TU BRAUNSCHWEIG

Willkommen in der Versuchshalle des Leichtweiß-Instituts für Wasserbau


Die 140 m lange und 40 m breite Versuchshalle besitzt eine Arbeitsfläche von 5600 m². 30% der Fläche werden durch permanente Anlagen für die Grundlagenforschung (Versuchsrinnen, Hafenbecken, Wellenkanal, Rohrversuchsstand) eingenommen. Auf den übrigen 70% der Fläche werden Versuchsstände für physikalische Modellversuche und Projekte temporär aufgebaut und betrieben (Wehre, Schleusen, Hochwasserentlastungsanlagen, Flüsse, Talsperren, Häfen, Kanäle u.a.). Die Versuchshalle besitzt einen geschlossenen Wasserkreislauf. Ein Tiefbehälter dient als Wasserspeicher. Das Wasser wird mit Pumpen verschiedener Leistung in den in 10 m Höhe angeordneten Hochbehälter gefördert. Vom Hochbehälter werden die Rinnen und Modelle über ein Rohrleitungssystem beaufschlagt.

versuchshalle

Ein Blick in die Versuchshalle.

Die Versuchshalle wird hauptsächlich von den Abteilungen Wasserbau und Hydromechanik & Küsteningenieurwesen genutzt. Die Abteilung Abfall- und Ressourcenwirtschaft betreibt ebenfalls verschiedene Versuchsstände. Informationen über die Versuchseinrichtungen sind in der Grafik abrufbar. Durch Bewegen des Mauszeigers über die Versuchshalle werden Informationen zu den Versuchsständen angezeigt. Weitere Informationen zu den Projekten finden Sie auf den Seiten der Abteilungen.


Interaktive Grafik:


Technische Ausstattung

Werkstätten für:

  • Modellbau, Kunststoffe, Plexiglas, Holz, Metall und Elektronik

Rinnen und Wellenkanäle:

  • Kippbare Rinne mit Sedimentkreislauf (30 m lang, 2 m breit, 1 m hoch)
  • Armfield Kipprinnen (20 m lang, 0,9 m breit, 0,6 m hoch bzw. 30 m lang, 0,6 m breit, 0,6 m hoch)
  • Steile Rinne (9,85 m lang, 0,96 m breit, 0,44 m hoch, neigbar von 1:3 bis 1:5)
  • Weitere hydraulische Rinnen (5-20 m lang, 0,3-0,6 m breit, 0,3 - 0,6 m hoch)
  • 2 parallele Wellenkanäle (90 m lang, 2 m bzw. 1 m breit, 1,20 m hoch, max. Wellenhöhe 0,3 m mit einer Periode von 4,5 s)
  • Kleiner Wellenkanal "Berliner Rinne" (20 m lang, 0,3 m breit, 0,38/0,53 m hoch, max. Wellenhöhe 0,1 m mit einer Periode von 0,75 s)
  • 3D-Wellenbecken (20,8 m lang, 18,8 m breit, 1,0 m hoch)
  • Tank für Absinkversuche
  • Wechseldurchströmungsanlage (Standort BAW)

Weitere Informationen zu den Versuchseinrichtungen finden Sie in obiger Grafik. Unsere Versuchseinrichtungen sind auch in der Datenbank von Hydralab aufgelistet.

Pumpen (bei 10 m Förderhöhe):

  • 3 x 550 l/s, 300 l/s, 100 l/s und 50 l/s

Ausgewählte Messgeräte:

  • 3D-Laser Doppler Anemometer (3D-LDA)
  • 3D-Vectrino+
  • 3D- und 2D Acoustic Doppler Velocimeter (ADV)
  • Messflügel zum Einsatz im Labor und im Feld
  • Ultraschallsensoren
  • Induktive Durchflussmesser (IDM)
  • Elektromagnetischer Geschwindigkeitssensor
  • Kraftmessdosen
  • Wellenpegel
  • Anlage für Messung von Wellenüberlaufraten
  • Laser-Distanzmessgerät
  • Große Siebmaschine
  • Großtriaxialzelle (D=475 mm, H=980 mm)

Wellengenerierung

  • Parallele Wellenkanälle: Wellenmaschinen zur Erzeugung von Einzelwellen, regelmäßigen Wellen und unregelmäßigen Seegang (synschronisch oder getrennt betrieben), pneumatische Borenklappen zur Erzeugung von Tsunamiboren (synschronisch oder getrennt betrieben)
  • Kleiner Wellenkanal "Berlinner Rinne": Wellenmaschine zur Erzeugung von regelmäßigen Wellen, manuelle Borenklappen zur Erzeugung von Tsunamiboren
  • 3D-Wellenbecken: Wellenmaschine zur Erzeugung von Einzelwellen, regelmäßigen Wellen und unregelmäßigen Seegang

Falls Sie unsere Versuchseinrichtungen nutzen möchten oder Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Dr. Francisco Núñez-González.


  aktualisiert am 01.11.2016
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