TU BRAUNSCHWEIG

Institut für Adaptronik und Funktionsintegration


Prof. Dr.-Ing. Michael Sinapius
Institutsleiter

Unsere Vision:
Eine neue Schule des Leichtbaus
durch:

  • Strukturkonforme Integration von Funktionen von der Materialebene bis hin zum Bauteil
  • Adaptivität an Umgebungsbedingungen und wechselnde Anforderungen
  • Selbstregulierende Fertigungsprozesse
  • Gleichzeitige Sicherstellung von Robustheit und Fehlertoleranz.

Aktuelle Highlights aus dem Institut

Bewilligung und Start des Verbundprojektes ARIEL - Aufladung für Brennstoffzellensysteme durch interdisziplinär entwickelte Elektrische Luftverdichter

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur fördert im Rahmen des „Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie“ (NIP) mit mehr als 7 Mio € ein Konsortium, an dem Volkswagen AG, Technische Universität Braunschweig, Leibniz-Universität Hannover und Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften beteiligt sind. Die technische Universität Braunschweig ist mit den vier Instituten

  • Institut für Adaptronik und Funktionsintegration (iAF)
  • Institut für Flugantriebe und Strömungsmaschinen (IFAS)
  • Institut für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik (IWF)
  • Institut für Elektrische Maschinen, Antriebe und Bahnen (IMAB)

an den Forschungsarbeiten beteiligt und wird mit insgesamt 2,5 Mio. € in den kommenden drei Jahren gefördert. Neben der Finanzierung von wissenschaftlichem Personal werden mit den Fördermitteln an den Instituten auch hochwertige neue Prüfstände aufgebaut und in Betrieb genommen.

Das Vorhaben befasst sich mit der Entwicklung und Erprobung eines elektrisch angetriebenen Luftverdichters für ein Brennstoffzellensystem zum Einsatz in einem Fahrzeug. Ziel des Projektes ist die Weiterentwicklung bis hin zu einem technischen Reifegrad von 8. Dabei soll der Luftverdichter hinsichtlich Bauraum, Kosten, Wirkungsgrad und Leistungsfähigkeit optimiert werden und somit einen Beitrag zur Kostenreduzierung eines gesamten Brennstoffzellensystems für mobile Anwendungen liefern. Gesamtziel des Vorhabens ist ein vollständig erprobter und umfassend hinsichtlich Leistung, Wirkungsgrad, Bauraum und Fertigung optimierter elektrisch angetriebener Luftverdichter, der als Basis für eine Serienentwicklung verwendet werden kann.


Kinderuni- Ruhe durch Lärm- wie ist das möglich?

 

Wenn 700 Kinder schreien – ist das Lärm? Titelte die Braunschweiger Zeitung am 22.10.2018.
Im Rahmen der Kinderuni hat Prof. Sinapius anhand zahlreicher Experimente 700 Jungforschern den „Active Noise Control“ kindgerecht erklärt. U.a. durch die Chladnischen Klangfiguren, das Laservibrometer und die Eulerscheibe ließen sich die Kinder begeistern.


Auszeichnung von wissenschaftlichen Arbeiten mit dem Hans Dinger Preis 2018

Quelle: Dirk Lässig/FVV
 

Auf der FVV-Herbsttagung in Würzburg wurden am 27.9.2018 herausragende wissenschaftliche Arbeiten ausgezeichnet. Herr Alexander Kyriazis (links im Bild) wurde für seine Studienarbeit am iAF mit dem Thema "Entwicklung eines analytischen Modells anhand der Laminattheorie zur Modellierung der Krümmungsänderung von Lagerschalen in einem adaptiven Folienlager" mit dem Hans Dinger Preis (2. Preis) ausgezeichnet.

Herzlichen Glückwunsch dafür vom iAF-Team!

Weitere Preisträger waren Herr Fabian Goergen (1. Preis) und Herr Marcus Wiens (3. Preis) (beide RWTH Aachen).

(©NASA/JPL/Caltech).

NASA-Sonde InSight auf dem Mars gelandet

Die Sonde InSight ist am 26.11.2018 um 20:52:59 Uhr MEZ wohlbehalten auf dem Mars gelandet. Mit an Bord das DLR-Experiment HP3 (Heat Flow and Physical Properties Package), das neue Erkenntnisse liefern wird, wie sich das Marsinnere und allgemein Gesteinsplaneten wie die Erde entwickelt haben.

Auch die Technische Universität Braunschweig ist mit an Bord. Dr.-Ing. Björn T. Kletz von unserem Institut für Adaptronik und Funktionsintegration und Professor Jörg Melcher vom DLR haben ein Stoßreduktionssystem für die HP³-Sonde, dem sogenannten „Maulwurf“, entwickelt. Im Inneren der Sonde sorgt ein elektromechanischer Antrieb für den Vortrieb in den Boden des Planeten. Er erzeugt starke Stöße, sodass sich das Gerät selbstständig in den Boden vorarbeitet. Dabei zieht die Sonde Temperatursensoren auf einem fünf Meter langen Kabel mit in die Tiefe. „Diese Stöße erzeugen so hohe Beschleunigungen (bis zu 14.500 g), dass die empfindliche Messtechnik im Inneren der Sonde durch ein spezielles Stoßisolationssystem vor den auftretenden Belastungen geschützt werden muss“, erläutert Prof. Jörg Melcher vom DLR- Institut für Faserverbundleichtbau und Adaptronik.


Kooperationen

DLR@Uni in Kooperation mit

DLR-FA

FA_Logo

 

Das iAF ist Mitglied im SFB 880

 

Das iAF ist Sprecher der Forschergruppe 2021

vi_logo

 

Das iAF ist Mitglied im SPP 1712

und im SPP 1466

 

Das iAf ist Mitglied im Exzellenzcluster SE²A


Institutsbroschüre

Lernen und Forschen 2018

iAF Logo

Download (pdf, 5 MByte)


  aktualisiert am 09.01.2019
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