News

"History of Science ON CALL" (10. Juni 2020)

"What kind of scientific framework do you use to approach the current COVID-19 crisis?"

In einem kurzen Beitrag für das Videoprojekt "History of Science ON CAll" des Max-Planck-Instituts für Wissenschaftsgeschichte äußert sich unsere Abteilungsleiterin Prof. Dr. Bettina Wahrig zu dieser Fragestellung.

Link: https://www.mpiwg-berlin.mpg.de/video/history-science-call-bettina-wahrig

 

Beiträge zur Seuchengeschichte

Historische Beiträge zur Seuchengeschichte werden zur Zeit online auf mehreren Seiten zusammengestellt.
Hier zwei Links, auf denen Sie sehr schnell fündig werden, u.a. weil sie auf weitere Links verweisen!

https://www.uniklinik-duesseldorf.de/patienten-besucher/klinikeninstitutezentren/institut-fuer-geschichte-theorie-und-ethik-der-medizin/lehre/pandemien-und-seuchen-geschichte-und-ethik

http://www.dmm-ingolstadt.de/covid-19-history.html


Informationen zum Coronavirus

Der Betrieb in unserer Abteilung wird trotz der Coronapandemie soweit möglich aufrecht erhalten. Im Zusammenhang mit der aktuellen Situation ergeben sich aber leider folgende Einschränkungen:

  •  Das Sekretariat ist leider geschlossen. Für wichtige Anliegen und Rückfragen wenden Sie sich bitte per Mail an uns: pharmgesch(at)tu-bs.de
  • Die Institutsbibliothek steht nur noch nach Rücksprache zur Verfügung. Auf eine Ausleihe muss bis auf Weiteres leider verzichtet werden. Ein Scan der benötigten Literatur ist vor Ort aber weiterhin möglich. Rückfragen und Terminabsprachen unter: bib.pharm-gesch(at)tu-braunschweig.de
  • Das gesamte Abteilung ist telefonisch nur noch sehr eingeschränkt erreichbar. Bitte wenden sie sich direkt über die entsprechenden E-Mailadressen an uns.

Diese Maßnahmen unterliegen einer laufenden Prüfung und können sich gegebenenfalls ändern. Bitte achten Sie daher auf Aktualisierungen!


Vorlesungsverzeichnis SS2020

Das Vorlesungsverzeichnis für das anstehende Sommersemester findet sich ab sofort unter:
Lehre > Lehrveranstaltungen.


Sekretariat geschlossen!

Das Sekretariat ist bis einschl. 16. März geschlossen.
Bei dringenden Anliegen senden Sie bitte eine Mail an: pharmgesch@tu-braunschweig.de 


Nutzenbewertung im rechtlichen Rahmen - Deutschland und Europäische Union am 23. Januar 10.15

Vortrag von Dr. Klaus Gossens,  Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen

Do, 23.1. 2020, Hörsaal MS 1.2., Mendelssohnstr. 1, Ergeschoss.

Um auf den Markt zu gelangen, benötigen Arzneimittel eine Zulassung durch die zuständige Arzneimittelbehörde. Kriterien hierfür sind die Merkmale “Qualität”, “Wirksamkeit”, “Unbedenklichkeit”. Damit ist noch nicht entschieden, ob das neue Arzneimittel auch besser wirkt als die vorhandenen bzw. ob es gegenüber diesen Vorteile hat. Auch für die Nutzenbewertung sowie für die daraus abgeleiteten Bedingungen, unter denen z.B. die gesetzlichen Krankenkassen Arzneimittel erstatten, gibt es neben den wissenschaftlichen Kriterien festgelegte Verfahren. Wie sehen die gesetzlichen Bestimmungen aus und wie verhalten sich nationales und europäisches Recht? Der Vortrag finden im Rahmen des Vorlesung “Spezielle Rechtsgebiete für ApothekerInnen” statt. Interessierte sind herzlich eingeladen.


Terminologieklausur Wintersemester 2019/2020

Am 16.01.2020 (Do) findet die Klausur Pharmazeutische und medizinische Terminologie von 08:15 - 9:00 Uhr in Raum MS 3.1 statt.
(QIS-Fristen: Anmeldung bis 13.01.2020, Abmeldung bis 15.01.2020; Prüfungsnummer: 4018012)


Ausstellung verlängert bis 20. Februar 2020

Ausstellung Pharmakon
Pharmakon - Farbe ∙ Zauber · Gift ∙ Arznei

Aussstellungsdauer: 08. Mai bis 29. September 2019, jetzt verlängert bis 20. Februar 2020
Die Ausstellung ist zu den allgemeinen Öffnungszeiten der Universitätsbibliothek zu besichtigen.

Zur Ausstellung:

Pharmakon wird meist nur mit dem Wort „Arzneimittel“ übersetzt, aber es kann ebenso „Zaubermittel“ oder „Gift“ bedeuten und – häufig vergessen – auch Farbe. Viele Arzneimittel sind oder waren ursprünglich farbig – Farben können also heilsam oder giftig sein und sie werden gewerblich genutzt. In der Ausstellung ist “Farbe” der Erzählfaden, anhand dessen wir die Geschichten von Arzneimitteln aus vier Jahrhunderten erzählen. Gleichzeitig präsentieren wir die arzneimittelhistorische Sammlung, die der Begründer der Abteilung für Pharmazie- und Wissenschaftsgeschichte, Wolfgang Schneider, angelegt hat. In den Räumen der Universitätsbibliothek Braunschweig zeigen wir ausgewählte arzneimittel- und kulturhistorisch bedeutende Substanzen. (Ausstellungsflyer)


Bewerbungsfrist Promotionsvorbereitung

Die Bewerbungsfrist für das nächste Promotionsvorbereitungsprogramm, das im Sommersemester 2021 beginnt, endet am 30.09.2020. Anfragen werden ab dem 15.08.2020 beantwortet.


