Spatenstich: Ein ZeBra für die Brandforschung

Rendering des Zentrum für Brandforschung (ZeBra)
Bildnachweis: Mischa Lötzsch 4[e]motions/pbr Planungsbüro Rohling AG

Europaweit einmaliges Labor will für mehr Brandsicherheit bei Produkten wie Lithiumionen-Akkus oder Fassadendämmstoffe sorgen.

Innovative Bauweisen und Produkte der Energiewende sicherer zu machen, ist das Ziel des Zentrums für Brandforschung (ZeBra) an der TU Braunschweig. Der Forschungsbau bietet europaweit einzigartige experimentelle Möglichkeiten. Mit den Großgeräten, darunter mehrere Großkalorimeter, können Brandverhalten und Gefährdungspotenzial von ressourcenschonenden und umweltverträglichen Produkten untersucht werden. Ab 2022 sollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hier zum Beispiel Fassaden aus neuartigen Baustoffen, Gebäude oder Elektrofahrzeugen in Brand setzen und die Vorgänge und Auswirkungen genau erforsche können.

Ein Forschungsschwerpunkt des Zentrums für Brandforschung ist u.a. der Aufbau von Wissen und Methoden zur brandsicheren Entwicklung innovativer Produkte für die Energiewende. Dabei sollen insbesondere die brandtechnischen Wechselwirkungen zwischen Produkten (wie Lithiumionen-Akkus oder Fassadendämmstoffe) und dem umgebenden Medium (zum Beispiel Fahrzeug oder Gebäude) untersucht und darauf aufbauend das Produkt brandsicher gestaltet werden.

Das Zentrum sowie eine exzellente Ausstattung an Großgeräten wird mit Forschungsbaumitteln des Bundes und des Landes Niedersachsen in Höhe von knapp 50 Millionen Euro finanziert. Das NFF gehört mit dem Institut für Konstruktionstechnik zu den Mitgliedern des Zentrums für Brandforschung.

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