Schienenfahrzeugtechnik

Qualifikationsziele

Die Studierenden erwerben Kenntnisse in Entwurf, Konstruktion und Aufbau von Schienenfahrzeugen.

Neben der Einarbeitung in die historische Entwicklung der Schienenfahrzeugtechnik lernen die Studierenden die Zusammenhänge zwischen Fahrzeug, Betrieb und Verkehrswegeinfrastruktur kennen und können sie auf mathematischen Grundlagen beschreiben.

Die Vermittlung des Systemaufbaus mit der Betrachtung von Schnittstellen, Fahrzeugkomponenten sowie Antriebs- und Hilfsbetriebe sind Ziele der Vorlesung. Normative Grundlagen für den Betrieb und die Zulassung der Fahrzeuge sollen durch die Studierenden beherrscht werden.

In der begleitenden Hörsaal- und Praxisübung und ggf. Exkursion lernen die Studierenden die praxisnahe Berechnung in Bezug auf Schienenfahrzeugkomponenten kennen und werden befähigt sich fachlich mit Spezialisten aus der Schienenfahrzeugtechnik auseinander zu setzen.

Nach einer Einführung in die Vorlesung werden die Grundlagen der Schienenfahrzeugtechnik den Studierenden kurz vermittelt. Die Vorlesung ist nachfolgend in vier dominierende Abschnitte unterteilt. Der erste Abschnitt befasst sich mit dem "Rolling Stock" - dem System "Schienenfahrzeug" - wobei die Themen Wagenkasten, Interieur und Fahrkomfort tiefergehend betrachtet werden. Statische Berechnungen, Akustikauslegungen sowie Schwingungsverhalten sind dabei Bestandteile der Vorlesung.

Im zweiten Abschnitt werden die einzelnen Komponenten des Schienenfahrzeugs tiefergehend untersucht. Themen wie Fahrwerke, Radsatz- und Fahrzeuglauf, Bremsanlagen, Neigetechnik sowie die Antriebs- und Leistungsübertragung sind dabei Bestandteile der Vorlesung und praktischen Übung.

Der dritte Abschnitt behandelt die Energieumwandlung und -steuerung in Schienenfahrzeugen. Hier werden ergänzende Komponenten an Schienenfahrzeugen, wie Stromabnehmer, Kraftstoffbehälter, Energiewandlungseinrichtungen, Sicherungseinrichtungen etc. betrachtet.

Im weiteren Abschnitt werden auch die Betrachtungen der Sicherheit und normativen Grundlagen für den Betrieb und die Zulassung der Fahrzeuge herausgearbeitet. Lerninhalte der Übungen sind selbständige Berechnungen der Studierenden mit Hilfestellungen zu Fahrzeugschwingungen bezogen auf den Fahrkomfort, Energiewandlungs- und Traktionsleistungsberechnungen für Zugfahrten.

In zwei begleitenden Exkursionen wird das Erlernte prüfungsvorbereitend vermittelt.

Lerninhalte

  • Rolling Stock (Fahrzeuge)
  • Schienenfahrzeugkomponenten
  • Traktion und Leistungswandlung
  • Hilfsbetriebe und Fahrzeugleittechnik

Betreuung