TU BRAUNSCHWEIG

Einrichtungen des Departments Architektur

Einrichtungen

Verschiedene Einrichtungen des Departments Architektur erleichtern Studierenden ihre Arbeit oder ermöglichen Lehrenden und Forschenden, besondere Archivalien einzusehen oder Entwürfe oder Forschungsergebnisse zu präsentieren. Dazu zählen insbesondere:

Architekturpavillon

Architekturpavillon

Der Architekturpavillon - erbaut vom ehemaligen Leiter des Lehrstuhls für Gebäudelehre der TU Braunschweig Prof. Meinhard von Gerkan - dient der Fakultät 3 und der TU Braunschweig für Vorträge, Ausstellungen und Veranstaltungen. Ausstattung:

  • je Etage 28 Schiebetafeln, beidseitig nutzbar, Gesamtmaß 2,35 m x 1,88 m (Unterteilung 0,45 m | 0,48 m | 0,48 m | 0,48 m | 0,45 m),
    Lochabstand 1,5 cm
  • Metallwinkel als Podeste
  • Leinwand und Beamer
  • Rednerpult
  • Variable Bestuhlung
  • Bar

Ihre Ansprechpartnerin für eine Buchungsanfrage des Pavillons Ute Buchholz erreichen Sie in der:

Geschäftsstelle der Fakultät 3 Architektur, Bauingenieurwesen und Umweltwissenschaften. Unter Dokumente und Downloads finden Sie auch das Formular für eine Buchungsanfrage.

Bet tfila

Zu den zentralen Aufgaben der Bet Tfila — Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa zählt die Erfassung, Dokumentation und kritisch vergleichende Erforschung der sakralen und säkularen Architektur jüdischer Gemeinschaften in Europa. Es gilt, die Genese und Eigenart dieser Bauten und Einrichtungen im Kontext kultureller, historischer und technisch-materieller Entwicklungen darzustellen und zu begreifen.

Als eine deutsch-israelische Einrichtung universitärer Forschung ist sie Maximen der interdisziplinären und internationalen Zusammenarbeit verpflichtet. Die Ergebnisse ihrer Arbeit sind auf geeignete Weise zu veröffentlichen, um einen Beitrag zur Bewahrung jüdischen Kulturguts und zur Erweiterung des allgemeinen kulturhistorischen Bewusstseins zu liefern. Gleichzeitig soll der wissenschaftliche Nachwuchs mit der komplexen Thematik vertraut gemacht und in die universitäre Lehre eingebunden werden.

Seit 1994 arbeiten das Center for Jewish Art und das Institut für Baugeschichte mit dem Ziel zusammen, die baulich noch greifbaren Reste ehemaliger Synagogen, Ritualbäder und Friedhofsbauten in Deutschland zu erfassen, systematisch zu dokumentieren und Hinweise auf die Zerstörungen und Veränderungen seit 1938 zu sammeln.

Die Ergebnisse dieser Untersuchungen werden in Braunschweig und Jerusalem archiviert und der kritisch vergleichenden Forschung zugänglich gemacht. Jüdisches Kulturgut ist gefährdet, es droht vor allem in Europa, aber auch in Nordafrika, Vorderasien und anderen Regionen der jüdischen Diaspora, verlorenzugehen. Daher gehört in dieser Zeit des Umbruchs und der Neuorientierung die Erfassung und Dokumentation dieser Bauten und Einrichtungen zu den dringenden Aufgaben. So zeigen die Ergebnisse der bisherigen Untersuchungen, dass auch in Deutschland die Restbestände ehemaliger jüdischer Ritualbauten in ihrer Substanz gefährdet sind. Ihrer ursprünglichen Funktion beraubt, sind sie durch enstellende Umbauten oder gar vom Abriss bedroht.

Angesichts dieser Gefährdungen arbeitet das Center for Jewish Art an der Hebrew University of Jerusalem seit über 20 Jahren am Aufbau des Jerusalem Index of Jewish Art, einer Datenbank zur weltweiten Erfassung jüdischen Kulturguts aller Zeiten und Regionen. Bisher sind dort über 200.000 Objekte erfasst und systematisch beschrieben. Der Index gliedert sich in die Sektionen Antike jüdische Kunst, Hebräische illuminierte Handschriften, Ritualgerät und Synagogeneinrichtungen, Moderne jüdische Kunst und Architektur jüdischer Gemeinschaften.

