetz im Deutschen Bundestag

Am 28.01.2026 war Prof. Dr. Sarah Rachut als Sachverständigen im Ausschuss für Digitales und Staatsmodernisierung des Deutschen Bundestages geladen. In Ihrer Stellungnahme ordnete Sie den Entwurf eines Daten-Governance-Gesetzes (DGG), das der Durchführung des Data Governance Acts (DGA) dient, ein. DGA und DGG zielen auf die Etablierung eines verlässlichen Daten-Governance-Rahmens ab. Hierdurch soll u.a. die Etablierung von datenaltruistischen Organisationen ermöglicht und letztlich eine gemeinwohlorientierte Datennutzung gefördert werden.

Rachut – KI-Einsatz bei Sachverständigengutachten: Zulässigkeit und Vergütungspflicht, Anm. zu LG Darmstadt, Beschluss. v. 10.11.2025, 19 O 527/16

Darf ein gerichtlicher Sachverständiger KI-Tools nutzen oder gefährdet dies die Verwertbarkeit seiner Arbeit?

Prof. Dr. Sarah Rachut ordnet eine Entscheidung des LG Darmstadt (Az.19 O 527/16) ein, das die Vergütung für ein Sachverständigengutachten auf 0 Euro herabsetzte und dies u.a. mit einem unzulässigen KI-Einsatz des Gutachters begründete. Damit setzt sich die Entscheidung mit zwei für viele Konstellationen maßgeblichen Fragen auseinander,

(1) ob ein KI-Einsatz eine menschliche bzw. eigenständige oder persönliche Leistung entfallen lässt, und

(2) auf welche Kriterien der Nachweis eines solcher KI-Einsatz gestützt werden könnte. In ihrer Anmerkung zeigt Sarah Rachut die Schwächen der gerichtlichen Argumentation auf plädiert für eine differenziertere Sichtweise: Entscheidend für Verwertbarkeit und damit Vergütung sei nicht die Quantität des KI-Einsatzes, sondern vielmehr die verbleibende fachliche Verantwortung des Gutachters. Der Umstand, dass überhaupt KI genutzt wurden,…

Neuerscheinung: Paschke/Schumacher, DA Kommentar

Der EU Data Act geht auf einen Vorschlag der EU-Kommission für eine »Verordnung über harmonisierte Vorschriften für einen fairen Datenzugang und eine faire Datennutzung« zurück. Nach Durchlaufen des Gesetzgebungsprozesses ist der Data Act nunmehr unmittelbar anwendbares Recht in allen EU-Mitgliedstaaten.