Bei bestem Sommerwetter und Temperaturen von über 30 Grad führte uns unser diesjähriger Instiutsausflug nach Hannover-Herrenhausen. Ziel waren die beeindruckenden Herrenhäuser Gärten, die wir bei einer interessanten Führung näher kennelernen durften. Dabei erfuhren wir viel über die Entstehung und Gestaltung der Gärten und insbesondere über die Vorstellungen der Barockzeit. Eine zentralle Rolle spielte damals die Symmetrie und die klare Linienführung. Von den Räumen aus sollte sich den Besucherinnen und Besuchern ein möglichst harmonisches und gleichmäßiges Bild bieten: Egal, in welche Richtung man sich bewegte, die Perspektiven und Sichtachsen waren sorgfältig aufeinander abgestimmt. Dieses Prinzip prägt die Herrenhäuser Gärten bis heute. Die kunstvoll geschnittennen Hecken sind Ausdruck einer Gartenkunst, in der die Natur bewusst geformt und gestaltet wurde.
Ein weiterer Höhepunkt waren die beeindruckenden Wasserspiele. Besonders die Große Fontäne, deren Höhe bis zu 80 Meter erreichen kann, sorgte für staunenden Blicke und für eine willkommene Abkühlung durch die feine Gischt, die sich in der Umgebung verteilte. Im Rahmen der Führung erfuhren wir auch mehr über die technischen und historischen Hintergründe der Anlage und über die Ideen, die mit ihrer Entstehung verbunden waren.
Während unseres Besuchs waren bereits die Vorbereitungen für den anstehenden Internationalen Feuerwerkswettbewerb in vollem Gange. Die Herrenhäuser Gärten sind darüber hinaus regelmäig Schauplatz vielfältiger Kulturveranstaltungen, wie z. B. Konzerten, Tanz, Lesungen, Poetry Slams und Open-Air-Kino.
Nach der Führung blieb Zeit, die Gärten bei schönstem Wetter zu genießen. Anschließend machten wir uns gemeinsam auf den Rückweg. Am Institut ließen wir den Tag bei einem gemeinsamen Grillabend in geselliger Runde ausklingen.
Nach der erfolgreichen Durchführung im Jahr 2025 fand das IfN-Sommerfest auch in diesem Jahr wieder statt und ist damit auf dem besten Weg, sich als feste Tradition am Institut zu etablieren. Über 70 Gäste – aktuelle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zahlreiche Ehemalige sowie Studierende – ließen sich das Fest nicht entgehen.
Zu Beginn packten alle gemeinsam an: Ein plötzliches Unwetter zwang uns, das Mobiliar eilig abzubauen und ins Gebäude zu verlegen, nur um wenige Minuten später wieder nach draußen zurückzukehren. Dann konnte der gesellige Teil des Abends beginnen. Gegrilltes und erfrischende Getränke luden zum Genießen ein, während Tischtennis und Karaoke für kurzweilige Unterhaltung sorgten.
Später fieberten wir beim Public Viewing der Fußball-Weltmeisterschaft mit. Ein besonderes Highlight war einmal mehr der Auftritt der hausinternen Band Gravepine. Die intensiven Proben der vergangenen Wochen – teilweise bei bis zu 38 °C – zahlten sich aus: In einem zweiteiligen Set präsentierte Gravepine eine gelungene Mischung aus älteren Klassikern und aktuellen Hits.
Insgesamt war das IfN-Sommerfest 2026 ein rundum gelungener Abend, der Raum für gute Gespräche bot und den Kontakt zu alten und neuen Weggefährten stärkte.