TU BRAUNSCHWEIG

Hier finden Sie Neuigkeiten des Lehrstuhls für Vergleichende Regierungslehre und Politikfeldanalyse (Comparative Politics and Public Policy, CoPPP)


4. November 2017

Unter welchen Bedingungen führte die Finanzkrise zu grundlegenden Gesundheitsreformen in Krankenversicherungssystemen?

Diese Frage wird in einem neuen Paper des CoPPP-Lehrstuhls im Journal of Comparative Policy Analysis untersucht. Das Team aus Prof. Dr. Nils C. Bandelow, Dr. Colette S. Vogeler, Johanna Hornung, Dr. Johanna Kuhlmann und Sebastian Heidrich verbindet darin Boolsche Algebra und vertiefende Fallbetrachtungen ("Qualitative Comparative Analysis", QCA) und identifiziert so Figurationen von Reformbedingungen. Das Erklärungsmodell verbindet zwei aktuell sehr prominente Ansätze der Policy Analyse, nämlich den Advocacy Coalition Framework (ACF) und den Multiple Streams Framework (MSF). Kurzfristig freien Zugang gibt es hier.


30. Oktober 2017

Analyse zu den Koalitionsverhandlungen in der Gesundheitspolitik

Gemeinsam mit Dr. Florian Eckert und Robin Rüsenberg erarbeitete Prof. Dr. Nils C. Bandelow eine Exklusiv-Analyse für Observer 4.0 MIS - Management Information System Gesundheitspolitik.  Wer Interesse an dem Artikel hat, kann ihn unter diesem Link nachlesen.


19. Oktober 2017

Neues engagiertes Teammitglied gesucht!

Der CoPPP-Lehrstuhl ist auf der Suche nach einer neuen studentischen Hilfskraft, die Lust hat sich in der Lehre und unseren Forschungsschwerpunkten einzubringen. Wer sich für die Themen des Lehrstuhls interessiert, sich im Idealfall auch im Studium darauf spezialisiert hat und außerdem Engagement und Organisationstalent mitbringt, ist herzlich eingeladen, sich zu bewerben. Wer sich mit EDV auskennt, ist besonders gefragt! Wir bieten dafür die Chance, Einblicke in unsere vielfältigen Forschungsprojekte zu erhalten, unsere Projekte mitzugestalten und außerdem den ersten Schritt für eine wissenschaftliche Karriere. Weitere Informationen erhaltet ihr in unserer Ausschreibung.


13. Oktober 2017

Derk Trei ist unser neuer wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt QuartierMobil

Derk Trei

Seit dem ersten Oktober arbeitet Derk Trei nun als wissenschaftlicher Mitarbeiter in unserem Team. Bei seiner Arbeit im Forschungsprojekt „QuartierMobil“ beschäftigt er sich mit der Entwicklung von nachhaltiger Mobilität in bestehenden und in neuen Stadtquartieren. Hierfür erforscht er die Transformation urbaner Mobilität und testet sie in ausgewählten Quartieren. Dabei stehen ökologische und soziale Nachhaltigkeit gleichermaßen im Mittelpunkt der Forschung.

Bereits während seines Studiums war Derk Trei am Lehrstuhl als studentische Hilfskraft tätig. Nach Abschluss des Bachelors der Integrierten Sozialwissenschaften setzte er sein Studium im Master "Organisation, Governance, Bildung" fort und war gleichzeitig im Projekt "Eskalationsforschung zur Kommunikation großer Infrastruktur- und Bauvorhaben" tätig. In diesem Rahmen formulierte er auch seine Masterarbeit, in der er das Eskalationspotential der SuedLink-Trasse untersucht hat.


11. Oktober 2017

Auf den Spuren des politischen Systems in Frankreich

Gruppenbild Versailles

In der letzten Woche fand vom 2. bis zum 5. Oktober die Exkursion des CoPPP nach Paris statt. Nach einer langen Busfahrt starteten wir am Montag mit einer kleinen Rallye, durch die wir die Stadt kennenlernen konnten. Am Dienstag besuchten wir das Schloss Versailles und konnten dort vieles über die damalige Kultur am Hofe Ludwigs XIV. erfahren. Anschließend waren wir zu einem Besuch beim Politikwissenschaftler Prof. Dr. Partick Hassenteufel eingeladen, der uns bei einem interessanten Vortrag in das französische Bildungs- und Elitensystem einführte. Am folgenden Tag ging es zunächst in die Nationalversammlung. Auch hier waren wir von der erstaunlichen Architektur beeindruckt. Bei einer Führung durch die Räumlichkeiten inklusive des Sitzungssaales erfuhren wir einiges über die Arbeit der Abgeordneten und das politische System Frankreichs. Anschließend ging es in das nahegelegene Armeemuseum. Dort tauchten wir tief in die militärische Geschichte Frankreichs seit der Neuzeit ein und erkannten, wie tief das Land bis heute von den zahlreichen Kriegen geprägt ist, in die es verwickelt war. Zum Abschluss der Exkursion sahen wir das Zentrum der Stadt auf einer Seine-Fahrt nochmal aus einer anderen Perspektive, bevor es am Donnerstagmorgen wieder mit dem Bus zurück nach Deutschland ging.

Besuch bei Patrick HassenteufelZu Besuch bei Prof. Dr. Patrick Hassenteufel

Im Sitzujngssaal der Nationalversammlung

   Im Sitzungssaal der Nationalversammlung

Lina und Linsa im Armeemuseum

Im Armeemuseum konnte die Geschichte über Audioguides nachverfolgt werden. (Vielen Dank an Lisa und Lina für das Einsammeln!)

Gruppenbild Versailles

   Im Thronsaal von Versailles


6. Oktober 2017

Der Niedersachs-O-Mat ist verfügbar

Heute startete die angekündigte Entscheidungshilfe für die Landtagswahlen am 15. Oktober. Sie funktioniert ähnlich wie der Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung, der zur Landtagswahl leider nicht angeboten werden konnte. Der Niedersachs-O-Mat bietet die Möglichkeit, die eigene Position anhand von 38 Thesen mit denen der Parteien inklusive Begründung zu vergleichen. Es sind dabei 13 der 15 zur Wahl antretenden Parteien vertreten, lediglich das Bündnis Grundeinkommen und LKR haben nicht mitgemacht. Die Thesen sind speziell auf ihre inhaltliche Relevanz und zur Unterscheidung der Parteien geprüft worden. Das Konzept hierfür hat CoPPP gemeinsam mit den politikwissenschaftlichen Lehrstühlen der Universität Freiburg (Prof. Dr. Uwe Wagschal) und der Universität Düsseldorf (Prof. Dr. Stefan Marschall) entwickelt.


30. September 2017

Kick-Off des Niedersachs-O-Mat: Pressekonferenz am nächsten Freitag

Der von CoPPP gemeinsam mit den politikwissenschaftlichen Lehrstühlen der Universität Freiburg (Prof. Dr. Uwe Wagschal) und der Universität Düsseldorf (Prof. Dr. Stefan Marschall) entwickelte Niedersachs-O-Mat startet am nächsten Freitag, den 6. Oktober seinen Betrieb. Ähnlich wie beim Wahl-O-Mat zur Bundestagswahl können Bürgerinnen und Bürger damit ihre Wahlentscheidung zum niedersächsischen Landtag überprüfen. Hierzu wurde ein Katalog von 38 Fragen erstellt und von den antretenden Parteien beantwortet. Wie der Wahl-O-Mat liefert auch der Niedersachs-O-Mat Begründungen der Parteien zu ihren Positionen und die Möglichkeit zur Gewichtung. Zum Kick-Off wird es am Freitag eine Pressekonferenz geben: Ab 10 Uhr laden die drei Lehrstühle in den Konferenzraum 117 des Formusgebäude (Universitätsplatz 2, 1. OG, 38106 Braunschweig) und stehen für Fragen aller Art zur Verfügung. Um eine Anmeldung per Mail (presse@tu-braunschweig.de) oder Telefon (0531 391 4122) wird gebeten.

Niedersachs-O-Mat


24. September 2017

Neue Veröffentlichung des CoPPP

Der moderne Staat_CoverDas Team des Lehrstuhls hat einen Artikel in der neuen Issue der dms ("der moderne staat") veröffentlicht. Gemeinsam mit Katharina Lisetska von Institut für Verkehrswesen, Eisenbahnbau und -betrieb untersuchten Dr. Kirstin Lindloff, Thomas Eisenmann und Prof. Dr. Nils C. Bandelow regionale Betroffenheit in informellen Beteiligungsverfahren bei Infrastrukturprojekten. Sie widmen sich darin der Frage, wie divergierende Interessen durch Verfahren informeller Beteiligung artikuliert werden können und stellen fest, dass die Organisationsfähigkeit eizelner lokaler Gruppen hierfür eine zentrale Rolle spielt. Zu finden ist der Artikel unter diesem Link.

                                                 


21. September 2017

Wahlparty zur Bundestagswahl

Bald ist es wieder soweit: Es stehen die Wahlen zum deutschen Bundestag vor der Tür. Und was wäre eine Wahl ohne die obligatorische Wahlveranstaltung des Lehrstuhls für Vergleichende Regierungslehre und Politikfeldanalyse? Mit gratis Verköstigungen wie Snacks, Softgetränken sowie begrenzt Freibier führen wir durch den Abend.
Geplant sind eine eigene Wahl, die wir vor Ort auswerten werden, ein lustiges Duell der Spitzenkandidaten, in dem ihr selbst in deren Rolle schlüpfen könnt sowie einem interessanten Quiz zu den Wahlprogrammen: Wer vertritt eigentlich welche These? Dafür erwarten euch lukrative Preise! Außerdem wird unser Abend von Medienvertretern begleitet. Am 24. September seid ihr damit ab 17 Uhr herzlich in das Institut für Sozialwissenschaften (Raum BI 97.8) eingeladen.
Am 24. September seid ihr damit ab 17 Uhr herzlich in das Institut für Sozialwissenschaften (Raum BI 97.8) eingeladen.

Wahlparty Bundestagswahl


21. September 2017

CoPPP auf der ESPAnet in Lissabon

Letzte Woche war CoPPP auf der Konferenz des European Social Policy Analysis Networks (ESPAnet) in Lissabon vertreten. Johanna Kuhlmann war Mitorganisatorin eines inhaltlichen Streams, der versprach, „Licht auf die Black Box von politischen Reformprozessen“ zu werfen. Gemeinsam mit Sonja Blum (FernUniversität Hagen) führte sie durch das vielfältige Programm, in dem unterschiedliche Politikfelder, Theorien und wissenschaftliche Ansätze Platz fanden.

Nils ESPAnet LissabonJohanna Hornung und Nils Bandelow präsentierten in diesem Rahmen ein Papier zum Ansatz der programmatischen Akteure und führten das Programmatic Action Framework (PAF) anhand der in den „Theories of the Policy Process“ (Christopher M. Weible/Paul A. Sabatier) verwendeten Kategorien ein. Dabei grenzten sie das PAF von den existierenden Perspektiven ab und verdeutlichten den Mehrwert der neuen theoretischen Sichtweise auf politische Prozesse. Sie nutzen diesen theoretischen Rahmen, um zwei große deutsche Gesundheitsreformen (GKV-WSG und AMNOG) zu erklären, die unter verschiedenen parteipolitischen Zusammensetzungen und externen Bedingungen verabschiedet wurden.Johanna Kuhlmann Lissabon Bei beiden Reformen konnten wiederholt programmatische Akteure mit geteilten biographischen Erfahrungen ihren Einfluss ausüben. Das PAF mit seinem Fokus auf politische Sektoren und intersektoralen Kampf um Ressourcen und Autorität erweist sich folglich als aussichtsreiche Perspektive zum Erklären politischer Prozesse und Ergebnisse. Gleichzeitig zeigt das Papier, dass programmatische Akteure, die seit den 1990er Jahren das Gesundheitssystem in Deutschland dominiert haben, ihren Einfluss auf Gesundheitspolitik zunehmen verlieren. Die im Sektor vorherrschenden gesundheitspolitischen Sichtweisen könnten sich so in naher Zukunft ändern. Zudem muss das PAF, das in der französischen Politikwissenschaft entstanden ist (William Genieys, Patrick Hassenteufel, Marc Smyrl), für eine Anwendung auf das deutsche Gesundheitswesen angepasst werden. Während es in Frankreich eine klare Konfrontation zwischen sektoralen staatlichen Akteuren („Wächtern“ des Staates) und ihren Gegnern („Austerians“ – frei übersetzt etwa: „Sparer“) gibt, wird dieser Konflikt in Deutschland durch die besondere Rolle der Selbstverwaltung verkompliziert.  

Johanna Hornung LissabonNeben dem Konferenzgeschehen blieb außerdem ausreichend Zeit zum Netzwerken mit Kollegen und Partnern. Unter anderem stand auch die Fachzeitschrift European Policy Analysis erneut im Mittelpunkt, bei einem Treffen mit Beiratsmitglied José António C. Pereirinha. Einzelne, qualitativ hochwertige Beiträge der Konferenz könnten so ihren Weg zu einer Einreichung bei EPA finden.


12. September 2017

ECPR-Konferenz in Oslo

Vergangenen Samstag endete die jährliche Konferenz des European Consortium for Political Research (ECPR), die in diesem Jahr im norwegischen Oslo stattfand. Nils Bandelow, Colette Vogeler und Johanna Hornung waren mit einem Beitrag ihrer aktuellen Forschung vertreten. In ihrem Aufsatz verwendeten sie die Perspektive der Sozialen Identitätstheorie zur Erklärung politischer Veränderungen, exemplarisch anhand der parlamentarischen Abstimmung zur Sterbehilfe in Deutschland. Der Beitrag regte während und nach der Vorstellung lebhaften Austausch darüber an, welche Faktoren die Formierung und Stabilität persönlicher Überzeugungen bestimmen.

Neben der Präsentation eigener Forschung stand auch die Veröffentlichung du Verbreitung wissenschaftlicher Erkenntnisse im Mittelpunkt. Nils Bandelow (Mitherausgeber der Fachzeitschrift European Policy Analysis) und Johanna Hornung (Editorial Office) besuchten den Marketing-Stand von Wiley. Seit Anfang des Jahres kooperiert das EPA Team mit dem Verlagshaus, das mit einem beeindruckenden Werbebanner aufwartete. Begeistern konnten auch die neuen EPA Flyer, die die große Journal-Familie der Policy Studies Organization (PSO) abbilden.

Abseits des offiziellen Konferenzprogramms blieb Zeit für Austausch mit hochrangigen Wissenschaftlern, wie Simon Hegelich, Stefan Marschall, Stéphane Moyson, Daniel Nohrstedt, Thomas Saretzki, Edella Schlager, Jale Tosun, Uwe Wagschal, Chris Weible, Philippe Zittoun und Reimut Zohlnhöfer. Wir freuen uns darauf, alle bald wiederzusehen!

After Reception

von rechts nach links: Philippe Zittoun, Nils Bandelow, Chris Weible, Laura Herzog und Johanna Hornung

Neuer EPA-Flyer!