Arbeitsgruppe Braunschweig:

Bet Tfila – Forschungsstelle
Technische Universität Braunschweig
Pockelsstr. 4
38106 Braunschweig, Deutschland

Tel.: +49 (0) 531 / 391 – 25 26
synagogen@tu-bs.de

www.bet-tfila.org

Arbeitsgruppe Jerusalem:

Bet Tfila – Forschungsstelle
c/o Center for Jewish Art
Hebrew University of Jerusalem
Humanities Building, Mount Scopus
Jerusalem 91905, Israel

Tel.: +972 (0) 25 88 22 81
Fax.: +972 (0) 25 40 01 05
cja@mail.huji.ac.il

Computerpool

Institut für Städtebau und Entwurfsmethodik
Prof. Uwe Brederlau
Pockelsstraße 3 / 13. OG

  • Computerpool mit verschiedenen CAD- und Darstellungs-Programmen, die nach Rücksprache genutzt werden können

Altgebäude
Computerpool
Pockelsstr. 4

Montag – Freitag 7.00 – 22.15 Uhr
Samstag 9.00 – 15.45 Uhr

  • Computer-Pool/Internet/Drucken
  • Scannen
  • Plotten

Gauß-IT-Zentrum
Hans-Sommer-Str. 65

Montag – Freitag 7.00 – 23.45 Uhr
Samstag & Sonntag 10.00 – 17.45 Uhr

  • Computer-Pool/Internet/Drucken
  • Scannen
  • Plotten

Bibliothek
Pockelsstr. 13

Montag – Freitag 7.00 – 18.00 Uhr
Samstag 10.00 – 18.00 Uhr

  • Computer-Pool/Internet
  • Scannen
  • Kopieren

Johannes-Göderitz-Stiftung

Die nach ihm benannte Johannes-Göderitz-Stiftung ist aufgrund ihres Vermögens in der Lage, alljährlich Preise zur Förderung studentischer Arbeiten im Bereich Städtebau zu vergeben. Seit einigen Jahren werden nun Preisträgerarbeiten in einem formalisierten Wettbewerbsverfahren ausgewählt. Regelmäßig teilnehmende Universitäten sind die Technische Universität Braunschweig und die Leibniz Universität Hannover mit ihren Studierenden der Fachrichtung Architektur und Städtebau. Im Wechsel werden Universitäten und Hochschulen aus ganz Deutschland zur Teilnahme an diesem städtebaulichen Ideenwettbewerb eingeladen. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands 1989 stand besonders der fachliche Austausch und Leistungsvergleich mit den ostdeutschen Universitäten im Vordergrund. Seit geraumer Zeit wurde der Teilnehmerkreis durch Hochschulen aus dem gesamten Raum Deutschlands erweitert. Mit wechselnden Fachpreisrichtern ändern sich phasenverschoben seither auch die teilnehmenden Universitäten.

Weitere Informationen: www.johannes-goederitz-stiftung.de.

Modellbauwerkstatt

Unsere Modellbauwerkstatt dient ausschließlich studentischen und institutionellen Zwecken und strebt nicht die Prinzipien der freien Marktwirtschaft an. Es soll Sie in Ihrem Studium unterstützen, Ihnen verschiedene, aber vor allem neue Möglichkeiten in Hinblick auf das Architektur-Studium aufzeigen und dabei bezahlbar bleiben. Natürlich ist es auch Studierenden anderer Studiengänge, sowie externen Personen, möglich die Modellbauwerkstatt zu nutzen.

Ablauf

In der Modellbauwerkstatt dreht sich eigentlich alles nur darum, Sie ein Stück weit und so gut es geht bei Ihrer Abgabe zu unterstützen: Im Modellbau und bei der Planabgabe.

Ein Termin für die Nutzung der jeweiligen Maschine ist notwendig und während der Öffnungszeiten in der Werkstatt zu vereinbaren. Dabei gilt eine Vorlaufzeit von maximal 14 Tagen. Wenn Sie einen Termin vereinbart haben, kommen Sie mit Ihren Dateien zu uns, wir speisen das jeweilige Gerät mit Ihren Daten und versuchen das bestmögliche Ergebnis zu produzieren. Hierbei ist, insbesondere in der Vorbereitung der Dateien, Ihre sorgfältige Mithilfe notwendig. Die zur Verfügung stehenden Geräte haben unterschiedliche Eigenschaften und somit auch Anforderungen.

Es ist daher ratsam, vor der Erstbenutzung eines Gerätes sich bei uns oder auf den folgenden Seiten zu informieren (siehe auch den Bereich Downloads).

Bei weiteren Fragen können Sie einfach zu den Öffnungszeiten anrufen oder bei uns vorbeikommen, es stehen Ihnen technische Angestellte und mehrere HiWis gerne mit Rat und Tat zur Verfügung.

Allgemeine Informationen

EG – Fräsen, Lasern, Plotten, Arbeitsplätze, etc.
UG – Holzwerkstatt, Lackierraum, Montageraum, etc.

