Sebastian Mönnich arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichtswissenschaft. Seine Forschungs- und Lehrschwerpunkte liegen in der Regional- und Stadtgeschichte, der Residenzenforschung sowie im vermeintlich Provinziellen. Dabei verbindet er universitäre Geschichtswissenschaft mit regional- und lokalhistorischen Perspektiven und untersucht historische Lebenswelten, Räume und Akteure jenseits der großen Zentren. Ein Schwerpunkt liegt auf der Geschichte kleinerer Residenzen und Territorien des Alten Reiches sowie auf Fragen von Herrschaft, gesellschaftlichem Wandel und städtischer Entwicklung.
Neben der Arbeit mit schriftlichen Quellen bezieht er auch materielle Quellen in seine Forschung ein. Seine Erfahrung in der musealen Praxis ergänzt diese Perspektiven durch Kenntnisse im Umgang mit Sammlungen, Ausstellungskontexten und der Vermittlung historischer Forschung im öffentlichen Raum.
Sprechzeiten: Terminvergabe über mein Profil in Stud.IP.
Forschungsschwerpunkte
Lehrprojekt
Lehre im Wintersemester 2026/27
Historische Forschung
Technische Universität Braunschweig
Museums- und Sammlungspraxis
Dombibliothek Hildesheim
Museum Wolfenbüttel
Verwaltungspraxis
Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW)
Historische Bildungs- und Vermittlungsarbeit
Monografien
Aufsätze
Rezension
Ausstellungskataloge
Beiträge zur Wissenschaftskommunikation
In Vorbereitung
Residenzwechsel. Zwei Museen, eine Ausstellung
Schloss Museum Wolfenbüttel
25. November 2024 – 30. März 2025
Die Sonderausstellung »Residenzwechsel. Zwei Museen, eine Ausstellung« entstand im Kontext der Dissertation »Vom Fürsten verlassen« und widmete sich der Verlegung der herzoglichen Residenz von Wolfenbüttel nach Braunschweig im Jahr 1753. In einem gemeinsamen Ausstellungsprojekt beleuchteten das Schloss Museum Wolfenbüttel und das Schlossmuseum Braunschweig erstmals diesen für beide Städte prägenden historischen Einschnitt und seine langfristige Bedeutung für die Stadtentwicklung.
Ausgehend von den politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklungen des 18. Jahrhunderts zeichnete die Ausstellung den Weg von der Wolfenbütteler Residenz zum Grauen Hof in Braunschweig nach. Anhand ausgewählter Objekte, Dokumente und historischer Zeugnisse wurden die Hintergründe des Residenzwechsels, seine Auswirkungen auf die Entwicklung Wolfenbüttels sowie die bis heute sichtbaren Spuren dieses Ereignisses vermittelt. Flyer
Kuratorische und wissenschaftliche Mitarbeit
Ausstellung im Schlossmuseum Braunschweig
Parallel wurde im Schlossmuseum Braunschweig (27. November 2024 – 26. Oktober 2025) eine eigenständige Fassung aus Braunschweiger Perspektive präsentiert. Die Mitwirkung umfasste die konzeptionelle Mitarbeit sowie die wissenschaftliche Objektrecherche.
Ausgewählte Mitgliedschaften im Bereich regionalhistorischer Forschung, Denkmalpflege und kultureller Vermittlung