Nils Bandelow und Johanna Hornung beim EPA- Poster des Wiley-Promotionsstandes


3. September 2017

Abschlussworkshop des Eskalationsforschungsprojektes

Am Freitag fand im Haus der Wissenschaft der Abschlussworkshop des Forschungsprojektes zur Kommunikation großer Infrastruktur- und Bauvorhaben statt. Neben der Vorstellung der Ergebnisse des interdisziplinären Forschungsverbunds konnte durch internationale Gastredner eine grenzüberschereitende Perspektive eröffnet werden. Mit zahlreichen erfahrenen Gästen aus der Praxis wurden bei Postersessions und Diskussionsrunden die Ergebnisse erörtert. Dies konnte auch bei der abschließenden Podiumsdiskussion fortgesetzt werden. Weitere Informationen zur Veranstaltung liefert der Pressebericht der TU Braunschweig.

               Eskalationsprojekt Abschlussveranstaltung

Das interdisziplinäre Team des Forschungsprojektes mit Forscherinnen und Forschern aus den Ingenieurs- Rechts- und Sozialwissenschaften, der Sozialpsychologie und der pädagogischen Psychologie



Eskalationsprojekt Abschlussveranstaltung

v.l.: Dr. Colette Vogeler, die die Veranstaltung organisierte und moderierte, mit Johanna Kuhlmann, Prof. Dr. Fritz Sager, Johanna Hornung und Malte Möck

Eskalationsprojekt Abschlussveranstaltung

In einem einführenden Vortrag stellte Prof. Dr. Nils C. Bandelow die Ergebnisse des inter- und transdisziplinären Forschungsverbundes vor

Eskalationsprojekt Abschlussveranstaltung

PD Dr. Peter Biegelbauer (Austrian Institute of Technology, Wien), Prof. Dr. Fritz Sager (Kompetenzzentrum für Public Management, Bern) und Stephan Siegert (Planungschef von Femern A/S, Dänemark) (v.l.) eröffneten durch ihre Vorträge eine internationale Perspektive auf Eskalationsforschung

"EskalationsprojektStephan Siegert berichtet als Planungschef von den Erfahrungen mit der Fehmarnbelt-Querung in Dänemark

Eskalationsprojekt Abschlussveranstaltung

Das Team des Lehrstuhls (Selsebil Magouri, Dana Tholen, Lisa Golubew, Lina Iskandar und Johanna Kuhlmann (v.l.)) sorgte für einen reibungslosen Ablauf

Eskalationsprojekt Abschlussveranstaltung

Bei einer abschließenden Podiumsdiskussion stellen sich die Leiterinnen und Leiter aller Teilprojekte den kritischen Fragen der Moderatorin Dr. Elisabeth Hoffmann, Leiterin der Pressestelle der TU


Eskalationsprojekt Abschlussveranstaltung

Dr. Carla Eickmann vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr mit Prof. Dr. Nils C. Bandelow

Eskalationsprojekt Abschlussveranstaltung

Dr. Kirstin Lindloff mit Dr. Colette Vogeler


29. August 2017

Neuer Artikel von Johanna Kuhlmann im aktuellen Policy Studies Journal erschienen

Policy Studies JournalDer von Johanna Kuhlmann und Jeroen van der Heijden (Australian National University & Wageningen University) verfasste Artikel „Studying Incremental Institutional Change: A Systematic and Critical Meta-Review of the Literature from 2005 to 2015” ist im aktuellen Heft des Policy Studies Journal erschienen. Der Artikel untersucht systematisch, wie die v.a. von Wolfgang Streeck und Kathleen Thelen eingeführten Konzepte zur Erfassung institutionellen Wandels in den letzten zehn Jahren angewendet wurden, und liefert damit Evidenz für häufig vorgebrachte Kritik an den Konzepten. Davon ausgehend leiten die Autoren Implikationen für die Theorieentwicklung innerhalb des Historischen Institutionalismus und die empirische Anwendung der Konzepte von Streeck und Thelen ab.

 



28. August 2017

Abschlussveranstaltung des Eskalationsprojektes

Im Oktober 2014 startete das im Rahmen des „Niedersächsischen Vorab“ von der VolkswagenStiftung geförderte interdisziplinäre Forschungsprojekt „Eskalationsforschung zur Kommunikation großer Infrastruktur-und Bauvorhaben“.
Der Forschungsverbund stellt nun in einem transdisziplinären Workshop Ergebnisse aus drei Jahren Forschung, basierend unter anderem auf Fallstudien zur Schiene Nord, zu Stuttgart 21 und zum SuedLink, zur Diskussion.

Warum eskalieren politische Konflikte?

Welche Faktoren tragen zur Eskalation bei?

Inwieweit tragen partizipative Elemente zu konfliktarmer Umsetzung von Großprojekten bei?

Welche Ereignisse verstärken Protest?

Um diese Fragen zu diskutieren laden wir Sie herzlich am 1. September von 14:30-16 Uhr in das Haus der Wissenschaft in Braunschweig ein!

 

Der Nachmittag startet um 14:30 Uhr mit einem Gastvortrag des international bekannten Politikwissenschaftlers Prof. Dr. Fritz Sager von der Universität Bern. Prof. Sager wird zur Akzeptanz von Planungsprojekte in der Schweiz berichten.

Um 15 Uhr beginnt unter der Moderation von Dr. Elisabeth Hoffmann, Leiterin der Pressestelle der TU Braunschweig die Podiumsdiskussion, in der die Projektleiter des Forschungsverbunds Rede und Antwort stehen.

Podiumsteilnehmer:

  •             Prof. Dr. Nils C. Bandelow
  •             Prof. Dr. Stefan Schulz-Hardt
  •             Prof. Dr.-Ing.Thomas Siefer
  •             Prof. Dr. Jutta Stender-Vorwachs
  •             Prof. Dr. Barbara Thies

 

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Flyer Eskalationsprojekt Abschlussveranstaltung


14. August 2017

Bewilligung des Kooperationsprojekts „QuartierMobil“ in Kooperation mit der Goethe-Universität Frankfurt und Praxispartnern

Heute kam endlich der Förderbescheid für unser neues inter- und transdisziplinäres Forschungsprojekt „QuartierMobil“. Wie der Name schon verrät, werden wir uns in dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt mit der Entwicklung von nachhaltiger Mobilität in bestehenden und in neuen Stadtquartieren befassen. Gemeinsam mit unseren Partnern vom Institut für Humangeographie der Goethe-Universität Frankfurt (https://www.uni-frankfurt.de/46636172/03_mobilitaet) sowie den Städten Frankfurt und Darmstadt und zwei Planungsbüros werden wir in den kommenden drei Jahren Szenarien für die Transformation urbaner Mobilität erforschen und in zwei ausgewählten Quartieren testen. Dabei stehen ökologische und soziale Nachhaltigkeit gleichermaßen im Mittelpunkt der Forschung. Damit fügt sich unser neues Projekt perfekt in den Forschungsschwerpunkt „Stadt der Zukunft“ der TU Braunschweig ein. Neben wissenschaftlichen Erkenntnissen sollen auch planungspraktische Ergebnisse erzielt werden. Wir sind gespannt auf den Projektstart im Oktober und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unseren neuen Partnern.

Quartier Mobil


7. August 2017

Exkursion nach Paris

Heute gehen die Planungen für unsere Paris-Exkursion voran. Es wird großartig! Für die 30 Plätze haben sich schon 41 Studis angemeldet, wir verschicken heute Zusagen nach dem Eingang der Anmeldungen.  Wenn ihr euch angemeldet habt, gebt bitte am 15. August oder am 15. September zwischen 10 und 15 Uhr die 50€ in bar als Eigenanteil (u.a. für das Frühstück) bei Lisa Golubew (Raum 162) oder Philipp Behnke (Raum 163) ab. Solltet ihr nicht sicher sein, dass ihr mitfahrt, meldet euch bitte sofort wieder ab. Seid fair zu denjenigen, die auf der Warteliste stehen. Wir freuen uns auf eine lehrreiche Fahrt.

                       Eiffelturm


21. Juli 2017

Teamausflug auf der Oker

Der jährliche Teamausflug des Lehrstuhls führte uns in diesem Jahr auf die Oker. Per gemietetem Floß starteten wir beim Bürgerpark und durchquerten den Braunschweiger Umflutgraben bis ins Östliche Ringgebiet. Bei kalten Getränken und leckeren Cakepops (Danke Isabel!) lernten wir so die Parklandschaft der Stadt einmal aus einer ganz anderen Perspektive kennen. Trotz entgegestehenden Prognosen spielte auch beim anschließenden gemeinsamen Grillen in der Okercabana noch das Wetter mit, sodass wir den Abend gemütlich bei Cocktails am Strand ausklingen lassen konnten.

Teamausflug Lisa Nils Selsebil

Teamausflug Derk Colette Johanna Malte
Teamausflug Dana und Johanna
Teamausflug Nils Lisa Johanna
Teamausflug Gruppenbild


18.7.2017

Congrès français de l’AFSP avec participation allemande

Nils Bandelow et Johanna Hornung présentent leur contribution sur des développements des dépenses de santé après la crise

Johanna in Montpellier

Johanna Hornung arriva á la Faculté de Droit et de Science Politique á Montpellier

La dernière semaine, le 14ième congrès de l’Association Française de Science Politique (AFSP) avait lieu à méditerrané

Montpellier. Nils Bandelow et Johanna Hornung ont présenté un article expliquant des changements des quotes-parts des dépenses publiques de santé dans l’Union Européenne après la crise économique. Dans leur article, ils ont montré quelles configurations spécifiques des facteurs institutionnelles, politiques, socio-économiques et dépendantes du sentier expliquent le changement politique dans les pays respectifs. En plus de la participation à la section thématique organisée par Marie Moncada et Marc Smyrl, Nils et Johanna ont utilisé l’occasion d’élargir la coopération avec des politologues français. Les discussions approfondies et les rencontres avec Patrick Hassenteufel et William Genieys et son équipe ont contribué à un échange renforcé qui est important pour la recherche commune future. La conférence a permis une vue sur la communauté et recherche de science politique en France. Spécialement, le journal European Policy Analysis a été promu. Nous espérons de recevoir et publier à l’avenir beaucoup d’articles de recherche de haute qualité dans notre journal. Nous remercions beaucoup nos amis français pour des conversations fantastiques et leur hospitalité avec beaucoup de bon vin et repas.


Präsentation_Hornung_Bandelow_Montpellier

Nils C. Bandelow et Johanna Hornung présentent „Comment expliquer les différences entre les stratégies de dépenses dans le secteur de santé après la crise en Europe"

Gruppenbild Montpellier

Anne-Laure Beaussier, Marie Moncada, Johanna Hornung, Marc Smyrl, Nils C. Bandelow, Chloé Bérut, Amandine Rauly (intervenants et organisateurs de la section thématique “Contrôle des dépenses de santé et sélection des instruments: une comparaison entre Etats membres de l’Union Européenn"

Gruppenbild Montpellier Abends

Des participants du congrès avec Andy Smith (président de l’AFSP), Caitriona Carter (« first lady ») et les organisateurs du congrès William Genieys et Jean Joana


17. Juli 2017

Neue Umfrage zu Wählerorientierung

Wir haben im Rahmen des Forschungsprojekts zur Eskalation großer Infrastruktur- und Bauvorhaben eine Umfrage entwickelt, die Wählerorientierungen untersucht und so zur politiwissenschaftlichen Grundlagenforschung beiträgt. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme, die nur fünf Minuten in Anspruch nehmen wird.
Bei Fragen können Sie gerne auf uns zukommen!
https://ww3.unipark.de/uc/ISW_Mitarbeiter/952d/


15. Juli 2017

Spannungsreiches Finale beim Fußballturnier des ISW

Gestern fand das alljährliche Fußballturnier statt, das der ALSOWI-Verein im Rahmen des Sommerfestes organisiert. Einiges ISWDas Team des Lehrstuhls war gleich an zwei Mannschaften beteiligt: Die Dozierenden waren Teil des Teams "Einiges ISW", während zwei der studentischen Hilfskräfte beim Team der Fachgruppe mitwirkten. Wo ein Mangel an Treffern beim Einigen ISW zu vielen unentschiedenen Partien führte, konnte das Team der Fachgruppe sich hingegen für das Finale gegen den 1. FC Nordcampus qualifizieren. FachgruppenteamDort konnten die Zuschauer ein spannungsreiches Match beobachten, bei dem die Fachgruppe zweimal in Führung ging, diese aber beide Male vergab und sogar einen Siebenmeter verschoss. Schließlich kam es zum Siebenmeterschießen, bei dem die Fachgruppe sich durch zwei verschossene Schüsse des 1. FC Nordcampus als Sieger durchsetzen konnte. Die Feier mit Siegerehrung fand anschließend auf dem Nordcampus statt, wo alle Beteiligten bei Essen und Getränken, die vom ALSOWI-Verein gesponsort wurden, den Abend ausklingen ließen.


3. Juli 2017

Wir begrüßen unsere neuen Teammitglieder!

Johanna Hornung

Heute konnten wir am Lehrstuhl unsere neue wissenschaftliche Mitarbeiterin Johanna Hornung begrüßen. Nachdem sie erfolgreich den forschungsorientierten "Master of Research in Political Science" an der Universitat Pompeu Fabra in Barcelona absolvierte, kehrt sie nun als Doktorandin zu CoPPP zurück. Bereits während ihres Bachelorstudiums der Integrierten Sozialwissenschaften an der TU Braunschweig war sie als studentische Hilfskraft am Lehrstuhl beschäftigt.

Außerdem dürfen wir Lina Iskandar als ebenfalls neues-altes Teammitglied begrüßen. Nach ihrem ERASMUS-Aufenthalt an der Sciences Po in Toulouse kehrt sie nun als studentische Hilfskraft an den Lehrstuhl zurück.


1. Juli 2017

Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verstärkung des Lehrstuhlsteams gesucht

Der Lehrstuhl für Vergleichende Regierungslehre und Politikfeldanalyse der TU Braunschweig sucht – vorbehaltlich der endgültigen Mittelbewilligung durch den Projektträger – eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (zunächst jeweils mindestens 0,5 TV-L 13) für politikwissenschaftliche Teilstudien im Rahmen eines transdisziplinären Forschungsverbunds zur Gestaltung von Quartieren in deutschen Großstädten. Ziele des Projekts sind die Entwicklung von Handlungsoptionen zur Transformation urbaner Mobilität im Sinne von Nachhaltigkeit, Klimaschutz und dem Abbau sozial-ökologischer Ungleichheiten. Anhand zweier ausgewählter Quartiere in Frankfurt/M. und Darmstadt werden sowohl wissenschaftliche als auch planungspraktisch relevante Ergebnisse angestrebt. Im Rahmen der Projektthematik soll eine Promotion erfolgen.
In Abhängigkeit von Bewerber/innen-Lage und Mittelverfügbarkeit ist auch die Einstellung von zwei Personen nicht ausgeschlossen. Voraussichtliche Projektlaufzeit ist Oktober 2017 bis August 2020.
Eine Aufstockung der Arbeitszeit und ggf. damit verbunden eine Erweiterung der Aufgaben auch auf eine Lehrtätigkeit am Lehrstuhl wird grundsätzlich angestrebt. Eine Weiterbeschäftigung aus anderen Mitteln wird nach Abschluss des Projekts geprüft.


Wir bieten:
- Mitarbeit in einem transdisziplinären Forschungsprojekt mit spannenden, innovativen Fragestellungen,
- Mitarbeit in einem jungen, dynamischen Team,
- Möglichkeit zum Aufbau von Netzwerken in Wissenschaft und Praxis,
- Möglichkeit zur Beteiligung an nationalen und internationalen Fachkonferenzen,
- Möglichkeit zur Promotion.

