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since 2026 – ReSpace!
Funktion: Wissenschaftlicher Mitarbeiter.
Das vom ISU geleitete Projekt „ReSpace! – Connected Response-able Spaces and Infrastructures for Sustainable Living“ ist eine wegweisende Initiative, die ein dynamisches, interdisziplinäres Team zusammenbringt, das sich dafür einsetzt, Raum und räumliche Umgestaltungen als Reaktion auf den Klimawandel, Ressourcenknappheit sowie gesellschaftliche und ökologische Veränderungen neu zu überdenken. ReSpace! fördert ein ganzheitliches Verständnis dafür, wie räumliche Infrastrukturen und Typologien im Hinblick auf die Klimaanpassung transformiert werden können – unter Berücksichtigung des Klimawandels, von Ressourcenengpässen und gesellschaftlichen Anforderungen im komplexen Zusammenspiel globaler und lokaler Auswirkungen. Aufbauend auf der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Architektur und Städtebau, den Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaften sowie dem Ingenieurwesen werden wir innovative Lösungen für ein zukünftiges nachhaltiges Leben gemeinsam entwerfen, beschreiben, simulieren und bewerten. In Partnerschaft mit Akteuren – Städten, Kommunen, NGOs, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und der Industrie – konzentriert sich ReSpace! nicht nur auf die Entwicklung räumlicher Vorbilder, sondern auch auf den Wissenstransfer an regionale und institutionelle Akteure. Der Forschungsrahmen konzipiert, entwickelt, bewertet und schlägt wissenschaftlich fundierte und gesellschaftlich akzeptable Konzepte vor. ReSpace! liegt an der Schnittstelle von zwei der vier Kernforschungsbereiche der TU Braunschweig: Future City und Mobilität. Mit dem Institut für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik, dem Institut für Verkehr und Stadtbauwesen, dem Institut für Intermodale Transport- und Logistiksysteme, dem Institut für Angewandte Mechanik, dem Institut für Geoökologie, dem Institut für Tragwerksentwurf und dem Institut für Anglistik und Amerikanistik (alle TU Braunschweig).
Past
2020 - 2024 – Gute Küste Niedersachsen
Rolle: Doktorand und wissenschaftlicher Mitarbeiter.
Das Reallabor-Forschungsprojekt „Gute Küste Niedersachsen“ (GKN) war eine fünfjährige Kooperation (2020 bis 2024) zwischen drei niedersächsischen Hochschulen – der Leibniz Universität Hannover, der Technischen Universität Braunschweig und der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg – am Projektstandort an der deutschen Nordseeküste. Die zentrale
Frage des Projekts war, wie Meereslandschaften wie Salzwiesen oder Küstendünen in aktuelle Schutzkonzepte integriert werden können. Das Projekt gliederte sich in fünf Teilprojekte: Koordination, Modellentwicklung, Beobachtung und Analyse, Ökosystemleistungen sowie sozioökologische Systeme. Im Rahmen des letztgenannten Teilprojekts, das sich auf die sozioökologischen Dimensionen eines ökosystemstärkenden Küstenschutzes konzentrierte, wurden partizipative Prozesse wie Umfragen, Fokusgruppen, Workshops und die Entwicklung von Gestaltungsszenarien mit den beteiligten Akteuren in der Region durchgeführt. Ziel war es, sozioökologische Dimensionen zu analysieren sowie räumliche Zukunftsvisionen im Hinblick auf einen ökosystemstärkenden
Küstenschutz gemeinsam zu entwerfen und zu bewerten.