Neuerscheinung

Arzneimittelgeschichte und ärztliche Verordnungspraxis um 1800

Der Arzt Franz Wernekinck (1764-1839) im Dienste des Clemenshospitals und der Barmherzigen Brüder in Münster (Westfalen)

von Tim Friemauth

(Braunschweiger Veröffentlichungen zur Pharmazie- und Wissenschaftsgeschichte, Band 59)

Deutscher Apotheker Verlag
317 S., 20 s/w Abb., 29 s/w Tab., 9 farb. Tab., 14,8 x 21,0 cm
Kartoniert

ISBN 978-3-7692-7464-6

Dieses Werk zeigt erstmals, wie die ärztliche Verordnungspraxis in einem Hospital der Barmherzigen Brüder um 1800 aussah. Konkret wird untersucht, wie und mit welchen Arzneien der Arzt Franz Wernekinck im münsterschen Clemenshospital Krankheiten, wie Schwindsucht (Tuberkulose), Wechselfieber (Malaria), Krätze und Wassersucht (Herzinsuffizienz), behandelte und ob diese Arzneitherapie im zeitgenössischen Sinne „state of the art“ war. Hierzu wurden Wernekincks „Libri Ordinationis“ mit ihren rund 25.000 ärztlichen Verordnungen vollständig statistisch erfasst, klassifiziert und den jeweiligen Krankheiten der Patienten anhand der Patientendokumentation der Ordensbrüder zugeordnet. Darüber hinaus werden Wernekincks Arzneischatz im Kontext der medizinischen Aufklärung untersucht und die Hospitalstrukturen sowie ihre Bedeutung für die tägliche ärztliche Praxis aufgezeigt.

(https://www.deutscher-apotheker-verlag.de/shop/produkt/9783769274646/arzneimittelgeschichte-und-aerztliche-verordnungspraxis-um-1800)


Neuerscheinung

Naturwissenschaft, Gleichstellung und Gender Studies an der TU Braunschweig

Interviews mit fünf Wegbereiterinnen

herausgegeben von Bettina Wahrig

(Braunschweiger Veröffentlichungen zur Pharmazie- und Wissenschaftsgeschichte, Band 58)

Deutscher Apotheker Verlag
120 S., 14,8 x 21,0 cm
Kartoniert

ISBN 978-3-7692-7339-7

Die hier abgedruckten Interviews spiegeln fünf individuelle Perspektiven aus der neueren Universitätsgeschichte der TU Braunschweig und markieren das 15-jährige Jubiläum des Braunschweiger Zentrums für Gender Studies sowie das 60-jährige Bestehen der Abteilung für Pharmazie- und Wissenschaftsgeschichte. Studierende interviewten zwischen 2016 und 2018 Frauen, welche die Gleichstellungspolitik und die Gender Studies an der Technischen Universität Braunschweig mitbegründet haben. In den Gesprächen geben die Frauen den LeserInnen Auskunft über ihr Leben, ihre Forschungen und ihre Arbeit und gewähren damit einen Einblick in die universitäre Zeitgeschichte – zwei Jahre vor dem nächsten „runden Geburtstag“ der Carolina Wilhelmina (gegründet 1745). Mit Erika Hickel, Eva Neuber, Ingeborg Wender, Ulrike Vogel und Brigitte Doetsch sind hier die Perspektiven zweier Pharmazeutinnen, einer Psychologin, einer Soziologin sowie einer Gleichstellungsbeauftragten versammelt, die uns gemeinsam einen Überblick sowohl über die Lage von Frauen in den Naturwissenschaften als auch über Gleichstellungspolitik und Gender Studies an der TU Braunschweig von ihren Anfängen bis hin zur Gegenwart liefern.

(https://www.deutscher-apotheker-verlag.de/shop/produkt/9783769273397/naturwissenschaft-gleichstellung-und-gender-studies-an-der-tu-braunschweig)


Neuerscheinung

Die Produktion eines Pharmakons

Eine Kartographie der Kala-Azar und der Antimonialien

von Dominik Merdes

(Braunschweiger Veröffentlichungen zur Pharmazie- und Wissenschaftsgeschichte, Band 57)

Deutscher Apotheker Verlag
439 S., 31 s/w Abb., 14,8 x 21,0 cm
Kartoniert

ISBN 978-3-7692-7343-4

Die Kala-Azar wird heute zu den „vernachlässigten Tropenkrankheiten“ gezählt. Doch von wem und warum wird sie vernachlässigt? Weshalb erscheint hier eine Parasitose als geographisches Spezifikum? Und worauf beruht diese Aufteilung? Der Diskurs der Tropenmedizin verweist auf Ungleichheiten in der Arzneimittelproduktion, die eng mit diversen Kolonialismen und der Expansion der kapitalistischen Produktionsweise verflochten sind. Diese wissenschaftshistorische Studie wendet sich der Krankheit Kala-Azar, die um die Jahrhundertwende die britische Teeproduktion in Assam bedrohte, und der zu deren Therapie eingesetzten Arzneimittelgruppe der Antimonialien zu. Als frühe Produkte der modernen Chemotherapie stehen Antimonialien wie Ureastibamin und Stibosan an einer wichtigen Stelle in der Pharmaziegeschichte, an einer Verknotung, die das Denken des Arzneimittels weiterhin prägt.

(https://www.deutscher-apotheker-verlag.de/shop/produkt/9783769273434/die-produktion-eines-pharmakons)