Einstellungsvoraussetzungen:
- überdurchschnittlicher, einschlägiger Studienabschluss (Magister/Master),
- Interesse und Fähigkeit zur Promotion im Rahmen des Projekts,
- fachliche Exzellenz, wissenschaftliche Eigenständigkeit, 
- zeitliche, räumliche und inhaltliche Flexibilität und Offenheit,
- starke Kommunikations- und Teamfähigkeit und Passfähigkeit in das bestehende Team,
- sehr gutes deutsches und englisches wissenschaftliches Ausdrucksvermögen in Wort und Schrift,
- qualitative und quantitative Methodenkenntnisse,
- Interesse und Bereitschaft an inter- und transdisziplinärer Arbeit,
- Eignung und Interesse an der Übernahme von Lehrveranstaltungen aus dem Themenbereich des Lehrstuhls für Vergleichende Regierungslehre und Politikfeldanalyse der TU Braunschweig,
- Bereitschaft zu Dienstreisen zur Erhebung empirischer Daten innerhalb Deutschlands.


Die TU Braunschweig strebt eine Erhöhung des Frauenanteils an und fordert daher Frauen nachdrücklich zur Bewerbung auf. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.
Bitte senden Sie Ihre Bewerbung in ausschließlich digitaler Form als ein PDF-Dokument mit allen Unterlagen bis zum 15. Juli 2017 an 
Nils.Bandelow@tu-braunschweig.de


18. Juni 2017

TU Night 2017: Science Talk und Informationsstand des Lehrstuhls

Auf der gestrigen TU Night war auch der CoPPP-Lehrstuhl prominent vertreten: In der Schleinitzstraße konnten wir gemeinsam mit unseren KollegInnen vom Institut für Sozialwissenschaften über die aktuellen Forschungsarbeiten und Themen unserer Abteilung informieren. Mit Ratespielen für Erwachsene und Kinder wurde dabei zudem allgemeines Wissen über sozialwissenschaftliche Themen abgefragt.
Prof. Nils Bandelow war außerdem bei einem Science-Talk in der Oker-Lounge mit dem Titel "On the road to nowhere? Die neuen transatlantischen Beziehungen" vertreten. Gemeinsam mit Prof. Anja Jakobi vom Lehrstuhl für Internationale Beziehungen und Prof. Rüdiger Heinze vom English Department diskutierte er die aktuellen Entschicklungen in den USA und deren Konsequenzen für die transatlantischen Beziehungen.

Stand ISW TU Night     Das Team des Lehrstuhls am ISW-Stand

Science Talk TU Night 2017Science Talk zum Thema transatlantische Beziehungen

Prof. Dr.-Ing. Anke Kaysser-Pyzalla, Prof. Dr. Nils C. Bandelow, TU BraunschweigDie Präsidentin der TU, Prof. Dr.-Ing. Anke Kaysser-Pyzalla, am Stand des Instituts für Sozialwissenschaften


28. Mai 2017

Neue Ausgabe der European Policy Analysis

Das von unserem Lehrstuhl mitherausgegebene, doppelt blind begutachtete Journal "European Policy Analysis" (EPA) ist jetzt erfolgreich bei Wiley. Ermöglicht wird die Kooperation durch die Unterstützung der amerikanischen Policy Studies Organization, die auch andere führende Zeitschriften verantwortet. Das Frühlingsheft 2017 enthält unter anderem  einen Essay von Nicolaos Zahariadis zum Thema "Migrexit and its Consequences for the European Union". Außerdem ist Dr. Colette Vogeler mit ihrem Beitrag zu "Farm Animal Welfare Policy in Comparative Perspective" vertreten. 

EPA präsentiert europäische Perspektiven, Ansätze und Gegenstände der Politikfeldanalyse. Weitere Informationen zu EPA gibt es auf der Seite http://www.politikfeldanalyse.de, bei Facebook und bei Twitter.


10. Mai 2017

Frühstücksdebatte zur Zukunft Europas und zu den Wahlen in Frankreich

Am 9. Mai 1950 hielt der damalige französische Außenminister Schuman seine berühmte Rede, die zur deutsch-französischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl und damit zu den ersten Schritten der Europäischen Union führte. Heute, 67 Jahre später, wird dieselbe Union mehr den je infrage gestellt: Austrittsdiskussionen, Populismus Europatagund Streitigkeiten zwischen den Mitgliedern bestimmen die Berichterstattung. Höchste Zeit, dem Staatenbündnis den Puls zu fühlen.

Die Lehrstühle für Vergleichende Regierungslehre und Internationale Beziehungen nahmen den gestrigen Europatag zum Anlass, mit geladenen Experten und einem interessierten Publikum über die Zukunft Europas zu diskutieren. Auch die Stichwahl zum Präsidentschaftamt in Frankreich, die am Sonntag stattfand, sorgte für reichlich Diskussionsstoff. Bei französischen Spezialitäten wie Croissants, Baguette, Aufstrich und diversen Getränken führte die als Moderatorin fungierende Johanna Kuhlmann durch das Programm. Eröffnet wurde die Veranstaltung von dem französischen PolitikwissenEuropatagschaftler Prof. Patrick Hassenteufel, der per Videozuschaltung aus Paris an der Veranstaltung teilnehmen konnte. Der in Versailles forschende Politologe schilderte im Interview mit Prof. Nils C. Bandelow seine Eindrücke zur Präsidentschaftswahl und seine Prognosen zur kommenden Wahl der Nationalversammlung. Anschließend erhielt auch das Publikum die Möglichkeit, den Platz vor der Videokamera einzunehmen und Herrn Hassenteufel Fragen zu stellen.

Im Anschluss wurden die von den studentischen Hilfskräften des Lehrstuhls für Vergleichende Regierungslehre und Politikfeldanalyse angefertigten Plakate vorgestellt. Die Zuschauer konnten sich auf diese Weise Europataggrundlegend über das System und die Lage von Europa und Frankreich informieren. Zur darauf folgenden Podiumsdiskussion wurde Thomas Roth, stellvertretender Chefredakteur der Braunschweiger Zeitung, geladen. Im Zwiegespräch mit Prof. Nils C. Bandelow und wechselnden Diskussionspartnern aus dem Publikum wurde  insbesondere über die Rolle der Medien für und über den Umgang mit rechtspopulistischen Strömungen diskutiert. Die sich daraus entwickelnde lebhafte Diskussion mit dem Publikum bildete den Abschluss der Veranstaltung. Insgesamt konnte die Sitzung - wenn auch nicht endgültig die Frage nach der Zukunft Europas beantworten- so doch viele neue Anregungen und Perspektiven auf die Thematik eröffnen.


3. Mai 2017

Quo Vadis Europa? - Eine Frühstücksdiskussion

Welche Bedeutung haben die Wahlen in Frankreich für Europa? Die Lehrstühle für Internationale Beziehungen und Vergleichende Regierungslehre laden aus aktuellem Anlass zu einem Diskussionsfrühstück am 10.05.2017 von 10 bis 12.30 Uhr in Raum BI 97.8 ein.
Bei einer Podiumsdiskussion mit Frau Prof. Jakobi, Herrn Prof. Bandelow und einem weiteren Gastredner werden die Zukunft Europas, der Wahlausgang in Frankreich und die zu erwartenden Konsequenzen daraus diskutiert. Zusätzlich bereichert Prof. Patrick Hassenteufel von der Université de Versailles Saint-Quentin via Skype-Zuschaltung die Veranstaltung mit einer interaktiven Debatte. Interssierte sind herzlich eingeladen sich an den Diskussionen zu beteiligen. Neben dem inhaltlichen Angebot wird zudem ein kosteloses französisches Frühstück bereitgestellt.

    Quo Vadis Europa?


 

5. April 2017

Umbenennung in "Comparative Politics and Public Policy"

Heute wurde in der Fakultätsratssitzung der Antrag auf Namensänderung des Lehrstuhls für Innenpolitik beschlossen. Unser Lehrstuhl trägt damit fortan den Namen "Lehrstuhl für Vergleichende Regierungslehre und Politikfeldanalyse" bzw. "Chair of Comparative Politics and Public Policy (CoPPP" . Damit wird auch das Logo erneuert:         

                                 CoPPP_logo



 

3. April 2017

Veröffentlichung in der Zeitschrift "Politikum"

In der neuen Ausgabe der Zeitschrift "Politikum" haben Prof. Dr. Nils C. Bandelow und Dr. Colette Vogeler einen Beitrag zum Thema "Warum eskalieren Protestbewegungen?" veröffentlicht. Politikum ist im Zeitschriftenhandel erhältlich und richtet sich an Akteure aus Gesellschaft und Praxis, mit dem Ziel ihren Lesern auf wissenschaftlicher Basis einen vertiefenden Zugang zu politischen Kernfragen zu bieten. Die aktuelle Ausgabe, die im April erschienen ist, behandelt das Thema "Wutbürger". Hier konnte der Lehrstuhl durch seine Forschung im Eskalationsprojekt zur Kommunikation großer Infrastruktur- und Bauvorhaben interessante Erkenntnisse zu Entstehung und Ursachen von Konflikteskalation präsentieren. Der Artikel leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Transfer der Forschungsergebnisse des Eskalationsprojekts in die Praxis. Den Link zum Artikel finden Sie hier.

                                        Politikum Wutbürger-Cover




10. Februar 2017

Neue Themenvorschläge für Abschlussarbeiten

Der Lehrstuhl für Innenpolitik betreut Bachelor- und Masterarbeiten aus allen Themengebieten des Lehrstuhls. Nun wurde eine aktualisiserte Liste mit Themenvorschlägen hochgeladen, die Sie hier finden. Auch eigene Vorschläge und Ideen sind willkommen. Sehr gerne betreuen wir Arbeiten aus unseren aktuellen Forschungsfeldern, etwa zur Eskalationsforschung, Gesundheitspolitik, Politikfeldanalyse, Politischer Kommunikation, EU-Politik, Verkehrspolitik, Industriepolitik, Bildungspolitik und Regionalpolitik. Wir arbeiten auch gerne mit Praxispartnern zusammen, etwa aus dem Bereich der regionalen Industrie, Stiftungen, Regionalentwicklungseinrichtungen, Verbänden und Parteien.


8. Februar 2017

Neues Innovationsprojekt DemoVE bewilligt

Im Rahmen des BMBF-Projekts teach4TU wurde der gemeinsam vom Institut für Erziehungswissenschaft (Prof. Dr. Katja Koch) und vom Lehrstuhl für Innenpolitik (Prof. Dr. Nils C. Bandelow) gestellte Antrag „DemoVE – Demokratie verstehen und erleben“ bewilligt. Das Projekt entwickelt eine E-Learning-Veranstaltung zu Demokratie und demokratischer Bildung unter Beteiligung von Studierenden. Anschließend kann das Lernkonzept von allen Studierenden genutzt werden, sodass demokratische Prozesse und Partizipationsmöglichkeiten in persönlicher Nähe (Hochschule, Unternehmen, Schule und Kommune) aufgezeigt und nähergebracht werden. Besonders der Blended-Learning-Ansatz sowie die Einbindung von Studierenden in die Konzeption haben in der Begutachtung überzeugt.

Im Sommersemester 2017 besteht damit für Studierende die Möglichkeit, zwei Seminare (Kombiseminar) zu demokratischer Theorie und medialer Vermittlung im Pool überfachlicher Qualifikationen oder im Professionalisierungsbereich der Fakultät 6 zu belegen. Zuständiger Mitarbeiter am Lehrstuhl für Innenpolitik ist Malte Möck, M. A.

DemoVE-Team


26. Januar 2017

METAPOLIS beim Statussymposium für nachhaltige Entwicklung

Am 23. und 24. Januar fand das Statussymposium des Förderprogramms „Wissenschaft für nachhaltige Entwicklung", das von der Volkswagen Stiftung und dem niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur finanziert wird, im Schloss Herrenhausen in Hannover statt. Die Wissenschaftler/innen aus den geförderten Teilprojekten trafen dort zusammen, um sich gemeinsam mit weiteren Experten und der interessierten Öffentlichkeit über ihren Forschungsstand auszutauschen und zu informieren.

Neben vielen anderen spannenden Projekten aus der Nachhaltigkeitsforschung hatte auch das Projekt METAPOLIS die Gelegenheit, sich zu präsentieren. Vertreten durch Prof. Dr. Vanessa Miriam Carlow vom Institut für Nachhaltigen Städtebau und Prof. Dr. Boris Schröder-Esselbach vom Institut für Geoökologie wurde zunächst in einem Vortrag über den aktuellen Stand der Forschung informiert und anschließend in der Podiumsdiskussion über Chancen und Herausforderungen der Arbeit diskutiert. Im Rahmen von Postersessions informierte das Team des Lehrstuhls für Innenpolitik, bestehend aus Prof. Dr. Nils C. Bandelow, Malte Möck und Dana Tholen, über seine Arbeit.

Das inter- und transdiziplinäre Forschungsprojekt METAPOLIS startete im April 2016. Gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Innenpolitik untersuchen Vertreter aus der Geoökologie, der Architektur und der Wirtschaftsinformatik sowie des Instituts für Gebäude- und Solartechnik und des Instituts für Strömungsmechanik in den kommenden vier Jahren Stadt-Land-Beziehungen in Niedersachsen. Ziel ist das Aufzeigen von Strategien zur nachhaltigen Gestaltung dieser Beziehungen. Der Lehrstuhl für Innenpolitik ist durch das Teilprojekt Governance vertreten. Hier steht das Zusammenwirken politischer Akteure bei der Formulierung, Entscheidung und Umsetzung von Nachhaltigkeitsstrategien im Vordergrund.

Statussymposium LehrstuhlteamStatussymposium Präsentation

Statussymposium PräsentationStatussymposium Präsentation


31. Dezember 2016

Aktuelles Heft des European Policy Analysis Journals

Zum Abschluss des Jahres ist eine weitere Nummer von EPA erschienen. Die Zeitschrift ist online frei verfügbar: http://www.ipsonet.org/publications/open-access/epa. Das doppelt blind begutachtete Journal unter dem Dach der amerikanischen Policy Studies Organization wird von einem Herausgeberteam aus Braunschweig, Wien, Bern und Münster herausgegeben. Sie präsentiert europäische Perspektiven, Ansätze und Gegenstände der Politikfeldanalyse. Ab 2017 soll EPA mit dem Großverlag Wiley arbeiten. Weitere Informationen zu EPA gibt es auf der Seite http://www.politikfeldanalyse.de, bei Facebook und bei Twitter.


14. Dezember 2016

(Bald Dr.) Johanna Kuhlmann

Am 14. Dezember 2016 hat unsere fast noch neue Mitarbeiterin (Dr.) Johanna Kuhlmann sehr erfolgreich ihre Dissertation in Münster verteidigt. Die Arbeit behandelt das spannende Thema „The Politics of (De-)Centralisation – Institutioneller Wandel in der Grundsicherung für Arbeitsuchende“ und erscheint hoffentlich bald hier http://www.nomos-elibrary.de/buch…/B001058000/policy-analyse. Natürlich war es glanzvoll – summa cum laude! Übrigens: (Dr.) Johanna Kuhlmann ist auch zu anderen Themen extrem erfolgreich. Gerade ist ein von ihr mitverfasster Aufsatz im renommierten Policy Studies Journal erschienen – der führenden internationalen Fachzeitschrift der Politikfeldanalyse: http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/psj.12191/full

Rechtlicher Hinweis: Johanna Kuhlmann darf selbst den Titel erst nach der Veröffentlichung der Arbeit führen.