Öffnungszeiten: Mo – Fr 09.00-13.00 Uhr, 14.00-18.00 Uhr
In der vorlesungsfreien Zeit gelten andere Öffnungszeiten.
Bitte zusätzliche Aushänge vor Ort beachten!

Leitung der Modellbauwerkstatt:
Angela Andree & Marko Frass
T: 0531 391 3530
F: 0531 391 3585
a.andree@tu-bs.de (keine Terminanfragen!)

Pockelsstr. 2
38106 Braunschweig -Am Okerufer-

Mitarbeiter der Modellbauwerkstatt:
0531 391 3529
modellbauwerkstatt@tu-bs.de (keine Terminanfragen!)

Facebook: Modellbauwerkstatt TU-Braunschweig (keine Terminanfragen!)

Die Terminvergabe erfolgt in der Modellbauwerkstatt direkt.

SAIB

Ludwig Mies van der Rohe und Friedrich Wilhelm KraemerDie Sammlung für Architektur und Ingenieurbau der TU Braunschweig (SAIB) wurde durch das Institut für Geschichte und Theorie der Architektur und Stadt (gtas), mit Unterstützung der Fakultät und dem Präsidium, im Dezember 2008 gegründet. Sie ist Teil des Universitätsarchivs der TU Braunschweig.

Die “Sammlung für Architektur und Ingenieurbau der TU Braunschweig” konnte einige Nachlässe sowie Teilnachlässe der Lehrergeneration an der TU Braunschweig sichern. Es wird angestrebt, weitere Bestände, die die bauliche Entwicklung in der Region Niedersachsen zum Schwerpunkt haben, der Sammlung zu integrieren. Dabei werden die Schüler der “Braunschweiger Schule” der Architektur und des Ingenieurbaus, die Lehrer der 2. und 3. Generation ebenso berücksichtigt wie die Assistenten, um die breite Wirkung, die von der TU Braunschweig ausging, erforschen zu können.

Zu den Beständen gehören u.a. die Vor- bzw. Nachlässe der Architekten Friedrich Wilhelm Kraemer, Dieter Oesterlen, Walter Henn, Justus Herrenberger, Zdenko Strizic sowie des Bauingenieurs Heinz Duddeck.

Einen zweiten Schwerpunkt bildet die Sicherung von Lehrmaterialien, wie Vorlesungsmitschriften, Exkursionsnotizen sowie Diplomaufgaben und -entwürfe. Die Zusammenführung dieses Materials mit den Beständen aus den Büros und aus privater Hand ermöglichen tiefer gehende Analysen von Leitbildern im Kontext der Architekten- und Ingenieursausbildung an der Technischen Universität Braunschweig.

Abbildung oben: Ludwig Mies van der Rohe und Friedrich Wilhelm Kraemer. Chicago 1955
Abbildung unten: Lutz Käferhaus, Kurhaus eines Badeortes, Diplom 1967, Schnitt | Julian Busch, Aerotopos, Diplom 2009, Modell
aus der Sammlung des SAIB

Weitere Informationen auf der Webseite des SAIB.

Lutz Käferhaus, Kurhaus eines Badeortes, Diplom 1967, Schnitt | Julian Busch, Aerotopos, Diplom 2009, Modell

 

Zeichensäle


Ein besonderes Angebot des Studiums an der TU Braunschweig ist die gemeinschaftliche Arbeit in den studentischen Zeichensälen. Knapp 20 Zeichensäle sind über den Campus verteilt und verfügen insgesamt über weit mehr als 300 Arbeitsplätze. Studierende, die einen der begehrten Plätze erhalten haben, finden in den Zeichensälen einen individuellen Arbeitsplatz mit genug Raum zum Zeichnen und Modellbauen vor. Zur Ausstattung der meisten Säle gehören auch Kopierer, kleine Werkstätten und Internetzugang.

Die Zeichensäle bieten Raum für Diskussionen, wechselseitige Unterstützung und Korrekturen während der Bearbeitung der Aufgaben und der Entwurfsprojekte, aber auch für gemeinschaftliche Arbeit während intensiver Arbeitsphasen. Die Anregungen und der Ideenaustausch zwischen Kommilitonen ist eine großartige Erfahrungen während des Studiums und macht die Arbeit in den Zeichensälen zu einer sinnvollen Ergänzung des akademischen Lernens.

Eine Vielzahl an zusätzlichen Aktivitäten wie Zeichensaalwettbewerbe und gemeinsame Ausflüge unterstützen die enge Gemeinschaft zwischen den Studierenden. Auch Gaststudierende können einen Platz in einem der Zeichensäle bekommen.

Hier finden Sie Ihre Ansprechpartner für die Zeichensäle in der Geschäftsstelle und unter Downloads weitere Informationen.


  aktualisiert am 30.06.2017
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