Die additive Fertigung mittels Fused Layer Modeling (FLM) unterliegt prozessbedingten thermischen Spannungen und Schrumpfungseffekten, die zu signifikanten Abweichungen zwischen dem CAD‑Entwurf (Soll) und dem realen Bauteil (Ist) führen. Gleichzeitig bedingt der Schmelzschichtungsprozess eine von Lagendicke und Drucktemperatur abhängige Anisotropie. Für eine präzise Qualitätssicherung sowie eine verlässliche strukturmechanische Simulation ist die digitalisierte Erfassung der realen Bauteilgeometrie und der fertigungsbedingten Kerben unerlässlich.
Einen möglichen Ansatz für einen schnellen virtuellen Abgleich zwischen Konstruktion und Realbauteil bietet die Virtualisierung der Bauteile unter Verwendung verschiedener Digitalisierungsverfahren wie Mikro‑CT, 3D‑Scan und Photogrammetrie.
Ziel dieser Arbeit ist die Evaluierung von Photogrammetrie sowie infrarot- und laserbasierten 3D‑Scans als Digitalisierungsmethoden hinsichtlich ihrer Eignung für den Soll‑Ist‑Vergleich und die anschließende numerische Simulation von 3D‑gedruckten Bauteilen. Dabei soll untersucht werden, wie sich die methodenspezifischen Messungenauigkeiten auf die Vorhersagequalität des Versagensverhaltens im Zugversuch auswirken.
Es ergeben sich folgende Aufgabenfelder:
Der Umfang der Arbeit entspricht dem einer Studienarbeit. Eine detaillierte Aufgabenstellung kann beim betreuenden wissenschaftlichen Mitarbeiter erfragt werden.
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