25. November 2016

Proud Again!

Am 25. November 2016 wurden im Audimax die Zeugnisse der Absolvent/inn/en der Carl-Friedrich-Gauß-Fakultät vergeben. Wir gratulieren allen erfolgreichen Jungakademiker/inn/en.
Es gab wieder zwei Preise für Studierende der Sozialwissenschaften. Der ALSOWI-Preis wird für herausragende Studienleistungen und ehrenamtliches Engagement während des Bachelorstudiums Integrierte Sozialwissenschaften vergeben. Der Regionalpreis der Allianz für die Region richtet sich an Masterabsolventinnen oder Masterabsolventen, die in am Institut für Sozialwissenschaften ihre Masterarbeit geschrieben haben, exzellente Leistungen und einen Bezug zur Region Braunschweig aufweisen können.
Beide Preise gingen 2016 an unser Team. Den ALSOWI Preis durfte Johanna Hornung entgegen nehmen. Sie hat ihre Bachelorarbeit am Lehrstuhl geschrieben und war gleichzeitig wichtiges Mitglied unseres Lehrstuhls. Aktuell schließt sie ein Masterstudium in Barcelona an.
Den Regionalpreis der Allianz für die Region hat Isabel Weiß gewonnen. Auch ihre Abschlussarbeit wurde an unserem Lehrstuhl betreut, seit einigen Wochen ist sie Mitarbeiterin unseres Forschungsprojekts zur Eskalationsforschung.

Herzlichen Glückwunsch an beide für ihre geilen Leistungen!


10. November 2016

Lust bei uns am Lehrstuhl aktiv mitzuwirken? Engagierte und interessierte studentische Hilfskraft gesucht

Der Lehrstuhl für Innenpolitik sucht zum 1. Januar 2017 eine studentische Hilfskraft zur Unterstützung in Lehre, Forschung und Projekten. Die Stundenzahl kann im Einzelfall verhandelt werden. Idealerweise suchen wir Studierende der Integrierten Sozialwissenschaften, gerne in der Anfangsphase des Studiums oder Studierende anderer Studiengänge mit politikwissenschaftlichen Anteilen. Eine längerfristige Beschäftigung wird angestrebt.

Ihr Anforderungsprofil:

  • besonderes Interesse an den Themen des Lehrstuhls
  • exzellente Fachkenntnisse

 

Erwünscht sind zudem:

  • sehr gute Studienleistungen
  • sehr gute Fremdsprachenkenntnisse, insbesondere Englisch
  • EDV-Kenntnisse
  • sehr gute Methodenkenntnisse
  • Intelligenz, Offenheit, Flexibilität, Humor und Teamfähigkeit
  • hohes Kommunikationsgeschick und Organisationstalent.

 

Schriftliche Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen und einer formlosen Angabe bisheriger Studienleistungen senden Sie bitte ausschließlich in elektronischer Form (eine PDF-Datei) bis zum 15. November 2016 an Nils.Bandelow@tu-braunschweig.de. Die TU Braunschweig ist bestrebt, den Frauenanteil zu erhöhen und ermutigt Frauen sich zu bewerben. Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt.

 


8. November 2016

Great Again!

Auf sehr großes Interesse der Hochschulöffentlichkeit stießen am 8. und 9. November die Veranstaltungen zur amerikanischen Präsidentschaftswahl an der TU Braunschweig. Ein besonderes Highlight war die vom Lehrstuhl für Innenpolitik gemeinsam mit den Fachgruppen der Sozialwissenschaften und der Anglistik und Amerikanistik und dem ALSOWI-Verein organisierte Wahlparty am Abend. Bis in die frühen Morgenstunden wurde bei Hot Dogs und Getränken mitgefiebert.

Bereits die Auftaktveranstaltung „Elefant oder Esel? Die US Wahlen 2016”, die von Prof. Dr. Rüdiger Heinze vom Institut für Anglistik und Amerikanistik organisiert worden war, musste in einen größeren Hörsaal verlegt werden, um den rund 250 Interessierten Platz zu bieten. Eröffnet wurde die Diskussionsveranstaltung mit einer unterhaltsamen Präsentation von Dr. Kenton E. Barnes und Dr. Adam Gallari (Institut für Anglistik und Amerikanistik), die anhand von Wahlwerbespots und Ausschnitten aus Reden Parallelen zwischen Trumps Rhetorik und der der ehemaligen republikanischen Präsidenten Nixon und Reagan aufzeigten. Die anschließende Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Nils Bandelow (Lehrstuhl für Innenpolitik), Prof. Dr. Anja Jakobi (Lehrstuhl für Internationale Beziehungen) und Prof. Dr. Rüdiger Heinze, die von Prof. Dr. Eckart Voigts (Institut für Anglistik und Amerikanistik) und der Pressesprecherin der TU Braunschweig, Dr. Elisabeth Hoffmann, moderiert wurde, reflektierte vor allem die Besonderheiten des US-amerikanischen Wahlsystems und des Wahlkampfs zwischen Clinton und Trump, analysierte mögliche Konsequenzen alternativer Wahlausgänge und ordnete das „Phänomen Trump“ in einen weltweit zunehmenden Rechtspopulismus ein. Die abschließende Abstimmung darüber, wer die Präsidentschaftswahl für sich entscheiden würde, endete erwartungsgemäß mit einer überwältigenden Mehrheit für Hillary Clinton.

Die abendliche informative Wahlparty am Campus Nord, die vom Lehrstuhl für Innenpolitik und der Fachgruppe für Sozialwissenschaften mit Unterstützung des Fördervereins ALSOWI organisiert worden war, war mit rund 150 Teilnehmenden, die teilweise bis in die frühen Morgenstunden die Ergebnisse der Wahl verfolgten, wie die Auftaktveranstaltung ein voller Erfolg. Die Wahlparty bot neben Filmen rund um die US-Wahl, einer Poster-Session mit Informationen zu den Kandidaten und einzelnen Swing States und mehreren Live-Streams auch ein Gewinnspiel zum Ausgang der Wahl. Für „amerikanisches Flair“ hatte die Fachgruppe mit einer aufwendigen Dekoration und Hot Dogs gesorgt, bei den Getränken aber ganz lokalpatriotisch auf regionales Bier und Glühwein gesetzt. Vielen Dank noch einmal an das super engagierte Organisationsteam – es war eine spannende Nacht! 

Obwohl die Nacht für viele recht kurz gewesen war, waren auch zahlreiche Interessierte bei dem vom Lehrstuhl für Internationale Beziehungen organisierten „Frühstück mit Ausblick: Nachlese zur US Wahl“ anwesend. Mit reichlich Kaffee und einem leckeren Frühstück wurde unter Moderation von Prof. Dr. Anja Jakobi engagiert über das für viele überraschende Ergebnis, die Gründe für den Erfolg Trumps sowie über mögliche innen- und außenpolitische Auswirkungen seines Wahlsiegs diskutiert. Einig waren sich alle an der Veranstaltung Beteiligten darüber, dass die weiteren politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in jedem Fall spannend werden.


4. November 2016

Auftaktveranstaltung METAPOLIS am 28. Oktober 2016

Am 28. Oktober wurde mit einer großen Auftaktveranstaltung das transdisziplinäre Forschungsprojekt metapolis eröffnet. Das Projekt untersucht in den nächsten vier Jahren Stadt-Land-Beziehungen in Niedersachsen und zeigt Strategien zu ihrer nachhaltigen Gestaltung auf. Es wird durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur und die Volkswagen Stiftung gefördert. Die Auftaktveranstaltung bildete nicht nur den offiziellen Startschuss für die Forschung, sondern brachte dabei die beteiligten Wissenschaftler und Praxisakteure aus den Untersuchungsregionen zu einem Austausch zusammen.

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch eine Begrüßung von Prof. Dr. Vanessa Miriam Carlow vom Institut für nachhaltigen Städtebau und Prof. Dr. Boris Schröder-Esselbach vom Institut für Geoökologie. Anschließend gab es einen Festvortrag von Dr. Marta Doehler-Behzadi, Geschäftsführerin der IBA Thüringen unter dem Titel STADTLAND. Hier wurden die für metapolis zentralen Fragestellungen der Stadt-Land-Thematik aus inspirierenden Perspektiven und anhand der Herausforderungen eines anderen Bundeslandes erörtert. Schließlich ging es über zum zentralen Veranstaltungspunkt des transdisziplinären Austauschs zwischen Wissenschaft und Praxis. In drei Tischsessions zu drei unterschiedlichen Schwerpunkten diskutierten die Forscher mit den Vertretern aus Kommunen und Institutionen die von Projektverbund formulierten Visionen: die Mobilität verwirklichende „5-Minuten-Stadt“, die ökologische Funktionen stärkende „Blau-Grüne-Region“ sowie die soziale und politische Netze realisierenden „Lebenswerten Orte für Alle“.

In den Tischsessions wurden Gruppendiskussionen mit Vertretern der verschiedenen Regionen geführt, unter ihnen unter anderem

Bildkarten mit ausgewählten Themenmotiven geführt und boten reichlich Gesprächsstoff. Beteiligte sollten jeweils zwei Bilder auswählen, die ihrer Meinung nach Probleme, Herausforderungen oder Chancen in ihrer Gemeinde darstellen. So kamen die Landräte, Organisatoren lokaler Bürgerbusse und Mitglieder des Staatstheaters Braunschweig, welches im nächsten Jahr ein Theaterstück metapolis aufführen wird. An den Tischen saßen jeweils circa 10 Personen, die sich in drei Runden von je 30 Minuten zu jeder Vision einbringen und dabei die vor Ort relevanten Themen aufzeigen konnten. Das Teilprojekt Governance war am Tisch „Lebenswerte Orte für Alle“ vertreten und setzte sich dort mit Themen wie dem Demografischen Wandel, sich wandelnden Lebensstilen und den Konsequenzen für den öffentlichen Raum auseinander.


Die Gesprächsrunden wurden auf der Grundlage von Praxisakteure nicht nur mit den Forschern, sondern auch untereinander in einen intensiven Austausch.

 Aus den Ergebnissen ergab sich für die metapolis-Wissenschaftler ein genaueres Bild der Themen, Anliegen und Stimmungen in den Gemeinden. Sie dienen in den kommenden Wochen als Impulse für eine Weiterentwicklung des Forschungsvorhabens. Am Ende eines aufschlussreichen Tages folgte eine Zusammenfassung aus den verschiedenen Tischsessions. Abschließend gab es einen Ausblick auf die nächste metapolis-Veranstaltung in diesem Format, welche im kommenden Herbst stattfinden soll und erste Ergebnisse diskutieren wird.


31. Oktober 2016

Die Wahlen 2016 in den USA: Veranstaltungen an der TU Braunschweig

Am 8. November 2016 finden in den Vereinigten Staaten von Amerika mehrere Wahlen statt. Einerseits wird über die Nachfolge des Präsidenten Barack Obama entschieden. Gleichzeitig wird ein großer Teil des Kongresses neu gewählt. An der Technischen Universität Braunschweig finden am 8. und 9. November zu diesem Anlass mehrere Veranstaltungen rund um den amerikanischen Wahlkampf statt, um die Kampagnen, die Personen und die Ergebnisse zu analysieren.

Organisiert werden diese durch die Institute für Sozialwissenschaften und für Anglistik und Amerikanistik, gemeinsam mit den Fachgruppen für Sozialwissenschaften und für Amerikanistik und Anglistik, und mit Unterstützung des Fördervereins ALSOWI.

Unter dem Motto „Elefant oder Esel? Die US Wahlen 2016” wird der Wahlabend am 8. November von 18.30 bis ca. 21.00 Uhr mit zwei Vorträgen zur aktuellen Wahl, dem amerikanischen Parteien- und Wahlsystem und der politischen Kultur mit anschließender Diskussion mit dem Publikum eingeleitet. Die Vorträge von Dr. Barnes und Dr. Gallari finden im Hörsaal SN 19.2 im alten Hauptgebäude der TU (Pockelstrasse 4) statt. Ansprechpartner für den Auftakt ist Prof. Dr. Rüdiger Heinze (Amerikanistik). Die Veranstaltung ist öffentlich, Presse ist willkommen.  

Eine studentisch organisierte, hochschulöffentliche informative Wahlparty begleitet anschließend die Stimmauszählung (Ansprechpartner Prof. Nils C. Bandelow und Derk Trei,  Sozialwissenschaften). Die Party findet  am 8. November von 21.00 Uhr bis ca. 1:00 Uhr am Campus Nord, Bienroder Weg 97, 1. Obergeschoss, Raum 97.8 (und andere Räume) statt.

Am 9. November ab 10.00 Uhr lädt dann der Lehrstuhl Internationale Beziehungen (Prof. Dr. Anja P. Jakobi) zum hochschulöffentlichen „Frühstück mit Ausblick: Nachlese zur US Wahl“ in Raum 97.8 am Nordcampus ein. Hier bietet sich die Möglichkeit, bis ca. 13.00 Uhr die Implikationen des Ausgangs der Wahl zu diskutieren, den Verlauf zu analysieren und Fragen zu besprechen. Presse ist auf Anfrage willkommen.


22. Oktober 2016

Berlin Exkursion 2016

Wie in jedem Jahr gab es auch in diesem eine Exkursion des Lehrstuhls für Innenpolitik, dieses Mal nach Berlin. Vom 19. bis zum 21. Oktober besuchte eine Studierendengruppe der TU Braunschweig die Hauptstadt und konnte einen umfassenden Eindruck der Berliner Republik gewinnen. Das Programm wurde von Prof. Nils C. Bandelow vom Lehrstuhl für Innenpolitik gemeinsam mit Malte Möck und Mareike Islar organisiert.

Ein besonderes Highlight erwartete die Studierenden bereits zu Beginn der Exkursion. Mit Dr. Carola Reimann (SPD) und Dr. Gregor Gysi (Die Linke) konnten gleich zwei Bundestagsabgeordnete für einen regen Austausch über tagespolitische Themen gewonnen werden. Auch die jeweiligen Büromitarbeiter nahmen sich Zeit über die tägliche Arbeit im Bundestag aber auch über mögliche Jobperspektiven für Sozialwissenschaftler zu berichten.   Neben dem Bundestag bekam die Gruppe auch einen Einblick in der Arbeit der Exekutiven. Ministerialrätin Dr. Susanne Blancke empfing die Studierenden im Bundesministerium für Arbeit und Soziales und berichtete über die Struktur des Ministeriums und die Einsatzmöglichkeiten, Anforderungen und Auswahlverfahren für Mitarbeiter/-innen mit sozialwissenschaftlichem Hintergrund.

