Diagonal-MINT

Diagonal-MINT:

Aufbau diagnostischer Kompetenzen für Studierende der MINT-Fächer

Diagnosekompetenz ist eine Kernkompetenz der Lehrerprofessionalität. Sie ist Voraussetzung, um das Lernverhalten von Schülerinnen und Schülern angemessen beurteilen und Lern- und Aufgabenanforderungen sowie Förderbedarfe und -maßnahmen adäquat einschätzen und umsetzen zu können. Das Projekt zielt darauf, Lehramtsstudierende der MINT-Fächer in ihrer diagnostischen Kompetenz in Bezug auf domänenspezifische Lernprozesse zu schulen. Mit Hilfe von videografierten Unterrichtsvignetten (exemplarischen Lehr-und Lernsituationen) und vor allem durch Entwicklung und Analyse eigener Videografiesequenzen soll ihre Diagnosefähigkeit zur Beurteilung von Schülerkompetenzen beim Problemlösen gefördert werden. Die Kompetenzentwicklung der Lehramtsstudierenden wird dabei hinsichtlich Fachdidaktik, Fachmethodik, Diagnose, Forschungsmethodik und Wissenschaftsverständnis untersucht. Die Projektdurchführung erfolgt in Zusammenarbeitmit den MINT-Schülerlaboren für Biologie, Chemie, Physik und Mathematik. Langfristig soll die Lehre in der Lehrerbildung durch die Videovignetten optimiert werden.

Projektleitung:

Prof. Dr. Kerstin Höner

Dr. Axel Eghtessad

Dr. Dagmar Hilfert-Rüppell

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Bildnachweis: Kamil Sachse/Alle Rechte bei der TU Braunschweig

Mitarbeiter/innen der Abteilung Chemie und Chemiedidaktik:

Lisanne Kraeva, M. Ed.