In Bildungsökosystemen finden Jugendliche für sie passende MINT-Angebote, um zu lernen und ihre Interessen zu vertiefen. In der Praxis gelingt dies aufgrund von Zugangs- und Nutzungshürden vor allem für unterrepräsentierte Gruppen bisher nicht ausreichend. Das Vorhaben beschreibt daher Gelingensmerkmale des Zugangs und der Nutzung, indem die Facetten multiprofessionelle Kooperationen und räumliche Flexibilität außerschulischer Angebote in Bildungsökosystemen untersucht werden.
Dazu wird eine Case-Study-Research-Methodik gewählt, die jeweils zwei Fälle pro Facette forschungsbasiert herleitet und durch spezifische Forschungszugänge wie Fokusgruppeninterviews und vergleichende Fragebogenstudien standortübergreifend exploriert. Durch die Kombination unterschiedlicher Datenquellen wird das Zusammenspiel der wesentlichen Gelingensmerkmale beschrieben. Anhand eines generalisierbaren Vorhersagesystems können außerschulische Akteur*innen und Lehrkräfte schulisch-außerschulische Lernprozesse gestalten.
MINT-FaSt ist ein Verbundprojekt der Leibniz Universität Hannover (LUH) und der Technischen Universität Braunschweig (TU BS).
Laufzeit: 02/2026 – 01/2029