Das Science and Art Lab ist zu Gast im temporären Architekturpavillon auf der Burgplatz. Wir laden zu einem vielseitigen Programm ein. Kommt vorbei!
9:30 – 12 Uhr
Zusammen mit Schüler*innen aus Braunschweiger Grundschulen entwickelt die Bildhauerin Louise Ward Morris „Electric Drawings“ (elektrische Zeichnungen). Im Workshop werden Zeichnungen und Objekte entstehen, die mit LEDs beleuchtet sind und Kinder dazu anregen, auf kreative und spielerische Weise mehr über elektronische Schaltungen und Bauteile zu lernen.
In Kooperation mit Kinderhaus Brunsviga und Nachmittagsbetreuung KoGS Klint
15 – 17 Uhr
Quantista! Ein Spielenachmittag zur Quantenphysik.
QUANTista verbindet aktuelle Forschungsthemen mit spielerischem Lernen. Anstatt abstrakte Konzepte nur zu erklären, macht das Spiel Quantenwissenschaften erlebbar: durch strategische Entscheidungen, Teamfähigkeit und den Wettstreit um technologische Durchbrüche. So entsteht ein innovativer Zugang zu einem komplexen Thema, der Neugier weckt, zum Mitdenken anregt und Wissen ganz nebenbei vermittelt.
18 – 19:30 Uhr
Duett 7: Stefanie Kroker und Louise Ward Morris
Im Duett stellen ein*e Künstler*in und ein*e Wissenschaftler*in vor, woran sie aktuell arbeiten. Auch wenn manche Themen weit voneinander entfernt liegen, freuen wir uns darauf, Gemeinsamkeiten und Verbindungen in den Blick zu nehmen.
Prof. Dr. Stefanie Kroker lehrt am Institut für Halbleitertechnik der TU Braunschweig. Sie ist Sprecherin des Exzellenzclusters QuantumFrontiers und forscht zu Technologien, die Lichtteilchen (Photonen) anstelle von elektrischen Ladungen (Elektronen) nutzen, um Informationen zu erzeugen, zu übertragen, zu verarbeiten oder zu speichern. Solche sog. „photonischen Systeme“ gelten als die optische Variante der klassischen Elektronik und ermöglichen eine deutlich höhere Geschwindigkeit sowie Energieeffizienz.
Louise Ward Morris ist eine britische Bildhauerin, die in Barcelona und London lebt und sich selbst als Medienarchäologin beschreibt. In ihrer künstlerischen Praxis verbindet sie vielfältige Interessen in den Bereichen Technologie, Architektur, Psychologie und Wissenschaft, um Skulpturen zu schaffen, die die Grenzen unserer Wahrnehmung durch Technologie ausloten. Durch die Zerlegung der Hardware verdeutlicht Louise Ward Morris die physische Dimension der digitalen Technologie und deckt deren ökologische und soziale Auswirkungen auf, wie beispielsweise Elektroschrott, um eine öffentliche Debatte über Nachhaltigkeit anzuregen. Seit Mai ist Louise Ward Morris Artist-in-Residence am Science and Art Lab der TU Braunschweig.