Doch auch andere Bereiche der Berliner Republik wurden nicht vernachlässigt. So besuchten die  Studierenden am Donnerstag die Konrad-Adenauer-Stiftung. Schwerpunkt hierbei waren neben der Geschichte und Bedeutung politischer Stiftungen in Deutschland, vor allem die umfangreiche Tätigkeit im Ausland. Weiter besuchte die Gruppe die MSL Germany eine Agentur für Kommunikationsberatung mit Büros in Berlin, Frankfurt am Main,
Hamburg und München. Das Berliner Büro hat seinen Schwerpunkt hauptsächlich in der strategischen Beratung von Unternehmen und Marken, und ist somit ebenfalls ein potentieller Arbeitgeber für die angehenden Sozialwissenschaftler/innen. Auch die Seite der Medien wurden mit einem Besuch des ARD Hauptstadtstudios repräsentiert. Bei einer knapp zweistündigen Führung bekamen die Studierenden einen umfangreichen Einblick hinter die Kulissen der TV-Produktion und auch der ein oder andere prominente Politiker lief dabei auf dem Weg zum nächsten Interview an ihnen vorbei. Ein weiteres Highlight war der Besuch bei einer der wohl bekanntesten internationalen Nichtregierungsorganisation - Greenpeace. Hierbei wurde die Exkursionsgruppe mit der Arbeit und den Methoden, hierbei insbesondere der Kampagnenstrukturen, vertraut gemacht. Am Freitag gab es dann als weiteres Beispiel für die Arbeit von Nichtregierungsorganisation eine Führung von Lobbycontrol durch das Regierungsviertel. An Beispielen erläuterten die Referenten kritisch, wie Lobbyismus in Berlin organisiert ist, wer wie Einfluss nimmt und welche Bewertungen der Einflussnahme von Einzelinteressen auf Gesetzgebungsprozesse sich gegenüberstehen. Am späten Freitagnachmittag endete die Exkursion bei einem herzhaften Schluck Kölsch in der Ständigen Vertretung zusammen mit einigen (für die 1. FC Köln Fans prominenten) Gesichtern, bevor es zurück nach Braunschweig ging.  


8. Oktober 2016

„Problems are opportunities in disguise“ – Kolloquium zu Ehren von Klaus Schubert in Münster

Anlässlich des 65. Geburtstags des Münsteraner Politikwissenschaftlers Klaus Schubert organisierten Sonja Blum und Johanna Kuhlmann am 7. Oktober 2016 ein Kolloquium in Münster mit zahlreichen Gästen. Klaus Schubert ist seit vielen Jahren dem Braunschweiger Lehrstuhl für Innenpolitik eng verbunden, unter anderem als Mitherausgeber der Zeitschrift European Policy Analysis. Johanna Kuhlmann war bis Ende September 2016 Mitarbeiterin bei Klaus Schubert in Münster, bevor sie nach Abgabe ihrer Dissertationsschrift ab dem 1. Oktober 2016 für die TU Braunschweig gewonnen werden konnte. Mit Simon Hegelich, inzwischen Professor an der TU München und Karin Schulze Buschoff, heute WSI Düsseldorf, waren auch weitere ehemalige Teammitglieder sowohl des Münsteraner als auch des Braunschweiger Lehrstuhls vertreten. Auch die Wissenschaftsministerin des Landes NRW, Svenja Schulze – ehemalige Kommilitonin von Nils Bandelow an der Ruhr-Universität Bochum – wurde mit einem Grußwort digital dazu geschaltet.

Klaus Schubert, Friedbert Rüb, Nils C. Bandelow, Johanna Kuhlmann, Sonja Blum

Neben neuen Methoden der Policy Forschung und konkreten Fragestellungen insbesondere aus der vergleichenden Wohlfahrtsstaatsforschung diskutierte das Kolloquium vor allem das spannungsreiche Verhältnis zwischen einer zunehmend spezialisierten Fachwissenschaft, den Anforderungen praktischer Politikberatung und der Realität der Hochschullehre. Die komplexen Methoden und Perspektiven der Policy Analyse bieten einen bisher noch viel zu wenig genutzten Werkzeugkasten (1.) zur interdisziplinären Wissensgenerierung, (2.) zur wissenschaftsinternen und –externen Kommunikation und (3.) zur praktischen Validierung innovativer Thesen, der sich auf ein breites Spektrum aktueller Herausforderungen anwenden lässt. Wichtig ist dabei der von Klaus Schubert kontinuierlich vermittelte Optimismus, der sich in seinem Lieblingszitat (dessen Ursprungsquelle wohl umstritten ist) zeigt: „Problems are opportunities in disguise!“


1. Oktober 2016

Verbundprojekt zur Eskalationsforschung präsentiert Ergebnisse bei der 3-Länder-Tagung

Bei der 3-Länder-Tagung der deutschsprachigen Politikwissenschaft vom 29. September bis zum 1. Oktober 2016 in Heidelberg präsentierte das Verbundprojekt „Eskalationsforschung zur Kommunikation großer Infrastruktur- und Bauvorhaben“, gefördert von der Volkswagenstiftung, Ergebnisse aus den ersten beiden Jahren der Förderperiode. Dazu organisierte Kirstin Lindloff gemeinsam mit den beiden langjährigen Partnern unseres Lehrstuhls Fritz Sager (Bern) und Peter Biegelbauer (Wien) drei sehr prominent besetzte und gut besuchte Panels der Sektion 6 „Regionale Kooperation und Konflikte in Infrastrukturpolitiken“. Aus dem Verbund wurden hier zwei Papiere vorgestellt. Als Ergebnis der politikwissenschaftlichen Teilstudie identifiziert eine von Sebastian Heidrich und Nils Bandelow verantwortete QCA-Studie Bedingungen gewaltsamer Konflikteskalation bei Infrastrukturprojekten in Deutschland. Die Ergebnisse zeigen, dass „Stuttgart 21“ vor dem Hintergrund der gewaltsamen Konflikte in den 1970er und 1980er Jahren eher ein Sonderfall ist.

Sebastian Heidrich

Nils Bandelow

Das zweite Papier von Thomas Eisenmann, Kirstin Lindloff, Katharina Lisetska und Nils Bandelow stellt Ergebnisse der Begleitforschung zum Dialogforum Schiene Nord vor, das 2015 verschiedene Alternativen eines Ausbaus der Schieneninfrastruktur in Norddeutschland diskutierte. Es zeigt die komplexe Wirkung regionaler Betroffenheit: NIMBY-Effekte können zwar grundsätzlich identifiziert werden, müssen aber nicht zur Verhinderung von Projekten führen.

EPA Strategietreffen 2016 in HeidelbergAm ersten Tag des Kongresses fand außerdem das Strategietreffen der Herausgeber und Koordinatorinnen des European Policy Studies Journals (EPA) statt. Wichtigstes Ergebnis war, den aktuellen Erfolg des Journals für organisches Wachstum zu nutzen, um systematisch die Sichtbarkeit zu erhöhen. Unter anderem sollen die notwendigen Voraussetzungen für eine Aufnahme in den Social Science Citation Index geschaffen werden. Dazu gehört unter anderem eine Erhöhung der Zahl veröffentlichter Beiträge. EPA soll ab 2017 jährlich weiterhin mit zwei regulären Ausgaben erscheinen. Hinzu kommt ein gesondertes Special Issue. Den Auftakt wird 2017 ein Sonderheft zur Infrastrukturpolitik machen, das unter anderem ausgewählte Papiere aus der 3-Länder-Tagung enthalten soll.

Colette Vogeler, Vorstandsmitglied der Sektion Politische Ökonomie und ab November Koordinatorin des Forschungsverbunds zur Eskalationsforschung, war zudem als Kommentatorin in einem Panel zu politisch-ökonomischen Perspektiven auf den (süd)ostasiatischen Regionalismus aktiv. Spannend war die Tagung auch wegen der dort ausgetragenen außerordentlichen Mitgliederversammlung unseres Fachverbands DVPW, dessen neue Satzung angenommen wurde. Wir haben die beschwerlichen (und weitgehend vergeblichen) Versuche der Politikwissenschaftler, ihr eigenes Wahlrecht zu verstehen, gut überstanden und uns mit dem sehr guten regionalen Wein getröstet.


15. September 2016

Lehrstuhl für Innenpolitik auf der ECPR General Conference in Prag

Auf der diesjährigen ECPR General Conference in Prag war der Lehrstuhl mit einem Vortrag zu den Auswirkungen der Finanzkrise auf kontinentaleuropäische Gesundheitssysteme vertreten. Nils Bandelow und Colette Vogeler präsentierten ein Papier, das die theoretischen Perspektiven des ACF und des MSF verbindet, am Freitag vor einem internationalen Publikum. An der anschließenden Diskussion im Plenum waren unsere neue Mitarbeiterin Johanna Kuhlmann und Johanna Hornung beteiligt, die ebenso wie Sebastian Heidrich an dem Papier mitgewirkt haben. Wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal für die sehr konstruktiven Kommentare von unserem Discussant Reimut Zohlnhöfer, diese werden im Hinblick auf eine Veröffentlichung in den kommenden Wochen eingearbeitet.

Neben der Präsentation aktueller Forschungsinhalte des Lehrstuhls wurde die Konferenz zum Austausch mit Kollegen genutzt. Außerdem wurde erfolgreich Werbung für unser Journal European Policy Analysis gemacht, das bei den Konferenzteilnehmern auf großes Interesse stieß und seitdem bereits zahlreiche Einsendungen erhalten hat. Das Journal ist im Internet frei verfügbar:

European Policy Analysis

Zusammenfassungen der einzelnen Beiträge gibt es außerdem hier:

Politikfeldanalyse

                                


3. August 2016

Dr. Holger Meyer zu Gast bei Metapolis

Am 3. August 2016 fand die Auftaktveranstaltung der „Metapolis Talks“ statt, die gleichzeitig als transdisziplinäres Element von „Science meets Politics“ den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis vertiefte. Als Referent konnte mit Dr. Holger Meyer ein in beiden Perspektiven gleichermaßen erfahrener Experte gewonnen werden. Bereits als Politikwissenschaftler am Zentrum für Demokratieforschung der Leuphana Universität Lüneburg hat er sich theoretisch mit niedersächsischen Verwaltungsreformen befasst. Heute ist er als Leiter des Referats 401 „Strategische Planung der Landesentwicklung, Grundsatzfragen“, in der Abteilung 4 „Regionale Landesentwicklung, EU Förderung“ der Niedersächsischen Staatskanzlei unmittelbar mit der nachhaltigen Entwicklung des Verhältnisses von Stadt und Land in Niedersachsen befasst.

Der Vortrag präsentierte aus politik- und verwaltungswissenschaftlicher Perspektive mit konkreten aktuellen Beispielen die „Landes- und Regionalplanung in der bundesländervergleichenden Betrachtung vor dem Hintergrund des gegenwärtigen Aufgabenbestandes der Ämter für regionale Landesentwicklung“. Ausgehend von den Folgen der Umstrukturierung der niedersächsischen Landesverwaltung 2005 wurden die aktuellen Verwaltungsstrukturen mit besonderem Blick auf die Varianz der beiden Untersuchungsgebiete von Metapolis diskutiert.

Das von dem Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur und der Volkswagen Stiftung geförderte Metapolis-Projekt untersucht künftige Strategien für nachhaltige Beziehungen zwischen Stadt und Land in Niedersachsen. Das trans- und interdisziplinäre Projekt wird gemeinsam mit der Leibniz Universität Hannover betrieben.

In der Veranstaltungsreihe METAPOLIS Talks tritt der Forschungsverbund in den Dialog mit Akteuren aus Wissenschaft und Praxis. Nach dem Auftakt im politikwissenschaftlichen Teilprojekt Governance finden in den kommenden Monaten weitere Veranstaltungen zu den Querschnittsthemen des Forschungsverbunds statt.

Dr. Holger Meyer in Braunschweig


25. Juli 2016

European Policy Analysis: The Role of Theory in Policy Analysis als Druckfassung

Nils C. Bandelow (Braunschweig) gibt zusammen mit Peter Biegelbauer (Wien), Fritz Sager (Bern) und Klaus Schubert (Münster) seit 2015 die Zeitschrift European Policy Analysis unter dem Dach der amerikanischen Policy Studies Organization (PSO) heraus. Die Koordination der Herausgebertätigkeit leisten Kate Backhaus (Münster) und Johanna Hornung (Braunschweig). Die Zeitschrift dient der internationalen Sichtbarkeit exzellenter europäischer Policy Forschung. Sie arbeitet mit einem Double Blind Peer Review System. Es gibt regelmäßig thematische Schwerpunkthefte und auch die Möglichkeit, Einzelbeiträge zu publizieren.

Alle Hefte sind frei auf der Homepage der PSO verfügbar. Außerdem gibt es jeweils gedruckte Fassungen, die bisher von Westphalia Press bereit gestellt und unter anderem über bekannte Online-Buchhändler für jeweils weniger als zehn Euro erworben werden können. Für das aktuelle Heft mit einem Schwerpunkt zu "The Role of Theaory in Policy Analysis" haben die PSO und Westphalia Press ein spezifisches Design erstellt.

European Policy Analysis Journal

Es besteht auf Grundlage der bisherigen Erfolge des Journals ein Kooperationsangebot von Wiley für die Ausgaben ab 2017. Der Verlag arbeitet auch mit anderen PSO-Zeitschriften bereits erfolgreich zusammen. Ziel ist es, unter anderem, die neue Zeitschrift möglichst schnell auch in den einschlägigen Indexen erfolgreich zu platzieren.


22. Juli 2016

Fußballteam "Einiges ISW" verpasst Turniersieg durch Sturm

Beim jährlichen Fußballturnier des Absolventen- und Fördervereins des Instituts für Sozialwissenschaften Alsowi traten Spielerinnen und Spieler des Lehrstuhls für Innenpolitik in einem gemeinsamen Team unter anderem mit den Internationalen Beziehungen, der Institutsbibliothek und dem Dekanat an. Das Programm des Teams als selbsternannte Partei der Macht und Garant für die Einheit des Instituts wurde durch den Namen "Einiges ISW" und ein von Peter Chlewicki kreiertes Logo ausgedrückt. Das Logo enthält die Farben der fünf Lehrstühle, den Braunschweiger Löwen und eine modifierte Version des Institutslogos. Es wurde mit unterschiedlichem Erfolg von Johanna Hornung, Colette Vogerer, Malte Möck und Nils Bandelow auf die Spielerkleidung gebügelt.

So ausgestattet stand einem sportlichem Triumpf wenig entgegen. Das Team wählte die bewährte Sepp-Herberger-Taktik von 1954: Statt mit unnötigen hohen Siegen in der Vorrunde alle Karten auf den Tisch zu legen, ließ man die Gegner im Ungewissen über die eigene Stärke und gab strategisch das erste Spiel an den designierten Endspielpartner ab. Auch bei den nachfolgenden Spielen vertraute das Team ganz auf seine überlegene Kondition für spätere Siege und verzichtete daher auf eigene Torerfolge.

Es war schnell absehbar, dass nur eines den sicheren Turniersieg verhindern konnte: das Wetter. Bevor die  Siegesserie beginnen konnte, stoppte ein überraschendes Unwetter das Turnier. Als Tabellenführer zum Zeitpunkt des Abbruchs können sich die Studierenden der Mannschaft "Laufsteak 2.0" als faktische Sieger fühlen. Wir freuen uns darauf, den Pokal im nächsten Jahr endlich wieder nach Hause zu holen!

Teamphotoe Einiges ISW

Einiges ISW: Kimberly Solovy, Johanna Hornung, Colette Vogeler, Mathias Marx, Malte Möck, Thomas Eisenmann, Nils Bandelow, Michael Fürstenberg und - leider zwischenzeitlich verschollen - Peter Chlewicki


18. Juni 2016

TU-Night - Wissenschaft trifft Musik

Das Institut für Sozialwissenschaften der TU Braunschweig war gestern umfassend bei der TU Night vertreten. Das Bild ist von dem tollen Gemeinschaftsstand des Instituts mit Informationen aller Lehrstühle. Am Stand gab es unter anderem die Möglichkeit für Kinder und Erwachsene mit einem jeweils im Niveau angepassten Quiz ihr sozialwissenschaftliches Wissen aus den Arbeitsschwerpunkte der fünf Lehrstühle zu testen. Außerdem gab es Projektstände des Fahrradprojekts der Sozialstrukturanalyse und des Metapolis-Verbunds, an dem die Innenpolitik beteiligt ist. Schnuppervorlesungen haben die Kolleginnen Anja Jakobi und Monika Taddicken angeboten. Und es gab noch eine Diskussion von Susn Robra-Bissantz und Nils Bandelow, moderiert von Vanessa Carlow zur Partizipation in der Stadt der Zukunft. Die Fakultät hat auf einem Extrastand die Studiengänge präsentiert. Vielen Dank an die vielen Helfer, besonders an das Organisationsteam unseres Institutsstands!


