Für die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung ist es essentiell, Aspekte und Anforderungen einer globalisierten Welt zu berücksichtigen. Um dies erreichen zu können, sind wir von der Wichtigkeit eines starken Netzwerks und der internationalen Zusammenarbeit überzeugt. Daher ist es unsere Bestrebung, enge Kooperationen mit ausgewählten Partnern aufzubauen sowie Workshops und Vorträge an anderen Universitäten anzubieten. Diese Zusammenarbeit zielt dabei auf einen aktiven Austausch von Wissenschaftlern und Studierenden und auf die Förderung eines internationalen wissenschaftlichen Arbeitsumfeldes. Alle Kooperationen basieren auf bilateralen Absichtserklärungen, so dass eine dauerhafte Partnerschaft zwischen den Universitäten sichergestellt ist. Neben unserer Joint German-Australian Research Group und etlichen europäischen Partnern kooperieren wir mit unterschiedlichen internationalen Universitäten. Eine Auswahl wollen wir im Folgenden präsentieren.
Seit 2009 gibt es eine enge Kooperation mit der indischen Universität BITS Pilani im Bundesstaat Rajasthan. Das BITS Pilani ist eine der renommiertesten Universitäten in Indien und wie die TU Braunschweig technisch-naturwissenschaftlich ausgerichtet. Mit Prof. Kuldip Sangwan und seinem Team haben wir in Indien einen starken Partner gefunden. Derzeit besteht ein intensiver Austausch von Studierenden und wissenschaftlichen Mitarbeitern, der die akademische Zusammenarbeit und das kulturelle Verständnis unserer Professuren fördert. Aktuell läuft das vom DAAD geförderte Projekt JInGEL, in Rahmen dessen in Indien ein Experience Lab für eine praxisnähere Ingenieursausbildung aufgebaut wird.
Informationen zum gemeinsamen Forschungszentrum Indo-German Center for Sustainable Manufacturing finden Sie hier.
Seit 2002 arbeiten wir mit den staatlichen A*STAR Forschungsinstituten Singapore Institute of Manufacturing Technology (SIMTech) und Advanced Remanufacturing and Technology Centre (ARTC) an nachhaltiger Produktion mit Fokus auf Kreislaufwirtschaft, industrielle Symbiose und zirkuläre Batterieproduktion.
Bei Interesse wenden Sie sich an Mark Mennenga. Strukturierte Programme für Masterarbeiten und wissenschaftlichen Austausch sind verfügbar.
Gemeinsam mit dem Institut für Automobilwirtschaft und Industrielle Produktion pflegen wir eine enge Kooperation mit Prof. Yasushi Umeda und Prof. Yusuke Kishita sowie dessen Laboratory an der University of Tokyo. Diese Zusammenarbeit wurde im Jahr 2025 durch ein Memorandum of Understanding auf Fakultätsebene verstetigt, um den wissenschaftlichen Austausch weiter auszubauen. Bereits heute profitieren zahlreiche Masterstudierende, wissenschaftliche Mitarbeitende und Lehrende von Mobilitäten im Rahmen dieser Kooperation, insbesondere in den Themenfeldern Mobilität, Kreislaufwirtschaft und resiliente Produktionssysteme.
Bei Interesse an der Kooperation oder an Mobilitätsmöglichkeiten im Rahmen von Masterarbeiten wenden Sie sich bitte an Marius Hermsen.
Die Zusammenarbeit des IWF und der University of Melbourne (UoM) konzentriert sich vor allem auf die Entwicklung und Anwendung neuer Methoden und Werkzeuge wie Material- und Energieflussanalysen, simulationsbasierte Ansätze zur Analyse und Bewertung zirkulärer Wertschöpfungsstrukturen und Ökobilanzierung im Bereich nachhaltiger Batterieproduktion. Diverse wechselseitge Arbeitsbesuche, sowie gemeinsame Projekte und Publikationen führten zur Unterzeichnung eines Memorandums of Understanding zwischen der TUBS und der Faculty of Engineering and Information Technology der UoM.
Bei Interesse an den Aktivitäten mit der UoM wenden Sie sich an Mark Mennenga.
Gemeinsam mit Prof. Spengler vom Institut für Automobilwirtschaft und Industrielle Produktion pflegen wir eine Kooperation mit Prof. Steve Skerlos und seinem Team von der University of Michigan. Ziel dieser Kooperation ist die Identifizierung sozioökonomischer, wirtschaftlicher und regulativer Herausforderungen für die
Markteinführung von Schlüsseltechnologien der nachhaltigen Mobilität. U.a. gab es im Rahmen der Kooperation SUSTECH gefördert vom Internationalen Büro des BMBF einen intensiven Austausch von Forschungsergebnissen aus dem Projekt STROM und einem verwandten Projekt von Prof. Skerlos.