Artist Residency

Artist Residency 2025/2026

Von Mai bis Juli 2026 arbeitet Louise Ward Morris mit Forscher*innen des Nitride Technology Center (NTC) der TU Braunschweig zusammen.

Louise Ward Morris ist eine britische Bildhauerin, die in Barcelona und London lebt. In ihrer künstlerischen Praxis verbindet sie vielfältige Interessen aus den Bereichen Technologie, Architektur, Psychologie und Wissenschaft, um Arbeiten zu schaffen, die die Grenzen unserer Wahrnehmung ausloten.

Ein zentrales Anliegen der Künstlerin sind die ökologischen und Folgen technologischer Lebenszyklen, darunter drängende Probleme wie Elektroschrott.

Derzeit entwickelt Louise ein bildhauerisches Forschungsprojekt mit dem Titel „Digital Mirage“, das mithilfe von Bildschirmtechnologie Energie, Licht und Daten räumlich zusammenführt. Das Projekt untersucht, wie sich sichtbare Übergänge zwischen Licht und Energie in der digitalen Ästhetik auf dem Bildschirm manifestieren, und umfasst einen einzigartigen Prozess der handwerklichen Herstellung von Flüssigkristallpixeln.

In Zusammenarbeit mit den Wissenschaftler*innen des NTC erforscht Louise, wie Licht und Luft als Medien zur Übertragung digitaler und bildbasierter Informationen dienen können. Dies gilt beispielsweise für den Einsatz von Mikro-LEDs im neuromorphen Computing und bei lichtdurchlässigen Bildschirmen.

Im Rahmen ihrer Residency lädt das Science and Art Lab zu mehreren Veranstaltungen mit der Künstlerin Louise Ward Morris ein.


Artist Residency 2024/2025

Künstlerin und Filmemacherin Mareike Bernien

Von Oktober 2024 bis September 2025 forscht und arbeitet die Künstlerin und Filmemacherin Mareike Bernien am Exzellenzcluster QuantumFrontiers.

Aus über einhundert internationalen Bewerbungen wurde Mareike Bernien von einer Fachjury und den am Cluster beteiligten Wissenschaftler*innen als erste Residency-Künstlerin des Science and Art Lab ausgewählt. In engem Austausch mit den Forschenden des Exzellenz-Clusters realisiert Mareike Bernien ein Projekt, das die Geschichte und Gegenwart der Quantenforschung sowie die Arbeit des Clusters beleuchtet, hinterfragt und kommentiert. In Interviews, Film- und Soundaufnahmen sowie in Auseinandersetzung mit theoretischen Schriften lässt die Künstlerin einen vielperspektivischen Essayfilm entstehen.