7. Juni 2016

Die Gespräche gehen in die zweite Runde

Am 07. Juni 2016 fand im Rahmen des Lehrprojektes „Science Meets Politics“, die zweite Gesprächsrunde mit Praxisakteuren  aus dem Verkehrsbereich Braunschweig statt.

Zu Gast waren die Fraktionsvorsitzenden der Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen mit Holger Herlitschke und der Piraten mit Jens-Wolfhard Schicke-Uffmann. Neben der Schilderung ihrer langjährigen Arbeit im verkehrspolitischen Geschehen, berichteten beide Politiker auch über die aus Ihrer Sicht aktuellen Chancen und Herausforderungen im Braunschweiger Verkehrswesen. Themenbereiche wie die Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs und der Elektromobilität wurden dabei besonders intensiv diskutiert.

Weitere Kernbereiche dieser Gespräche sind  mögliche studentische Projekte die im weiteren Verlauf des Lehrprojektes von den Studierenden ausgewählt und erforscht werden. Vorschläge seitens der Ratsmitglieder waren hier unter anderem Konzepte zur besseren Einbindung aller Verkehrsträger in den Ringstraßen und die allgemeine Optimierung der Ampelschaltungen. Auf rege Debatten stießen ebenfalls studentisch eingebrachte Diskussionspunkte wie flächendeckende Fahrradstationen und erweiterte Verknüpfungspunkte zwischen Stadt und Land. Dabei wurden auch mögliche Problematiken wie eine mangelnde Nutzung dieser Angebote mit den Ratsmitgliedern kritisch beleuchtet.

Das im Rahmen des BMBF-Programms „Teach4TU“ geförderte Projekt „Science Meets Politics: Studierende beraten Politiker im Bereich Verkehrspolitik in Braunschweig“ wird gemeinsam vom Lehrstuhl für Innenpolitik und vom Institut für Verkehrswesen, Eisenbahnbau und –betrieb organisiert. Studierende arbeiten transdiziplinär, um Probleme im Verkehrsbereich Braunschweig zu identifizieren und zu lösen.

Die Gesprächsrunden sind Teil des praxisbezogenen Elements zur Einbindung der lokalen Politik. Den Auftakt machten Nicole Palm (SPD) und Christian Rolle (die Linke). Die Gesprächsrunde wird am 14. Juni 2016 mit Reinhard Manlik von der CDU-Ratsfraktion fortgesetzt

Kim Sarah Pollak (Institut für Verkehrswesen, Eisenbahnbau und -betrieb, TU Braunschweig), Sebastian Heidrich (Lehrstuhl für Innenpolitik, TU Braunschweig), Jens-Wolfhard Schicke-Uffmann (Piraten) und Holger Herlitschke (Bündnis 90/Die Grünen).


24. Mai 2016

Besuch aus der Praxis – Studierende diskutieren mit Verkehrspolitikern aus Braunschweig

Am 26. Mai 2016 fand im Rahmen des Lehrprojektes „Science Meets Politics“, die erste Gesprächsrunde mit Praxisakteuren aus dem Verkehrsbereich Braunschweig statt. Zu Gast waren Nicole Palm, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Ratsfraktion und Christian Rolle, Vorstandsmitglied im Kreisverband Braunschweig der Linken. Beide Politiker berichteten aus ihrer alltäglichen Arbeit im politischen Geschehen. Zu den heiß diskutierten Themen gehörten unter anderem die möglichen alternativen Konzepte zur Regiostadtbahn und zukünftige Finanzierungskonzepte des ÖPNV. Das im Rahmen des BMBF-Programms „Teach for TU“ geförderte Projekt „Science Meets Politics: Studierende beraten Politiker im Bereich Verkehrspolitik in Braunschweig“ wird gemeinsam vom Lehrstuhl für Innenpolitik und vom Institut für Verkehrswesen, Eisenbahnbau und –betrieb organisiert. Studierende arbeiten transdiziplinär, um Probleme im Verkehrsbereich Braunschweig zu identifizieren und zu lösen.


21. Februar 2016

Was fordert das Grundgesetz von uns – und warum?

Das Braunschweiger Staatstheater präsentiert aktuell das Stück „Terror“ des Juristen und Schriftstellers Ferdinand von Schirach. Das Stück macht das Publikum zur Jury, es muss über Schuld oder Unschuld in einer Mordanklage entscheiden. Angeklagt ist der Pilot eines Kampfjets, der ein mit fast 200 Passagieren besetztes Flugzeug abgeschossen hat. Mit dem Abschuss wollte er verhindern, dass Entführer das Flugzeug in ein vollbesetztes Fußballstadion lenken können. Bisher lehnt es eine Mehrheit des Theaterpublikums an fast allen Spielorten ab, den Piloten zu verurteilen (http://www.kiepenheuer-medien.de/terror).

Unter der Überschrift „Was macht der Terror mit uns?“ organisierte die Braunschweiger Zeitung gemeinsam mit dem Staatstheater am 21. Februar 2016 ein sehr gut besuchtes Leserforum zu diesem Stück. Auf dem Podium diskutierten Susanne Beck (Professorin für Strafrecht und Rechtsphilosophie an der Leibniz Universität Hannover), Kathrin Röggla (Schriftstellerin und stellvertretende Präsidentin der Akademie der Künste), Bernhard Gertz (Jurist, Oberst a. D. und Vorstandsmitglied des Bundeswehrverbandes), Rolf Clement (Chefredakteur beim Deutschlandfunk und Experte für Sicherheitspolitik) und Nils C. Bandelow (Professor für Politikwissenschaft an der TU Braunschweig). Moderiert wurde die Veranstaltung von dem Chefredakteur der Braunschweiger Zeitung Armin Maus.

Auf dem Podium bestand Einigkeit, dass unter keinen Umständen das Postulat des Artikels 1 des Grundgesetzes relativiert werden darf: Der Staat darf nie Menschenleben gegeneinander aufwiegen, auch die mögliche Rettung vieler Menschen darf nicht zur staatlich legitimierten Tötung von wenigen Menschen führen, die nicht unmittelbar selbst das Leben anderer bedrohen. Die historischen Erfahrungen zeigen, dass ein in seinen Instrumenten nicht ausreichend beschränkter Staat Gefahr läuft, selbst zur Partei in eskalierenden Konflikten zu werden.

Die erschütternden Attentate der letzten Jahre an Orten, die vielen von uns vertraut sind, machen einen rationalen Umgang mit der Gewalteskalation schwierig. Die freiheitliche Grundordnung gerät allerdings schnell in Gefahr, wenn eine „Hysterisierung“ (Kathrin Röggla) zu einem kontinuierlichen Abbau von Freiheit zugunsten scheinbarer Sicherheit führt. Auch das Gefühl der Angst und der äußeren Bedrohung dürfen nicht dazu beitragen, dass Feindbilder gestärkt und damit auch die eigene Gewaltbereitschaft erhöht werden. Den Vätern des Grundgesetzes waren die fatalen Risiken bewusst, die sich aus der Tendenz einfacher Unterscheidungen zwischen „gut“ und „böse“ mit der eigenen Überhöhung und der Abwertung des „Anderen“ ergeben können. Der deutsche Verfassungstext und seine immer wieder neu zu belebende Umsetzung können nicht nur Juristen, sondern uns allen Orientierung geben.

Diskussionswürdig war für das Plenum allerdings, welche konkreten Sanktionen und strafrechtlichen Kategorien geeignet sind, Gewalttaten zu begegnen. Sowohl die aktuelle Differenzierung zwischen Totschlag und Mord als auch das Konzept der Freiheitsstrafe als Abschreckung etwa gegenüber Selbstmordattentätern wurden kritisch diskutiert. Nicht endgültig geklärt ist auch die Frage, welche Ursachen der sogenannte „Terrorismus“ hat und welche rationalen Strategien politische Gewalteskalationen verhindern.

Einzelne Diskussionsbeiträge präsentiert der Bericht der Braunschweiger Zeitung (kostenpflichtig). Wir dürfen den Bericht dankenswerterweise mit Genehmigung hier frei lesbar zur Verfügung stellen.


13. Februar 2016

(Dys-) Funktionalität von Emotionen in Beteiligungsverfahren

Vom 11. bis 13. Februar 2016 fand an der Ludwig-Maximilians-Universität München die diesjährige Jahrestagung der Fachgruppe "Kommunikation und Politik" der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK), des Arbeitskreises "Politik und Kommunikation" der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW) und der Fachgruppe "Politische Kommunikation" der Schweizerischen Gesellschaft für Kommunikations- und Medienwissenschaft (SGKM). Sebastian Heidrich, wissenschaftlicher Mitarbeiter an unserem Lehrstuhl, und Sylvana Drewes, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialpsychologie der Georg-August-Universität Göttingen, vertraten bei dieser Konferenz gemeinsam den Forschungsverbund „Eskalationsprozesse bei Bau- und Infrastrukturprojekten“.

Unter dem Titel „Mehr als Wutbürger, Shitstorms und Lügenpresse? Emotionen in der politischen Kommunikation“ präsentierten auf der Jahrestagung Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen ihre aktuellen Forschungsergebnisse im Bereich Emotionsforschung. Der Fokus richtete sich dabei u.a. auf die Rezeption und Wirkung emotionaler Kommunikationsstrategien und Inhalte, die Betrachtung der normativen Aspekte von Emotionen im politischen Prozess sowie die Operationalisierung von Emotionen in der empirischen Forschung.

Sebastian Heidrich und Sylvana Drewes präsentierten die Ergebnisse ihrer aktuellen Studie zur „(Dys-) Funktionalität von Emotionen in Beteiligungsverfahren“. Dabei konnten sie am Beispiel des Dialogforums Schiene Nord zeigen, dass Emotionen im politischen Prozess – entgegen den Erwartungen – funktional sein können.


21. Januar 2016

Wie kann die Planung, Entscheidung und ggf. Umsetzung von Verkehrsinfrastrukturprojekten fachlichen und politischen Anforderungen gerecht werden?

Am 21. Januar 2016 fand an der TU Braunschweig die Konferenz der Deutschen Verkehrswissenschaftlichen Gesellschaft Niedersachsen-Bremen in Kooperation mit dem interdisziplinären Projektverbund „Eskalationsforschung zur Kommunikation großer Infrastruktur- und Bauvorhaben“ statt. Der aus dem niedersächsischen Vorab der VolkswagenStiftung finanzierte Projektverbund stellte nach dem ersten Jahr der dreijährigen Förderphase Zwischenergebnisse vor und diskutierte mit Praktiker/inne/n und engagierten Bürger/inne/n.

Als Beispiel für einen Ausnahmefall in der deutschen Infrastrukturpolitik präsentierte zunächst der Sprecher des Projektverbunds, Nils C. Bandelow (Lehrstuhl für Innenpolitik, TU Braunschweig), das Bauprojekt Stuttgart 21 und die Ergebnisse von zwei Studien aus dem sozialwissenschaftlichen Teilprojekt, die unter Beteiligung von Colette Vogeler und Thomas Eisenmann durchgeführt wurden. Neben einer Einordnung des Konfliktpotentials und der Darstellung verschiedener, unter anderem medialer, Faktoren bei der Entzündung des Konflikts, ging es unter anderem um die Erklärung der besonderen Nachhaltigkeit der Auseinandersetzung. Eine umfassende Onlinestudie zeigte sowohl bei den Befürwortern als auch bei den Gegnern des Projekts extreme Werte eines „Devil Shift“, also der „Verteufelung“ der Gegenseite. Als besonders starker Prädiktor für einen hohen individuellen Dämonisierungsgrad wirkt die Stärke der konfliktbezogenen Überzeugungen.

Die psychologischen Teilprojekte des Verbunds unter Leitung von Stefan Schulz-Hardt (Universität Göttingen) und Barbara Thies (TU Braunschweig) präsentierten die Grundlagen für eine Operationalisierung des Eskalationskonzepts auf individueller Ebene. Die vorgestellte empirische Studie deutet auf eine hohe Spannbreite möglichen Eskalationsverhaltens hin, lässt aber keine systematischen Unterschiede zwischen Projektbefürwortern und –gegnern erkennen.

Kirstin Lindloff (Lehrstuhl für Innenpolitik, TU Braunschweig), Kateryna Lysetska (Institut für Verkehrswesen, Eisenbahnbau und –betrieb, TU Braunschweig) und Jutta Stender-Vorwachs (Juristische Fakultät, LU Hannover) untersuchten Dialogforen als Instrument für Bürgerbeteiligung. In ihrer vergleichenden Analyse stellten sie die Dialogforen zur Fehmarnbeltquerung und Schiene Nord gegenüber. In beiden Fällen wurde der Einsatz eines Dialogforums als positives Verfahren der Bürgerbeteiligung beurteilt.

Sebastian Heidrich und André Völker stellten Ergebnisse einer vom Lehrstuhl für Innenpolitik der TU Braunschweig durchgeführten umfassenden Befragung von Teilnehmenden der im Juni 2015 stattgefundenen Protestveranstaltung gegen eine der diskutierten Varianten der Schiene Nord (SGV Y) vor. Das Profil dieser recht kurzfristig entstandenen Protestbewegung im ländlichen Raum unterscheidet sich in einigen Punkten wesentlich vom Protest gegen Stuttgart 21 und wahrscheinlich auch von den älteren Protestbewegungen gegen die ursprünglich geplante Variante der Y-Trasse. Die Befragten zeigten überwiegend ein eher bürgerlich-konservatives politisches Profil mit stabilen Vertrauenszuschreibungen zu zentralen Institutionen des politischen Systems. Unter den Befragten fanden sich verhältnismäßig viele Akademiker/innen und ältere Personen. Gewalt wurde abgelehnt, gesetzeswidriges Verhalten allerdings von recht vielen Befragten akzeptiert. Soziales Umfeld und überregionale Vernetzung spielten gleichermaßen eine Rolle.

Für das von Jutta Stender-Vorwachs geleitete rechtswissenschaftliche Teilprojekt des Projektverbunds diskutierte Natalia Theißen (beider LU Hannover) die rechtlichen und faktischen Wirkungen von Mediation im Verwaltungsverfahren. Eine zentrale rechtliche Herausforderung ist die das mögliche Spannungsfeld der rechtlichen und faktischen Bindungswirkung des Mediationsergebnisses.

Hochkarätige Vorträge aus der Praxis von Vertretern der Bundes-, Landes- und kommunalen Ebene und von aktiven Repräsentanten der Zivilgesellschaft ergänzten die wissenschaftlichen Präsentationen. Bei einem Abschlussplenum diskutierten politisch Verantwortliche, Wissenschaftler und das Plenum zukünftige Herausforderungen für eine politisch legitimierte und fachlich sinnvolle Infrastrukturentwicklung.

