Aktuelles

Termine zur Klausuranmeldung

Hier finden Sie die Termine für die Anmeldung der Klausuren im Winter- und Sommersemester.

Paschke/Kukuk "Anwendungsbereich und Verantwortungszuweisung des EU-Space Act-Entwurf" ZLW 2026, 458

Heute ist in der ZLW 2026, 458 der Beitrag von Prof. Dr. Anne Paschke und André Kukuk "Anwendungsbereich und Verantwortungszuweisung des EU-Space Act-Entwurf" erschienen. Im Mittelpunkt steht insbesondere die kritische Auseinandersetzung mit den zirkulären Begriffsdefinitionen und den daraus resultierenden rechtlichen Unsicherheiten.

Prof. Dr. Sarah Rachut zu digitaler Souveränität auf dem EDV-Gerichtstag

Unter dem Thema „Daten, KI und Recht“ kamen die Teilnehmenden des EDV-Gerichtstags in Saarbrücken zusammen, um über die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen der Digitalisierung im Justizkontext zu diskutieren. Auf dem Eröffnungspanel sprach Sarah Rachut zum Thema digitale Souveränität und erläuterte hierbei die rechtlichen Anforderungen für IT-Nutzung in der Justiz. Ein besonderes Augenmerk lag auf den aktuellen Entwicklungen in den USA und der Nutzung US-amerikatischer Software.

Ankündigung: Digitale Kamingespräche im Wintersemester 2026/2027

Die „Digitalen Kamingespräche“ bieten ein Forum zum Austausch zwischen arrivierten Rechtswissenschaftler:innen und dem rechtswissenschaftlichen Nachwuchs. Die Veranstaltungsreihe richtet sich an Promovierende und Promovierte, die am Anfang ihrer akademischen Karriere stehen oder überlegen, diesen Weg einzuschlagen. Im Rahmen eines abendlichen digitalen Gesprächs sollen ausnahmsweise nicht Fachthemen im Fokus stehen, sondern übergeordnete Aufgaben und Fragen von (guter) Wissenschaft und Lehre.

3. TITAN-Projekttreffen in Ladenburg

Am 28. und 29. September 2026 traf sich das TITAN-Team erneut in Ladenburg. Die Forschenden diskutierten Ergebnisse aus Umfrage, Interviews sowie weitere gemeinsame Forschungsvorhaben.

Rachut, Der Data Governance Act – europarechtliche Bezüge, nationale Durchführungsgesetzgebung und notwendige Fortentwicklung (EuDIR 2026, 174)

Daten-Governance-Regulierung zielt auf die Etablierung verlässlicher Strukturen und Prozesse ab und soll so Datennutzung fördern. Seit 2022 besteht mit dem Data-Governance-Act eine unionale Verordnung, die u.a. die Etablierung von Datenvermittlern und datenaltruistischen Organisationen vorantreiben soll. Das kürzlich verabschiedete Daten-Governance-Gesetz benennt nun die für die Durchführung zuständigen nationalen Behörden. Indes gibt es grundlegende Kritik am Regelungsansatz des DGA, der auch der „Digital Omnibus“ nicht abhilft.

 

Umstellung der Mastermodule zum Wintersemester 2026/2027

Das Masterangebot des IRW wurde zum WiSe 2026/2027 umgestellt (s. ua. das aktualisierte TOM Modulhandbuch). Die bisher vorgesehene Unterscheidung von Orientierung- und Spezialisierungsmodulen entfällt, stattdessen werden vier unabhängig voneinander belegbare Module angeboten.

Das IRW bei der VolkswagenStiftung: TRANSFEX und Entbürokratisierung im Hochschultransfer

Am 11. und 12. September 2026 war das Institut für Rechtswissenschaften im Rahmen des Forschungsprojekts TRANSFEX - Transfer in Hochschul-Experimentierräumen bei der VolkswagenStiftung im Schloss Herrenhausen in Hannover zu Gast. Die zweitägige Veranstaltung stand unter dem übergeordneten Thema „Impulse für das Wissenschaftssystem – Wie bleiben Hochschulen handlungsfähig?“.

 

Rachut, Das Digitale in den Landesverfassungen – Regelungen digitaler Kontexte als Motor für Verfassungsinnovation (DVBl 2026, 1112)

Bei grundsätzlichen verfassungsrechtlichen Fragestellungen richtet sich der Blick oftmals ausschließlich auf das Grundgesetz. Dabei bestehen daneben mit den 16 Landesverfassungen durchaus unterschiedliche Ansätze verfolgende Konzepte. In digitalen Kontexten, d.h. bei der Frage, wie sich die digitale Transformation auf die verfassungsrechtlichen Rahmenregelungen auswirkt, zeigen sich die Unterschiede besonders deutlich: Während das Grundgesetz praktisch keinen Digitalbezug aufweist, finden sich auf Landesebene u.a. ausformulierte digitalspezifische Grundrechte, Staatszielbestimmungen und grundlegende Regelungen zum Verhältnis von Mensch und Technik.

Neuerscheinung: Reusch/Chibanguza, Kommentar zur KI-VO

Der Kommentar zur europäischen KI-Verordnung (KI-VO) bietet eine kompakte und praxisorientierte Einordnung der neuen Anforderungen an Entwicklung und Einsatz Künstlicher Intelligenz. Der Kommentar unterstützt bei der Anwendung und Auslegung der neuen Vorschriften und schafft Orientierung in einem noch jungen Rechtsrahmen. An dem Werk haben unter anderem Prof. Dr. Anne Paschke, Dr. Anthony Wernicke und André Kukuk mitgewirkt.