Intelligentes Parken der Zukunft

Die innerhalb des SynCoPark-Projekts entwickelten Technologien und Kommunikationsschnittstellen werden abschließend in das Parkhaus der Elbphilharmonie in Hamburg eingebaut.
Bildnachweis: NFF/FM&K

Fahrzeuge suchen sich im Braunschweiger Forschungsparkhaus autonom ihren Platz

Ohne lästige Parkraumsuche autonom Parken. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Niedersächsischen Forschungszentrums Fahrzeugtechnik (NFF) der Technischen Universität Braunschweig haben diese Vision des autonomen Parkens Wirklichkeit werden lassen. Das Parkhaus am Flughafen wurde dabei für über zwei Jahre im Rahmen des Forschungsprojektes SynCoPark zur Testzone. Heute wurden die Ergebnisse präsentiert.

Mit speziell ausgerüsteten Forschungsfahrzeugen wurden verschiedene Kombinationen aus fahrzeug- und infrastrukturseitiger „Intelligenz“ für die Automatisierung im geschützten Raum und Mischverkehr getestet. Eine Herausforderung des autonomen Parkens in Parkhäusern lag für die Forschenden unter anderem darin, zuverlässige Systeme zur Lokalisierung und Kommunikation zu entwickeln, da eine Ortung mit GPS in Parkhäusern nicht möglich ist.

Projektleiter Prof. Dr.-Ing. Roman Henze erläutert eines der nachhaltigsten Ergebnisse des Forschungsprojektes: „Die in SynCoPark entwickelten Ergebnisse und Systeme liefern wichtige Beiträge zu laufenden Standardisierungsbestrebungen des automatisierten Valet-Parkens und gewährleisten die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf bereits existierende Parkhäuser durch Nachrüstlösungen.“ Henze, der das Forschungsfeld „Intelligentes Fahrzeug und vernetztes Fahren“ am NFF leitet, benennt ein konkretes Beispiel: “Der das Projekt abschließende Transfer der Funktionalität und der Hardware in das Parkhaus der Elbphilharmonie in Hamburg stellt den Beweis der allgemeinen Anwendbarkeit der im Projekt entwickelten Technologien und Kommunikationsschnittstellen sicher. Nach Abschluss des Projektes ist zudem eine Demonstration der AVP-Funktionalitäten zum ITS Weltkongress 2021 geplant.“

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