Die Veranstaltung war für den Projektverbund eine einzigartige Gelegenheit, nicht nur Forschungsergebnisse an die Praxis zu kommunizieren, sondern vor allem auch im laufenden Forschungsprozess die Erfahrungen und Einschätzungen von Beteiligten und Betroffenen aufzunehmen. Wir danken der DVWG und Bernd Seidel für die Zusammenarbeit bei dieser Veranstaltung und insbesondere allen Referenten und Teilnehmern für ihr Engagement!
 

 


20. Januar 2016

Warum scheitern Gesundheitsreformen?

Am 20. Januar 2016 beteiligte sich der Lehrstuhl für Innenpolitik auf Einladung von Franz Knieps am Kongress des Bundesverbands Managed Care zum Thema „Innovation“ in Berlin. Franz Knieps hat als Abteilungsleiter im Bundesministerium für Gesundheit unter Ulla Schmidt viele Jahre die Reformpolitik im Gesundheitswesen geprägt. Heute ist er Vorstand des BKK Bundesverbandes e.V. Für den BMC-Kongress 2016 organisierte er ein Forum zur „Logik des Scheiterns“ aus ganz unterschiedlichen Perspektiven – von den Sozialwissenschaften über die Medizin bis zur politischen Praxis.

Unser Beitrag präsentierte Perspektiven der Policy Analyse und die Ergebnisse mehrerer repräsentativer Befragungen, die wir im Rahmen des Gesundheitsmonitors gemeinsam mit Florian Eckert und Robin Rüsenberg durchgeführt haben. Wesentliche Thesen bezogen sich auf Zeitaspekte der Erfolgsmessung und die desaströsen gesundheitspolitischen Kenntnisse in der Bevölkerung.

Auch die anderen Beiträge des Panels haben spannende Ergebnisse vermittelt, etwa zur grundlegenden Veränderung des Arzt-Patient-Verhältnisses durch medizinisch-technische Innovationen. Es war ein tolles Forum, vielen Dank an alle Teilnehmenden. Gesundheitspolitik bleibt ein wichtiges Thema am Lehrstuhl für Innenpolitik!


19. Januar 2016

Studierende arbeiten mit Politik, Experten und Gesellschaft in einem transdisziplinären Forschungsprojekt zusammen

Am 19. Januar 2016 fand im Haus der Wissenschaft die Auftaktveranstaltung für ein aktuelles teach4TU-Lehrprojekt des Lehrstuhl für Innenpolitik und des Instituts für Verkehrswesen, Eisenbahnbau und -betrieb zur Braunschweiger Verkehrspolitik statt. Bei der von Sebastian Heidrich, Kim Pollak und Mareike Islar organisierten Auftaktveranstaltung zu dem im nächsten Sommersemester startenden Lehrforschungsprojekt präsentierten Alexander Hauk (ADFC Braunschweig), Ulrich Krämer (ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt), Heinz-Georg Leuer (Stadtbaurat Braunschweig) und Frank Brandt (Braunschweiger Verkehrs-GmbH) auf dem Podium ihre Themen und Sichtweisen. Die Podiumsdiskussion und der Austausch mit dem Publikum, welches sowohl aus Student/innen der Ingenieurs- und Sozialwissenschaften als auch engagierten und an der Braunschweiger Verkehrspolitik interessierten Bürger/inne/n bestand, wurde von Prof. Dr. Nils C. Bandelow und Prof. Dr.-Ing. Thomas Siefer moderiert. Alle Besucher formulierten schriftlich eigene Themenvorschläge, von denen einige zufällig ausgelost und direkt diskutiert wurden. Die weiteren eingebrachten Ideen, Probleme und Fragestellungen gehen in das Lehrforschungsprojekt ein, an dem Studierende unterschiedlicher sozial- und ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge beteiligt sein sollen. Wir hoffen auf viele Studierende im nächsten Sommersemester und freuen uns darauf, praktische Fragen mit wissenschaftlichen Methoden interdisziplinär bearbeiten zu können.


14. Januar 2016

Von „Stuttgart 21“ bis zur Schiene Nord – Konflikteskalation und - deeskalation in der Verkehrsinfrastrukturpolitik

Am Donnerstag, den 21 Januar 2016 findet von 9:30 bis 17:00 Uhr die Konferenz der Deutschen Verkehrswissenschaftlichen Gesellschaft Niedersachsen-Bremen in Braunschweig in Kooperation mit dem Land Niedersachsen in Braunschweig statt. Bei der DVWG-Veranstaltung präsentieren die Teilprojekte des Projektverbunds "Eskalationsforschung zur Kommunikation großer Infrastruktur- und Bauvorhaben", finanziert aus dem Niedersächsischen Vorab der VolkswagenStiftung und koordiniert vom Lehrstuhl für Innenpolitik der TU Braunschweig erste Zwischenergebnisse nach dem ersten Jahr der Projektlaufzeit. Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie hier:

Programm und Anmeldeinformationen


12. Januar 2016

Science meets Politics: Studierende beraten Politiker/innen im Bereich Verkehrspolitik in Braunschweig

Am Dienstag, den 19. Januar 2016 findet ab 18:00 Uhr im Haus der Wissenschaft (Aula), Pockelsstraße 11, eine Podiumsdiskussion über die verkehrspolitischen Herausforderungen in Braunschweig statt. Ziel der Veranstaltung ist es, zentrale Problembereiche des öffentlichen Personennahverkehrs, des motorisierten und nicht motorisierten Individualverkehrs zu formulieren und zu diskutieren.

Teilnehmen werden  Alexander Hauk, ADFC-Braunschweig, Ulrich Krämer, Vorsitzender des ADAC-Niedersachsen/Sachsen-Anhalt, Heinz-Georg Leuer, Stadtbaurat der Stadt Braunschweig, sowie ein/e Vertreter/in der Braunschweiger Verkehrs-GmbH. Moderiert wird die Veranstaltung von Professor Nils C. Bandelow vom Lehrstuhl für Innenpolitik.

Bei der Podiumsdiskussion handelt es sich um die Auftaktveranstaltung des innovativen Lehrprojektes „Science meets Politics: Studierende beraten Politiker im Bereich Verkehrspolitik in Braunschweig“, welches vom Lehrstuhl für Innenpolitik und vom Institut für Verkehrswesen, Eisenbahnbau und –betrieb (beide von der TU Braunschweig) durchgeführt wird. Studierende arbeiten hierbei transdisziplinär, um Probleme im Verkehrsbereich Braunschweig zu identifizieren und zu lösen.

Zu der Veranstaltung sind alle interessierten Studentinnen und Studenten sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger recht herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Podiumsdiskussion, Science meets Politics Konzept Science meets Politics


6. Dezember 2015

Zwei Preise für Studierende des Lehrstuhls für Innenpolitik: Eva Rink und André Völker ausgezeichnet

Am 6. Dezember 2015 ehrte die Braunschweiger Bürgerstiftung sechs Studentinnen und Studenten für ihre herausragenden studentischen Leistungen sowie ihr besonderes, ehrenamtliches und soziales Engagement mit einem Preisgeld von 1.500 €. Unter den ausgezeichneten Empfängerinnen und Empfängern des Preises ist André Völker, langjähriger studentischer Mitarbeiter des Lehrstuhls für Innenpolitik. Er wurde für seine sehr guten Studienleistungen und sein besonderes Engagement nicht nur bei der Preisverleihung, sondern auch in verschiedenen Medienberichten gelobt. Unter anderem wirkt er seit Beginn seines Studiums in zahlreichen hochschulpolitischen Gremien mit, organisiert Fachkonferenzen und steht stets mit Rat und Tat bei Problemen aller Art am Institut zur Verfügung. Am Lehrstuhl wirkt er am Projektverbund „Eskalationsforschung zur Kommunikation großer Infrastruktur- und Bauvorhaben“ auch inhaltlich intensiv mit.

Bereits am 27. November 2015 erhielt Eva Rink den vom Förderverein ALSOWI vergebenen „Autovision Absolventen Award“. Der von der Autovision GmbH  gestiftete Preis wird für herausragende Studienleistungen und besonderes Engagement vergeben. Auch Eva Rink hat sich als Studentin der Integrierten Sozialwissenschaften umfassend hochschulpolitisch engagiert. Sie hat ihre durchweg sehr guten Studienleistungen mit einer am Lehrstuhl für Innenpolitik entstandenen Bachelorarbeit zum Thema „Konflikte um Großprojekte aus Perspektive der Neuen Politischen Ökonomie“ gekrönt. Wir gratulieren Eva Rink und André Völker zu ihren verdienten Auszeichnungen!

Laudation des Präsidenten der TU Braunschweig, Prof. Dr.-Ing. Jürgen Hesselbach zur Preisverleihung an Andé Völker.

Eva Rink und Andé Völker vor einem Exponat der Ausstellung „40 Jahre Playmobil“ im Braunschweigischen Landesmuseum


4. Dezember 2015

Zwei Dissertationen am Lehrstuhl für Innenpolitik sehr erfolgreich beendet

Am 4. Dezember 2015 konnte Folke Scheffel mit einer sehr überzeugenden Disputation seine Arbeit zum Thema „Netzpolitik als Policy Subsystem? Internetregulierung in Deutschland 2005-2011“ abschließen. Als externer Doktorand hat er nicht nur neben seiner Berufstätigkeit erfolgreich an der Promotion in Braunschweig gearbeitet, sondern sich auch an verschiedenen anderen Standorten in Forschung und Lehre eingebracht. Wir gratulieren zu der beeindruckenden Leistung! Besonderer Dank geht an Prof. Dr. Christoph Bieber (Universität Duisburg-Essen), der seine fachlich besonders ausgewiesene Expertise in ein Gutachten einbrachte und den weiten Weg aus Düsseldorf für spannende Beiträge zur Disputation auf sich nahm.

Direkt anschließend präsentierte Kirstin Lindloff ihre ausgezeichnete Arbeit zum Thema „Beyond "trading up“: Environmental federalism in the European Union. The case of vehicle emission legislation“. Sie koordiniert aktuell den Projektverbund „Eskalationsforschung zur Kommunikation großer Infrastruktur- und Bauvorhaben“ am Lehrstuhl für Innenpolitik. Gleichzeitig und parallel zu ihren sonstigen Tätigkeiten am Lehrstuhl ist es ihr gelungen, eine extrem anspruchsvolle Dissertation zu beenden, die empirisch teilweise auf der vorherigen Mitarbeit in dem HBS-geförderten Projekt zur nachhaltigen Verkehrspolitik in der EU beruht. Zahlreiche Kolleginnen und Kollegen des Instituts nutzten die Gelegenheit, die dichte und theoretisch tief fundierte Argumentation zu verfolgen. Auch hier ist einem fachlich besonders ausgewiesenen externen Gutachter zu danken: Prof. Dr. Christoph Strünck (Universität Siegen) reiste mit Bahn und Fahrrad (!) ebenfalls aus der Kölner Vorstadt und NRW-Landeshauptstadt zur Disputation an. Vielen Dank auch an die Kollegin Prof. Dr. Monika Taddicken für die Übernahme des Vorsitzes bei beiden Verfahren.


12. bis 14. November 2015

Exkursion der politikwissenschaftlichen Lehrstühle der TU Braunschweig in die Bundesstadt Bonn

 

Vom 12. bis zum 14. November besuchte eine Studierendengruppe der TU Braunschweig die ehemalige Hauptstadt und den heutigen Sitz von sechs Bundesministe­rien und UN-Campus Bonn. Das Programm wurde von Dr. Bastian Loges vom Lehrstuhl für Internationale Beziehungen gemeinsam mit Johanna Hornung, Mareike Islar und Prof. Dr. Nils C. Bandelow vom Lehrstuhl für Innenpolitik organisiert

Ein besonderes Highlight war die Sitz­probe am zweiten Kabinettstisch der Bundesregierung im ehemaligen Kanzleramt (1976 bis 1999), dem heu­tigen Hauptsitz des Bundesministeri­ums für wirtschaftliche Zusammenar­beit und Entwicklung (BMZ). Neben dem BMZ besuchte die Gruppe mit dem Bundesministerium der Verteidi­gung und dem Bundesministerium für Gesundheit zwei weitere Ressorts. In allen drei Ministerien gab es span­nende Diskussionen. Im BMZ war eine zentrale Frage, ob die Ziele der Entwicklungszusammenarbeit widerspruchsfrei sind. Die­ses Thema konnte bei jeweils zwei Vorträgen im Deutschen Institut für Entwicklungspo­litik, bei dem Campus der Vereinten Nationen (VN) im „Langen Eugen“ vertieft werden. Ein weiterer Schwerpunkt war die Klimapolitik und hier insbesondere das Zusammenwir­ken von Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik. Die Termine standen im Zeichen der Sustainable Development Goals (SDG) und der bevorstehenden Klimakonferenz in Paris. Während die Gruppe bei den VN außerdem einen Einblick in die Arbeit des Sekretariats des „Übereinkommens der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der Wüstenbildung (UNCCD)“ – einem Beispiel für Zu­sammen­arbeit auf internationaler Ebene – erhielt, bot ein abschließender Besuch der Messe „Engagement Weltweit“ einen Überblick über Berufs­möglichkeiten im Bereich der Entwick­lungspolitik. Hier konnten bereits erste Kontakte mit potenziellen späteren Ar­beitgebern geknüpft und Informationen zu Praktika und Freiwilligendiensten eingeholt werden.


Im Gesundheitsministerium diskutierte die Gruppe aktuelle Themen wie Sterbehilfe und Pflegeversicherung. Außerdem wurde auch hier das im Gesundheitsbereich zentrale Zu­sammenspiel von Wissenschaft, Politik und Verbänden sowie der Wandel von Governance-Formen thematisiert.

Einen traurigen aktuellen Bezug bekam der Be­such beim Bundesministerium der Verteidigung wenige Stunden vor den Anschlägen von Paris. Hier standen Fragen nach einer Verantwortung westlicher Politik für heutige Krisen in der islamischen Welt im Mittelpunkt. Dies wurde am Nachmittag des 13. November noch vor allem am Beispiel der Afghanistan-Intervention diskutiert. Die vorherigen Attentate in Bei­rut wurden nicht angesprochen.

Trotz der Überschattung der Fahrt durch die aktuellen Ereignisse und die damit verbun­dene Sorge um eine weitere Eskalation war die Exkursion wissenschaftlich erfolgreich. Wir freuen uns darauf, bald wieder mit Studierenden interessante Orte zu besuchen.


















13. November 2015

Kochevent des Lehrstuhls für Innenpolitik

Anlässlich des jährlichen Teamevents trafen sich die Mitarbeiter des Lehrstuhls für Innenpolitik am 9. November zum gemeinsamen Kochen und Essen.

In fünf Gruppen aufgeteilt zauberten die 14 Mitarbeiter und studentischen Hilfskräfte selbst ausgesuchte kulinarische Spezialitäten. Passend zum Herbstanfang gab es im Ofen geschmorten Kürbis, Rosmarinkartoffeln sowie in Orangensoße gebackene Entenbrust. Dazu wurden exotische Spezialitäten wie Ziegenkäse mit Honig in Blätterteig, Mangold-Blauschimmelkäse Quiche und Süßkartoffel auf Vanilleeis serviert.

Die Zusammenarbeit in den bunt gemischten Gruppen bot eine gute Gelegenheit zum Austausch und besseren Kennenlernen über den beruflichen Kontext hinaus.

