Pro-MINT

Pro-MINT:

Fokussierung fachlicher Professionalisierungsprozesse in den MINT-Fächern

Wie kann es gelingen, im Rahmen fachlicher Professionalisierungsprozesse für Studierende in den MINT-Fächern verstärkt Bezüge zwischen fachlichen Konzepten und schulischen Inhalten herzustellen? Hierzu werden im Projekt in Kooperation der Projektpartner aus den Fachwissenschaften und den Fachdidaktiken forschungsbasiert fachspezifische, kompetenzorientierte Lerneinheiten in den gymnasialen MINT-Fächern Physik, Chemie und Mathematik entwickelt und evaluiert.

Das Projekt setzt an den in den Fächern inhaltlich vergleichbaren schulischen prozessbezogenen Kompetenzbereichen an. Es werden fachliche Theorien z.B. unter dem Aspekt von Modelldenken und Modellierung betrachtet, um den kumulativen, vernetzten Erwerb von Fachinhaltswissen zu verbessern. In einem Design-Based-Research-Zugang soll durch kontinuierliche Rückmeldung die Wirksamkeit der entwickelten Konzepte erfasst werden, was auch in die Weiterentwicklung der Lerneinheiten einfließt. Zu den Zielen gehören nicht nur fachliche Verbesserungen, sondern auch veränderte Einstellungen der Studierenden (z.B. eine gesteigerte Selbstwirksamkeitserwartung). Neben der Weiterverbesserung der Lehre wird vom Projekt ein Beitrag zur Minderung der Schwundquote in den MINT-Fächern erwartet.

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Bildnachweis: Kamil Sachse/Alle Rechte bei der TU Braunschweig

Projektmitarbeiter/innen der Abteilung Chemie und Chemiedidaktik:

Prof. Dr. Kerstin Höner

Dr. Axel Eghtessad

Cornelia Borchert, M. Ed.