TU BRAUNSCHWEIG

Institut für Adaptronik und Funktionsintegration


Prof. Dr.-Ing. Michael Sinapius
Institutsleiter

Unsere Vision:
Eine neue Schule des Leichtbaus
durch:

  • Strukturkonforme Integration von Funktionen von der Materialebene bis hin zum Bauteil
  • Adaptivität an Umgebungsbedingungen und wechselnde Anforderungen
  • Selbstregulierende Fertigungsprozesse
  • Gleichzeitige Sicherstellung von Robustheit und Fehlertoleranz.

Aktuelle Highlights aus dem Institut

Rege Teilnahme bei der Ausstellung studentischer Arbeiten am 04.07.2018

Über die Ausstellung der studentischen Arbeiten hinaus, gab das iAF Einblick in die aktuellen Forschungsfelder.


Neues Lehrbuch zu Adaptronik erschienen

Adaptronik ist eine vergleichsweise junge Disziplin der Ingenieurwissenschaften, die sich durch ausgeprägte Interdisziplinarität auszeichnet. Das neue Lehrbuch Adaptronik bietet daher eine interdisziplinäre Betrachtung von adaptronischen Systemen.

Ausgehend von den grundlegenden Prinzipien und Varianten adaptronischer Systeme sowie der Funktionswerkstoffe werden dem Leser die verschiedenen Funktionselemente erläutert. Anschließend werden die gewonnen Kenntnisse in der aktiven Formkontrolle, der aktiven Vibrationskontrolle und der aktiven Vibroakustik angewendet und vertieft. Hierbei wird ein Fokus auf aktuelle Beispiele aus der Forschung gelegt.


Ein „Maulwurf“ auf dem Weg zum Mars

Sonde gräbt sich in Planetenboden und sammelt Wärmedaten

Die internationale Weltraummission „InSight“ hat das Ziel, den Aufbau des Mars zu untersuchen. Auch die Technische Universität Braunschweig ist am 5. Mai 2018 mit an Bord gegangen. Dr. Björn T. Kletz von unserem Institut für und Professor Jörg Melcher vom DLR haben einen Stoßreduktionssystem für die Sonde „Heat Flow and Physical Properties Package“, kurz HP³, entwickelt.

Dieser wird sich bis zu fünf Meter tief in den Boden des Planeten vorarbeiten, um im Untergrund Informationen zum Thermalhaushalt zu sammeln. Der elektromechanische „Maulwurf“ misst tiefer und präziser als jemals zuvor. Die Daten sollen Aufschluss darüber geben, wie viel Wärme aus dem Inneren des Planeten abgegeben wird und woher die Energie stammt. Die Auswertung der Messergebnisse wird Hinweise darauf geben, ob der Mars aus demselben Material besteht wie Mond und Erde.

Die HP3-Sonde ist ausgestattet mit hocheffektiven Systemen zur Stoß- und Schwingungsminimierung, die in der Zusammenarbeit des IAF mit dem Braunschweiger DLR-Institut für Faserverbundleichtbau und Adaptronik entstanden sind. Die Mission wird gemeinsam von der NASA, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der französischen Raumfahrtbehörde CNES betrieben.


Kooperationen

DLR@Uni in Kooperation mit

DLR-FA

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Das iAF ist Mitglied im SFB 880

 

Das iAF ist Sprecher der Forschergruppe 2021

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Das iAF ist Mitglied im SPP 1712

und im SPP 1466

 


Institutsbroschüre

Lernen und Forschen 2018

iAF Logo

Download (pdf, 5 MByte)


  aktualisiert am 14.08.2018
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