Das anschließend angerichtete Buffet stieß bei allen Mitarbeitern auf große Begeisterung. Ihren Teamspirit konnten die Kollegen dann beim gemeinsamen Aufräumen beweisen: Aufgrund des ausgiebigen Kochens, Plauderns und gemütlichen Essens blieben nur wenige Minuten, in denen alle gemeinsam anpackten um die Küche wieder in den ursprünglichen Zustand zu versetzen. So konnte auch der Hausmeister pünktlich nach Hause gehen und der Lehrstuhl für Innenpolitik ließ den Abend im Magniviertel ausklingen.  Besonders erfreulich war die zahlreiche Teilnahme der studentischen Hilfskräfte und den in den verschiedenen Forschungsprojekten des Lehrstuhls engagierten Studenten. Ein rundum gelungener Abend für den sich das gesamte Lehrstuhlteam noch einmal bei Kathrin Lorenz von der Stadt Braunschweig für die Unterstützung und beim BBS V für die Gastfreundschaft bedanken möchte.


4. November 2015

Forschungsverbund „Metapolis“ bewilligt

Am 4. November 2015 hat die VolkswagenStiftung bekannt gegeben, dass der Forschungsverbund „Metapolis – Eine inter- und transdisziplinäre Plattform für eine nachhaltige Entwicklung der Stadt-Land-Beziehungen in Niedersachsen“ als eines von sieben Projekten aus 50 Anträgen in der zweiten Förderrunde „Wissenschaft für eine nachhaltige Entwicklung“ bewilligt wurde. Der Lehrstuhl für Innenpolitik ist verantwortlich für das Teilprojekt „Nachhaltige Governance in regionalen Lebenseinheiten jenseits verfasster Räume“. Der Verbund wird von acht Antragsteller/innen der TU Braunschweig und der LU Hannover gemeinsam getragen. Beteiligte sind Vanessa Miriam Carlow, Boris Schröder-Esselbach, Nils C. Bandelow, Norbert Fisch, Insa Neuweiler, Susanne Robra-Bissantz, Thomas Siefer und Stephan Weber. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!

Susanne Robra-Bissantz (SRB), Nils C. Bandelow (NCB), Boris Schröder-Esselbach (BSE) und Vanessa Miriam Carlow (VMC) bei der Vorstellung des Projektverbunds auf dem Auswahlkolloquim am 19. Oktober 2015 in Hannover.


4. November 2015

EPA-Ausgabe (Herbst 2015)

Die Beiträge der aktuellen EPA-Ausgabe (Herbst 2015) sind unter den folgenden Links einzeln abrufbar:

Risk-based Regulation in Continental Europe? Explaining the Corporatist Turn to Risk in German Work Safety Policies.
Regine Paul, Law and Society Unit, University of Bielefeld
Michael Huber, Law and Society Unit, University of Bielefeld

Crisis, Policy Discourse, and Major Policy Change: Exploring the Role of Subsystem Polarization in Nuclear Energy Policymaking.
Adrian Rinscheid, University of St. Gallen

Regulation and the Management of Expectations - Rating Agencies Revisited.
Markus Hinterleitner, Center of Competence for Public Management, University of Bern
Christian Rosser, University of Konstanz and University of Lausanne

Addressing Multilevel Program Complexity by Evaluation Design.
Fritz Sager, Center of Competence for Public Management, University of Bern
Céline Mavrot, Center of Competence for Public Management, University of Bern
Susanne Hadorn, Center of Competence for Public Management, University of Bern

The Use of Evidence Within Policy Evaluation in Health in Ghana: Implications for Accountability and Democratic Governance.
Elisa Vecchione, London School of Hygiene and Tropical Medicine (LSHTM)
Justin Parkhurst, London School of Hygiene and Tropical Medicine (LSHTM)

Law Activation Strategies (LAS) in Environmental Policymaking: a Social Mechanism for Re-politicization?
Rémi Schweizer, Institute of Political, Historical and International Studies (IEPHI), University of Lausanne

The Communication Behavior of German MPs on Twitter: Preaching to the Converted and Attacking Opponents.
Simon Hegelich, ForschungsKollegSiegen (FoKoS), University of Siegen
Morteza Shahrezaye, ForschungsKollegSiegen (FoKoS), University of Siegen

Auch zu finden unter: http://www.ipsonet.org/publications/open-access/epa

European Policy Analysis, Volume 1, Number 1: Europe's Welfare Policies: The Frayed Safety Net.

Auch erhältlich über Amazon.


8. Oktober 2015

European Policy Analysis Herbst 2015 erschienen

Die zweite Ausgabe der vom Lehrstuhl für Innenpolitik gemeinsam mit drei anderen Herausgebern entwickelten Zeitschrift European Policy Analysis ist erschienen. Das Heft wurde maßgeblich am Lehrstuhl von Johanna Hornung koordiniert. Es enthält Beiträge zu verschiedenen Themen, die jeweils eine europäische Perspektive oder europäische Gegenstände der Policy Analyse untersuchen. Die Zeitschrift erscheint unter dem Dach der amerikanischen Policy Studies Organization und bietet somit eine Plattform, um europäische Policy Forschung auch über die bisherigen nationalen und europäischen Kontexte hinaus sichtbar zu machen. Alle Beiträge wurden einen doppeltblinden Reviewverfahren unterzogen und sind frei im Internet zugänglich:

http://www.ipsonet.org/publications/open-access/epa/volume-1-number-2-fall-2015


6. Oktober 2015

Dr. Colette Vogeler in den Vorstand der DVPW-Sektion „Politische Ökonomie“ gewählt


Beim 26. wissenschaftlichen Kongress der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW) in der Universität Duisburg Essen vom 21. bis 25. September 2015 war der Lehrstuhl für Innenpolitik umfassend vertreten. Alle aktuellen wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nahmen an den Veranstaltungen des Kongresses teil. Der Lehrstuhl präsentierte insgesamt drei Fachvorträge.

In der Sektion „Politische Ökonomie“ stellte Colette Vogeler erweiterte Ergebnisse ihrer Dissertationsschrift vor. Der Beitrag mit dem Titel „Paradigmentransfer – Der Einfluss neuer wirtschaftspolitischer Ideen in Brasilien und China auf die globale Politikgestaltung“ wurde mit großem Interesse aufgenommen und angeregt diskutiert.

Colette Vogeler wurde anschließend in einer kompetitiven Wahl gemeinsam mit Hans-Jürgen Bieling, Laura Seelkopf und Armin Schäfer in den neuen Vorstand der Sektion gewählt.

Gleich zwei Beiträge präsentierte der Lehrstuhl für Innenpolitik in der Veranstaltung der Sektion „Policy-Analyse und Verwaltungswissenschaft“. Zunächst stellte Kirstin Lindloff gemeinsam mit Kateryna Lysetska ein Papier vor, das in Zusammenarbeit mit der Juristin Jutta Stender-Vorwachs entstanden ist. Das Papier mit dem Titel „Einer für alle oder alle gegen einen? Dialogforen als Instrument und Akteur der frühen Bürgerbeteiligung“ stach auf dem Kongress durch die besondere Interdisziplinarität hervor. Kateryna Lysetzka ergänzte die gesellschaftswissenschaftlichen Perspektiven durch die Sichtweise einer Bauingenieurin. Dies führte zu großem Interesse bei der sehr gut besuchten Sektionstagung.

Das Papier von Colette Vogeler und Nils Bandelow zum Thema „Devil Shift als Herausforderung für die Verwaltung am Beispiel von Stuttgart 21“ stellte aktuelle empirische Befunde zu dem Phänomen der Personalisierung bei politischen Konflikten dar. In der Diskussion wurde deutlich, dass die Untersuchung der vorher nur auf dünner empirischer Grundlage diskutierten Phänomene des Devil Shift und des Angel Shift großes Potential für die Politikwissenschaft haben.

Besonders interessiert ist der Lehrstuhl für Innenpolitik an der Nachwuchsarbeit. Insgesamt nahmen vier studentische Hilfskräfte an dem Kongress teil und waren im Vorfeld auch an der Vorbereitung der Präsentationen beteiligt.


10. August 2015

Neues Teach4TU-Projekt

Im Rahmen des Innovationsprogramms Gute Lehre (teach4TU) ist dem Lehrstuhl für Innenpolitik das Projekt "Problemlagen von Partizipation in der Stadt Braunschweig – eine transdisziplinäre Lehrforschungsveranstaltung" zum Wintersemester 2015/16 bewilligt worden. Das Projekt wird in Kooperation mit dem Institut für Verkehrswesen, Eisenbahnbau und -betrieb (Prof. Dr.-Ing. Thomas Siefer) durchgeführt.

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.tu-braunschweig.de/teach4tu/innovationsprogramm/innovationsprojekte/wise201516


10. Juli 2015

Lehrstuhl für Innenpolitik der TU Braunschweig organisiert Panel zur Eskalationsforschung und präsentiert vier Papiere bei der ICPP in Mailand

 Prof. Nils C. Bandelow und Thomas Eisenmann stellen das Ergebnis ihrer Untersuchung zu Stuttgart21 vor

Media coverage as a trigger of escalation?

Bei der zweiten International Conference on Public Policy (ICPP) Anfang Juli 2015 in Mailand war der Lehrstuhl für Innenpolitik mit fünf Mitarbeitern, vier Papieren und einem eigenen Panel repräsentiert. Der Lehrstuhl organisierte zusammen mit dem österreichischen Forschungspartner Peter Biegelbauer das Panel „Legitimacy, participation and escalation in the course of policy processes for large building and infrastructure projects“. Thematischer Hintergrund ist der Forschungsverbund zur Eskalationsforschung Niedersachsen. In dem Panel präsentierte der Verbund zwei eigene Papiere. Eine Gemeinschaftsarbeit der Innenpolitik mit der Pädagogischen Psychologie um Barbara Thies zum Thema „Psychological predictors of (non-violent) behavioural escalation of civil-protestants” und ein Papier von Thomas Eisenmann und Kirstin Lindloff zu “Media coverage as a trigger of escalation? Agenda-setting and framing in the case of the infrastructure project ’Stuttgart 21’”. Das Panel ermöglichte die Pflege und den Aufbau internationaler Kontakte zu führenden Kollegen der politikfeldanalytischen Infrastruktur- und Partizipationsforschung.

 Dr. Colette Vogeler und Prof. Nils C. Bandelow stellen Ihre Forschung zum Thema Devil Shift vor

Who does the devil shift?

Weitere Paper von Colette Vogeler/ Nils Bandelow (Who does the Devil-Shift?) und Laura Tomm/ Judith Reiner/ Nils Bandelow (Evaluation in a rat race?) waren Gegenstand zweier weiterer Panel und fanden positives und konstruktives Feedback. Insgesamt hat sich das Konzept des Lehrstuhls, mit einem großen Team aus allen wissenschaftlichen Statusgruppen an einer internationalen Konferenz teilzunehmen, sehr bewährt. Besonders auch die Einbindung talentierter Studierender in den Forschungsprozess soll in Zukunft verstärkt weitergeführt werden.

 Prof. Nils C. Bandelow und Thomas Eisenmann stellen das Ergebnis ihrer Untersuchung zu Stuttgart21 vor

Nach dem Gala Dinner der Konferenz


18. Dezember 2014

Call for Papers

Im Rahmen der zweiten ICPP (International Conference on Public Policy) in Mailand, beteiligt sich der Lehrstuhl für Innenpolitik von der TU Braunschweig unter anderem über ein Panel zur Eskalationsforschung. Zu diesem Anlass rufen wir Sie zu passenden Beiträgen auf. Nähere Informationen finden Sie im angehängten Call for Papers. Zudem finden Sie hier die Vorgaben der ICPP.

The chair of domestic politics of the TU Braunschweig will participate, inter alia, with a panel for escalation research at the second ICPP (International Conference on Public Policy) in Milan. On this occasion, we call on you to propose a paper. For more information, see the attached call for papers. In addition, you will find the specifications of the ICPP in the following Link.

Call for Papers


8. November 2014

Exkursion des Lehrstuhls für Innenpolitik nach Berlin am 6./7. November 2014

Wie sind politische Entscheidungsprozesse in Berlin organisiert? Welche beruflichen Einsatzfelder und Anforderungen ergeben sich dabei für Sozialwissenschaftler/-innen? Unter anderem diese Fragen werden in Veranstaltungen des Lehrstuhls für Innenpolitik in Braunschweig diskutiert. Bei einer Exkursion nach Berlin gab es am 6. und 7. November 2014 für eine 30-köpfige Besuchergruppe die Möglichkeit, eigene Eindrücke vor Ort zu sammeln und gezielt Kontakte zu knüpfen.


13. Oktober 2014

Auftaktveranstaltung des niedersächsischen Verbundprojektes Eskalationsforschung

„Reden auf Augenhöhe hilft immer!“

Der niedersächsische Verbund „Eskalationsforschung zur Kommunikation großer Infrastruktur- und Bauvorhaben“ der Universitäten Braunschweig, Göttingen und Hannover hat im Oktober mit seinen interdisziplinären Arbeiten zur Untersuchung von Prozessen und Mechanismen der Konflikteskalation bei Großprojekten begonnen. Die Wissenschaftler/-innen haben diesen Beginn im Rahmen einer Auftaktveranstaltung und Podiumsdiskussion in Braunschweig mit rund 70 Gästen gefeiert. Neben einer Vorstellung des niedersächsischen Verbundprojektes Eskalationsforschung und der Ergebnisse erster Studien, diskutierten die Projektleiter/-innen mit Experten aus Praxis und Wissenschaft sowie dem Publikum die gesellschaftspolitische Frage der „Partizipation in der Energiewende? Realisierung von Stromautobahnen in Deutschland“.

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EPA: European Policy Analysis Vol. 1, Nr. 2, Fall 2015

Auswahl neuerer Veröffentlichungen:

Learning as a Necessary but Not Sufficient Condition for Major Health Policy Change: A Qualitative Comparative Analysis Combining ACF and MSF:

JCPA Cover

Regionale Betroffenheit in informellen Beteiligungsverfahren bei Infrastrukturprojekten:

  Der moderne Staat_Cover

Farm Animal Welfare Policy in Comparative Perspective: Determinants of Cross-national Differences in Austria, Germany, and Switzerland:

European Policy Analysis Spring 2017

Studying Incremental Institutional Change: A Systematic and Critical Meta-Review of the Literature from 2005 to 2015:

Devil Shift und Angel Shift in eskalierten politischen Konflikten am Beispiel von Stuttgart 21:

Governance im Politikfeld Verkehr: Steuerungsmuster und Handlungsmodi in der Verkehrspolitik 2016:

Handbuch Verkehrspolitik. 2. Auflage

Agenda Setting für eine nachhaltige EU-Verkehrspolitik: Akteurskonstellationen, Machtverhältnisse und Erfolgsstrategien 2014:

Agenda Setting für eine nachhaltige EU-Verkehrspolitik: Akteurskonstellationen, Machtverhältnisse und Erfolgsstrategien

Lehrbuch der Politikfeldanalyse 2014:

Lehrbuch der Politikfeldanalyse


Drivers of Carsharing Diffusion in Germany: an Actor-centred Approach 2014:

Drivers of Carsharing Diffusion in Germany: an Actor-centred Approach 2014:


Gerechtigkeitsempfindungen bei Großprojekten als Ursache von Konflikteskalationen? Vertrauen und Legitimität als moderierende Faktoren illustriert am Beispiel der Konflikte um die Erweiterung des Frankfurter Flughafens 2014:

Politische Psychologie 2014-1




  aktualisiert am 04.11.2017
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